Erfahrungswerte, Fahreigenschaften, Lautstärke

Skoda Karoq

Hallo liebe Gemeinde,
komme aus dem Mercedes Forum w212, und überlege mir nen Karoq Benzin zuzulegen,
gibt es hier vielleicht jemanden der einen ähnlichen Wechsel vollzogen hat?

Hauptsächlich geht es mir um den Komfort gerade bei langen Strecken und schlechten Strassen, und natürlich die Geräuschkulisse im Fahrzeug, muß zugeben bin da etwas vom Benz bis jetzt verwöhnt.

Platz genug hat er ja, das Alter für das höhere einsteigen ist gekommen :-)), habt Ihr vielleicht noch eine Motorempfehlung 1,5 oder lieber 2,0 Tsi, mit DSG, Fahrzeug sollte die nächsten 10j im Besitz bleiben,
sofern unsere Regierung sich nicht wieder was einfallen lässt!
Danke im vorraus.

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Wollte keine Diskussion beginnen, hatte mich nur gewundert weil man von einer E-Klasse zum Karoq wechselt. Und habe, weil ganz frisch, meine Erfahrung/Eindruck von letzer Woche mitgeteilt. Die neuen Benze kann ich nicht bewerten. Hatte bislang selbst immer nur Passat, div. Octavias und war bislang mit Skoda stets glücklich. Preise sind leider auch nicht mehr sooooo lukrativ wie vor einigen Jahren. Bin jedenfalls mit meinem Sportline DSG mit Vollausstattung ganz zufrieden. Leider wird nur eben alles an Extras auch in CO2 umgerechnet und besteuert.
(Octavia 2013 mit fast gleichem Motor (150PS) und ähnlicher Ausstattung war fast 100,- günstiger in der Steuer - Achtung auch bei 19“ Felgen). Aber das trifft ja alle Neuwagen.

Fahre den 1,5 TSI DSG Sportline.
Ab 170 km/h steigt der Verbrauch schon Recht stark beim Benziner und auch die Fahrtgeräusche werden dann Recht deutlich. Bei 200+ ist es schon laut. Dies liegt auf der anderen Seite auch in der Natur der Sache (Kraft kommt von Kraftstoff sowie Dämmung des Fahrzeugs). Der Verbrauch ist ansonsten voll i.O. aus meiner Sicht. Besonders über Land. Und Geräuschkulisse ist bis 150/160 auch super. Gerade Landstraßentempo und darunter. Wurde dazu auch bereits 1,2 mal angesprochen.

Komfortabel ist das Auto auch sehr, wobei es stimmt, dass es manchmal mal rumpelt, trotz DCC auf Komfort. Auf der anderen Seite liegt das Fahrzeug im Sportmodus auch wirklich gut und fährt sich auch gut bei hohem Tempo auf der AB. Aber klar, der Radstand macht in der Disziplin viel aus und der Karoq ist ja nun schon Recht kompakt.

Das Anfahrtverhalten vom DSG ist meist okay. Manchmal ist es aber schon Recht ruckartig und ich finde, dass er den ersten Gang oft viel zu weit ausdrehen lässt, was entsprechend für Lautstärke sorgt. Hinsichtlich komfortablem Anfahrtverhalten ist ein Wandler letztlich aber auch kaum zu schlagen.

Ich muss sagen dass ich Knister oder Knackgeräusche nicht wirklich wahrgenommen habe bislang, sowohl im Sommer als auch im Winter. Ich denke das Fahrzeug ist sehr gut verarbeitet. Vor allem da hier ja auch bereits Benz und Audi genannt wurden, bei denen es heutzutage ja auch mal richtig knistert, vor allem wenn man mal am Navi oder Becherhalter anpackt. Im Verhältnis zum Preis ist der Karoq da wirklich sehr ordentlich.

Zitat:

@chris 115 schrieb am 14. Oktober 2020 um 12:11:29 Uhr:


Danke, für die tollen antworten, ich glaube die Hersteller nehmen sich alle nicht mehr viel,
die neueren Mercedes Modelle gefallen mir alle nicht.
Etwas höher sitzen, weniger Verbrauch, ein neueres Auto und natürlich, die Parklücke könnte dann auch noch 50cm kürzer sein:--))
Wie gesagt würde ihn mindestens 10j fahren wollen, aber bin ein wenig pingelig-bei knister oder Klappergeräuschen,
aber da spielt leider der w212 auch nicht mehr in der Oberliga mit, die Vorgänger waren, leiser, im Innenraum gefühlt größer und komforttabler , ab w212 wurden leider die Fahrzeuge immer härter vom Fahrwerk her,
aber ich will keine rennen fahren sondern angenehm cruisen, auf der AB im schnitt 140 max 160kmh, und da wird er ja nicht gleich aus der Kurve fliegen.

