Fahrradstraßen-AUS. Krachende Pleite für Farben Partei
Tach aus Berlin,
na das sind ja Nachrichten: 276.087,13 Euro für Radstraße in Sand gesetzt. Die Oranienstraße sollte auf einem bestimmten Abschnitt autofrei werden. Typische Gängelung des Autofahrers.....
Kamt ihr auch schonmal in den Genuss, eure Route durch eine plötzlich vorhandene Fahrradstraße ändern zu müssen und dadurch sogar im Stau zu stehen?
Oder seht ihr die Fahrradstraße als eine sinnvolle "Errungenschaft" der Verkehrswende?
...doch zu welchem Preis?
Grüße aus der Hauptstadt
197 Antworten
Zitat:
@Taunusrenner schrieb am 12. August 2025 um 19:20:44 Uhr:
Schon mal beobachtet, wie so manche Leute auf ihren Rädern unterwegs sind? Sich fahren sieht anders aus. Dass man sich dann von so manchem Auto bedrängt fühlt, ist verständlich. Aber ist dann der Autofahrer schuld?
Vielleicht ist er nicht "schuld", aber ohne Auto wäre der Unsicherheitsfaktor von-zwei-Tonnen-Blech-überrollt-werden auf jeden Fall weg. Für unsichere Radfahrer, Eltern mit Kindern, etc. sind autofreie Straßen definitiv ein Gewinn. Und wer Gleichberechtigung möchte, muss Radfahrern sowieso Straßen zugestehen, auf denen Autos nix verloren haben.
Zitat:
@Taunusrenner schrieb am 12. August 2025 um 20:15:52 Uhr:
@NeuerBesitzer
Ist doch schön. Ausgestorbene (Innen-)Städte als Paradies für Radfahrer. Spätestens wenn dann auch Dein Lieblings-Eissalon oder Dein Lieblings-Restaurant mit dem schönen Biergarten wegen Unrentabilität geschlossen haben, hast Du eine ganze Fußgängerzone für Dich allein. Besonders, wenn es dann kalt ist und/oder regnet- als mindestens 200 Tage im Jahr. Aber von den immer weniger werdenden Kunden oder ein paar Radfahrern kann heute niemand mehr überleben, auch die großen Ketten ziehen sich zurück.. Aber dann kommt bestimmt ein neues Ziel: Die EInkaufzentren vor der Stadt. Glasklare Forderung dann: Eine eigene Fahrradspur auf der Autobahn dorthin...
Das auch ein ambitionierter Radfahrer nicht versteht, dass es nur ein Miteinander geben kann, kann ich nicht verstehen. Dafür lassen aber so manche Beiträge doch schon tief blicken.
Die in meiner Nähe sind nicht ausgestorben. Und hört man sich um bzw. liest Zeitung ist eines der wichtigsten Ziele, auch oder gerade des Handels, die Aufenthaltsqualität zu erhöhen. Dann bleiben Kunden gerne, länger und geben mehr Geld aus. Kunden die "schnell" mal in die Stadt "rasen" wollen und möglichst schnell wieder heim ins "idylische Haus im Grünen" mögen Frequenz bringen aber nicht Geld.
Es geht denen auch nicht darum Autos aus der Stadt zu verbannen oder sonstiges. Aber zielgerichtet und gelenkt zu Parkhäusern, dafür aber weitere Bereiche eher zu entschleunigen.
Zudem kennt man wohl überall die Aufschreie, Horrorszenarien etc. wenn es darum geht irgendwo ein Fahrstreifen zu Gunsten des Radverkehrs den Autos zu "nehmen". Wenn ich so die letzten Jahre passieren lasse... der Weltuntergang ist nie eingetreten und es gibt auch keine Megastaus und der Handel ist auch nicht eingebrochen. Dafür, zumindest wenn ich an diesen Ecken mal entlangfahre, hat der Anteil der Radfahrer deutlich zugenommen. Sind zwar subjektive Eindrücke aber blöd bin ich ja auch nicht dass ich nicht vorher/nachher vergleichen kann.
Und viele müsden in die Städte. Vielfach will kein Arzt mehr in irgendeinem toten Nest im Grünen arbeiten, keiner einen Laden eröffnen, die "Dorfkneipen" findest vielfach gar nicht mehr. Du redest vielleicht über den Niedergang von Großstädten. Der fand aber auf dem Land schon lange statt.
