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Erste Erfahrung E92 335i - Vergleich N54 -N55

BMW 3er
Themenstarteram 8. Januar 2011 um 23:33

Habe nun meinen vor drei Wochen zugelassenen neuen E92 335i die ersten KM fahren können (400) - nach Weihnachtsurlaub und Schneeattacke.

Bin überaus zufrieden - und möchte mal ein kurzes Feedback zum Motor geben. Verbaut ist ja seit vergangenem März der N55. Meine Probefahrten (- insgesamt 3) hatte ich noch mit dem N54 absolviert (Frühjahr 2010) - mir kommt der N55 im Vergleich zum N54 noch präsenter vor - obwohl ein Urteil mit 9 Monaten Abstand selbstverständlich schwierig ist. Die Erinnerung spielt einem da schon mal einen Streich.

Was meine ich mit präsenter? Na ja- vielleicht so erklärt: das Handbuch sagt, Einfahren des Motors wäre geboten, somit halte ich mich derzeit bei Drehzahl und Geschwindigkeit noch zurück. Und in genau den Drehzahlbereichen spielten sich überwiegend auch meine Probefahrten ab - nicht ausschließlich wohlgemerkt.

Vergleich ich nun, scheint es so, als hätte der N55 noch einen Extra Schluck aus der Pulle mitbekommen, die schon den N54 auszeichnete - so zumindest kommt es mir irgendwie vor. ALLES wie bei der Probefahrt, nur noch etwas mehr - Präsenter Schub schon bei niedrigen Drehzahlen, einfach unglaublich, mit welcher Leichtigkeit der im unteren Bereich nach vorne geht - gerade weil man im Gegenzug auch schön nach oben drehen kann...

Beim N55 habe ich immer wieder das Gefühl, das Auto muss mehr als 306 PS haben. Den scheint nichts anzustrengen, kein Anstieg, kein Anfahren - und ganz sicher kein Zwischenbeschleunigen.

Den Blick habe ich immer mal wieder auf die Drehzahl gerichtet, die ich beim Einfahren bewusst nur kurz in den Bereich 4.000 bis 4.500 schnalzen lasse, da verliert man schon mal die Geschwindigkeitsanzeige für Sekunden aus dem Blick - was für eine Täuschung "es kann noch nicht so schnell sein, du hast ja noch nicht einmal hoch geschaltet"

Und dann -oh Schreck-, plötzlich weckt einem die Blitzanlage -wohl gerade noch unter dem Level, welches den Führerschein kostet.

Hat jemand die Erfahrung, Vergleich N54 mit N55? Ich weiß, vergleicht man die technischen Angaben, so kommt der N55 auch objektiv eine Spur früher - als ich davon gelesen habe, dachte ich eher an einen Unterschied, den man selbst kaum feststellen wird.

Mittlerweile habe ich eher das Gefühl, man kann den Unterschied auch im täglichen Einsatz feststellen.

Kurz zum Verbrauch: derzeit 11,8 Liter -allerdings 60% Stadt - mal sehen, wie sich das entwickelt. Ist mir eigentlich nicht so wichtig. Das ständige Anfahren etwaiger Tankstellen könnte allerdings etwas auf die Nerven gehen...

 

 

 

 

 

 

Beste Antwort im Thema
Themenstarteram 8. Januar 2011 um 23:33

Habe nun meinen vor drei Wochen zugelassenen neuen E92 335i die ersten KM fahren können (400) - nach Weihnachtsurlaub und Schneeattacke.

Bin überaus zufrieden - und möchte mal ein kurzes Feedback zum Motor geben. Verbaut ist ja seit vergangenem März der N55. Meine Probefahrten (- insgesamt 3) hatte ich noch mit dem N54 absolviert (Frühjahr 2010) - mir kommt der N55 im Vergleich zum N54 noch präsenter vor - obwohl ein Urteil mit 9 Monaten Abstand selbstverständlich schwierig ist. Die Erinnerung spielt einem da schon mal einen Streich.

Was meine ich mit präsenter? Na ja- vielleicht so erklärt: das Handbuch sagt, Einfahren des Motors wäre geboten, somit halte ich mich derzeit bei Drehzahl und Geschwindigkeit noch zurück. Und in genau den Drehzahlbereichen spielten sich überwiegend auch meine Probefahrten ab - nicht ausschließlich wohlgemerkt.

