Falsche Richtung auf dem Fahrradweg

Hallo,

nachdem mir wiederholt Fahrradfahrer begegnet sind, die auf dem Fahrradweg in die vermeintlich falsche Richtung unterwegs sind wollte ich euch mal fragen ob das rechtens ist, oder nicht.

Um die Situation zu klären hier mal der Aufbau des betrachteten Verkehrsraums von links nach rechts:
Fußweg-Parkbuchten-Radweg-Fahrspur-Grünstreifen-Fahrspur-Radweg-Parkbuchten-Fußweg

Beim rechtsabbiegen beobachte ich natürlich den stark frequentierten Fußweg und per Rückspiegel und Schulterblick den Radweg. Den Radweg von vorne habe ich ehrlich gesagt nie auf Rechnung.
Wer hätte Schuld, wenn mir mal ein Fahrrad entgegenkommt und mir reinfährt? Bin ich dumm und muss einfach drauf achten, oder muss ich nur mit der Dummheit anderer rechnen?

Beste Antwort im Thema

Zitat:

Original geschrieben von Hartz4Fahrer



Zitat:

Original geschrieben von fire-fighter


Du bist als PKW der Stärkere und musst auf schwächere VT Rücksicht nehmen. Wenns rummst, bist Du automatisch mit schuld... Also: Augen auf!
Hat ja keine 12 Minuten gedauert 😁

Der Autofahrer ist zum Glück schon lange nicht mehr automatisch schuld, gibt schon genügend sinnvolle Urteile.

Willst Du Dich darauf verlassen? Ich als Autofahrer lieber nicht! Da checke ich lieber einmal mehr die Lage, als dass ich einen Radler umsense, der da nicht hätte fahren dürfen...

Wenn mir ein Kind seitlich unter den Sattelzug läuft, dann hätte es das auch nicht tun dürfen, trotzdem bin ich dran.

Und: Lassen wir die Schuld mal ganz weg. Ich für mich PERSÖNLICH könnte nicht damit leben, jemanden -auch wenn er nicht im Recht war- umgefahren zu haben, obwohl ich es hätte wissen können! Allein mit meinem Gewissen würde ich mich IMMER schuldig fühlen!

Jeder der was anderes behauptet, sollte mal überlegen, ob er seinen FS behält!

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Zitat:

Original geschrieben von Hartz4Fahrer


Von mir gibt es diese aber nicht 😎

Womit wir uns im Kreis drehen: Der Gesetzgeber fordert Rücksicht, Du verweigerst diese mit Hinweis auf die Rücksichtlosigkeit der anderen Verkehrteilnehmer.

Dieser Kreis sollte im Interesse eines entspannten, gefahrarmen Miteinanders im Verkehr durchbrochen werden. Und das geht NUR SO, daß jeder bei sich anfängt.

Du sträubst Dich mit Händen und Füßen gegen dieses simple Prinzip- ich gehe jedoch davon aus, daß das Leben Dir noch zeigen wird, daß es das einzig sinnvolle Prinzip ist. Und wenn Dein Leben zu kurz dafür ist, hoffe ich, daß in dieser Zeit nicht allzuviele Menschen durch Deine Uneinsichtigkeit zu Schaden kommen.

Zitat:

Original geschrieben von ghostrider78


Womit wir uns im Kreis drehen: Der Gesetzgeber fordert Rücksicht, Du verweigerst diese mit Hinweis auf die Rücksichtlosigkeit der anderen Verkehrteilnehmer.

So siehts aus, es kann von mir niemand Rücksicht erwaten, wenn diese Person zur selben Zeit keine Rücksicht nimmt.

Zitat:

ich gehe jedoch davon aus, daß das Leben Dir noch zeigen wird, daß es das einzig sinnvolle Prinzip ist.

Ich bin nun schon sehr lange so durchs Leben gekommen😁

Zitat:

Und wenn Dein Leben zu kurz dafür ist, hoffe ich, daß in dieser Zeit nicht allzuviele Menschen durch Deine Uneinsichtigkeit zu Schaden kommen.

