ForumVerkehr & Sicherheit
  1. Startseite
  2. Forum
  3. Wissen
  4. Verkehr & Sicherheit
  5. EU Führerschein Tschechien

EU Führerschein Tschechien

Themenstarteram 13. Januar 2008 um 16:15

Hallo, möchte den machen. Hat da jemand Erfahrung?

Beste Antwort im Thema

Ohne Satzzeichen kann das kein Schwein lesen! ;)

Und wenn du sowas bei der MPU loslässt, wist du sicher durchfallen! Würde dir statt dem Anwalt eher eine gute Vorbereitung auf die MPU empfehlen! Abgesehen davon, es zwingt dich niemand eine MPU zu machen. Dann musst du halt auf den Führerschein verzichten!

Und was fällt denen denn immer neues ein, selbst wenn du schon längere Zeit clean ("cleen") bist?

Machst du über einen vorgegebenen Zeitraum brav die Nachweise beim Amtsarzt, oder einer anderen zugelassenen Institution, paralell einen guten Vorbereitungskurs, dann klappt das schon! Allerdings sollte man schon einsichtig sein. Mit deiner Einstellung sehe ich da eher schwarz!

77 weitere Antworten
Ähnliche Themen
77 Antworten

Zitat:

Original geschrieben von turbocivic

die letzten euhg urteile zwingen deutschland dazu, rechtmässig erworbene (!) eu führerscheine anzuerkennen.  

Mit rechtmässig erworbenen Führerscheinen haben deutsche Behörden auch kaum ein Problem,allerdings besitzen die meisten deutschen EU-Führerscheininhaber keinen rechtmässig erworbenen.In der regel hapert es an zwei Sachen,die Sperrfrist war noch nicht abgelaufen und der Lebensmittelpunkt war nie im Ausland.

:D Würde bei den Meisten auch zu extrem langen Arbeitswegen führen.

 

Man sollte aber auch nicht vergessen das immer eine MPU in Lauerstellung ist wenn man diese mit einem EU-Schein umgangen hat.Wenn man dann mehrfach auffällt kann die schnell angeordnet werden und wenn man keine positive abliefert wird einem zwar der Schein nicht entzogen aber dessen Nutzung untersagt bis eine poitive MPU vorliegt.In einem anderen Forum haben einige die Konsequenz gezogen und freiwillig eine MPU gemacht um nicht ständig mit der Angst vor einer Anordnung leben zu müssen.

Unterm Strich ist eine MPU bei guter Vorbereitung auch nicht teurer als ein EU-Führerschein.

weisst du was darüber, wie stark man auffallen/was man dafür machen muss (evtl punkte?), damit die eignungszweifel der behörde als berechtigt anerkannt werden?

ich lese hin und wieder mal, dass immer mehr mpu-kandidaten ihren führerschein gegen einen deutschen eintauschen und die behörde das auch zähneknirschend macht.

Die Latte hängt erheblich tiefer als bei einem der einen normalen deutschen Führerschein hat.Wie tief hängt von der jeweiligen Behörde ab.Aber wenn du Punkte einfährst dürfte die Gefahr einer erneuten MPU-Anordnung recht hoch sein.

Gegen diese Anordnung kann man juristisch nicht mal vorgehen,das kann man dann erst man eine Nutzungsuntersagung bekommt.Aber diese ist gültig bist das Verwaltungsgericht darüber entschieden hat,damit ist man auch erst mal wieder für rund ein Jahr Füßgänger in Deutschland.Im Ausland darf man dann ja noch fahren.

 

In einem anderen Forum haben sie sich darüber über Jahre und tausende Beiträge ausgelassen bis es dem Betreiber zu dumm wurde und das Thema EU-Führerschein nicht mehr willkommen war.Diesbezügliche Beiträge werden auch sofort wieder geschlossen weswegen ich auch keinen Link dorthin setzen werde.Dort gab es aber einige Betroffene die die MPU machten damit sie nicht ständig mit der Angst eine Nutzungsuntersagung zu kassieren rumfuhren.Dort war aber auch nur einer der einen legalen polnischen Führerschein hatte,der lebte über ein Jahr in Polen bevor er ihn machte.Die meisten Anderen waren immer nur wenige Tage drüben,wenn überhaupt.

Mit der aktuellen Führerscheinrichtline tauchte eh ein neues Problem auf,laut der darf man nur eine Fahrerlaubnis haben und aktuell ist noch nicht geklärt ob eine entzogene Fahrerlaubnis dasselbe ist als ob man nie eine hatte.Wenn also ein Führerscheinentzug vorliegt kann es durchaus sein das man ein Problem bekommt wenn man im Ausland einen Neuen beantragt.

