Etwas enttäuscht von Qualität und Service

VW Passat B8

Hallo

habe vor knapp 3 Monaten einen Passat 2.0TDI Jahreswagen gekauft. Entgegen der hochgejubelten Qualität in der Presse (dachte, damit kann man nichts falsch machen), gibt es doch einige Mängel die zum Teil behoben wurden. Bei den anderen Dingen heißt es natürlich beim Händler wieder "Das ist normal" - ich möchte aber versuchen mithilfe von Erfahrungsaustausch meine eventuell berechtigten Beanstandungen vor Ablauf der Garantie durchzusetzen. Vielleicht sind meine Ansprüche aber auch zu hoch an diesen "an der Oberklasse kratzenden" Mittelklassewagen.

1.
Das Panoramadach war undicht. Als ich das Auto an einer Steigung bei nächtlichem Regen abstellte, hatte ich einen Wassereinbruch im Kofferraum. Meine Aktentasche stellte ich zum Schutz vor Diebstahl genau an die Stelle wo das Wasser reinlief. Komplett durchnässt inklusive Notebook. Bei der Werkstatt haben sie das Problem zum Glück gleich gefunden. Eine umlaufende Dichtung musste erneuert werden. Die Teile wurden bestellt und ich war ein paar Tage wieder bei Regen unterwegs (Beim Waschen und auch bei Regenfahrten trat bisher kein Wasser ein). Als ich in die Autobahnausfahrt einfuhr und einlenkte ergoss sich ein Schwall über meinen Schoß und die Schaltkonsole.

Zwei Tage benötigten die für die Reparatur. Ersatzwagen gab es natürlich keinen (war ein Händler bei dem ich das Auto nicht gekauft hatte) kostenlos. Mobilitätsgarantie greift nicht, da das Auto ja noch fahrbar war.
Beim VW Kundenservice beißt man sich da die Zähne aus.
Regendichte Autos können ja sogar Franzosen und Koreaner bauen. Bei dieser Peinlichkeit dem Kunden mal entgegenkommen um die Verärgerung zu lindern - dafür ist VW anscheinend zu kurzsichtig.
Nun gut, das ist nun erledigt. Geregnet hat es leider seitdem nicht mehr.

2.
Knacken, Rascheln, Knarzen, zirpen in Verkleidungen und deutliche Verwindungsgeräusche
Gut, ich habe das mal bei einem Ausstellungsfahrzeug verglichen. Wenn man da die Türverkleidungen drückt, knistert nichts. Bei meinem erheblich. Zierstreifen in den Türen, Resonanzen durch die Lautsprecher. Der Anschein von Qualität wird bei meinem Exemplar nur auf den ersten Blick geweckt.
Wenn ich rückwärts aus meiner Einfahrt setze, quietschen die Dichtungen erheblich. Deutliche Verwindungsgeräusche. Das fühlt sich sehr minderwertig an.
In der Werkstatt habe ich auch das beanstandet. Vor allem die Türverkleidungen im Zusammenspiel mit den Lautsprechern. Bei tiefen Stimmen oder Musikpassagen bei denen die Höhen fehlen, ist das wirklich kein Hörgenuss mehr. Obwohl die Standard Anlage gar nicht mal so schlecht klingt.
Nachdem ich das Auto abholte knarzten die Zierleisten in den Türen kaum mehr und insgesamt scheint auch das Schnarren der Lautsprecher (wohlgemerkt bei Lautstärken im unteren Drittel) geringer geworden zu sein. Aber immer noch lange nicht, wie ich das von einem deutschen Hersteller in der heutigen Zeit erwarte.
Kann denn so was nach 35.000 km und einem Jahr schon eine Alterserscheinung sein?

Auch die Lüftung vorne macht 20 Sekunden lang rumpelnde, knarzende Geräusche wenn man das Auto kurz abgestellt hat und wieder losfährt. Auch das sei normal, wurde mir gesagt. Das seien die Stellmotoren die in Nullstellung gehen etc. Hatte ich aber so deutlich noch bei keinem anderen Auto.

