Erster Firmenwagen gesucht; A4, 3er oder C-Klasse für 42.000€

Guten Tag liebe Automobilfreunde,

auch wenn dieses Thema hier vermutlich schon häufig diskutiert wurde (habe aber bei erster Durchsicht keinen Thread gefunden), hier nochmal eine "Klassikerfrage":
Bei mir steht auf Dauer vom Unternehmen aus die Vergabe eines Firmenwagens an, frei wählbar, Limousine bis Kaufpreis 42.000€, als Leasing oder Anschaffung (vorerst unterhalten wir uns hier über 3-Jahres-Leasing).

Bewerber auf diesen Posten wären für mich A4, 3er BMw und C-Klasse. Der Basisbenziner reicht in meinem Fall völlig aus. Ich wollte daher einfach mal grundsätzlich nachfragen, was so die Meinung der Community ist, was ihr empfehlen würdet, oder auch was ihr für Erfahrungen mit Serviceleistungen gemacht habt (und ob es überhaupt dieselben Serviceintervalle sind).

Bin sehr gespannt auf eure Antworten und vielen Dank im Voraus,

Jerry

Beste Antwort im Thema

Warum denn keine C Klasse?
C 180 Avantgarde oder Exclusive mit schöner met.-Farbe und Business Plus Paket.
Da hat man Aut., Navi, LED, SHZ, Einparkhilfe, größerer Tank, Kreuzungs-Spurassistenten, Sitzkomfortpaket, usw.
"Völlig nackt" oder "extranackt" sieht dann doch anders aus.

Man sollte sich schon mal vorab mit der Materie beschäftigen, bevor man solche Behauptungen raushaut.

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Die Frage ist halt relativ nackte Mittelklasse oder Kompaktklasse mit mehr Ausstattung.

Bei ner C-Klasse wird es sehr knapp.

Ich bin überzeugt, dass der Mehrheit die aufgeführte Ausstattung des vorne aufgeführten C180 völlig ausreichend.

Die Ausstattungsfetischisten, zu denen ich mich auch zähle, sind da deutlich in der Unterzahl.

Vielleicht teilt uns der TE noch mit, ob das für ihn ausreichend wäre. Darum geht es schließlich hier.

Ich würde für 42 t€ einen Basis 180er oder BMW - mit Automatik nehmen.
Stell das Ding auf 18" und schon passt auch die Optik.

Wenn's es wirklich was außerhalb des Mainstreams sein darf, dann geht auch eine sehr stilvolle Giulia.

Aber ein No-Name Teil aus Mlada Boslav oder gar ein Franzose - selbst mit Vollausstattung -, wäre für mich ein klares No-Go.

LG
weizengelb

Zitat:

@stay_classy schrieb am 23. Juli 2020 um 13:30:32 Uhr:


..., Automatik ist nett, aber bei 10.000 KM kein Must Have. ...

bei 10.000 km Stadtverkehr würde (sogar) ich über eine Automatik nachdenken

bei 50.000 km, davon 48.000 km auf der Autobahn/Bundesstraßen eher nicht ...

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Zitat:

@Peterchen1975 schrieb am 23. Juli 2020 um 13:40:46 Uhr:


...

Die Ausstattungsfetischisten, zu denen ich mich auch zähle, sind da deutlich in der Unterzahl.

...

evtl. hat man ja auch individuelle Präferenzen, WELCHE Ausstattung man haben will?!

die Felgengröße ist mir z.B. schnuppe ... wohnliche Velourpolster würde ich schon nehmen (wenn heute noch lieferbar) ...

uns nochmal - camper0711 - du als (was und warum auch immer) Vertreter der Altmetallfraktion, für die moderne Technik (Infotainment) und Optik (u.a. größere Räder) nur Bling-Bling/ Lametta bzw. ein Kostenfaktor bei Fehlern ist, sollte den Ball bei Fragen zu Firmenwagen (Neuwagen) eher flach halten 😉

Zitat:

@Texas_Lightning schrieb am 23. Juli 2020 um 16:44:04 Uhr:


uns nochmal - camper0711 - ..., für die ... Optik (u.a. größere Räder) nur Bling-Bling/ Lametta ... ist,

bei Fahrzeugen "für 42.000€" MAXIMALEN LISTENPREIS muss man nun mal Prioritäten setzen!

und warum sollte man auf dem billigsten Gestühl hocken, nur weil für die Velour- oder Lederpolster und/oder für rückenfreundlichere Sitze wegen der Fahrzeugwahl (nackig schon über 35 k€) und dazu noch der Felgen - die man selber eh beim fahren nicht sieht - kein Budget mehr übrig ist?

--> eine sinnvolle Diskussion erscheint mir nur möglich, wenn der TE seine PERSÖNLICHE "Wunschliste" nennt
(bzw. reflektiert, was IHM bei dem Auto Freude machen würde)

Zitat:

@weizengelb schrieb am 23. Juli 2020 um 13:44:07 Uhr:


Ich würde für 42 t€ einen Basis 180er oder BMW - mit Automatik nehmen.
Stell das Ding auf 18" und schon passt auch die Optik.