Gummihöker hat es schon, wenn auch knapp und kurz, auf den Punkt gebracht.
Nachfolgend etwas ausführlicher.

Vorweg, die MB-Qualität ist mir auch in der Praxis bekannt, der Karoq nur aus dem Showroom. Bei mir soll der Karoq den Audi und nicht den MB als Zweitwagen ersetzen.

Die Qualität und Preisleistung vom Karoq finde ich für diese Klasse sehr gut, wird aber nicht an deinen 212 heranreichen, das ist (auch preislich) eine andere Liga...weshalb man den Karoq auch nur bedingt mit den deutlich teureren Konkurrenten der sog. Premiummarken vergleichen kann...wobei die aktuelle MB-Qualität der knarzenden 205er für sich spricht.

Zu den Benzin- Motoren: 1.0 zu klein und nur als Schalter, bleiben mit DSG 1.5 oder 2.0 TSI, ABER der 2.0 TSI ist nur in der Variante Sportline und nur als 4x4 (dann mit der besseren Mehrlenker-Hinterachse und besserem nassem DSG DQ381) und dann natürlich mit saftigen Aufpreisen erhältlich.

Beim 1.5 TSI mit trockenem DSG DQ200 als 4x2 in der Ausstattungslinie deiner Wahl bekäme man mit optionaler DCC IMHO (bitte korrigieren, wenn falsch) statt der Serien Verbund- die bessere Mehrlenkerachse. Das DQ 381 ist im 1.5 TSI nicht möglich.

Mach ausführliche Probefahrt und schau dir alternativ auch mal den Kodiac (für uns zu groß) oder den Tiguan II (für uns zu teuer, aber mit DQ500/Mehrlenker) an.

Ja, der Kodiaq ist mir auch zu groß, und die E klasse jetzt eigentlich auch langsam, daher vgucke ich mich nach einer alternative um.

Grundsätzlich sind modernere Fahrzeuge merklich straffer abgestimmt.

Was der E-Klasse zum Vorsprung verhilft, ist der gewaltige Radstand, den der kurze Karoq nicht bieten kann. Auch die Verbundlenker-Hinterachse trägt ihren Teil dazu bei, dass das Fahrzeug mehr zum Poltern neigt, als die Ausführungen mit Multilenker-Achse.

Suche Dir eine Autovermietung die den Karoq am Start hat, um ihn auf Herz und Nieren zu testen.

Zitat:

@JJOkocha schrieb am 14. Oktober 2020 um 13:06:36 Uhr:


[.....]
Das Anfahrtverhalten vom DSG ist meist okay. Manchmal ist es aber schon Recht ruckartig und ich finde, dass er den ersten Gang oft viel zu weit ausdrehen lässt, was entsprechend für Lautstärke sorgt. Hinsichtlich komfortablem Anfahrtverhalten ist ein Wandler letztlich aber auch kaum zu schlagen.
[.....]

Sorry, aber das deutet beides darauf hin, dass du deinen rechten Fuß nicht wirklich unter Kontrolle hast!

Dem DSG kann man einige schlechte Eigenschaften zurecht nachsagen, aber sicherlich kein schlechtes Anfahren, es sei denn die Kriechfunktion macht bei dir Probleme. Dieses Problem gab es mal beim DQ200.

Also ich würde es nochmal anders beschreiben. Grundsätzlich lässt sich schon schön geschmeidig mit dem DSG anzufahren. Dies funktioniert (bei meinem Karoq) vor allem bei geringer Last/Fahrpedalstellung gut. Dazu kommt in diesem Fall dann noch der positive Nebeneffekt, dass die Automatik früher hochschaltet. Nur ist man im Stadtverkehr quasi direkt ein Verkehrshindernis
Mit größerer Fahrpedalstellung merkt man jedoch recht schnell, wie das Anfahren nicht mehr wirklich spontan, sondern etwas verzögert passiert und dann fährt er ruckartig an.
Es handelt sich dabei auch nicht um ein Ruckeln, sondern eher einen einzelnen Ruck. So wie wenn man beim Handschalter die Kupplung etwas zu früh bzw. abrupt kommen lässt, wenn das Fahrzeug das Fahrzeug bereits rollt.