3. Fahrwerk
Das Fahrwerk ist auf der Autobahn/Landstraße wirklich komfortabel. Aber bestimmte Stöße mag es überhaupt nicht. Dazu gehören vor allem eingelassene Gullideckel. Da knallt es so sehr, dass es durch Mark und Bein geht. Und laut ist das auch noch. Die DCC Einstellung ändert daran überhaupt nichts. Auch auf Comfort hat man das Gefühl, man sitzt in einem tiefergelegten 2er Golf. Schlechtes Ansprechverhalten nennt man so was glaub ich. Gut, davon habe ich bereits gelesen. Das lässt sich wohl nicht ändern. Trotzdem ist das sehr auffällig und ich frage mich, warum so etwas bei der Entwicklung, die hunderte Millionen kostet bei einem eher komfortabel ausgelegten Fahrzeug nicht auffällt.

Dazu kommen noch einige Kleinigkeiten, wie der oft eher unangenehme und nicht mal zuverlässig funktionierende Spurhalteassistent, die unzuverlässige Verkehrszeichenerkennung, eine übereifrige Start/Stopp-Automatik, die häufig schon beim Ausrollen den Motor abstellt. Dann fällt plötzlich einfach die Servounterstützung weg was schon mal irritierend wirkt. Bediene die nun meist manuell - aber dann kann man sich so was ja gleich sparen und den Anlassknopf drücken.
Sobald 3 Schneeflocken vom Himmel kommen, sind die ganzen Assistenten ohnehin gleich ausser Betrieb, da das VW Logo (wo wohl die Sensoren untergebracht sind) die Dinger anzieht wie ein Fliegenfänger.
Habe das kürzlich noch kontrolliert nach einer kurzen Fahrt. Die ganze Front frei nur das Logo mit Schnee bedeckt. Gerade bei schlechten Wetterverhältnissen könnten die Assistenzsysteme zusätzliche Sicherheit bieten (ACC) aber ausgerechnet dann versagen die.

Also insgesamt geht mir das Auto manchmal ziemlich auf den Geist. Auch wenn er sich ansonsten recht gut fährt.

Wichtig ist mir jetzt erst mal das Knacken der Lüftung vorne, die Beseitigung von knistern der Türverkleidungen und der Resonanzen durch die Lautsprecher.
Kennt das sonst noch jemand hier von seinem B8 und wie sind die Chancen, dass VW das anständig behebt?

Frage mich auch ob der Dachhimmel durch das Wasser keinen Schaden genommen hat. Das ist doch irgend so ein Spanplattenmaterial? Die Werkstatt sagte mir, man habe das gecheckt und hätte den Himmel getauscht wenn es nötig gewesen wäre. Ich traue dem Braten aber nicht wirklich, denn wenn sich ein Glas Wasser aus der Verkleidung der Innenbeleuchtung ergiesst, muss sich da ja schon was angesammelt haben.

Mein Fazit: Für mich ist das eher ein aufgeblasener Golf als ein Auto was sich an Fünfer BMW oder E-Klasse orientiert. Dann noch dieses unkulante Verhalten von Volkswagen.
Ich bin davor mehrere Jahre BMW gefahren. Ein Fünfer liegt natürlich preislich deutlich über dem Passat. Aber in kürzester Zeit habe ich deutlich zu spüren bekommen, dass sich der Aufpreis dicke lohnt.
Da fühlt man sich als Kunde wenigstens ernst genommen und wenn hier mal was im Argen liegt, setzen die alle Hebel in Bewegung um den Kunden zufrieden zu stellen. VW versucht eher, sich mit Hinweis auf Vertragsbedingungen so weit wie möglich aus der Verantwortung zu ziehen.

So auch bei den hinteren Bremsscheiben, welche tiefe Riefen aufweisen und beim Bremsen bei Rückwärtsfahrt quietschen wie eine alte Kutsche. Aussage von VW hier: Bremsscheiben/Beläge wird eine Lebensdauer von 6 Monaten/10.000 km zugeschrieben. Also wenn dann Austausch auf eigene Kosten.
Bei dem Vertrauen in das eigene Material kann man ja wahrscheinlich davon ausgehen, dass der Passat nach 150.000 und 5 Jahren seine Lebensdauer erreicht hat und reif für den Schrott ist.

Echt schade, optisch gefällt mir das Auto wirklich gut und ansonsten fährt er sich recht angenehm.

Beste Antwort im Thema

Hallo

habe vor knapp 3 Monaten einen Passat 2.0TDI Jahreswagen gekauft. Entgegen der hochgejubelten Qualität in der Presse (dachte, damit kann man nichts falsch machen), gibt es doch einige Mängel die zum Teil behoben wurden. Bei den anderen Dingen heißt es natürlich beim Händler wieder "Das ist normal" - ich möchte aber versuchen mithilfe von Erfahrungsaustausch meine eventuell berechtigten Beanstandungen vor Ablauf der Garantie durchzusetzen. Vielleicht sind meine Ansprüche aber auch zu hoch an diesen "an der Oberklasse kratzenden" Mittelklassewagen.