Zitat:

Mit der aktuellen Führerscheinrichtline tauchte eh ein neues Problem auf,laut der darf man nur eine Fahrerlaubnis haben

das schliesst eigentlich eine freiwillige mpu aus - du hast eine rechtmässige fahrerlaubnis (lass' uns mal nur vom fall des absolut rechtmässigen erwerbs ausgehen). eine mpu ist entweder dazu da eine fahrerlaubnis wiederzuerlangen -du darfst aber keine zweite fahrerlaubnis wiedererlangen- oder um eine bestehende fahrerlaubnis zu bestätigen. das ist aber nicht nötig, denn das letzte relevante eugh urteil sagt, dass die legal erworbene fahrerlaubnis grundsätzlich anzuerkennen ist, bis neue eignungszweifel entstehen. ausnahme: du unterschreibst, dass du dich freiwillig dazu verpflichtest eine nachzureichen. bevor du nicht zur mpu aufgefordert wirst kannst du ausserdem deswegen keine positive mpu machen, weil die fragestellung bei alkohol-, tempo- und anderen verstössen (z.b. fahren ohne fahrerlaubnis) eine andere ist. man muss dir also zuerst sagen welche zweifel bestehen, bevor du sie durch eine positive mpu aus der welt schaffen kannst.

die dritte richtlinie legt in erster linie das verhalten der führerscheinstelle, der staatsanwaltschaft und der gerichte fest. wenn die führerscheinstelle (abhängig vom bundesland) nun gegen dich klagt muss der staatsanwalt das verfahren einstellen (die deutsche behörde darf ausdrücklich nicht an der kompetenz einer behörde eines anderen eu-staates zweifeln) stellt der staatsanwalt das verfahren nicht ein, so sagt die dritte richtlinie dem gericht, wie es zu entscheiden hat (zu deinen gunsten, sich auf das eugh urteil berufend). jetzt mal stark vereinfacht ausgedrückt. die führerscheinstellen sind eigentlich auch dazu verpflichtet eu-führerscheine umzuschreiben (du kannst, nachdem du deinen lebensmittelpunkt in ein land verlegt hast, deinen führerschein in einen führerschein des jeweiligen landes umschreiben lassen).

aber lass es uns erstmal darauf beruhen lassen, solange vom TE nichts weiter als der eröffnungseinzeiler kommt. scheint mir gerade pädagogisch nicht besonders wertvoll zu sein.:)

gruss

edit:

ein in einen deutschen führerschein umgeschriebener ausländischer führerschein ist in sofern sicherer, dass die deutsche behörde mit der erteilung der deutschen fahrerlaubnis die eignung zum führen eines kraftfahrzeug 'freiwillig' (in wirklichkeit zwangsweise, aufgrund der dritten richtlinie) anerkennt und keinen rückzieher mehr machen kann. genau so wie du, wenn du unterschreibst, dass du freiwillig eine mpu nachreichen wirst.

 

Zitat:

Original geschrieben von Sir Donald

Gegen diese Anordnung kann man juristisch nicht mal vorgehen...

Das ist eigentlich logisch. Schließlich wird durch eine solche MPU ja nur die Chance gewährt, wieder eine Fahrerlaubnis rechtmäßig zu erwerben. Ist also im Interesse des Probanden.

Es wäre ja widersinnig, gegen eine solche Chancen-Gewährung als selbst Betroffener juristisch anzugehen, da die Anordnung ja nicht zur Teilnahme an der MPU zwingt. Wer es also nicht machen will, der verzichtet eben darauf und bleibt freiwillig ohne Fahrerlaubnis.

te scheint eine passendere plattform gefunden zu haben;)

von dem moment an wie du eine fahrerlaubnis hast, brauchst du keine chancen mehr. die dritte richtlinie legt das so fest. eine andere sache ist, dass die führerscheinstellen sich nicht überall daran halten und dir trotzdem eine mpu auferlegen. aber das nicht, weil eine deutsche mpu irgendein bezug zur deutschen, oder besser durch den deutschen staat erteilten fahrerlaubnis haben muss. es sei denn du erklärst dich damit einverstanden, dass du dein recht auf fahren verlierst, wenn du keine positive mpu einreichst, z.b. in dem du irgend so eine komische erklärung unterschreibst.

in der praxis ist es wohl so, dass die führerscheinstellen trotz dessen, dass sie nicht dürfen auflagen auferlegen und nutzungsuntersagungen aussprechen. alleine, ohne professionellen rechtsbeistand kommst du da auch nicht raus, das ist aber eine andere geschichte. richtlinie 3 gibt dir (bzw dem besitzer einer rechtmässig erworbenen eu-fahrerlaubnis) aber eigentlich mehr rechtssicherheit. jedenfalls bis anfang 2009.

edit: es werden immer mehr und mehr nutzungsuntersagungen für ungültig erklärt. man sollte aber zu den geschätzten 2500,- noch die anwaltskosten hinzukalkulieren. ob sich das dann noch rechnet?

