Erste Regenfahrt seit 13 Jahren steht an. Verunsicherung!

BMW Motorrad F 800 (E8ST)

Mahlzeit Leute,

am Freitag hole ich meine Maschine endlich ab. Von da aus sind es für mich ziemlich genau 390 KM nach Hause - und das dann im Regen, laut Wettervorhersage.
Ich gehöre eher zum Typ vorsichtiger Fahrer und werde Zeit meines Lebens ohnehin kein Kurvenwetzer werden. Bisher bin ich ziemlich gut damit gefahren. Ich bin seit meinem Führerschein auch nicht mehr im Regen gefahren. Das hat zwei Gründe:
1. Ich war noch nie mit Mopped im Urlaub (soll sich aber ändern).
2. Bisher Schönwetterfahrer.

Jetzt hat sich bei mir dieser Gedanke festgesetzt, dass Straße naß + Schräglage = Rutschen und automatisch Sturz ist. Ich kann es nicht erklären, aber das denke ich mir jedes Mal. Ich erinnere mich auch nicht mehr an die Fahrschuldzeit.
Hinzu kommt noch, dass die F800GS mit dem Pirelli Scorpion Trail ausgeliefert wird und dieser Reifen immer wieder bei Nässe kritisiert wird.
Nun könnt ihr euch vorstellen, dass ich etwas nervös bin.
Ich bin keiner von den Profis, die mit Popometer, Rückmeldung vom Reifen usw. was anfangen können. Ich fahre einfach.

Irgendwelche Tipps, neben der Regenkombi? Autobahn wird die Hölle ^^
Vielen Dank vorab.

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Mahlzeit. Finde jetzt erst Zeit zum antworten. Also die Fahrt war insgesamt gut. 80% Regen gehabt. Habe mich im letzten Augenblick gegen meine Regenkombi entschieden, weil ich meiner D Explorer das zugetraut habe. Das war ein Fehler. Diese Kombi ist definitiv nicht Allwetter-tauglich. Schade. Nach der Hälfte der Strecke war ich komplett naß -_- Und war am frieren 😁 Maschine hat mir, speziell durch das 21er Vorderrad ein sehr gutes Sicherheitsgefühl vermittelt. Ca 80 KM waren heftiger Platzregen, was sehr anstrengend war, weil ich kaum was gesehen habe. Bin da dann auch langsam gefahren und sonst die meiste Zeit zwischen 120-140 km/h. Bin positiv überrascht. Der Regen hat für mich seinen Schrecken verloren. Ca. 50 Km vorm Ziel hab ich ne Pause gemacht und meine Regenüberzieherhandschuhe einem anderen Moppedfahrer gegeben, nach einem Plausch. Er war auf dem Weg nach Frankreich und hat seine vergessen :-) Der Arme. Mit Griffheizung ging es gut bis Zuhause.
Danke für den Support, Leute.

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Ich bin auch bekennender Regenschisser. Hier meine Tipps:

1. Der Pirelli Scorpion Trail hat aktuell alle Vergleichstests gewonnen, auch im Regen. Das wird mein nächster Reifen. Mach dir da mal keinen Kopp.
2. Deine GS wird wohl ABS haben. Mache im Regen auf nasser Straße gleich mal ein paar Probebremsungen - auf gerader Strecke aus Tempo 50 voll reinlangen. Dir wird der Mund offen bleiben, was ein moderner Reifen bei nasser Straße noch an Verzögerung aufbaut, bevor das ABS auch nur müde lächelt. Solche Testbremsungen kannst du durchaus öfters auf der Tour machen. Sie vermitteln dir schnell ein Gefühl für "also, soo rutschig ist das ja gar nicht".
3. Wenn du schon ein Regenschisser bist, dann meide die Autobahn. Entweder musst du rechts schleichen, hängst dauernd zwischen den Lkw fest und musst dich vor den Spurrillen hüten. Oder du fährst links, dann musst du mindestens 120 fahren und kriegst dauernd die fette Gischt von den Lkw ab. Du kannst noch nicht einmal kurzfristig anhalten, wenn es dir zu viel wird. Das noch auf einem neuen Mopped - tu' dir das nicht an. Fahre stattdessen Landstraße, immer mit der Ruhe, 80 km/h ist auch ein nettes Tempo, und du wirst sehen, nach einer Stunde geht dir der Regen komplett am A*** vorbei.

Mahlzeit. Finde jetzt erst Zeit zum antworten. Also die Fahrt war insgesamt gut. 80% Regen gehabt. Habe mich im letzten Augenblick gegen meine Regenkombi entschieden, weil ich meiner D Explorer das zugetraut habe. Das war ein Fehler. Diese Kombi ist definitiv nicht Allwetter-tauglich. Schade. Nach der Hälfte der Strecke war ich komplett naß -_- Und war am frieren 😁 Maschine hat mir, speziell durch das 21er Vorderrad ein sehr gutes Sicherheitsgefühl vermittelt. Ca 80 KM waren heftiger Platzregen, was sehr anstrengend war, weil ich kaum was gesehen habe. Bin da dann auch langsam gefahren und sonst die meiste Zeit zwischen 120-140 km/h. Bin positiv überrascht. Der Regen hat für mich seinen Schrecken verloren. Ca. 50 Km vorm Ziel hab ich ne Pause gemacht und meine Regenüberzieherhandschuhe einem anderen Moppedfahrer gegeben, nach einem Plausch. Er war auf dem Weg nach Frankreich und hat seine vergessen :-) Der Arme. Mit Griffheizung ging es gut bis Zuhause.
Danke für den Support, Leute.

Du weißt nie, was du kannst, bevor du es probierst.

D Explorer ist doch die von Dainese, die mit dem herausnehmbaren (???) Gore-Tex-Einsatz. Wundert mich ein wenig, meine BMW-Kombi hat eine fest integrierten Gore-Tex-Membrane, eine sep. Regenkombi hab ich nicht einmal.

Ja, genau. Da gibt es aber einen Designfail in meinen Augen. Die Membrane ist nicht verbunden, damit du pieseln kannst auf die Schnelle. Da dringt das Wasser ein, sobald die Aussenschicht durchgenässt ist.

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Na das ist doch mal ein Feedback.
Erinnerst du dich noch was ich dir über Regen und Kälte gesagt habe? :-)
Viel Spaß weiterhin mit dem Bike.

Ist bei meiner Revit auch so. Bei langen Regenfahrten gibts dann n nassen Schlüpper. Für 1-2h normale Schauer hält aber alles dicht.

Nichts geht über eine Regenpelle - und sei sie noch so billig.
Problematisch vor allem, wenn man am nächsten Tag wieder fahren will/muss. Wenn die Klamotten komplett durchnässt sind, reichen meist 12 Stunden nicht zur Trocknung.

Ja, 0016. Hast absolut Recht behalten. Ich dachte halt, dass ich es testen muss. Beim nächsten Mal bin ich schlauer. Denn ohne diese nasse Kälte wäre es eigentlich absolut okey gewesen. "Lehrgeld" ;-)

Ich hatte halt die Befürchtung, dass ich mich zu Tode schwitze mit der Regenkombi drüber. Passiert mir nicht nochmal.

Tja, wer nicht hören will muss fühlen. 😛 😉

Hauptsach gut nach Hause gekommen und den inneren "anti Regen Schweinehund" besiegt.

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