Empfehlung eines Ladegerätes (12V) für eine AGM-Batterie

Ich besitze das CTEK MXS 5.0. Gekauft etwa 2010, selten benutzt. Die bekannten Probleme mit dem Mode-Knopf und die viel zu hohen Ladespannungen im Schneeflocke-Modus ( äquivalent AGM laut CTEK) lassen den Wunsch aufkommen, ein genaueres und vor allem solideres Gerät anzuschaffen.

Kann mir jemand eine Alternative bis 100 Teuro netterweise nennen?

Geladen werden eine Standard-Bleibatterie 49Ah (Skoda Fabia Benziner) und eine Exide 70 Ah AGM.

Die Exide zeigt bereits nach 3 Jahren deutliche Schwächephasen, ich führe es auf "unterstützende" Ladevorgänge mit dem CTEK zurück ...

Danke jetzt schon.

Gruß

52 Antworten

@Edifact es gibt deshalb kaum Tests, weil es sich hier um ein kleines Segment in einem sehr speziellen Bereich handelt.

Zitat:
@wolfgangpauss schrieb am 21. August 2025 um 15:12:48 Uhr:
@Edifact es gibt deshalb kaum Tests, weil es sich hier um ein kleines Segment in einem sehr speziellen Bereich handelt.

Du meinst nicht wirklich mich 😀

Zitat:
@Edifact schrieb am 21. August 2025 um 13:36:15 Uhr:
Du beschreibst die diversen (im eigentlichen Sinne des Wortes 😛) Einstellmöglichkeiten meines Gerätes via App. Die Rezensionen im Netz (Amazon) beklagen aber , dass die App kaum über die hardware-seitigen Einstellmöglichkeiten hinausgeht ... Ich werde dies checken und berichten, wenn auch die individuelle Gestaltung der einzelnen "Ladephasen" sicherlich nicht zu meinem künftigen Nutzungs-Repertoire gehören wird.

lade dir einfach mal die BA herunter.....ein paar Dinge ( die, wo es darum geht, konkrete Werte ein zustellen) funktionieren halt nur mit der App.....bei CTEK gibt es keine Möglichkeit konkrete Werte einstellen zu können....

Auslesen von daten funktioniert ebenfalls zwangsweise nur mit der App.. das CTEK MXS 5 zeigt außer LEDs gar nichts an.....

bei LiFe-Batterien, für die das CTEK MXS 5 nicht mal ein Standard-Ladeprogramm hat, kann es durchaus interessant sein, ein eigenes Ladeprogramm zu kreieren, um z.b. zu verhindern, dass diese Batterie-Bauart, automatisch, ständig auf 100% geladen wird.

Zu den Tests:

Es gibt halt Tests (so wie für viele andere Nischen-Produkte auch), nur sind das i.d.R. keine echten Tests, sondern lediglich Gegenüberstellungen von Eigenschaftsbeschreibungen der Gerätehersteller plus Preisen und manchmal habe ich zusätzlich den Eindruck, dass die Auswertung und das Fazit (Testsieger) durchaus nicht mal unbedingt aufgrund der Eigenschaftsbeschreibungen geschieht....

umso eher sollte man drauf achten, sich mal echte Tests (Wichtiger Hinweis: die gehen deutlich über das Unboxing hinaus.😁...da wird dann bei solchen Geräten auch mal gemessen und mit den Herstellerangaben verglichen), sofern man die zu dem Gerät überhaupt findet, an zu schauen.

Das ist anstrengend, aber leider, inkl. Foren, nahezu die einzige Möglichkeit eventuell mal konkrete Dinge über einige Produkte zu erfahren.

ist doch für den Verbraucher eine gute Entwicklung, dass ein, zumindest meiner Meinung nach, deutlich besseres Gerät, günstiger zu haben ist.

Das war vor nicht allzu langer Zeit, bei den 5A-Ausführungen beider Firmen, noch genau umgekehrt...

