Erlkönig neuer BMW 5er (F10)

BMW 5er F10

hier sind mal ein paar bilder vom 5er erlkönig. interessant ist vor allem der neugestaltete innenraum, welcher viele neue features beinhalten soll (elektronische parkbremse etc.).
mfg

bild 1:

Beste Antwort im Thema

Ich kann mit den ständigen Vergleichen, wer ist der "Bessere" nicht sonderlich viel anfangen, da es in meinen Augen viel wichtiger ist, eine bestimmte Fahrzeugphilosophie zu verfolgen und damit die entsprechende Käufergruppe zu bedienen. Bekanntermaßen bedient BMW und Mercedes unterschiedliche Klientel. Es wäre in meinen Augen nur schade, wenn man versucht den Markencharakter zu verwässern. Alle deutschen Prämiumhersteller bauen hervorragende Autos. Mercedes legt den Schwerpunkt auf Platz und Komfort, BMW auf Fahrdynamik und Audi liegt irgendwo dazwischen und will immer der Größte, Schnellste, Schönste und Innovativste sein. Das macht für mich die Marke unsympatisch, andere stehen darauf.
Mich würden viel mehr vernünftige professionelle und aussagekräftige Einzeltests interessieren, bei denen auch der angestrebte Charakter des Fahrzeugs berücksichtigt wird. Wenn ich bei den ersten "Fahrversuchen" lesen muss, dass die "Becherhalter" im F10 keine 1,5 Liter Colaflaschen aufnehmen können, oder der 2,10m grosse Tester bei max zurückgestellten und nach unten gefahrenen Sitzen beengt sitzen muss, oder dass man wegen 4 cm mehr Aussenlänge von einem Trent spricht, der nicht in die Zeit passt, wo doch schon ein Skoda Superb kaum kleiner ist. Da erklärt BMW den Reportern, das das Auto zur besseren Erfüllung der NCAP-Tests schwerer geworden ist, trotzdem wird das ständig als negativ hervorgehoben. Extremer Leichtbau kostet auch viel Geld und Energie bei der Herstellung (das sollten Tester wissen). Auch der Schalthebel wird mal wegen einem zu "weichen" Druckpunkt kritisiert, obwohl es die gleiche Technik, wie im E60, 7er und 6er ist und 520 Liter Kofferaum sind kaum Durchschnitt. Auch die leicht nach vorn abfallenden I-Drive-Tasten werden bemängelt, usw.
Aber wie das Auto wirklich fährt, wie effizient der F10 trotz der Motorleistung bewegt werden kann, tiefergehende Erläuterungen der innovativen Technik des Fahrzeuges, in der Regel Fehlanzeige. Man merkt oft, dass der "Tester" oft Systeme gar nicht umfassend verstanden hat, urteilt aber, als wenn er die Entwicklungsingenieure mit seiner "Kompetenz" locker in die Tasche stecken könnte.
Das ist das, was mich stört und wo ich mir mehr Professionalität der selbsternannten Fachleute der Autopresse wünschen würde.
Das musste ich mal los werden,

Euch allen schönen Abend, Ralf

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in der morgigen ausgabe der autobild findet ihr einen ersten vergleichstest zwischem dem f10 und dem w212. ratet mal wer gewonnen hat? 😁 😁
mfg

F10 vs. W212

Zitat:

Original geschrieben von car_checka


in der morgigen ausgabe der autobild findet ihr einen ersten vergleichstest zwischem dem f10 und dem w212. ratet mal wer gewonnen hat? 😁 😁
mfg

F10 vs. W212

So sehr es mich freut, dass der F10 gewonnen hat, aber Vergleichs

test

kann man diesen simplen Vergleich wohl kaum nennen. Nicht einmal Autobild nennt dies Test sondern schlicht und ergreifend Vergleich.