 

Das Kernproblem ist ja letztlich, daß sich viele potentielle MPU-Kandidaten selbst nicht unter Kontrolle haben und es im Prinzip nur eine Frage der Zeit ist, wann sie wieder durch Alkohol im Straßenverkehr, Raserei oder ähnlich schwere Delikte auffällig werden. Da nutzt dann auch der auf Umwegen wiedererlangte Führerschein nichts, wenn das Grundproblem einfach ignoriert wird.

"Das Grundproblem", geschätzter primus inter pares, ist aber letztendlich viel früher angelegt.

Die MPU zwingt den "Unkontrollierten" indirekt dazu, sich mit den Ursachen seiner Unkontrollierbarkeit auseinanderzusetzen - was im Initial ja der richtige Ansatz ist - nur ist es ein Reparaturversuch. Viel sinniger wäre es, den "Defekt" im Vorfeld auszuschalten.... symptomatische Ansätze sind leider typisch für unseren Kulturkreis.

 

Leider schade hat sich aber daraus eine "Industrie" entwickelt... die versorgt werden will, so dass es de facto eher in Murpheys Ermessen liegt, wen es da so trifft. Würden wir alle, ohne es zu wissen, quasi "in real time" einer MPU unterzogen... die Strassen wären ziemlich leer.

Und wie bei einigen anderen Fragen auch, komme ich persönlich zu dem Schluss.... dass Max nicht lernt, was Mäxchen... oder anders gesagt: Wir werden über kurz oder lang nicht umhinkommen, wieder mehr vorweg zu investieren, statt zu reparieren.

 

Quidquid agis, prudenter agas et respice finem! ...wie Solon so passend vorgibt ;)

 

Horaz inspiriert mE auch in die richtige Richtung...

Naturam expelles furca, tamen usque recurret!

 

 

 

Oder ganz einfach (ich fand Cicero halt rel. einfach ;) ).... wehret den Anfängen.

 

 

 

 

Zitat:

Original geschrieben von Drahkke

Das Kernproblem ist ja letztlich, daß sich viele potentielle MPU-Kandidaten selbst nicht unter Kontrolle haben und es im Prinzip nur eine Frage der Zeit ist, wann sie wieder durch Alkohol im Straßenverkehr, Raserei oder ähnlich schwere Delikte auffällig werden.

demjenigen, der seine mpu geschafft oder gekauft hat wird das nicht besonders viel spass gemacht haben und er wird versuchen nicht mehr auffällig zu werden, da hast du recht.

der selbe mensch, der auf einem anderen weg an eine "fahrerlaubnis incl. stresspaket" gekommen ist, wird doch aber noch vorsichtiger sein und nicht wiederholt negativ auffallen wollen:confused:

Zitat:

Original geschrieben von tec-doc

Und wie bei einigen anderen Fragen auch, komme ich persönlich zu dem Schluss.... dass Max nicht lernt, was Mäxchen... oder anders gesagt: Wir werden über kurz oder lang nicht umhinkommen, wieder mehr vorweg zu investieren, statt zu reparieren.

Das stimme ich dir 100%ig zu. Hast du auch schon Ideen, wie solche Prävention nun praktisch aussehen soll?

Zitat:

Original geschrieben von turbocivic

 

der selbe mensch, der auf einem anderen weg an eine "fahrerlaubnis incl. stresspaket" gekommen ist, wird doch aber noch vorsichtiger sein und nicht wiederholt negativ auffallen wollen:confused:

 Sollte man meinen,doch wie diverse Foren die sich mit der MPU beschäftigen zeigen hält sich der Lerneffekt bei einigen in sehr engen Grenzen.Wer zweimal oder öfter zur MPU geladen wird hat wohl nicht viel aus den bisherigen Erfahrungen gelernt.Leider kann keiner vorhersagen wie ein MPU-Kandidat sich in einigen Jahren verhalten wird,der Psychologe kann nur nach dem Eindruck entscheiden den er am Prüfungstag vom Prüfling bekommt.Allerdings wird eine MPU jedesmal schwerer da ja immer die Frage im Raum steht das es nach dem letzten Mal keine dauerhafte Verhaltensänderung gab und weshalb die nach der aktuellen Prüfung da sein soll.