Da mein neues Ladegerät unterwegs zu mir ist, habe ich das vorhandene CTEK mir genauer anschaut, frei nach dem Motto, vielleicht sitzt das Problem vor der Tastatur 😀

Background: der Citroen meldet des öfteren, er würde in der Energiesparmodus gehen, obwohl ich den Wagen eigentlich im Langstreckenmodus nutze. Zu diesem Thema könnte ich mittlerweile eine Dissertation schreiben ... Citroen halt. Habe dann vor etwa 2 Wochen das CTEK angeschlossen, das Gerät unterbrach die Abarbeitung der 6 Stufen im Step 1 ohne jegliche Fehlermeldung nach ca. 20 Sekunden. Das CTEK wurde einfach nur "dunkel", keine LED leuchtete mehr. Daher auch die Bestellung des Neugerätes. Ich ging davon aus, das Gerät sei defekt.

Heute schnappte ich mir meinen Duspol und habe zuerst die AGM-Batterie im eingebauten Zustand (Motor aus) vermessen:

  • direkt an den Batterie-Polen meldete das Messgerät entweder +12,8V oder -12,3V ja nach dem wie herum ich das Messgerät an die beiden Pole hielt. Das finde ich seltsam, dass der Absolutwert um 0,5V schwankt.
  • Danach habe ich den Minus-Pol durch einen vorhandenen Massepunkt (eine massive Metallöse, an der man den Motor mit einem Flaschenzug hohziehen kann) ersetzt. An den "asymmetrischen" Messergebnissen (s.o) hat das aber nichts geändert.

Die in dem Skoda eingebaute Standardbatterie zeigte aber genau das selbe Verhalten: entweder waren es +13,1V oder -12,4V. Ich habe dann (nach der Messung) mit dem CTEK die recht neue Standardbatterie im Skoda vollgeladen, nach ca. 50 Minuten war die Stufe 7 (grün) erreicht... Also keine Probleme mit dem CTEK, zumindest nicht im Skoda.

Bevor es morgen bei mir mit dem "CTeK-Test" an der AGM-Batterie weitergeht, vielleicht kann mir bitte jemand das obige Phänomen der unterschiedlichen Spannungen erklären.

Danke!

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Zitat:
@navec schrieb am 17. August 2025 um 09:49:33 Uhr:
Einfach mal die maximale Ladespannung des CTEK mit genauem Multimeter prüfen (lassen).

Wie soll der Messaufbau aussehen? CTEK einschalten, das "maximale" Programm (Schneeflocke) auswählen und dann mit dem Messgerät an die "Krokodil-klemmen" drangehen, ohne das die Klemmen an den Batteriepolen angeschlossen sind?

Danke

Batterie muss dranhängen, sonst geht das Ding gar nicht erst an.

Die Motorlasche zum Testen geht auch nicht mehr, wenn drin Massekabel eine Macke hat.

Was ist bittschön eine "Motorlasche zum Testen" ?

Ich kenne nur eine "Babalasche", steht für ne Ohrfeige 😀 (Feinstes Ruhrgebietsdeutsch)

"Danach habe ich den Minus-Pol durch einen vorhandenen Massepunkt (eine massive Metallöse, an der man den Motor mit einem Flaschenzug hohziehen kann) ersetzt. An den "asymmetrischen" Messergebnissen (s.o) hat das aber nichts geändert."

Vielleicht habe ich da auch was falsch verstanden.

"Motorlasche zum Testen" = die als Massepunkt von mir genutzte Metallöse.

Vielleicht ist der AGM-Modus des CTEK 7.0 ja besser abgestimmt als die Schneeflocke beim 5er?
Hast Du eigentlich einen Batterieprüfer wie das Topdon 200?

Der "Testaufbau" für die Ermittlung der Ladeschlusspannung ist sehr überschaubar, man muss nur den richtigen/sinnvollsten Zeitpunkt treffen....:

Das Gerät "irgendwie" an eine zumindest teilentladene Bleibatterie anschließen und wenn das Gerät den Schritt 4 (Absorption) anzeigt, die Spannung an den Original-Lade-Zangen messen, sofern kein Adapterkabel verwendet wird.