Vergleich ich nun, scheint es so, als hätte der N55 noch einen Extra Schluck aus der Pulle mitbekommen, die schon den N54 auszeichnete - so zumindest kommt es mir irgendwie vor. ALLES wie bei der Probefahrt, nur noch etwas mehr - Präsenter Schub schon bei niedrigen Drehzahlen, einfach unglaublich, mit welcher Leichtigkeit der im unteren Bereich nach vorne geht - gerade weil man im Gegenzug auch schön nach oben drehen kann...

Beim N55 habe ich immer wieder das Gefühl, das Auto muss mehr als 306 PS haben. Den scheint nichts anzustrengen, kein Anstieg, kein Anfahren - und ganz sicher kein Zwischenbeschleunigen.

Den Blick habe ich immer mal wieder auf die Drehzahl gerichtet, die ich beim Einfahren bewusst nur kurz in den Bereich 4.000 bis 4.500 schnalzen lasse, da verliert man schon mal die Geschwindigkeitsanzeige für Sekunden aus dem Blick - was für eine Täuschung "es kann noch nicht so schnell sein, du hast ja noch nicht einmal hoch geschaltet"

Und dann -oh Schreck-, plötzlich weckt einem die Blitzanlage -wohl gerade noch unter dem Level, welches den Führerschein kostet.

Hat jemand die Erfahrung, Vergleich N54 mit N55? Ich weiß, vergleicht man die technischen Angaben, so kommt der N55 auch objektiv eine Spur früher - als ich davon gelesen habe, dachte ich eher an einen Unterschied, den man selbst kaum feststellen wird.

Mittlerweile habe ich eher das Gefühl, man kann den Unterschied auch im täglichen Einsatz feststellen.

Kurz zum Verbrauch: derzeit 11,8 Liter -allerdings 60% Stadt - mal sehen, wie sich das entwickelt. Ist mir eigentlich nicht so wichtig. Das ständige Anfahren etwaiger Tankstellen könnte allerdings etwas auf die Nerven gehen...

 

 

 

 

 

 

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31 Antworten
am 9. Januar 2011 um 0:05

11,8l...keine Sorge, der Verbrauch steigt noch etwas;).

Bin nach 10Tkm bei 13,2l im 1er mit DKG.

Habe aber häufig Kurzstrecke und dafür ist es dann in Ordnung. Zum Vergleich kann ich nix sagen...bin den 54 nie gefahren.

Brauche ich auch nicht, denn ich bin super zufrieden mit dem aalglatten Dieselschub im Saugerdrehzalband:D.

Hier und da mehr Grip fände aber schön...ansonsten top ! ! !

 

Grüße

@my39clocks

Wie beurteilst den Du das Fahrwerk vom Komfort usw.?

Hallo,

Danke für deinen Bericht.

Ich habe meinen neuen 335i Touring Ende Dezember bestellt, Lieferung ende März.

Viel Spass mit deinem neuen !

Zitat:

Original geschrieben von my39clocks

Habe nun meinen vor drei Wochen zugelassenen neuen E92 335i die ersten KM fahren können (400) - nach Weihnachtsurlaub und Schneeattacke.

Bin überaus zufrieden - und möchte mal ein kurzes Feedback zum Motor geben. Verbaut ist ja seit vergangenem März der N55. Meine Probefahrten (- insgesamt 3) hatte ich noch mit dem N54 absolviert (Frühjahr 2010) - mir kommt der N55 im Vergleich zum N54 noch präsenter vor - obwohl ein Urteil mit 9 Monaten Abstand selbstverständlich schwierig ist. Die Erinnerung spielt einem da schon mal einen Streich.

Was meine ich mit präsenter? Na ja- vielleicht so erklärt: das Handbuch sagt, Einfahren des Motors wäre geboten, somit halte ich mich derzeit bei Drehzahl und Geschwindigkeit noch zurück. Und in genau den Drehzahlbereichen spielten sich überwiegend auch meine Probefahrten ab - nicht ausschließlich wohlgemerkt.