Gruß
Der Chaosmanager

Und worin schlägt der ihn denn bitte schön?
Außerdem ist er sowieso das neuere Auto... Das Facelift der E-Klasse wird dann auch besser sein als der F10 danach schlägt der Facelift des F10 den E-Klasse Mopf. So wird das immer weiter geschehen.
Dabei wird der F10 auch andere Zielpunkte treffen als der der E-Klasse, weil sie mehr Fahrkomfort hat, mehr Platz usw... so läuft es schon Jahre dem ""Fight" zwischen BMW und MB und so wirds auch weiterhin laufen 😉

Zitat:

Original geschrieben von waldemar93


Und worin schlägt der ihn denn bitte schön?

Ich habe natürlich diesen sog. Test nicht gelesen (soll ja erst morgen erscheinen). Aber es gibt einen Punkt, wo sich - nach meiner subjektiven Fahrerfahrung - der W212 geschlagen geben muss: Das ist die 5-Gang-Automatik, die Daimler zumindest bei den 4-Zyl.-Dieseln noch verbaut (ja, ich habe den W212 als E 220 CDI gefahren).

Sowohl die 6-Gang-Automatik vom E60/61 als auch erst recht die neue 8-Gang-Automatik (bin ich im F07 gefahren) schaltet wesentlich weicher als der Daimler 5-Gang-Automat.

Gruß
Der Chaosmanager

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Zitat:

Original geschrieben von Chaosmanager



Zitat:

Original geschrieben von waldemar93


Und worin schlägt der ihn denn bitte schön?
Ich habe natürlich diesen sog. Test nicht gelesen (soll ja erst morgen erscheinen). Aber es gibt einen Punkt, wo sich - nach meiner subjektiven Fahrerfahrung - der W212 geschlagen geben muss: Das ist die 5-Gang-Automatik, die Daimler zumindest bei den 4-Zyl.-Dieseln noch verbaut (ja, ich habe den W212 als E 220 CDI gefahren).

Sowohl die 6-Gang-Automatik vom E60/61 als auch erst recht die neue 8-Gang-Automatik (bin ich im F07 gefahren) schaltet wesentlich weicher als der Daimler 5-Gang-Automat.

Gruß
Der Chaosmanager

Ja ok da geb ich dir mal recht 😉 , die 5G-Tronici st ziemlich in die Jahre gekommen. Wird auch bald geändert dann gibts auch für die 4 Zylinder die 7G-Tronic und die ist deutlich weicher beim schalten.

Ich kann mit den ständigen Vergleichen, wer ist der "Bessere" nicht sonderlich viel anfangen, da es in meinen Augen viel wichtiger ist, eine bestimmte Fahrzeugphilosophie zu verfolgen und damit die entsprechende Käufergruppe zu bedienen. Bekanntermaßen bedient BMW und Mercedes unterschiedliche Klientel. Es wäre in meinen Augen nur schade, wenn man versucht den Markencharakter zu verwässern. Alle deutschen Prämiumhersteller bauen hervorragende Autos. Mercedes legt den Schwerpunkt auf Platz und Komfort, BMW auf Fahrdynamik und Audi liegt irgendwo dazwischen und will immer der Größte, Schnellste, Schönste und Innovativste sein. Das macht für mich die Marke unsympatisch, andere stehen darauf.
Mich würden viel mehr vernünftige professionelle und aussagekräftige Einzeltests interessieren, bei denen auch der angestrebte Charakter des Fahrzeugs berücksichtigt wird. Wenn ich bei den ersten "Fahrversuchen" lesen muss, dass die "Becherhalter" im F10 keine 1,5 Liter Colaflaschen aufnehmen können, oder der 2,10m grosse Tester bei max zurückgestellten und nach unten gefahrenen Sitzen beengt sitzen muss, oder dass man wegen 4 cm mehr Aussenlänge von einem Trent spricht, der nicht in die Zeit passt, wo doch schon ein Skoda Superb kaum kleiner ist. Da erklärt BMW den Reportern, das das Auto zur besseren Erfüllung der NCAP-Tests schwerer geworden ist, trotzdem wird das ständig als negativ hervorgehoben. Extremer Leichtbau kostet auch viel Geld und Energie bei der Herstellung (das sollten Tester wissen). Auch der Schalthebel wird mal wegen einem zu "weichen" Druckpunkt kritisiert, obwohl es die gleiche Technik, wie im E60, 7er und 6er ist und 520 Liter Kofferaum sind kaum Durchschnitt. Auch die leicht nach vorn abfallenden I-Drive-Tasten werden bemängelt, usw.
Aber wie das Auto wirklich fährt, wie effizient der F10 trotz der Motorleistung bewegt werden kann, tiefergehende Erläuterungen der innovativen Technik des Fahrzeuges, in der Regel Fehlanzeige. Man merkt oft, dass der "Tester" oft Systeme gar nicht umfassend verstanden hat, urteilt aber, als wenn er die Entwicklungsingenieure mit seiner "Kompetenz" locker in die Tasche stecken könnte.
Das ist das, was mich stört und wo ich mir mehr Professionalität der selbsternannten Fachleute der Autopresse wünschen würde.
Das musste ich mal los werden,

