extrem hoher dieselverbrauch
hallo leute,
ich hab seit 4 wochen einen 1,9 tdi bj 2006 126000km
seit beginn an hab ich den verbrauch permanent über den bc im auge.
von beginn an war ich von der sparsamkeit 5-6 liter (sparsame fahrweise) erfreut.
dann fing es ab und zu an das der bc trotz sehr sparsamer fahrweise mir einen verbrauch von 20-30 liter angezeigt hatt,die restreichweite und meine tanknadel ist da rapide abgefallen was für einen tatsächlichen verbrauch spricht und keine fehlanzeige des bc.
seit paar tagen hab ich dieses verbrauch nicht nur manchmal sondern sehr oft.
bsp 3. gang 50 kmh 21 liter
5. gang 90 kmh 25 liter
im stand 5,4 liter in der stunde
ich war dann beim händler,dieser gab ihn gestern in die opel werkstatt.dieser leste den speicher aus und stellte keine mängel fest.
laut werkstatt würde es daran liegen das der russpartikelfilter in der regenerierungsphase ist und dies zu einem erhöhten verbrauch führe.
kann mir jemand dazu was sagen ob das sein kann??
wie lange dauert sowas u wieviel verbraucht er dann mehr??(gibts doch nicht das der dann 20-30 l schluckt)
kann es evtl sein das das auto nicht richtig den filter regenerien kann weil ich zur zeit nie auf der autobahn bin und nicht richtig durchgepustet wird??
Beste Antwort im Thema
Zitat:
Original geschrieben von boerny-76
Wenn der dieselverbrauch im Stand bei 4-5 Liter in der Stunde liegt brenntet frei. Wenn er bei 1-1,2 liegt ist er noch kalt und wenn er bei0,8 Liter pro Stunde liegt hat er betriebstemperatur. So ist es bei mir...
Punkt genau ..................... 😉
@ joschi1234
Da Du wohl diesbezuglich noch keine Erfahrung gemacht hast, mal ein paar Infos für Dich.
Zitat:
Wichtiges zur DPF Regenerierung
Welche Bedingungen müssen erfüllt sein, damit der DPF mit der Regenerierung beginnt?
Die nachfolgenden Bedingungen müssen für die Einleitung der Regenerierung erfüllt sein.
* Motorlauf seit Start > 2 Minuten.Berechnete Sättigung > 80%.
* Kühlmitteltemperatur > 70°C für mindestens 2 Minuten
* Keine DPF relevanten Fehler im System hinterlegt.
* Es muss eine definierte Fahrzeuggeschwindigkeitsschwelle einmalig überschritten haben (z.B. bei >80% Beladung – 100 km/h).Unter welchen Bedingungen wird eine begonnene Regenerierung abgebrochen/beendet:
Normalerweise wenn die Regenerierung erfolgreich durchgelaufen ist oder:
* Nach einer maximalen Regenerierungszeit (20 - 25 Min.).
* Wenn der Motor abgestellt bzw. abgewürgt wird.
* Wenn der Motor lange im Leerlauf ist (5 - 10 Min.).
* Wenn 1000°C durch den Abgastemperatur Sensor erkannt werden.
* Wenn während der Regeneration Fehler an Verbrennungsrelevanten Komponenten erkannt werden (Einspritz-/Ansaug-System).Wenn eine begonnene Regenerierung abgebrochen wird, bevor sie zu 50% durchgelaufen ist, blinkt die Vorglühkontrolle sofort beim nächsten Motorstart (kalt oder warm) und die Regenerierung wird bei Erreichen der Betriebsbedingungen wieder gestartet.
Das Glühwendelsymbol blinkt. Warum? Was ist zu tun?
Der DPF konnte im normalen Fahrbetrieb nicht komplett
regeneriert werden und jetzt hat der DPF hat seine maximal, noch
regenerierbare Sättigung erreicht. Der Grenzwert ist Varianten und MJ
abhängig, liegt aber im Bereich 105%-125%.Mögliche Ursachen hierfür sind:
* Häufiger Kurzstreckenverkehr, d.h. hohe Russbeladung bei gleichzeitig ausbleibender Regenerierung des DPF, weil die für eine Regenerierung erforderlichen Bedingungen nicht erreicht wurden.
* Häufige Regenerierungsabbrüche, d.h. der Motor wird während derlaufenden Regenerierung abgestellt. Trifft zu auf Kurzsteckenfahrer, die wenigstens die Bedingungen zum Auslösen der Regenerierung eingehalten haben.Bei blinkender Glühwendel ist das Fahrzeug so lange zu fahren, bis das Glühwendelsymbol wieder erlischt.