Wenn's es wirklich was außerhalb des Mainstreams sein darf, dann geht auch eine sehr stilvolle Giulia.

Aber ein No-Name Teil aus Mlada Boslav oder gar ein Franzose - selbst mit Vollausstattung -, wäre für mich ein klares No-Go.

LG
weizengelb

Naja, das reicht für Basis + Business-Paket Plus + Advanced Assistenz-Paket. Ist dann schon ziemlich trist.

Hallo zusammen nochmal,

erstmal herzlichen Dank für alle Antworten, bin etwas überrascht wie groß diese Diskussion geworden ist (:
Werde aber mal versuchen so ziemlich alles was aufkam zu beantworten und die entsprechenden zu taggen.

Mit persönlich wäre es erstmal ein Anliegen (und in der Branche auch gern gesehen) ein deutsches Fabrikat zu fahren, sehr bevorzugt Premium. Daher die ursprüngliche Diskussion. @weizengelb @camper0711 @ricco68 @stay_classy und allen weiteren, die sehr freundlich waren noch andere Fahrzeuge zu nennen: Vielen Dank für den reichhaltigen Input, aber in der Hinsicht der Hersteller wäre ich tatsächlich soweit schon festgelegt.

Zum Thema Fuhrpark: In diesem Fall gilt exakt 42.000€ Brutto Liste. Ohne weitere Betrachtung der Leasingrate, ohne Zuzahlung durch die MA; das Fahrzeug muss allerdings noch in seiner Konfiguration durch den (extrem konservativen) Fuhrparkmanager genehmigt werden. Für ihn also nichts "zu sportliches, unseriöses oder unnötiges", daher fielen bei Kollegenanfragen bereits (unter anderem) jegliche SUVs, Sportwagen, Cabrios, die komplette Jaguar-Palette sowie letztens auch der 2er GC raus. Status CLA zumindest unsicher. Grundsätzlich könnte man sich parallel nochmal über A3 vs A-Klasse Limo unterhalten, nur um einen Vergleichswert zu haben.

Und zu guter Letzt: Die Auswahl war von mir nicht ganz zufällig; ich weiß dass in diesem Preisbereich nicht viel Ausstattung enthalten ist. Für mich wäre aber das Gesamtgefühl im Fahrzeug, die grundsätzliche Haptik und der Auftritt entscheidender als Optionen. Parkpiepser und Navi sollten schon reinpassen, alles andere wäre eher nettes Gimmick und daher nebensächlich (Erstwagen war ein W203, relativ leer, hat mir aber vom Gesamtbild sehr zugesagt). Daher wäre eher spannend mitzubekommen, was man für das Budget denn tatsächlich rausholen kann und womit ihr selbst da warum am meisten zufrieden wärt. Wenn dann die Klasse kleiner wirklich viel mehr leisten könnte, kann ich das ja zumindest noch im Hinterkopf behalten.

Hoffe das hat so die wichtigsten Fragen erstmal beantwortet 🙂

Würde bei den Vorgaben dann definitiv beim Mercedes bleiben. Meiner Erfahrung nach, hat eine nackte oder sparsam ausgestattete C-Klasse immer noch Benz Flair. Ein 3er oder A4 ohne viel Schnickschnack hingegen wirken auf mich immer sehr billig.

Sehe ich auch so...!
Und ich würde auch exakt die konkrete Konfi von Peterchen1975 übernehmen.... Und falls Du auf Met. verzichten kannst/willst, kannst Du ansonsten auch das Spurhalte-Paket nehmen (Totwinkelwarner+Aktiver Spurhalteassi+Ausstiegswarner-Assi)...;-)

Nun, der Preis hat sich auf die Haptik einen enormen Einfluss, zumindest bei BMW und Audi. Wenn das bei Mercedes nicht so ist, kommt eigentlich nur der in Frage, sofern darauf Wert gelegt wird.

Mit den Basismodellen hat man eigentlich immer das beste PL-Verhältnis. Eine nackte CKlasse fährt trotzdem komfortabel und leise wie eine CKlasse halt fährt und eine Wanderdüne ist man damit auch nicht. Mit Navi und Automatik sicher auch nicht unverkäuflich. Sitzheizung müsste drin sein, vieles weiteres ist auch einfach Chichi. Und Felgen, ganz ehrlich, wurscht.

Ich hatte mal einige Zeit geschäftlich einen W204 Nullausstatter. Automatik, kleines Navi, Rest Serie. Fuhr sich trotzdem so, wie man es von einem Mercedes erwartet. Leise, bequem und souveränes Fahrverhalten. Die Kollegen, die BMW 3er mit wenig Ausstattung gefahren sind, habe sich häufig über die billige Anmutung beschwert. Und ein Kumpel von mir fährt den A4 Avant, BLP 45K,der ist nicht nur nackig, man sieht es ihm auch überall an. Klar, die Materialien sind besser als bei BMW, aber das Auto wirkt einfach extrem Trist.

Ein Mittelklassefahrzeug hat zwar in der Basis alles was man zum Fahren braucht, aber ich finde diese Autos wirken dann auch entsprechend.
Vielleicht wäre ein Jahreswagen mit besserer Ausstattung eine Alternative?

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