Euch allen schönen Abend, Ralf

Zitat:

Original geschrieben von ralfcoupe


Ich kann mit den ständigen Vergleichen, wer ist der "Bessere" nicht sonderlich viel anfangen, da es in meinen Augen viel wichtiger ist, eine bestimmte Fahrzeugphilosophie zu verfolgen und damit die entsprechende Käufergruppe zu bedienen. Bekanntermaßen bedient BMW und Mercedes unterschiedliche Klientel. Es wäre in meinen Augen nur schade, wenn man versucht den Markencharakter zu verwässern. Alle deutschen Prämiumhersteller bauen hervorragende Autos. Mercedes legt den Schwerpunkt auf Platz und Komfort, BMW auf Fahrdynamik und Audi liegt irgendwo dazwischen und will immer der Größte, Schnellste, Schönste und Innovativste sein. Das macht für mich die Marke unsympatisch, andere stehen darauf.
Mich würden viel mehr vernünftige professionelle und aussagekräftige Einzeltests interessieren, bei denen auch der angestrebte Charakter des Fahrzeugs berücksichtigt wird. Wenn ich bei den ersten "Fahrversuchen" lesen muss, dass die "Becherhalter" im F10 keine 1,5 Liter Colaflaschen aufnehmen können, oder der 2,10m grosse Tester bei max zurückgestellten und nach unten gefahrenen Sitzen beengt sitzen muss, oder dass man wegen 4 cm mehr Aussenlänge von einem Trent spricht, der nicht in die Zeit passt, wo doch schon ein Skoda Superb kaum kleiner ist. Da erklärt BMW den Reportern, das das Auto zur besseren Erfüllung der NCAP-Tests schwerer geworden ist, trotzdem wird das ständig als negativ hervorgehoben. Extremer Leichtbau kostet auch viel Geld und Energie bei der Herstellung (das sollten Tester wissen). Auch der Schalthebel wird mal wegen einem zu "weichen" Druckpunkt kritisiert, obwohl es die gleiche Technik, wie im E60, 7er und 6er ist und 520 Liter Kofferaum sind kaum Durchschnitt. Auch die leicht nach vorn abfallenden I-Drive-Tasten werden bemängelt, usw.
Aber wie das Auto wirklich fährt, wie effizient der F10 trotz der Motorleistung bewegt werden kann, tiefergehende Erläuterungen der innovativen Technik des Fahrzeuges, in der Regel Fehlanzeige. Man merkt oft, dass der "Tester" oft Systeme gar nicht umfassend verstanden hat, urteilt aber, als wenn er die Entwicklungsingenieure mit seiner "Kompetenz" locker in die Tasche stecken könnte.
Das ist das, was mich stört und wo ich mir mehr Professionalität der selbsternannten Fachleute der Autopresse wünschen würde.
Das musste ich mal los werden,

Euch allen schönen Abend, Ralf

Super, besser gings nicht!