Es stellt sich die Frage, wer hier uneinsichtig ist 😮

Zitat:

Original geschrieben von Hartz4Fahrer


Auch für Radfahrer gilt das Rechtsfahrgebot aber die machen eh alle was sie wollen.

Zitat:

Original geschrieben von Hartz4Fahrer



Zitat:

Bin ich dumm und muss einfach drauf achten, oder muss ich nur mit der Dummheit anderer rechnen?

Nein, muss man nicht. Laut Forum ja aber irgendwann regieren die Dummen. Gleich kommt wieder die Schiene:

Man muss doch Rücksicht auf die armen, schwachen Verkehrsteilnehmer nehmen.

THAT IS CORRECT !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Von den Autofahrern wird immer Rücksicht und Nachsicht VERLANGT,

aber von den "schwächeren Verkehrsteilnehmern" wird diese mit Füßen getreten.

Zitat:

Original geschrieben von Hartz4Fahrer



Zitat:

Original geschrieben von ghostrider78


Womit wir uns im Kreis drehen: Der Gesetzgeber fordert Rücksicht, Du verweigerst diese mit Hinweis auf die Rücksichtlosigkeit der anderen Verkehrteilnehmer.

So siehts aus, es kann von mir niemand Rücksicht erwaten, wenn diese Person zur selben Zeit keine Rücksicht nimmt.

Zitat:

Original geschrieben von Hartz4Fahrer



Zitat:

ich gehe jedoch davon aus, daß das Leben Dir noch zeigen wird, daß es das einzig sinnvolle Prinzip ist.

Ich bin nun schon sehr lange so durchs Leben gekommen😁

Zitat:

Original geschrieben von Hartz4Fahrer



Zitat:

Und wenn Dein Leben zu kurz dafür ist, hoffe ich, daß in dieser Zeit nicht allzuviele Menschen durch Deine Uneinsichtigkeit zu Schaden kommen.

Es stellt sich die Frage, wer hier uneinsichtig ist 😮

THAT IS CORRECT !!!!!!!!!!!!!!!!

Mir stinkt es zum Himmel das der Autofahrer immer an allem schuld ist.

Was kann der Autofahrer dafür das andere Verkehrsteilnehmer auf die Verkehrsregeln SPUCKEN !!!!!!!!
Es müssen sich ALLE dran Halten, warum soll der Autofahrer immer wunder bewirken.

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Zitat:

Womit wir uns im Kreis drehen: Der Gesetzgeber fordert Rücksicht, Du verweigerst diese mit Hinweis auf die Rücksichtlosigkeit der anderen Verkehrteilnehmer.

Ach was und wenn sich fahradfahrer daneben benemen gefärden sie niemanden oder wie.

Es gibt genug meldungen wo radfahrer füßgänger anfahren und einfach abhauen.

Zitat:

Dieser Kreis sollte im Interesse eines entspannten, gefahrarmen Miteinanders im Verkehr durchbrochen werden. Und das geht NUR SO, daß jeder bei sich anfängt.

ja, wenn sich ALLE daran halten was RADFAHRER UND FÜßGÄNER NICHT !!!!!!!! TUN

Zitat:

Du sträubst Dich mit Händen und Füßen gegen dieses simple Prinzip- ich gehe jedoch davon aus, daß das Leben Dir noch zeigen wird, daß es das einzig sinnvolle Prinzip ist. Und wenn Dein Leben zu kurz dafür ist, hoffe ich, daß in dieser Zeit nicht allzuviele Menschen durch Deine Uneinsichtigkeit zu Schaden kommen.

WIR STREUBEN UNS MIT HÄNDEN UND FÜßEN DAS DER AUTOFAHRER AUCH WENN ER KEINE SCHULD HAT FÜR ALLES DER SÜNDENBOCK SEIN MUSS!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Schließe mich in allen Punkten an!!

So, ich denke, für heute gab´s genug Perlen für die Säue.

Zitat:

Original geschrieben von ghostrider78


So, ich denke, für heute gab´s genug Perlen für die Säue.