Wichtig: Innerhalb der ersten 1000 km Fahrstrecke wird die die Regenerierung häufiger durchgeführt (2-3-mal) um eine definierten Beladungszustand des DPF zu erreichen. Dies ist notwendig um Bauteil- und Systemtoleranzen zu reduzieren und dient als Grundlage für eine exakte Berechnung der Rußbeladung im DPF.
Die DPF-Beladung liegt (ggf. deutlich) unterhalb des Schwellwertes für das blinkende Glühwendel, trotzdem kommt der Kunde mit leuchtender SVS und verstopftem DPF in die Wertstatt. Warum?
In diesem Fall liegt mit großer Wahrscheinlichkeit einHardwaredefekt oder Tuning vor. Dieser Defekt ist in den meisten Fällen im Bereich der luftführenden Teile in Form einer Leckage zu suchen. Häufig handelt es sich herbei um einen Riss in einem der Ladeluftschläuche oder im Ladeluftkühler. Bedingt durch die Leckage, die von der ECU –bzw. vom Beladungsmodell nicht erkannt wird, wenn die Druckdifferenz unterhalb eines definierten Schwellwertes bleibt, wird der Motor mehr Rauch emittieren. Durch den erhöhten Rauchausstoß kann es zu einem verstopften DPF kommen.Ferner kann eine überproportionale Beladung des DPF durch ein (teilweise) offenes AGR-Ventil verursacht werden.Ein getunter Motor produziert mehr Ruß, der vom DPF Beladungsmodel nicht berücksichtigt wird und ohne jeglichen Hinweis an den Fahrer zum Zusetzen des DPF führen kann.Bitte unbedingt die Feldabhilfedatenbank auf bekannte Fehlerbilder und Diagnosehinweise prüfen.
Wie lange dauert eine vollständige Regenerierung?
a.) Im günstigsten Fall?
b.) Im ungünstigsten Fall?a.) Bei konstanten Bedingungen, d.h. die zur Regenerierung erforderliche Abgastemperatur liegt immer oberhalb des geforderten Wertes, zum Beispiel während Autobahn/Überlandfahrt, ergibt sich eine durchschnittliche Regenerierungszeit von 10 Minuten.
b.) Fahrzustände, wie z. Bsp. längere Bergabfahrt, häufiges Fahren im Niedriglastbereich (Stadtverkehr, Leerlauf) lassen die Abgastemperatur sinken. Sofern die Bedingungen zum Anstoßen der Regenerierung erfüllt waren, kann sich die aktive Regenrationszeit auf bis zu 25 Minuten erhöhen (abhängig vom Motortyp). Sollte während dieser Zeit kein kompletter Durchlauf möglich gewesen sein, so wird die Regenerierung abgebrochen.Wie wirkt sich die Regenration auf die Öllebensdauer aus?
Mit jeder Regenerierung bzw. jedem Regenerierungsversuch kommt es zwangsläufig zu einem Eintrag von Dieselkraftstoff in das Motoröl, wodurch die Öllebensdauer abnimmt. Beim Aufleuchten der „INSP“-Anzeige im Instrument ist das Motoröl erschöpft und muss gewechselt werden. Bei Nichtbeachtung drohen Motorschäden.
Ist der DPF-Sensor wichtig für den Regenerierungsablauf?
Der Sensor leitet die Regenerierung nicht ein, dies geschieht basierend auf einem Modell. Der DPF Sensor erfüllt somit eine reine Diagnosefunktion zur Überwachung des Gegendruckes im DPF. Ausnahmen bilden Antara, Captiva, Z20DTX, bei diesen Modellen ist der DPF-Sensor an der Auslösung die Regenerierung beteiligt.
Wie verhält sich das Beladungsmodell?
a.) Nach einer SPS Programmierung?
b.) Nach Austausch des Motorsteuergerätes?
c.) Nach Abklemmen der Batterie?a.) Nach einer reinen SPS bleibt der Beladungszustand erhalten. Beim Austausch der ECU, resp. bei einer Neuprogrammierung der vorhanden ECU nach Rücksetzung springt das Beladungsmodell auf 104% (bspw. beim Z19DTx), es folgt dann im Anschluss eine Regenerierung. Modelljahres oder applikationsabhängige Änderungen sind möglich.
b.) Der aktuelle Beladungswert wird vor dem Austausch des Motorsteuergerätes auf der Tech 2 Flash-Card gespeichert. Dieser Wert wird nach Einbau des neuen T&Z Servicesteuergerätes über die Funktion „ECU Programmierung“ einprogrammiert.
c.) Kein Einfluss.