Trotzdem ist die MPU wie wir alle wissen sehr streng gestaltet bzw. deren Auswertung. Wenn viele die nie was grobes verbrochen haben hin gingen und nicht bestehen würden (was der Fall wäre) , muss man fragen ob die Wartezeit vor der MPU die oft Jahre beträgt nicht Strafe genug ist (neben Geldstrafen und was es alles dafür gab...).

Die heutige Draufhaumentalität und die ausbleibende Bereitschaft auch mal eine zweite Chance zu geben, machen natürlich solche Institutionen möglich.

Auch hier muss man fragen wieso die meisten anderen (wenn nicht nahezu alle) Länder ohne auskommen, dass man dort Trinker und Raser alles machen lässt ist nicht der Fall, aber eine MPU die von durchschnittlichen Menschen nicht ohne Tricks und vorbereitende Seminare zu bestehen ist, kann wohl kaum die Antwort auf solche Probleme sein. Die Tatsache dass man sich wie der sonstwas aufspielt und überheblich ausländische Dokumente (Führerscheine) ansieht als wären sie das Papier nicht wert, ist ebenfalls nicht die adäquate Antwort darauf.

 

Zitat:

Original geschrieben von Opelowski

Auch hier muss man fragen wieso die meisten anderen (wenn nicht nahezu alle) Länder ohne auskommen, dass man dort Trinker und Raser alles machen lässt ist nicht der Fall...

Dabei muß man aber auch bedenken, daß die Strafen für Verkehrsverstöße in Deutschland zu den Niedrigsten weltweit gehören (immer auf das Durchschnittseinkommen im jeweiligen Land gerechnet). Daß man den Verkehrsrowdys in Deutschland neben den niedrigen Strafen auch noch eine Chance nach der anderen gewährt, ist doch schon mehr als liberal.

wenn du in einer 500-seelen-gemeinde lebst und mit der zuständigen person vom führerscheinamt nicht kannst oder beispielsweise der psychologe dein nachbar und neidisch auf dein haus/auto ist hast du keine chance eine positive mpu zu machen. es ist IMMER im ermessen des gutachters, wie er dich einschätzt.

Zitat:

Daß man den Verkehrsrowdys in Deutschland neben den niedrigen Strafen auch noch eine Chance nach der anderen gewährt, ist doch schon mehr als liberal.

'eine chance nach der anderen'. :rolleyes: jede nachfolgende mpu wird immer schwieriger, wie sir donald schon schrieb. gegen rezidivisten, die mit einem nichtdeutschen schein weiter auffallen kann D sich schützen indem D fahrverbote für den deutschen boden verhängt. von einer chance nach der anderen kann hier keine rede sein.

die mpu ermöglicht es dem staat den bürger zu schikanieren, zu terrorisieren, möchte man fast schon sagen.

ist ja nicht so, dass damit nur terrorisiert wird und jede anordnung einer mpu unberechtigt ist, nein, aber abgezockt wird damit.

 

Zitat:

original geschrieben von Sir Donald

Sollte man meinen,doch wie diverse Foren die sich mit der MPU beschäftigen zeigen hält sich der Lerneffekt bei einigen in sehr engen Grenzen.

von jemandem, der seinen eu schein vor 3-4 jahren für die hälfte des preises einer mpu gemacht hat kann man aber auch nicht wirklich erwarten, dass er was dazulernt.

die überprüfung der einhaltung der vorschriften zur erteilung einer fahrerlaubnis in den eu ländern, sowie die (insbesondere) dritte richtlinie harmonisieren das alles aber wieder - keine willkür seitens der behörden und auch der "schwerverbrecher" den 'drahkke' kann sich bei weitem nicht (mehr) alles erlauben, egal wieviel geld er hat.

imho ist derzeit alles in bestmöglich gesundem gleichgewicht.

 

Zitat:

Original geschrieben von turbocivic

'eine chance nach der anderen'. :rolleyes: jede nachfolgende mpu wird immer schwieriger, wie sir donald schon schrieb.

Das jede nachfolgende MPU schwieriger wird ist doch eine logische Konsequenz, der sich die Unverbesserlichen stellen müssen. Davon abgesehen, gibt es hier in Deutschland kein Grundrecht auf einen Führerschein. Teilnehmen am motorisierten Straßenverkehr darf nur, wer die körperliche, geistige und charakterliche Reife dafür nachweisen kann.

Ähnliche Themen