Ob es von der Geräte-Ladezange/Originalanschluss bis zu den Batteriepolen der Batterie beim Laden einen relevanten Spannungsfall gibt oder nicht, interessiert bei der Beurteilung des Ladegerätes nahezu nicht.

Möglichst mehrfach während des Schrittes 4 messen, denn die Stromstärke verringert sich in dieser Phase und interessant ist hauptsächlich, die letzte Messung in dieser Phase, wo der geringste Strom (z.b. um die 0,5A) fließt.

An der Zange bzw. am Ende der direkt zum Ladegerät gehörigen 12V-Anschluss-Kabel sollte die Spannung die vorher gewählte Ladeschlussspannung (14,4 oder 14,7V) auch am Ende der Phase 4 nicht über, aber auch nicht unterschreiten.

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Wenn das Spannungsmessgerät, nach dem "Umpolen" deutlich unterschiedliche Werte anzeigen sollte, würde ich das für derartige Messungen nicht verwenden, denn für eine Beurteilung des Ladegerätes ist schon eine gute, verlässliche Messgenauigkeit gefragt.

Bei meinem Test kam bei einem MXS 5 im "normalen Lademodus", also Ladeschlussspannung 14,4V, bei gemässigter Außentemperatur z.b. 14,9V am Ende von Schritt 4 heraus.

Das geht selbstverständlich gar nicht.....nur muss man sich, selbst für eine grobe Einschätzung, halt sicher sein, dass das Messgerät entsprechend genau funktioniert. Ich habe für diese Zwecke und zum Abgleich meiner anderen Messgeräte ein kalibriertes Messgerät.

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die andere Messung ist schon komplizierter:

CTEK verspricht ja letztendlich, dass der Nennstrom des Gerätes in Höhe von 5A in Schritt 3 (Bulk) konstant gehalten wird. Theoretisch müsste man die versprochenen 5A in Schritt 3 daher noch bis kurz vor Erreichen der Ladeschlussspannung (also 14,4 oder 14,7V) messen können.

Ohne zusätzliche Strommessung geht das daher nicht.

Meine Messungen ergaben (so weit ich es noch weiß, für beide getestete MXS 5 Geräte), dass diese die 5A nur bis rund 13,4V halten konnte und das ist m.E. ein schwaches Ergebnis.

Die Nennstromstärke ist ja i.d.R. das Hauptuntescheidungsmerkmal der verschiedenen Ladegeräte und daher auch oftmals der einzige Grund für deren unterschiedliche Preisklassen.

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Verallgemeinern kann man das aber nicht:

Ein von mir damals getestetes CTEK XS 3600 war noch schlechter (und wurde auch ziemlich warm, ca 60Grad Oberflächentemperatur), aber ein ebenfalls von mir getestetes (hieß damals glaube ich: XS 7000 (also 7A)), war diesbezüglich recht gut.

Ebenso kann ich aufgrund von gerade mal 2 getesteten MXS 5 niemals behaupten, dass alle MXS 5 ähnlich zu beurteilen sind.

Zitat:
@mcmrks schrieb am 23. August 2025 um 07:37:34 Uhr:
Vielleicht ist der AGM-Modus des CTEK 7.0 ja besser abgestimmt als die Schneeflocke beim 5er?
Hast Du eigentlich einen Batterieprüfer wie das Topdon 200?

Nie gehört. Nee, so weit geht mein neues Hobby noch nicht 🤣

DUSPOL ! Inbegriff der deutschen Wertarbeit! Damit haben Millionen von Elektrikern seit 1959 ihr Brot verdient.

Im Ernst: das Ding ist zwar kein FLUKE kostet aber 80 Euro und gilt als die Universalwaffe. Das wundert mich alles ein wenig.

Zu Deinen anderen Ausführungen kann ich momentan nix sagen, ich muss erst lesen und verstehen 😨

Danke!

Und wieviel A kann man damit messen?

Zitat:
@Edifact schrieb am 23. August 2025 um 21:56:10 Uhr:
Nie gehört. Nee, so weit geht mein neues Hobby noch nicht 🤣

du bist halt nicht werkzeugsüchtig. 😉

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