Vergleich ich nun, scheint es so, als hätte der N55 noch einen Extra Schluck aus der Pulle mitbekommen, die schon den N54 auszeichnete - so zumindest kommt es mir irgendwie vor. ALLES wie bei der Probefahrt, nur noch etwas mehr - Präsenter Schub schon bei niedrigen Drehzahlen, einfach unglaublich, mit welcher Leichtigkeit der im unteren Bereich nach vorne geht - gerade weil man im Gegenzug auch schön nach oben drehen kann...

Beim N55 habe ich immer wieder das Gefühl, das Auto muss mehr als 306 PS haben. Den scheint nichts anzustrengen, kein Anstieg, kein Anfahren - und ganz sicher kein Zwischenbeschleunigen.

Den Blick habe ich immer mal wieder auf die Drehzahl gerichtet, die ich beim Einfahren bewusst nur kurz in den Bereich 4.000 bis 4.500 schnalzen lasse, da verliert man schon mal die Geschwindigkeitsanzeige für Sekunden aus dem Blick - was für eine Täuschung "es kann noch nicht so schnell sein, du hast ja noch nicht einmal hoch geschaltet"

Und dann -oh Schreck-, plötzlich weckt einem die Blitzanlage -wohl gerade noch unter dem Level, welches den Führerschein kostet.

Hat jemand die Erfahrung, Vergleich N54 mit N55? Ich weiß, vergleicht man die technischen Angaben, so kommt der N55 auch objektiv eine Spur früher - als ich davon gelesen habe, dachte ich eher an einen Unterschied, den man selbst kaum feststellen wird.

Mittlerweile habe ich eher das Gefühl, man kann den Unterschied auch im täglichen Einsatz feststellen.

Kurz zum Verbrauch: derzeit 11,8 Liter -allerdings 60% Stadt - mal sehen, wie sich das entwickelt. Ist mir eigentlich nicht so wichtig. Das ständige Anfahren etwaiger Tankstellen könnte allerdings etwas auf die Nerven gehen...

Themenstarteram 9. Januar 2011 um 13:52

Zitat:

Original geschrieben von hjscheidt

@my39clocks

Wie beurteilst den Du das Fahrwerk vom Komfort usw.?

Ich hab das M-Paket gewählt. Das als Vorbemerkung.

Nach Auslieferung wurden die Original Felgen M193 als Winterrad eingerichtet. Kombination mit dem Hankook Ice Bear Non Runflat. Der wurde mir von einem sachverständigen Menschen empfohlen und war auch mit 3 Wochen Bestellzeit noch zu Verfügung.

Da du selbst offensichtlich derzeit 1er BMW Fahrer bist, vergleich ich mal mit dem 1er BMW, den ich auch mal für 6 Monate gefahren bin (118d).

Erste Bemerkung: Mindestens in der Kombi Sportfahrwerk, 18 Zoll Winterreifen Non Runflat überraschend komfortabel zu fahren. Also keineswegs so, dass jeder Schlag bretthart an den Fahrer durchgegeben wird. Das genaue Gegenteil ist derzeit richtig - allerdings wird das Auto nach dem Wechsel zurück auf die Original Bridgestone RFT (Anfang April 2011) sich vermutlich eine Spur härter anfühlen. Da Winterreifen den weicheren Grip haben, außerdem ein RFT Reifen sich möglicherweise "brettiger" anfühlt.

Allerdings scheint jede Menge "Reserve" vorhanden - zu jenem subjektiven Punkt, an dem der Wagen für mich persönlich zu hart wird. Ergo glaube ich nicht, dass durch den Wechsel auf die Sommer RFT-Bereifung, sich das Bild komplett verdrehen wird.

Gleichzeitig -im Vergleich zum 1er- verspürt man das höhere Gewicht des Wagens, er legt sich etwas träger in die Kurven, dagegen war der 1er handlicher, wiseliger durch die Kurven zu bewegen.

Vorteil 3er Coupe 335i: Er ist eher der Typ "Schienenfahrzeug", lenke die Kurve am richtigen Punkt an, fahre durchaus sehr zügig - das 3er Coupe /Sportfahrwerk geht ohne weitere "Rückmeldung" wie auf Schienen durch die Kurve, kein Aufleuchten der Elektronik Helfer, der eigene Hintern meldet nicht zurück, dass Fliehkräfte/die Querbeschleungigung drohen das Auto womöglich an die äußere Fahrbahnbegrenzung zu schieben. Kein nachträgliches Korrigieren notwendig - man sitzt entspannt im Auto, freut sich gleich im Kurvenausgang nach außen optimal heraus beschleunigen zu können.