Diese "Horrorszenarien", leeren Drohungen alla "ääätsch, dann fahr ich auf die grüne Wiese" sind doch nur ein "Wunschdenken" von uns Autofahrern, von einigen zumindest die halt, ich muss es leider so sagen, stehen geblieben sind. Und sorry: Es geht meist nicht um ein "gleichberechtigtes Miteinander". Das ist auch nur wieder ein abgeleierter Soruch um zu Versuchen den Status Quo des Autos erhalten zu wollen.
Lies hier quer. Radfahrer, langsamere haben immer Platz zu machen, haben dies nicht zu tun, haben jenes zu tun... mal ist man besorgt um die Umwelt weil es ja unökologisch ist langsamer fahren zu müssen, bremsen zu müssen, Umwege fahrdn zu müssen. Mal meint man es ja nur gut mit den "Schwächeren"...Selbsterhaltungstrieb etc.
Das ist alles absolut Lächerlich und für rin Kleinkind zu durchschauen wie sehr es einem um "Gleichberechtigung" geht.... nicht😂😂😂
Du kannst Dir hier die Finger wundschreiben und schüren, was das Zeug hält. Aber Du hast bis jetzt das mit der Gleichberechtigung offenbar noch nicht verinnerlicht. Dabei habe ich es jetzt bereits mehrmals geschrieben: Die Gleichberechtigung geht nur im Miteinander!
Ich finde diese Diskussion gut. Die wäre so vor 15 Jahren nicht möglich gewesen hier im Forum.
Man erkennt deutlich, dass die Menschen mehr Lebensqualität wollen.
Seit einigen Jahren sind die Befürworter für ein Tempolimit auf der Autobahn in der Mehrzahl und die Zahl derer, die sich mit den negativen Konsequenzen des Autoverkehrs auseinander setzen, nimmt hier zu.
Wer kennt die Youtubeseite "Not Just Bikes". Dort ist es ein Kanadier(?), der mit seiner Familie inzwischen in den Niederlanden lebt. Er beschreibt wunderbar alle Nachteile des motorisierten Verkehrs, beschäftigt sich mit ÖPNV und so weiter. Sehr interessant, ich kann alle Skeptiker nur empfehlen, mal da reinzuschauen.
Wie sagt er so schön: Städte sind für die Menschen da, nicht für die Autos. Und Städte sind nicht laut, es sind die Autos, die laut sind.
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Holland wäre so ziemlich das letzte, wo ich wohnen wollte
Und weils da so toll ist, Zotteln die auch mit ihren Wohnwagen quer durch Europa.
augenauf scheint es doch etwas langweilig zu sein, schließlich treibt er hartnäckig eine Sau nach der anderen durchs Dorf. Nach dem er jetzt auch noch in Holland lebende Kanadier ins Spiel bringt, wollte ich etwas zu einem in Paris lebenden Chinesen schreiben. Ist aber genauso uninteressant.
Übrigens: Karl Napp mit der Kapp hat gesagt: Städte ohne Autoverkehr können nicht überleben.😜
Zitat:@windelexpress schrieb am 12. August 2025 um 21:29:04 Uhr:
Holland wäre so ziemlich das letzte, wo ich wohnen wollteUnd weils da so toll ist, Zotteln die auch mit ihren Wohnwagen quer durch Europa.
Ich glaube, die wollen dich auch nicht 🙄
Zitat:
@Taunusrenner schrieb am 12. August 2025 um 21:42:12 Uhr:
augenauf scheint es doch etwas langweilig zu sein, schließlich treibt er hartnäckig eine Sau nach der anderen durchs Dorf. Nach dem er jetzt auch noch in Holland lebende Kanadier ins Spiel bringt, wollte ich etwas zu einem in Paris lebenden Chinesen schreiben. Ist aber genauso uninteressant.
Übrigens: Karl Napp mit der Kapp hat gesagt: Städte ohne Autoverkehr können nicht überleben.😜
Sag doch einfach, dass dir die Argumente ausgehen...... erst die Sache mit der Gleichberechtigung.... dann die Sache mit der Einbahnstraße....
und jetzt das. Aber das ist OK. Ich kann dein Ausweichen in was-auch-immer akzeptieren.