1.
Das Panoramadach war undicht. Als ich das Auto an einer Steigung bei nächtlichem Regen abstellte, hatte ich einen Wassereinbruch im Kofferraum. Meine Aktentasche stellte ich zum Schutz vor Diebstahl genau an die Stelle wo das Wasser reinlief. Komplett durchnässt inklusive Notebook. Bei der Werkstatt haben sie das Problem zum Glück gleich gefunden. Eine umlaufende Dichtung musste erneuert werden. Die Teile wurden bestellt und ich war ein paar Tage wieder bei Regen unterwegs (Beim Waschen und auch bei Regenfahrten trat bisher kein Wasser ein). Als ich in die Autobahnausfahrt einfuhr und einlenkte ergoss sich ein Schwall über meinen Schoß und die Schaltkonsole.

Zwei Tage benötigten die für die Reparatur. Ersatzwagen gab es natürlich keinen (war ein Händler bei dem ich das Auto nicht gekauft hatte) kostenlos. Mobilitätsgarantie greift nicht, da das Auto ja noch fahrbar war.
Beim VW Kundenservice beißt man sich da die Zähne aus.
Regendichte Autos können ja sogar Franzosen und Koreaner bauen. Bei dieser Peinlichkeit dem Kunden mal entgegenkommen um die Verärgerung zu lindern - dafür ist VW anscheinend zu kurzsichtig.
Nun gut, das ist nun erledigt. Geregnet hat es leider seitdem nicht mehr.

2.
Knacken, Rascheln, Knarzen, zirpen in Verkleidungen und deutliche Verwindungsgeräusche
Gut, ich habe das mal bei einem Ausstellungsfahrzeug verglichen. Wenn man da die Türverkleidungen drückt, knistert nichts. Bei meinem erheblich. Zierstreifen in den Türen, Resonanzen durch die Lautsprecher. Der Anschein von Qualität wird bei meinem Exemplar nur auf den ersten Blick geweckt.
Wenn ich rückwärts aus meiner Einfahrt setze, quietschen die Dichtungen erheblich. Deutliche Verwindungsgeräusche. Das fühlt sich sehr minderwertig an.
In der Werkstatt habe ich auch das beanstandet. Vor allem die Türverkleidungen im Zusammenspiel mit den Lautsprechern. Bei tiefen Stimmen oder Musikpassagen bei denen die Höhen fehlen, ist das wirklich kein Hörgenuss mehr. Obwohl die Standard Anlage gar nicht mal so schlecht klingt.
Nachdem ich das Auto abholte knarzten die Zierleisten in den Türen kaum mehr und insgesamt scheint auch das Schnarren der Lautsprecher (wohlgemerkt bei Lautstärken im unteren Drittel) geringer geworden zu sein. Aber immer noch lange nicht, wie ich das von einem deutschen Hersteller in der heutigen Zeit erwarte.
Kann denn so was nach 35.000 km und einem Jahr schon eine Alterserscheinung sein?

Auch die Lüftung vorne macht 20 Sekunden lang rumpelnde, knarzende Geräusche wenn man das Auto kurz abgestellt hat und wieder losfährt. Auch das sei normal, wurde mir gesagt. Das seien die Stellmotoren die in Nullstellung gehen etc. Hatte ich aber so deutlich noch bei keinem anderen Auto.

3. Fahrwerk
Das Fahrwerk ist auf der Autobahn/Landstraße wirklich komfortabel. Aber bestimmte Stöße mag es überhaupt nicht. Dazu gehören vor allem eingelassene Gullideckel. Da knallt es so sehr, dass es durch Mark und Bein geht. Und laut ist das auch noch. Die DCC Einstellung ändert daran überhaupt nichts. Auch auf Comfort hat man das Gefühl, man sitzt in einem tiefergelegten 2er Golf. Schlechtes Ansprechverhalten nennt man so was glaub ich. Gut, davon habe ich bereits gelesen. Das lässt sich wohl nicht ändern. Trotzdem ist das sehr auffällig und ich frage mich, warum so etwas bei der Entwicklung, die hunderte Millionen kostet bei einem eher komfortabel ausgelegten Fahrzeug nicht auffällt.