Ein nachträgliches Korrigieren, welches beim 1er schon mal passiert, besonders wenn man die Kurve sehr schnell einfährt. Da profitiert das Coupe deutlich vom Sportfahrwerk, dem weit niedrigeren Aufbau im Vergleich zum 1er etc. etc.

Allerdings: Ich werde im April/Mai beim ADAC erst ein Training absolvieren, möchte den Grenzbereich des Autos kennenlernnen. Erst dann kann ich ein endgültiges Urteil abgeben....

 

Vielen, vielen Dank für Deine Ausführliche Beschreibung.

Interpretiere ich das richtig, dass das Coupe mit M-Fahrwerk und 18" Non-RFT vergleichbaren Komfort, wie ein 1er mit Standardfahrwerk und 16" oder 17" bietet?

Das wäre ja fantastisch.

Ich muss dazu sagen, mein 1er hat das normale Fahrwerk, aber mit 18" Bridgestone RFT war es mir zu unkomfortabel. Vor allem war der Grip auf schlechter Straße nicht sonderlich gut, auch im Trockenen. Grobe Unebenheiten musste man umfahren.

Ich habe dann auf 17" mit 205/50 non-RFT gewechselt. Ein großer Unterschied, jetzt fährt er so wie ich mir das vorgestellt habe, auch wenn das messerscharfe Einlenkverhalten nicht mehr da ist. Trotzdem ist das Einlenkverhalten noch sehr gut.

Auch grobe Unebenheiten schluckt er nun recht gut.

Der Verbrauch ist 0,3L runtergegangen und der Durchzug wurde etwas besser. Auf der Waage waren die 17" non-RFT mit Felge vorne 3kg, hinten fast 4kg leichter. Da das rotierende Massen sind, große Auswirkung der 14kg Mindergewicht. Man sagt Faktor 5.

 

Themenstarteram 9. Januar 2011 um 16:59

Zitat:

Original geschrieben von hjscheidt

Vielen, vielen Dank für Deine Ausführliche Beschreibung.

Interpretiere ich das richtig, dass das Coupe mit M-Fahrwerk und 18" Non-RFT vergleichbaren Komfort, wie ein 1er mit Standardfahrwerk und 16" oder 17" bietet?

Das wäre ja fantastisch.

Ich muss dazu sagen, mein 1er hat das normale Fahrwerk, aber mit 18" Bridgestone RFT war es mir zu unkomfortabel. Vor allem war der Grip auf schlechter Straße nicht sonderlich gut, auch im Trockenen. Grobe Unebenheiten musste man umfahren.

Ich habe dann auf 17" mit 205/50 non-RFT gewechselt. Ein großer Unterschied, jetzt fährt er so wie ich mir das vorgestellt habe, auch wenn das messerscharfe Einlenkverhalten nicht mehr da ist. Trotzdem ist das Einlenkverhalten noch sehr gut.

Auch grobe Unebenheiten schluckt er nun recht gut.

Der Verbrauch ist 0,3L runtergegangen und der Durchzug wurde etwas besser. Auf der Waage waren die 17" non-RFT mit Felge vorne 3kg, hinten fast 4kg leichter. Da das rotierende Massen sind, große Auswirkung der 14kg Mindergewicht. Man sagt Faktor 5.

Ich bin den 1er ebenfalls mit 17 Zoll gefahren - allerdings RFT. Vergleiche ich diese Kombi zum jetzigen 335i M-Sportfahrwerk 18 Zoll, Winterreifen non-RFT (der Vergleich ist schwierig, ich weiß schon) dann kann ich mindestens sagen, das der 335i nicht auffällig unkomfortabler als der 1er zu fahren ist. Wirklich nicht.

Vergleiche am besten selbst. Man muss das einfach tun, die eigene Erfahrung ist durch nichts zu ersetzen. Auch nicht durch ein Autoforum -jeder bewertet subjektiv, nach eigener Lesart. Wobei ich weiß, dass es schwierig ist, genau die Kombi Probe zu fahren, die man bestellen will. Ich kann das auch von meinen Probefahrten berichten. Entweder waren RFT montiert, jedoch kein Sportfahrwerk vorhanden.