Meine Erwartungshaltung ist bei jeder konstanten Fahrpedalstellung ein gutes Anfahren und gleichmäßiges Hochbeschleunigen und Hochschalten.
Ich achte aber gerne nochmal darauf, ob ich etwas mit dem Gaspedal spiele, wenn das Fahrzeug wie oben beschrieben nicht wie erwartet losfährt.

Noch eine Anmerkung zu den "schlechten" Eigenschaften des DSG: rein funktional betrachtet würde ich mal behaupten, dass gerade das Anfahren die (einzige) Schwäche des Konzepts ist: kein Wandler, d.h. keine "weiche" Kupplung und keine Drehmomentüberhöhung im Anfahrbereich. Man muss das DSG schon hervorragend abstimmen, damit es sich hier tiptop verhält. Im Zuge der zahlreichen Fahrzeugvarianten, Konzernmarken, Motorvarianten ... DSG-Varianten sicherlich eine Herausforderung.

Meine Erfahrung was das DSG betrifft DSG ist unterschiedlich!
Mein Karoq 2.0/140kW Diesel fährt sich schön kein Ruckeln, lediglich beim Anfahern wird eine gedenksekunde benötigt bis er dann lauf Touren kommt/los fährt.
Das liegt aber am Turbolader!
Zur Zeit fahre ich seit drei Wochen einen Ersatzwagen den 1.5/110kW Benziner.
Dieser reagiert zwar schnell beim Anfahren aber der rest ist nicht zu vergleichen.
Beim Schalten gibt es "nicht immer" einen Ruck!
Das muss aber nicht unbedingt am Getriebe liegen!
Was meine Meinung über das Gesamte Fahrzeug betrifft, ich würde mir den Wagen nicht mehr kaufen!
Die Liste der Mängel wird immer länger!
Angefangen mit der gelösten Innenspiegelhalterung von der Scheibe einen Monat nach dem Kauf(Ez.01.2020) wurde eine Garantie abgelehnt, ich musste die Scheibe auf eiigene Kosten Tauschen lassen.
Am schlimmsten fand ich das ich zwei Monate hingehalten wurde von der Werkstatt und vom Skoda Kundenservice.
Es war ein hin und her wegen der Kostenübernahme, bis dann die Antwort kam:
Das Fahrzeug wurde ohen Mänegl im einwandfreiem Zustand übergeben daher keine Garantieübernahme.
Im gleichen Monat löste die Alarmanlage sporadisch beim Einschalten der Standheizung aus.
Mittlerweile sind es insgesamt 5 Wochen(seit Mai) an denen der Fehler gesucht wird, zur Zeit seit drei Wochen am Stück in der Werkstatt!
Das schlimmste ist es gibt überhaupt keine Rückmeldung!
Dann wird zusätzlich nocht sporadisch im VC der Tageskilometerzähler und die Uhrzeit im Columbus zurückgesetzt!
Ich möchte nicht wissen was alles zerlegt und an Kabeln zusammengeflickt wird.
Vorallem wenn alles wieder zusammengebaut ist was dann alles klappert!
Bin gespannt wie lange das noch dauert!

Zum vorigen Beitrag:
Das liegt aber in hohem/höchstem(!) Maße nicht am Fahrzeug, sondern am Händler und - nicht böse gemeint - auch an Dir..
Weil ich kenne wirklich keine Vertragswerkstatt (Skode oder VW), die zB den Mangel mit dem Rückspiegel nicht umgehenst(!) behoben hätte.
Wir haben in unserer Familie seit nunmehr 20 Jahren mehrere Skodas und VWs, aber dieses Verhalten der jeweils betreuenden Werkstätte ist indiskutabel ...
(PS: Korrektur: Einmal hatte ich mit einem Passat mal tatsächlich ein ähnliches Werkstatt-Verhalten bei einem Mangel, daher sofort zu einem anderen Vertragshändler, wo das dann sofort 1A behoben wurde. Bei der im obigen Beitrag beschriebenen Werkstatt hätte ich schon lange gewechselt, das ist Dein Recht!)

@"Das liegt aber in hohem/höchstem(!) Maße nicht am Fahrzeug,"
Stimmt, die Probleme/defekte habe ich verursacht! Ich wüsste nicht was ich falsch gemacht hätte!
Das die Spiegelhalter sich lösen ist ja auch ein bekanntes Problem, da bin ich nicht der erste!
Dachte auch das wird unproblematisch gelöst!