21 Antworten
ich hab bisher auch keine probleme.
bei 50T km pro jahr kommt derzeit auch nichts anderes als ein diesel in frage. wieso ist der service da öfter fällig?
Zitat:
Original geschrieben von rgruener
ich hab bisher auch keine probleme.
bei 50T km pro jahr kommt derzeit auch nichts anderes als ein diesel in frage. wieso ist der service da öfter fällig?
Pro Freibrennprozess werden rund 2000 km weniger angezeigt (ist aber nicht immer der fall). Hochgerechnet muss ich aber alle 20 Tkm zu Service. Das heißt jetzt genau. 1x im Jahr, dann 2x im folgendem Jahr (bei 30 Tkm im Jahr). Und so geht es dann weiter.....
Und noch etwas, Du gehörst nicht zur Masse mit Deinen 50 Tkm im Jahr. Der Wert liegt hier bei ca. 20 Tkm im Jahr, wobei ich selber jetzt mit 30 Tkm im oberen Bereich liege. Zu diesem Anlass hab ich mir mal grob die Kosten ausgerechnet und ich muss sagen, es gibt kaum einen Unterschied. Der Unterschied liegt halt am Preis zwischen Diesel und Benzin. Die natürlich immer div Schwankungen unterliegen.
Aber eines sollte man nicht vergessen, es gebt um den 1,9l Diesel (siehe Themenstarter). Nicht um denn 1,7l. Da gibt es halt div unterschiede. Der 1,7´er ist (noch) aktuell. Der 1,9´er veraltet.
dann ist der 1,7er da definitiv anders.
ich hab auf 85.000km erst 2mal einen freibrennprozess feststellen können, also keine ahnung wie oft er wirklich statt findet.
aber meine inspektionsanzeige passt und die nächste inspektion ist bei 90.000km fällig, also wieder nach 30.000km .
Zitat:
Original geschrieben von rgruener
dann ist der 1,7er da definitiv anders.
ich hab auf 85.000km erst 2mal einen freibrennprozess feststellen können, also keine ahnung wie oft er wirklich statt findet.
aber meine inspektionsanzeige passt und die nächste inspektion ist bei 90.000km fällig, also wieder nach 30.000km .
Laut div Berichte hier, so ca alle 300 Km. Ich hab aber mal was von rund 500 Km gelesen (bei denn 1.7´er). Ist jetzt sicher auch vom Fahrprofil abhängig, wie oft sich der Filter da dann Freibrennt.
Jetzt wollte ich es aber mal genau wissen:
Der letzter Service wurde bei 152 Tkm gemacht. Aktuell hab ich jetzt genau 165 Tkm auf dem Tacho. Laut Service-Anzeige ist der nächste Ölwechsel in 8000 Km fällig. Also werden es wieder "nur" rund 20 Tkm werden. Obwohl ich im Jahr rund 30 Tkm fahre. Na dann hab ich wieder mal was zum Quatschen, bei meinem Foh. Jetzt weiß ich, warum er sich ne neue Bude leisten kann 😁
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Zitat:
Original geschrieben von rgruener
dann ist der 1,7er da definitiv anders.
ich hab auf 85.000km erst 2mal einen freibrennprozess feststellen können, also keine ahnung wie oft er wirklich statt findet.
aber meine inspektionsanzeige passt und die nächste inspektion ist bei 90.000km fällig, also wieder nach 30.000km .
Die 1,7er brennen mit den neuesten SW-Versionen meines Wissens immer so um die 300 km frei. Bei viel Autobahn wie im Urlaub ist mir auch kein Freibrennen aufgefallen.
Der 1,7er (110 PS) brennt bei mir grob zwischen 250 und 400 km frei. Dauer ca. 10 Minuten.
Mit älterem SW-Stand scheint das weniger oft zu passieren, da ist wohl was angepasst worden.
Ich komm somit auf einen ca. jährlichen Wechsel bei auch um die 20.000 km. Die 30 TKM sind so nicht zu schaffen.
Auf ca 10 min kommt meiner auch. Erst gestern hatte ich wieder das Vergnügen. Bei 90 Km/h im 4 Gang (Tempomat bei etwas über 2500 Touren). Nach 16 Km war der Spuk vorbei. Ist jetzt aber von der Fahrsituation abhängig. Der letzte Zyklus lag genau 1400 Km zurück.
ich hab schon auch den neuesten SW-stand.
und die rückruf aktion wurde auch durchgeführt. am intervall hat das nichts geändert.
vielleicht gibts bei meinem fahrprofil auch weniger freibrennvorgänge.