Ich merke, Du hast es nicht begriffen oder Du willst es nicht begreifen. Mangels Argumenten bist allerdings Du derjenige, der langsam schon ins Absurde abgleitet. Kanadier in Holland beispielsweise sind doch nun mal sehr weit weg vom eigentlichen Thema. Somit sehe ich meinen schon geäußerten Verdacht als erwiesen an: Du suchst nur Unterhaltung, da ist Dir alles recht. Aber dafür musst Du Dir jetzt einen anderen Kasper suchen.
Wenn man sich die Mühe macht den Artikel im Tagesspiegel zu lesen, dann ist es schon fast absurd, wie hier der Autoverkehr verteidigt wird. Im Endeffekt ist das doch ein Paradebeispiel dafür, wie der Autoverkehr in einer Stadt nicht funktioniert. Und nein das liegt nicht an immer mehr Radwegen, sonst müsste es ja in dieser Straße perfekt laufen, das liegt einfach an zu viel Autoverkehr.
Außerdem wird doch ein Autofahrer nicht durch Radfahrer gegängelt, sondern viel viel mehr von allen anderen Autofahrern.
OMG. 😱
Du hast meinen Text überhaupt nicht verstanden.
Also, noch mal extra für dich: den Youtube-Channel habe ich erwähnt, weil der sich mit solchen Themen befasst und generell gut ist. Wer sich dafür interessiert, sollte ihn sich anschauen.
Kirk Ende.
Zitat:
@Taunusrenner schrieb am 12. August 2025 um 21:03:51 Uhr:
Du kannst Dir hier die Finger wundschreiben und schüren, was das Zeug hält. Aber Du hast bis jetzt das mit der Gleichberechtigung offenbar noch nicht verinnerlicht. Dabei habe ich es jetzt bereits mehrmals geschrieben: Die Gleichberechtigung geht nur im Miteinander!
Doch. Nur:
Viele die aus Sicht des Autofahrers "Gleichberechtigung" meinen meinen in Wirklichkeit die Bevorzugung des Autos, mindestens aber den erhalt des Status Quo. Ich habe ja ein paar Schalgworte aufgeführt. Oft geht es ganz plötzlich um Umweltschutz (wenn der Autroverkehr möglicherweise etwas ausgebremst werden könnte). Um etwas also dass ansonsten diejenigen meist nicht im nsat interessiert.
Andere sollen weichen wenn sie ein Hindernis darstellen. Natürlich geht es dann früher oder später nicht darum dass man, völlig uneigenützig, selbst einfach schneller vorankommen will, ungeachtet der anderen, nein. Natürlich sorgt man sich ausschließlich um deren Sicheheit (und macht damit eigentlich implizit offensichtlich dass wir Autofahrer zu blöd sind uns so im Verkehr zu bewegen dass sandere eben nicht gefährdet werden).
Meist kommen dann auch, wie hier, die üblich abgedroschenen Argumente dass die Städte dann sterben usw.. Die kommen auch gefühlt seit 50 Jahren.
Erinnert mich an manche Diskussion in meiner Ecke wenn es um örtliche Nahversorgung geht. Dieses gejammer wenn dann der letzte, kleine Lebensmittelmarkt im Dorf zumacht. a, warum hat er den zugemacht. Weil die Bewohner eben doch lieber in die tadt fahren, wels eben günstiger ist). Den örtlichen Markt will man aber rotzdem. Könnte ja dummerweise sein dass man doch die Mlch vergessen hat die man dringend benötigt, da möchte man dann natürlich Samstags nachmittags nich nochmal in die Stadt müssen. dafür soll den der örtliche Laden herhalten. Wenn er sich nicht trägt soll gefälligst die Gesamtgesellschaft dafür sorgen und subventionieren. ehnt diese das, zu echt, ab und es kommen genossenschaftliche deen auf. Schwuuuups.... das wars. Es kann ja nicht angehen dass sich der ein oder andere dann vielleicht auch mal für Low zwei Stunden an die Kasse stellen muss.
Kurzum: Diese ganzen Argumente sind Lächerlich. Sie dienen nicht dem voranbringen der Gleichberechtigung.
Aber gut. Auch hier. Fahre ch mit dem Auto zu meiner Firma brauche ich ca 25 Minuten. ahre ich mit dem fahrrad ca. 50 Minuten (selbe Wegstrecke).