Du wirst es wohl selbst erst begreifen wenn du UNVERSCHULDET einen unfall mit einem Radrambo hast und die volle schuld zugesprochen bekommst.

Zitat:

Original geschrieben von Veloc



Zitat:

Original geschrieben von ghostrider78


So, ich denke, für heute gab´s genug Perlen für die Säue.
Du wirst es wohl selbst erst begreifen wenn du UNVERSCHULDET einen unfall mit einem Radrambo hast und die volle schuld zugesprochen bekommst.

Hach ja, Du Simpel... auch auf meiner Motorhaube lag schon ein Radler, der mir bergab ohne Licht auf meiner Spur in einer Kurve entgegenkam (er hat die Kurve geschnitten)- bremsen war zwecklos, Straße war feucht und an seinem Rad funktionierte nur die hintere Bremse

halb

.

Habe ich zahlen müssen? Zähneknirschend, ja. (Nicht seinen Schaden, aber gemeinnützig, Verfahren wurde eingestellt)

Kann ich daraus für das Recht ableiten, selbst rücksichtslos zu agieren? Nein! Welch blöde Idee!

Aber schön, daß Du in die Diskussionen hier einsteigst! Dadurch bekommt dieser Bereich des Forums eine ganz neue Qualität...

Zitat:

Original geschrieben von Veloc



Zitat:

Original geschrieben von ghostrider78


So, ich denke, für heute gab´s genug Perlen für die Säue.
Du wirst es wohl selbst erst begreifen wenn du UNVERSCHULDET einen unfall mit einem Radrambo hast und die volle schuld zugesprochen bekommst.

Und eine unverschuldete Kollision mit einem "Radrambo" kann man in den meisten Fällen vermeiden, wenn aufmerksam fährt und die bekannten Standarddummheiten der anderen berücksichtigt.

Die Rechtssprechung geht nun mal von der Betriebsgefahr aus. Und die ist, per Definition, bei einem Auto größer als bei einem Fahrrad oder Fußgänger. Ob es dir passt oder nicht.

Du wirst weder geltende Gesetze/Regeln wasauchimmer ändern, noch die anderen Verkehrsteilnehmer. Alles was du tun kannst, ist denen aus dem Weg zu gehen und keine Chance zu geben, dass du in Mitleidenschaft gezogen wirst.

Allerdings kannst du dich ändern und anpassen - und mehr Rücksicht für andere Verkehrsteilnehmer zeigen. Dann wäre auch schon was erreicht. Aber wenn jeder sagt, dass DIE ANDEREN anfangen müssen sich zu bessern ...

Überings:
Ich befürworte einen Fahrradführerschein. Viele die Radfahrer betreffenden Regeln sind nicht bekannt. Die meisten wissen nicht, wo sie fahren müssen oder dürfen und wo es verboten ist. Ebenso welche Ampeln gelten, Vorfahrtsrecht etc.

Zitat:

Original geschrieben von ghostrider78


Habe ich zahlen müssen? Zähneknirschend, ja. (Nicht seinen Schaden, aber gemeinnützig, Verfahren wurde eingestellt)

Kann ich daraus für das Recht ableiten, selbst rücksichtslos zu agieren? Nein! Welch blöde Idee!

Aber schön, daß Du in die Diskussionen hier einsteigst! Dadurch bekommt dieser Bereich des Forums eine ganz neue Qualität...

Schön, wenn man für die grenzenlose Dummheit anderer Menschen zahlen soll.

Zitat:

Original geschrieben von hoggae



Und eine unverschuldete Kollision mit einem "Radrambo" kann man in den meisten Fällen vermeiden, wenn aufmerksam fährt und die bekannten Standarddummheiten der anderen berücksichtigt.

Noch besser wäre es, wenn die Autofahrer alle ihr Autos stehenlassen würden, dann könnten sich die Radfahrer austoben 🙄🙄🙄🙄🙄🙄

Zitat:

Original geschrieben von hoggae


Überings:
Ich befürworte einen Fahrradführerschein. Viele die Radfahrer betreffenden Regeln sind nicht bekannt. Die meisten wissen nicht, wo sie fahren müssen oder dürfen und wo es verboten ist. Ebenso welche Ampeln gelten, Vorfahrtsrecht etc.