Oder ich hatte einen 335i mit Sportfahrwerk (-bei einer drei Fahrten) der hatte allerdings ausgerechnet non-RFT. Auf meine Frage, warum non-RFT in Verbindung mit dem Sportfahrwerk montiert wären, man höre ja, dass die Kombi Sportfahrwerk/RFT gewöhnungsbedürftig wäre, kam zu Antwort: "Zufall, nicht bewusst so ausgesucht."

So habe ich die Kombi mit RFT und Sportfahrwerk noch nicht gefahren, weil ich dann ungeduldig bestellt habe, nicht weiter warten wollte.

Mein 335i bekam bei Km 2,8 non-RFT Winterreifen. Wenn im April, nach dem Wechsel auf RFT, die Sache zu unangenehm wird, kann ich immer noch auf einen non-RFT Reifen wechseln. Wenn auch erst nach nochmaliger Investition. Das wird mir den Spaß jedenfalls nicht nehmen.

Allerdings hatte ich vor ca. drei Jahren selbst einen gefährlichen Reifenplatzer, bin im Grunde einem RFT keineswegs abgeneigt...

Das mit den Probefahrten ist echt ein Problem.

Es gibt so viele Kombinationen, dass man seine meist nicht bekommt.

E92 ist schon schwierig.

E90 mit 6-Zylinder auch.

Man weiß auch nie genau wie identisch E90 und E92 abgestimmt sind.

Beim E90 gab es im März andere bessere Dämpfer. Ob die der E92 auch bekommen hat....

Ich will einen E92 330d, sowas als Vorführer zu finden....

am 9. Januar 2011 um 19:31

Ich bin vor 3 Monaten von einem 335i N54 mit 6-Gang-Automatik auf einen N55 mit 7-Gang-DKG umgestiegen.

Der N55 hängt definitv direkter am Gas und hat noch weniger "Gedenksekunde" als der N54. Das kann natürlich auch am Getriebe liegen.

Vor dem Wechsel habe ich so allerhand darüber gelesen, dass der neue N55 eher die nominellen 306PS hat und der alte N54 meist nach oben gestreut hat, dass der N55 oben raus weniger Leistung hat und somit nicht ganz so "willig" nach oben raus dreht usw.

Bevor ich den alten N54 zurückgab, habe ich auf der Autobahn ein paar mal gemessen, wie lange die Kiste von 100-200 (105-205 nach Tacho) braucht. Es waren immer zwischen 13 und 13,5 Sekunden.

Nachdem mein neuer nun gut eingefahren ist (4000km) hab ich den gleichen Test gemacht. Ergebnis: 12,0 Sekunden(!) und das mehrfach wiederholt. Die Aussen-Temperatur war übrigens jeweils um die +10Grad.

Addiert man dann die theoretischen 5,5s von 0-100 dazu sind dies unter 18 Sekunden von 0-200. Das ist nicht schlecht für eine 1600kg-Kiste mit 306PS :-)

Und von wegen oben raus drehen: Der dreht immer noch willig bis 7000, so als wenn's ein Sauger wär. (Den Vergleich zum E46 330i habe ich auch).

Fazit: Ich geb den N55 nicht mehr her!

Themenstarteram 9. Januar 2011 um 19:54

Zitat:

Original geschrieben von andiwh

Ich bin vor 3 Monaten von einem 335i N54 mit 6-Gang-Automatik auf einen N55 mit 7-Gang-DKG umgestiegen.

Der N55 hängt definitv direkter am Gas und hat noch weniger "Gedenksekunde" als der N54. Das kann natürlich auch am Getriebe liegen.

Vor dem Wechsel habe ich so allerhand darüber gelesen, dass der neue N55 eher die nominellen 306PS hat und der alte N54 meist nach oben gestreut hat, dass der N55 oben raus weniger Leistung hat und somit nicht ganz so "willig" nach oben raus dreht usw.

Bevor ich den alten N54 zurückgab, habe ich auf der Autobahn ein paar mal gemessen, wie lange die Kiste von 100-200 (105-205 nach Tacho) braucht. Es waren immer zwischen 13 und 13,5 Sekunden.

