Einstiger Setup (Amp+Kabel+frontlautsprecher+radio+adapter) für 300 euro
hi,
habe mir vor einigen tagen nen neues auto gekauft und wollte nun wieder für die gewisse dröhnung sorgen...
habe noch nen eartquake dbx 12 r subwoofer zu hause den ich auch gerne verbauen würde.
der subwoofer hat laut internet 400 watt rms leistung (dacht i hätt mal was mit 600 watt gelesen...)
ich hab außerdem noch nen zealum cap mit 1 F
sowie nen 4*50 w rms verstärker den ma wohl auf 2*100 w rsm brücken kann
ich bräucht somit noch folgende komponenten um den klang in meinem auto zu verbessern und ordentlich zu drücken:
-
- verstärker (hätte da an so 600 w rms gedacht)
- kabel
- frontlautsprecher
- radio
- adapter für das radio
-Verstärker-
wie gesagt hab da so an 600 watt rms leistung gedacht
hab bei meiner letzten anlage (selber woofer) nen carpower 2/300 laufen gehabt
habe gerade folgenden verstärker gefunden und wollte wissen ob der für den woofer ausreichend bzw. gut ist:
Link
-kabel-
hätte folgende kabel gefunden:
Link
ausreichend? gut?
-frontlautsprecher-
hab nen 3er bmw e30 und zwar in der touring (kombi) ausführung
kann ich folgende lautsprecher in die frontlautsprecherboxen integrieren?
Link
-radio-
hätte hierbei an folgendes gedacht:
Link
hat jemand erfahrungen damit?
-adapter-
hat jemand ne preisvorstellung?
Beste Antwort im Thema
Hab selbst ein radio ohne usb anschluß und wünsch ihn mir so sehr. Allein das usb viel weniger anfällig ist bei schlägen und erschütterungen macht es in meinen augen im alltag sinnvoller als ne cd.
46 Antworten
Tänzer,
und du kaufst nur CD´s mit top klangqualität? Die Qualität von vielen neuen CD´s kann man getrost vergessen (Dynamik und Bassfrei).
Da besorg ich mir die musik lieber woanders und brenn die auf ne mp3 oder nen stick.
Zitat:
Einen Grund habt Ihr vergessen, nicht komprimierte Musik klingt einfach besser!
Und eines hast du an der ganzen Geschichte nicht begriffen:
Auch auf Flash Speicher kann man unkomprimierte Musik kopieren, und die klingt dann 100%ig exakt genau so wie von Audio CD! Ich habe nirgends von MP3 oder anderen Formaten gesprochen!Lies dir das nocheinmal durch und beachte diesmal dass die Qualität exakt die slebe ist, im Zweifel sogar besser weil die beim CD Laufwerk nötige Fehlerkorrektur wegfällt.
Nein, das ist eben der Irrtum, man kann von einer CD keine 100% identische Audiokopie ziehen, die Kopie klingt schlechter als die Original-CD, auch wenn man die Musik nicht komprimiert. Wenn Du es nicht glaubst, probiere es einfach mal selbst aus! Wenn man die Musik aus dem Internet lädt, hat meine eine Leitung dazwischen, auch hier gibt es Fehlerkorrekturen!
Zitat:
Original geschrieben von Der Tänzer
Wenn man die Musik aus dem Internet lädt, hat meine eine Leitung dazwischen, auch hier gibt es Fehlerkorrekturen!
Was hat das Herunterladen von Musikdateien aus total komprimierten Sampler-Dateien oder Download-Portals wie Emule, Azureus usw, die ja zugegebenermaßen oft schlechte Klangqualität haben, mit der Verwendung eines USB-Sticks im Allgemeinen zu tun ??
Nichts !!
Da werden mal wieder Sachen interpretiert, die nichts mit dem eigentlichen Thema zu tun haben, sondern eher an reine Stromverschwendung grenzen.
Naja, Tänzer, vielleicht kann dich ja auf deinem "Treffen" jemand davon überzeugen, daß deine panische Angst von modernen Speichermedien unbegründet ist.
Ich kann jedenfalls nur gute Besserung wünschen !!
Ach ja, hab ich vergessen................für dich ist ja nur die allerhundertprozentigste Klangqualität gut genug. Vom Mund des Sängers direkt auf die CD, ohne Leitung oder Geräte dazwischen.
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Zitat:
Original geschrieben von Der Tänzer
Nein, das ist eben der Irrtum, man kann von einer CD keine 100% identische Audiokopie ziehen, die Kopie klingt schlechter als die Original-CD, auch wenn man die Musik nicht komprimiert. Wenn Du es nicht glaubst, probiere es einfach mal selbst aus! Wenn man die Musik aus dem Internet lädt, hat meine eine Leitung dazwischen, auch hier gibt es Fehlerkorrekturen!