Dazu kommen noch einige Kleinigkeiten, wie der oft eher unangenehme und nicht mal zuverlässig funktionierende Spurhalteassistent, die unzuverlässige Verkehrszeichenerkennung, eine übereifrige Start/Stopp-Automatik, die häufig schon beim Ausrollen den Motor abstellt. Dann fällt plötzlich einfach die Servounterstützung weg was schon mal irritierend wirkt. Bediene die nun meist manuell - aber dann kann man sich so was ja gleich sparen und den Anlassknopf drücken.
Sobald 3 Schneeflocken vom Himmel kommen, sind die ganzen Assistenten ohnehin gleich ausser Betrieb, da das VW Logo (wo wohl die Sensoren untergebracht sind) die Dinger anzieht wie ein Fliegenfänger.
Habe das kürzlich noch kontrolliert nach einer kurzen Fahrt. Die ganze Front frei nur das Logo mit Schnee bedeckt. Gerade bei schlechten Wetterverhältnissen könnten die Assistenzsysteme zusätzliche Sicherheit bieten (ACC) aber ausgerechnet dann versagen die.

Also insgesamt geht mir das Auto manchmal ziemlich auf den Geist. Auch wenn er sich ansonsten recht gut fährt.

Wichtig ist mir jetzt erst mal das Knacken der Lüftung vorne, die Beseitigung von knistern der Türverkleidungen und der Resonanzen durch die Lautsprecher.
Kennt das sonst noch jemand hier von seinem B8 und wie sind die Chancen, dass VW das anständig behebt?

Frage mich auch ob der Dachhimmel durch das Wasser keinen Schaden genommen hat. Das ist doch irgend so ein Spanplattenmaterial? Die Werkstatt sagte mir, man habe das gecheckt und hätte den Himmel getauscht wenn es nötig gewesen wäre. Ich traue dem Braten aber nicht wirklich, denn wenn sich ein Glas Wasser aus der Verkleidung der Innenbeleuchtung ergiesst, muss sich da ja schon was angesammelt haben.

Mein Fazit: Für mich ist das eher ein aufgeblasener Golf als ein Auto was sich an Fünfer BMW oder E-Klasse orientiert. Dann noch dieses unkulante Verhalten von Volkswagen.
Ich bin davor mehrere Jahre BMW gefahren. Ein Fünfer liegt natürlich preislich deutlich über dem Passat. Aber in kürzester Zeit habe ich deutlich zu spüren bekommen, dass sich der Aufpreis dicke lohnt.
Da fühlt man sich als Kunde wenigstens ernst genommen und wenn hier mal was im Argen liegt, setzen die alle Hebel in Bewegung um den Kunden zufrieden zu stellen. VW versucht eher, sich mit Hinweis auf Vertragsbedingungen so weit wie möglich aus der Verantwortung zu ziehen.

So auch bei den hinteren Bremsscheiben, welche tiefe Riefen aufweisen und beim Bremsen bei Rückwärtsfahrt quietschen wie eine alte Kutsche. Aussage von VW hier: Bremsscheiben/Beläge wird eine Lebensdauer von 6 Monaten/10.000 km zugeschrieben. Also wenn dann Austausch auf eigene Kosten.
Bei dem Vertrauen in das eigene Material kann man ja wahrscheinlich davon ausgehen, dass der Passat nach 150.000 und 5 Jahren seine Lebensdauer erreicht hat und reif für den Schrott ist.

Echt schade, optisch gefällt mir das Auto wirklich gut und ansonsten fährt er sich recht angenehm.

409 weitere Antworten
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Es ist also völlig undenkbar, dass ein Hersteller mit dem Sündenregister von VW Leute anstellt, die in Foren die Produkte verteidigen? Mit drei bis vier solcher Arbeitnehmer beeinflussen sie mit wenig Ausgaben Tausende Leute.

Es ist genauso denkbar, dass andere Hersteller Mitarbeiter engagieren um in Foren gebetsmülhlenartig Probleme zu verbreiten, die wenige andere nachvollziehen oder bestätigen können. Nur um den Eindruck zu erwecken ein Modell oder eine Marke hat ein Serienproblem.

Merkst was?