Nachdem mein neuer nun gut eingefahren ist (4000km) hab ich den gleichen Test gemacht. Ergebnis: 12,0 Sekunden(!) und das mehrfach wiederholt. Die Aussen-Temperatur war übrigens jeweils um die +10Grad.

Addiert man dann die theoretischen 5,5s von 0-100 dazu sind dies unter 18 Sekunden von 0-200. Das ist nicht schlecht für eine 1600kg-Kiste mit 306PS :-)

Und von wegen oben raus drehen: Der dreht immer noch willig bis 7000, so als wenn's ein Sauger wär. (Den Vergleich zum E46 330i habe ich auch).

Fazit: Ich geb den N55 nicht mehr her!

Vielen Dank für deinen Beitrag. Hat mich sehr gefreut.

Der bestätigt ja in etwa meine eigene Erfahrung. FRAGE: Du hast 4.000 KM verstreichen lassen, bis Du den Motor mal richtig gefordert hast? Oder erst nach 4.000 Km den Test vollzogen, weil ab da zuverlässige Ergebnisse zu erwarten sind?

Ich möchte den Motor eigentlich schon nach 2 bis 2,5 K etwas "quälen" - vorallem bei der Drehzahl nach oben...

am 9. Januar 2011 um 20:00

Zitat:

 

Vielen Dank für deinen Beitrag. Hat mich sehr gefreut.

Der bestätigt ja in etwa meine eigene Erfahrung. FRAGE: Du hast 4.000 KM verstreichen lassen, bis Du den Motor mal richtig gefordert hast? Oder erst nach 4.000 Km den Test vollzogen, weil ab da zuverlässige Ergebnisse zu erwarten sind?

Ich möchte den Motor eigentlich schon nach 2 bis 2,5 K etwas "quälen" - vorallem bei der Drehzahl nach oben...

Ich bin bis 2000km schonend gefahren und habe kein Vollgas gegeben bzw. nicht über 3500 gedreht. Das war einfach, denn es war immer Mistwetter oder hatte sogar Schnee auf der Strasse.

Danach habe ich die Drehzahl langsam gesteigert und bin schon mal auf 5000 oder 5500., wenn's ging.

Erst jetzt, nachdem der Strassenzustand und die Verkehrsdichte das mal erlaubt hat, habe ich den 100-200 Test gemacht. Vorher lag immer Schnee oder es war Glättegefahr.

Laut Betriebsanleitung soll man 2000km einfahren und dabei nicht über 4500 drehen. Ich denke eigentlich, ab 2000km kannst Du ihn treten, aber das ist eine Glaubensfrage.

am 9. Januar 2011 um 23:09

Zitat:

Original geschrieben von andiwh

Ich bin vor 3 Monaten von einem 335i N54 mit 6-Gang-Automatik auf einen N55 mit 7-Gang-DKG umgestiegen.

Bevor ich den alten N54 zurückgab, habe ich auf der Autobahn ein paar mal gemessen, wie lange die Kiste von 100-200 (105-205 nach Tacho) braucht. Es waren immer zwischen 13 und 13,5 Sekunden.

Nachdem mein neuer nun gut eingefahren ist (4000km) hab ich den gleichen Test gemacht. Ergebnis: 12,0 Sekunden(!)

Die Differenz geht m.E. zum größtenteil auf Konto des verbesserten Automatikgetriebes. Sowohl kürzere Schaltzeiten, als auch durch den zusätzlichen Gang eine bessere Abstufung.

 

Zitat:

Original geschrieben von Sencer

Die Differenz geht m.E. zum größtenteil auf Konto des verbesserten Automatikgetriebes. Sowohl kürzere Schaltzeiten, als auch durch den zusätzlichen Gang eine bessere Abstufung.

So ist es!

 

100 - 200 geht doch alles im 4. Gang !?

Das DKG hat weniger Verlustleistung, alleine das macht schon was aus.

Den Eindruck, dass der N55 weniger Verzögerung hat, kommt auch primär vom Umstieg Automat -> DKG.

Trotzdem ist der N55 ein klasse Motor. Leider fahre ich zu viel p.a.

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