Letzteres mache ich nur weil ich auf dem Großteil der Strecke über Felder fahren kann und in der Stadt dann zumindest Straßenbegleitende radwege habe.
Könnte ich das nicht wäre es für mich obsolet. Mit dem Fahrrad auf der Landstraße ? Mit Autofahren die meinen einfach dass was sie vermeintlich in der Hose haben mal 3 wären zwei Meter ? Ne, danke ! Aber da sind wir wieder oben. Natürlich darf ich als radfahrer ja Landstraßen benutzen. Hätte aber gefälligstmehr nach hinten als nac vornbe zu schauen um, sobald ich auch nur die Umrisse eines sich nähernden Autos erkenne sofort in den Graben zu fahren um Platz zu machen. So sieht ja das "Miteinander" dann aus. Ich soll ja nicht schnellere ausbremsen...wäre ja auch unökologisch. Da werden dann Parapgraphen aus dem Hut gezogen warum ich das müsste. Selbige interessieren komischerweise nicht wenn, genau an der gleichen Stelle anstatt 70 km/h eben 100 km/h gefahren wird. Das ist ja nur "Gängelung" und scließlich ist der gemeine Autofahrer so unglaublich hyperintelligent dass er schließlich slebst am allerbesten Beurteilen kann wie schnell er an einer Stelle nun fahren kann.
Aber weiter. Bedingt durhc die "Umwege" habe ich mit de Fahrrad auf der Strecke dann, in Summe, 8 Ampeln mehr als af meiner Autostrecke.
warum: Weil der Autoverkehr bevorzugt wird.
Muss ich die Straßenseite wechseln habe ich zwei Fußgängerampeln zu überqueren. Es ergibt sich aus der Logik dass eine davon nun mal immer rot ist. echne ich diese 8 Ampeln raus wäre ich mit dem Fahrrad anstatt 50 Minuten nur noch rund 35-40 Minuten unterwegs.
Wo ist denn die "Gleichberechtigung" ?
Von Dingen wie Schulterblick beim Abbiegen eines Autos...gar nicht zu reden. Aber ich vergaß. Ich muss ja bremsen. Aus reinem Selbsterhaltungstrieb, gell ?
Aber ... gleichberechtigung und miteinander.
Absolut Lächerlich wenn dann gerade die reinen Autofahrer unter uns damit kommen. Nehm ich ehrlich gesagt nicht ernst. Verzweifelte Versuche nachdem dann selbst obige Argumente keinen mehr ziehen weil sie so langweilig und durchschubar sind
Zitat:
@Holger-TDI schrieb am 12. August 2025 um 21:46:35 Uhr:
Ich glaube, die wollen dich auch nicht 🙄
Um so schöner wäre es, wenn sie bei sich bleiben würde. Win Win sozusagen.
Aber irgendwie finden die es hier angenehmer, die Straßen zu benutzen. Warum fahren sie nicht bei sich so toll mit dem Rad?
Zitat:
@windelexpress schrieb am 13. August 2025 um 08:54:51 Uhr:
Warum fahren sie nicht bei sich so toll mit dem Rad?
Aufgeschlossenheit, Interesse an neuem, vielleicht sogar Freude am Leben. So unverständlich...?
Hier wird viel subjektives abgelassen.
Wie immer Auto gegen Rad gegen Fußgänger.
Ich komm vom Land. Einkaufen kann i h bei Rewe und Co.
Für alles andere gibt es Onlinehändler.
Geh ich doch mal in die stadt einkaufen dann mit Auto. Warum? Wohin mit den Einkaufstachen?
ÖPNV? Zu unzureichend ausgebaut hier fährt nur 1x am Tag ein Bus.
Taxi?
Viel zu teuer und ist auch ein PKW.
Und so geht es bestimmt einigen.
Würde ich in einer Großstadt wohnen hätte ich kein Auto mehr. Nur ein Motorrad für den Spaß.
Rest zu Fuß oder liefern lassen.
Oder dann au h mal Taxi. Kurze Wege und günstiger. Oder Uber oder Carsharing.
Alles das was es bei uns nicht gibt.
Also Brille ab und ü er den Twllerrand schauen.
Und auch .al andere Meinungen akzeptieren.
Streitet euch nicht, kloppt euch😜😜