Zitat:

@Nebutzermane schrieb am 9. März 2019 um 17:33:38 Uhr:


Es ist also völlig undenkbar, dass ein Hersteller mit dem Sündenregister von VW Leute anstellt, die in Foren die Produkte verteidigen? Mit drei bis vier solcher Arbeitnehmer beeinflussen sie mit wenig Ausgaben Tausende Leute.

ja!

Lügen kommen immer raus. Mal früher, mal später. Das Echo / der Reputationsverlust zerstört ein Tausendfaches von dem, was es dann gebracht hat. An der Stelle: hier nimmt keine auf mich Einfluss, und ich glaube nicht, dass jemand seine Entscheidung anhand von Forenaussagen trifft. Aber egal. Stelle es Dir vor: eine Schlagzeile im einschlägigen Klatschblatt, dass dennoch Einfluss hat:
"Nach Diesel Gate nun SozialMedia-Gate."
"Wann haben die Lügen bei VW endlich ein Ende."
"VW überseht das Internet in einschlägigen sozialen Medien mit mit Lügen."

Sollte man doch am Diesel-Gate klar gesehen haben.
So viele per se echt gute Fahrzeuge wurde über Diesel-Gate kaputt geredet, was einfach nur Blödsinn.
Der Markt zerfällt.
Und dann bleiben noch n paar Schlaue die sich denken: ah ja, dann nimm ich ihn halt günstiger, noch besser. Ist so wie mit dem Phaeton...

Edit: Die Sache wäre mit dem ersten Mitarbeiter, mit dem VW sich kappelt, aufgeflogen.

Ich arbeite nicht für VW. Und ich setze noch einen drauf. Ich arbeite für Airbus. Falls das den Zweiflern noch nicht genügt, könnte ich auch ein Selfie von mir vor einem unveröffentlichten Flugzeug auf dem Firmengelände machen, auf das man als VW Mitarbeiter nicht raufkommt. Oder ich scanne meinen Firmenausweis.

Und warum ich den Passat verteidige? Weil ich keines der Probleme habe: nicht ein Einziges. Weder mit dem:

- Panoramadach,
- noch mit dem DSG (DQ200),
- noch mit dem ACT,
- noch mit den Bremsen,
- oder dem Scheibenwischer,
- noch mit dem Navi,
- oder wackeligen Sitzen,
- oder dem DLA.

Nein. Mein Passat ist einfach so, wie ich ihn haben wollte.

Mit gewissen Dingen habe ich mich angefreundet, wie ich es auch in jedem beliebigen anderen Auto getan hätte - egal von welchem Hersteller.

Vielleicht liegt es daran, dass ich das Auto nicht vom Arbeitgeber vor den Latz geknallt bekommen habe, obwohl ich lieber einen BM-di-cedes haben wollte. Oder es liegt daran, dass ich Freude an der Benutzung des Autos habe.

Oder es liegt daran, dass ich den absolut einzigen Passat bekommen habe, der einfach funktioniert - was dann aber vermutlich der Faux-pas selbst wäre. Ein Passat, der läuft? Kann ja nicht sein.

Mich begeistert der Umgang von VW mit der Umweltthematik nicht, noch bin ich mit deren Aufpreispolitik oder deren Werkstattkosten zufrieden.

Aber soviel ist für mich klar: die bauen nicht die schlechtesten Auto, als welche einige von euch sie hier darstellen. Und das ist im Wesentlichen der Grund, warum ich den Passat verteidige. Abwesenheit schlechter eigener Erfahrungen (mit meinem eigenen B6 und B8, und dem B5, B6 und B7 meines Schwiegervaters), in Kombination mit Zufriedenheit mit vorgenannten Autos.

Ähnliche Themen

Zitat:

@laptop24 schrieb am 9. März 2019 um 17:49:32 Uhr:


Weil ich keines der Probleme habe: nicht ein Einziges. Weder mit dem:

- Panoramadach,
- noch mit dem DSG,
- noch mit dem ACT,
- noch mit den Bremsen,
- oder dem Scheibenwischer,
- noch mit dem Navi,
- oder wackeligen Sitzen,
- oder dem DLA.

Nein. Mein Passat ist einfach so, wie ich ihn haben wollte.

Dem schließe ich mich an. Um keinen Flurschadne anzurichten wo keiner ist räume ich ein, dass ich Pano-Dach aber auch nur wegen dem Licht im Innenraum habe und ich es nicht wirklich benutze. ACT habe ich ebenfalls nicht.

Bis auf Kleinigkeiten bin ich zufrieden.