Auf einer CD sind digitale Daten. Einsen und Nullen. Die kann ich genauso digital wieder auslesen. Bekomme eine zu 100% identische Kopie der Originaldaten.
Es ist sogar genau umgekehrt: Der Klang kann sich NICHT verändern!
Das "ziehen" der Daten aus dem Internet kann die Inhalte ebenso nicht verändern. Jeder der sich mit TCP/IP auskennt weiss, dass die Datenpakete auf Vollständigkeit hin überprüft werden, fehlt ein Inhalt, dann wird er erneut angefordert. Das trifft NICHT für Streaming Audio, also das Abspielen von Musik direkt übers Internet zu - hier gilt grob gesagt dasselbe was früher galt, als man aus dem Radio auf Kassette aufgenommen hat.
Was hingegen am Klang sehr wohl was machen kann sind die Signalwege, die die Daten in Deinem Radio gehen. Wenn der CD-Abspielteil andere DA-Wandler nutzt als der SD-Teil (unwahrscheinlich, aber möglich), dann kann sich die Wandlung der Digitalen Daten in analoge Schwingungen unterscheiden.
Alleine diese Wandler können den Klang beeinflussen und "verändern", sonst nichts. An diesen Wandlern liegt es auch, dass uns einige CD-Spieler "besser" gefallen als andere, auch wenn sie den Klang - streng betrachtet - nicht so genau wiedergeben wie einige, die subjektiv bei Hörtests schlechter abschneiden.
Genau das ists aber: Klang ist etwas subjektives. Jedes Glied in der Abspielkette beeinflusst diesen, mal stärker, mal weniger stark. Am stärksten wird aber der Klang durch das persönliche Empfinden, durch die eigene Psyche beeinflusst, und das kann schonmal sogar davon abhängig sein, was und wieviel man an dem Tag gegessen hat!
Du wirst bei einem einwandfrei durchgeführten Blindtest auch feststellen, dass Du NICHT hören kannst, ob die Musik von CD, unkomprimiert von SD-Karte, USB, Festplatte oder einem ähnlichen unkomprimierten Medium kommt, vorrausgesetzt die Basis-Voraussetzungen sind alle gleich (keine Störgeräusche durch das Abspielgerät, also kein Leitungsfiepen vom Kartenleser, keine Festplatten-Geräusche, keine Laufwerksschwingungen vom Player) und das Format ist identisch (44,1khz 16Bit Stereo).
Es gibt bei CD-Playern viele Möglichkeiten, den Klang zu "verfremden", es wurde in der Hinsicht auch viel getan und über angebliche Klangverfälschungen durch "Jitter" geschrieben usw... Alles Hifi-Humbug um den Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen.
Es ist ein digitales Medium, es kennt nur die Zustände "Strom" oder "kein Strom", an oder aus. Wenn die Jitter-Rate hoch ist dann bedeutet das nur, dass die Fehlerkorrektur die zu diesem Zweck auf der CD aufgebrachten Extra-Informationen auswertet und eventuelle Lesefehler korrigiert BEVOR man sie hören könnte.
Wenn das Ganze nicht funktioniert, DANN hat man Knackser oder simpel Aussetzer im Ton.
Vergleichen wir das mal mit dem Fernsehen: Wenn man beim analogen Antennenfernsehen schlechten Empfang hatte, dann rauschte es, das Bild wurde grieselig, aber es kam noch was an. Ähnlich einer Schallplatte, die abgenudelt ist, oder einer kaputten Nadel am Plattenspieler.
Wenn beim digitalen Fernsehen eine Teilstörung vorhanden ist, dann hat man was? Richtig: Blockartefakte (Knackser bei der CD) bzw. kurze Bildstocker/Bildausfall (Stille, Hänger bei der CD).
Nur wird beim digitalen Fernsehen, genau wie bei Audiostreams im Internet, keinerlei Korrekturinfo mitgesendet - sonst würden nämlich auch diese Fehler nicht auftreten. (siehe hierzu auch der Unterschied zwischen den Übertragungsprotokollen TCP/IP und UDP).
An einer modernen CD ist aber bereits im Studio soviel rumgepfuscht worden, soviel Dynamik verlorengegangen, dass ich lieber eine analoge Aufnahme nehme die nicht nachbearbeitet wurde sondern direkt einfach nur auf CD getoastet wurde. Lieber etwas Rauschen und Knacksen im Song, dafür aber deutliche Lautstärkeunterschiede zwischen einzelnen Passagen und Instrumente, wie sie wirklich klingen.
Bezüglich digitaler Medien: Diese werden die Zukunft sein und haben sogar das Potential besser zu klingen, als das, was wir bisher nutzen.