Richtig ralfcoupe. Da müsste man eigentlich für jeden Satz ein Danke verteilen. 5er oder E-Klasse... Das hat nichts mehr mit besser/schlechter zu tun, sondern nur noch nach eigenen Bedürfnissen.

Wenn ich aus Platz-Gründen wähle und mir dieses Kriterium am wichtigsten ist, dann bleibt nur die E-Klasse. Will ich den letzten technischen Schrei und agile Fahrdynamik bis ins Detail, wird es wohl der 5er werden. Beide Autos haben ihren eigenen Charakter und das muß auch so bleiben.

wirklich ein klasse Beitrag.

Mein "Geheimtipp" für objektive Tests -> FAZ Technikteil. Da merkt man dann schon deutlich, dass die Abhängigkeit von Werbeanzeigen nicht ganz so groß ist.

siehe zum Beispiel den Testbericht zur E-Klasse
oder zu den neuen Opel Modellen.

Zitat:

Original geschrieben von car_checka


in der morgigen ausgabe der autobild findet ihr einen ersten vergleichstest zwischem dem f10 und dem w212. ratet mal wer gewonnen hat? 😁 😁
mfg

F10 vs. W212

unter dem folgenden link ist der vergleichstest nun verfügbar.

mfg

Vergleich BMW 535i gegen Mercedes E 350 CGI

Man kann sich die Tests eigentlich auch nur sparen, das neuere Auto ist immer besser. Aber die E-Klasse hat sich doch sehr gut geschlagen oder nicht?

Hallo!

Würde man den F10 jetzt mit einem A6 vergleichen, dann würde ich zustimmen - das neuere Auto müsste zwangsläufig gewinnen. Die aktuelle E-Klasse ist so alt aber nun auch wieder nicht. Wir sprechen hier also von zwei Fahrzeugen, die in etwa auf dem gleichen Stand der Technik etc. sein sollte.

Ich muss allerdings unumwunden zustimmen, vergleichen kann man zwar die Fahrzeuge, aber ein jedes hat einen anderen Schwerpunkt und nicht unbedingt die gleiche Zielgruppe. Insofern lese ich die Tests und Vergleiche zwar, amüsiere mich aber zu oft über die Kommentare der Tester.

Da wird in der E-Klasse gelobt, dass die Mittelkonsole aufgeräumt wirkt, weil der Automatik-Wählhebel am Lenkrad sitzt. Vor ein paar Jahren wurde der alte Siebener dafür gescholten, weil die Tester scheinbar das Teil nicht fanden und aus lauter Gewohnheit die Mittelkonsole abgesucht hatten. So geht es immer wieder. Kommt etwas neues auf den Markt, was die Tester nicht auf Anhieb verstehen, wird es erst einmal schlecht geschrieben. Das Thema iDrive wurde ja damals auch zu genüge durchgekaut als Beispiel.

Ich für meinen Teil sehe da so, dass ich für einen Mercedes noch 20 Jahre zu jung bin. Wenn ich mal einen fahren möchte, dann rufe ich mir einfach ein Taxi. Obschon auch die Droschkenkutscher der heutigen Zeit all zu oft andere Marken bevorzugen. Das sagt auch schon etwas aus.

CU Oliver

unter den folgenden links findet ihr mal wieder eine impression zur m-version des f10.
mfg

1, 2, 3

unter dem folgenden link findet ein interessantes bild zum heckbereich des f11.
mfg

Heckbereich F11

Hallo,

Ein Video aus Schwedische F10 (Sophistograu 535iA/Oyster/Schwarz und 530dA Spacegrau/Venetobeige) VIP-Presentation in HD Qualität, bitte

http://www.youtube.com/watch?v=Zw6a371-vyc

Grüsse aus Finnland

Jukka

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