Zitat:

@tune13 schrieb am 9. März 2019 um 17:45:58 Uhr:


Es ist genauso denkbar, dass andere Hersteller Mitarbeiter engagieren um in Foren gebetsmülhlenartig Probleme zu verbreiten, die wenige andere nachvollziehen oder bestätigen können. Nur um den Eindruck zu erwecken ein Modell oder eine Marke hat ein Serienproblem.

Merkst was?

Er arbeitet bestimmt bei Mercedes; und um den Schrott, die die heutzutage produzieren, ein wenig zu relativieren, versucht er die Konkurrenz schlecht zu reden, um sein Arbeitsplatz zu retten.

Frechheit 😁 😁 😁 😁 😁 😁 😁 😁 😁 😁

Zitat:

@SCR_190iger schrieb am 09. März 2019 um 16:0:01 Uhr:


zum beispiel in der 60iger Zone auf 80 um ihn dann auf 70 im 7Gang herabfallen und vor sich hin tuckern zu lassen.

Wie meinst du das mit dem Tuckern?
Gibst schon etwas Gas oder? Sonst würde er ja langsamer und zurück schalten, beim Schaltgetriebe habe ich das tatsächlich öfters gemacht, ihn mit der Leerlauf Regelung fahren lassen.

Nee ACC auf 80. Sobald er hochschaltet (in der Regel bei 75/76) mach ich das ACC auf 70. Ich provoziere nur, dass mit 70 im 7.Gang fährt.
ACC auf 70 heißt bei mir - warum immer, dass er schon zwischen 71-72 schwankt. Meiner fährt immer schneller als gewollt. Hat sich mein ACC von mir wohl abgeguckt 😁 Hat mein anderer B8 nicht gemacht.

Eins noch, was ich fairerweise ergänzen will.

Ich denke vermutlich mal anders, wenn mich je einer, zwei oder alle der Defekte erwischen.

Bis es aber soweit ist, werde ich den Passat nicht bereits im Vorfeld verfluchen.

Wenn einen so ein teurer Schaden trifft, der ggf. direkt in die Tausende geht, das würde mich natürlich auch nicht erfreuen. Insbesondere nicht, weil einen so etwas meistens dann trifft, wenn man es am wenigsten gebrauchen kann.

Aber der Besitz eines Autos kostet Geld; über die Anschaffung hinaus. Wenn ich mich mit dem Gedanken, dass an so einem Wagen auch was kaputt gehen kann, nicht anfreunden kann, muss ich über den Besitz eines eigenen Autos ernsthaft nachdenken.

Bei meinem Ex-B6 ist einst die Kraftstoffpumpe kaputtgegangen. Klar habe ich geschimpft, wie ein Rohrspatz, als ich die 700€ außer Plan locker machen musste.

Alles in allem war das aber der einzige nennenswerte Defekt. Und sogesehen waren 700€ auf fast 13 Jahre keine schlechte Bilanz.

Wie es mit dem B8 wird, weiß ich nicht. Aber ich male den Teufel nicht an die Wand, solange es noch nicht soweit ist.

oder sich alternativen suchen 😁

Big-new-bobby-car-rot-800056200-00

@SCR_190iger

Jetzt fängst du auch schon an mit Fremdwerbung für andere Fabrikate...... 😉

Wenn dann den Alltrack unter den Bobbycars wenn ich bitten darf.....

S-l400.jpg

stimmt, aber die verbrauchen zu viel

😁 😁 😁

Pendelt sich ein, Vorteil ist ja, das durch den anfangs hohen Verbrauch in dem Fall Gewicht verloren wird, irgendwann biste vom Gewicht und erforderlicher Energie im Gleichgewicht.
Siehst sportlicher aus und hast weniger Windwiderstand, somit kannste sogar trotz höherer sitzlage schneller fahren.
Das ist quasi die einzige Variante, die durch Höherlegung und große Reifen keine Nachteile hat, wie es sonst bei den SUV und Co der Fall ist... 🙂

Das ist jetzt aber schön geredet. Gewicht bringe ich selber mit. Dafür brauche ich den alltrack .net 😁

Zitat:

@SCR_190iger schrieb am 09. März 2019 um 19:21:58 Uhr:


Gewicht bringe ich selber mit

Das war auch gemeint, du verbrauchst beim antreiben anfangs mehr durchs hohe gewicht, und verlierst es auf Dauer....
Wieso sollte der Alltrack Gewicht verlieren....

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