@"Weil ich kenne wirklich keine Vertragswerkstatt (Skode oder VW), die zB den Mangel mit dem Rückspiegel nicht umgehenst(!) behoben hätte. "

Ich kann dir den Nahmen nennen!

Was die Scheibe betrifft hat die Werkstatt eine Skoda anfrage gestellt.
Da Skoda nicht explizit bestätigt hatte das sie die kosten übernehmen wollte die Wekstatt die Scheibe nicht tauschen da sie befürchtete auf den kosten sitzenzubleiben.
Daraufhin hatte ich den Skoda Kundenservice Angerufen/angeschrieben und gebeten das in einer anderen Werkstatt austauschen zu lassen, hatten sie abgelehnt!
Dann kam ein anruf der Werkstatt sie Tauschen die Scheibe, Termin ausgemacht bis am nächsten Tag wieder eine Absage kam das die Kostenübernahmebetätigung fehlt.
Wieder Skoda angeschrieben und dann kamm die absage"Das Fahrzeug wurde ohen Mänegl im einwandfreiem Zustand übergeben daher keine Garantieübernahme."

Das ging über zwei Monate!

Was das aktuelle Problem betrifft mit der Alarmanlage, bin ich nun in einer anderen Werkstatt!
Heute sind es nun drei Wochen am Stück das der Wagen in der Werkstatt(wurde von einer anderen Skoda Niederlassung abgeholt) ist, obwohl ich letzte Woche zweimal nachgefragt habe und ich jedesmal eine Rückmeldung erhalten sollte, hat sich niemand gemeldet.

Schön für diejenigen die keine Probleme mit dem Fahrzueg haben!
Aber ich bin damit Bedient!
Ich fahre die Fahrzeuge ca. 10 Jahre lang.
Mit keinem meiner vier letzten Fahrzeugen war ich so oft und so lange in der Werkstatt und das bei einem Neuwagen!

Die Antwort bestätigt doch genau das, was ich geschrieben habe (und bitte keine HALBEN Sätze zitieren)
--> liegt nicht am Fahrzeug, SONDERN AM HÄNDLER!

Und ICH kenne keine Werkstatt, die so "kundenabweisend" agiert.

Was Deine große Unzufriedenheit ausgelöst hat, sind ja (lt. Beitrag) in erster Linie nicht die Mängel (obwohl sicher unangenehm, keine Frage), sondern der Kundendienst.
Daher nochmals der Hinweis - Fahrzeut (fast...) Top, Werkstätten aber anscheinend manchmal sch...

Ich warte nun mal ab wenn der Wagen wieder da ist.
Ich hoffe das der Fehler dann behoben ist und hoffe das weitere Fehler nicht mehr auftreten.
An diesem Wagen habe ich nun vier Fehler innerhalb neun Monaten, das spricht zumindest was meinen Wagen Betrifft nicht für "Top" Wagen!
Glaub mir da wär jeder unzufrieden!

1 Monat nach dem Kauf MUSS der Händler so einen Fall wie den sich lösenden Innenspiegel beheben.
Da greift die gesetzliche Gewährleistung.
Im ersten halben Jahr wird angenommen, das der Fehler schon bei der Übergabe vorhanden war.
Ob Skoda das dann übernimmt, ist unerheblich - der Händler ist in der Pflicht.

Zitat:

@FendiMan schrieb am 19. Oktober 2020 um 15:09:52 Uhr:


1 Monat nach dem Kauf MUSS der Händler so einen Fall wie den sich lösenden Innenspiegel beheben.
Da greift die gesetzliche Gewährleistung.
Im ersten halben Jahr wird angenommen, das der Fehler schon bei der Übergabe vorhanden war.
Ob Skoda das dann übernimmt, ist unerheblich - der Händler ist in der Pflicht.

Genau so ist es, soll der Händler sich doch mit Skoda über die merkwürdigen Garantieauslegungen rumstreiten!

@patru Sorry, aber wenn du die Scheibe tatsächlich selbst bezahlt hast, selber schuld.

Schuld oder nicht schuld! Zwei Monate mit einem rumeiernden Spiegel und nichtfunktionierendem Licht/ Regensensor hat mir gereicht!
Das ist meine erfahrung die ich mit dem Wagen bisher gemacht habe!
Wie lange ich diesen noch behalte hängt nun ab ob noch Probleme auftreten!
Aber ein zweiter Skoda kommt für mich nicht mehr in Frage!

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