Den Fahrrad-FS gibt es, gehört zumindest bei uns zum Pflichtprogramm in der Grundschule.

notting

@notting:

Ich hab damals in Berlin auch so einen "Radlführerschein" gemacht. Aber bei uns gings mehr darum die Kinder zu schulen, wie sie im Straßenverkehr überleben, also Sachen wie Schulterblick, wie macht man Licht an, immer mit Helm fahren, wie biegt man ab...

Verkehrszeichenkunde und Radwegtypbestimmtung gehörte damals nicht dazu. Wäre auch nicht passend gewesen, denn welches Kind der 3. oder 4. Klasse versteht das schon? Dürfen doch eh alle noch aufm Gehweg fahren...

Aber die Unwissenheit vieler über ihre eigenen Pflichten, aber auch Rechte ist wirklich störend. Bei Bergstraßen kommen die Radlfahrer angeschossen, lehnen sich in die Kurve und bleiben fast mitm Schädel am Außenspiegel hängen (können Motorradfahrer auch prima...). Oder: Sobald es feucht wird auf der Straße knall häufiger ein besonders eiliger Radfahrer mit blockierenden Reifen aufs Heck eines an der Ampel stehenden Autos.

Das sind zwar Beispiele, die eigentlich mit Einschalten des Gehirnes nicht mehr auftreten sollte, aber im Privatfernsehen und auf der Straße muss man Gehirn mit'm Mikroskop suchen.

Zitat:

Original geschrieben von hoggae


@notting:

Ich hab damals in Berlin auch so einen "Radlführerschein" gemacht. Aber bei uns gings mehr darum die Kinder zu schulen, wie sie im Straßenverkehr überleben, also Sachen wie Schulterblick, wie macht man Licht an, immer mit Helm fahren, wie biegt man ab...

Verkehrszeichenkunde und Radwegtypbestimmtung gehörte damals nicht dazu. Wäre auch nicht passend gewesen, denn welches Kind der 3. oder 4. Klasse versteht das schon? Dürfen doch eh alle noch aufm Gehweg fahren...

Ich meine mich zu erinnern, dass wir auch die Vorfahrtregeln gelernt haben (Polizist vor funktionierender Ampel vor Verkehrszeichen vor RvL). 100%ig weiß ich, dass es in der Verkehrsschule, wo wir die Prüfung gemacht haben (das Übungsgelände ist nur für Radfahrer, also recht klein und keine Autos), alle möglichen Verkehrszeichen gab, die wir während der Prüfung beachten mussten.

notting

Zitat:

Original geschrieben von ghostrider78



Hach ja, Du Simpel... auch auf meiner Motorhaube lag schon ein Radler, der mir bergab ohne Licht auf meiner Spur in einer Kurve entgegenkam (er hat die Kurve geschnitten)- bremsen war zwecklos, Straße war feucht und an seinem Rad funktionierte nur die hintere Bremse halb.
Habe ich zahlen müssen? Zähneknirschend, ja. (Nicht seinen Schaden, aber gemeinnützig, Verfahren wurde eingestellt)

Also jetzt bin ich entsetzt!😰

In einem Rechtsstaat bekommt ein 100% Unschuldiger eine Teilschuld, na schönen Dank!😠

Wenn man von der "Betriebsgefahr" ausgeht, sollte ja jede Kollision mit einem Bus, LKW, Tram und Bahn (sofern ich heil rauskomme) zu meinen Gunsten ausfallen. Geil, wenn sich ein Getriebeschaden oder sonst welche teuren Reparaturen anbahnen, lass ich mir einfach von einem Güterzug den Ar*** abfahren. Beim dem Verhältnis der Betriebsgefahr müssen die mir ein neues Auto zahlen. Die Bahn hätte damit rechnen müssen, dass Autos Schranken umfahren und auf den Schienen stehen bleiben.😕

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