Beispiel: Nine Inch Nails haben vor einiger Weile ein Album im Internet kostenlos zum Download angeboten. Neben normalen Tonformaten war auch ein 24Bit 192khz-Audiostrom dabei, 2GB für das Album (ungefähr). Jetzt muss man erstmal Hardware haben, die dies wiedergeben kann. Hat man diese aber (meine Soundkarte und ihre DACs beherrschen dies) und nutzt man entsprechend gute Wiedergabeeinrichtungen (in meinem Fall ein hochwertiger Kopfhörer, meine Boxen sind nicht so optimal), dann hört man auch als Ungeübter Nuancen in der Musik, die auf der normalen CD untergehen. Kleine Definitionen im Widerhall, Winzigkeiten in der Stimme - in einem fahrenden Auto würde das total untergehen, selbst beim kleinsten Abrollgeräusch der Reifen (also imho sinnlos derartige Anlagen in ein Auto einzubauen).
Aber im stillen Kämmerlein daheim kann ich nur sagen: Es wird sich lohnen!
Fürs Auto hingegen wäre etwas anderes otpimal: Ein automatischer Mixer, der die Fahrgeräusche aus dem Innenraum aufnimmt und die Musik so neu in ihren Frequenzen abmischt, dass sie zusammen mit den Motor und Reifengeräuschen so nah am Original ist wie möglich indem bestimmte Frequenzen verstärkt oder abgeschwächt werden.
Beispiel hier aus der Live-Musik: Wenn ein guter Tontechniker eine Band für einen Live-Auftritt abmischt, und man hört anschließend mal den Sänger alleine ohne alle Instrumente, dann klingt der scheisse. Warum? Weil einige Frequenzen komplett fehlen. Das muss aber so sein, die werden im Zusammenspiel durch die anderen Instrumente aufgefüllt, und es käme sonst zu Überschneidungen. Darum müssen Bands immmer im Zusammenspiel abgemischt werden, damit sie als Ganzes gut klingen, jeden Musiker einzeln abzumixen hilft nix. (für Solonummern muss dann ein zweiter Mix erstellt werden, ist ja klar, da ist das Zusammenspiel ja wieder anders)
Zitat:
Original geschrieben von jackknife
An einer modernen CD ist aber bereits im Studio soviel rumgepfuscht worden, soviel Dynamik verlorengegangen, dass ich lieber eine analoge Aufnahme nehme die nicht nachbearbeitet wurde sondern direkt einfach nur auf CD getoastet wurde. Lieber etwas Rauschen und Knacksen im Song, dafür aber deutliche Lautstärkeunterschiede zwischen einzelnen Passagen und Instrumente, wie sie wirklich klingen.
Genau das ist bei vielen modernen Produktionen das Problem !
http://de.wikipedia.org/wiki/Loudness_war
http://www.youtube.com/watch?v=3Gmex_4hreQ
http.swr.de/wissen/popmusik_lautheitswahn..mp3
Es hat aber nichts damit zu tun, ob ich die Musik über einen USB-Eingang vom Stick/Festplatte usw. höre oder von CD.
Wobei eine gezielt eingesetzte Dynamikkompression in gewissen Maßen auch Sinn machen kann..........
Zitat:
Original geschrieben von martinkarch
Wobei eine gezielt eingesetzte Dynamikkompression in gewissen Maßen auch Sinn machen kann..........
womit wir wieder beim Thema Musik im Auto wären 🙂
Wenn der Hörraum eh derart suboptimal ist (Materialmix, Enge, Winkel) und dazu im "Betrieb" sowieso Störgeräusche vorhanden sind, dann kann ich mit der Elektronik auch den Klang zumindest soweit verändern, dass es "angenehm" klingt.
Und dann sind wir wieder beim subjektiven Klangempfinden 😁
hi,
ich bin ja bekanntermaßen recht "zurückhaltend" gegenüber mp3, usb etc im auto. klar bin ich mir bewusst, dass durch die nebengeräusche viele nuancen wie die unterschiede zwischen meiner dire straits "brothers in arms" xrcd und digital raped version, untergehen - objektiv. subjektiv hingegen hab ich lieber die gewissheit möglichst schon nicht von vorne herein den klang zu versemmeln.
auch digitale signale sind verlustbehaftet und wer denkt, dass z.b. eine optische verbindung verlustlos ist...naja😉 jitter ist halt auch so ein nett messbarer faktor - dadurch aber bewiesen vorhanden und auf guten anlagen eben auch hörbar...wenn er es denn ist, den man hört. gibt aber auch tolle player mit hohem jitter, welche phantastisch klingen(deshalb?).
im hinterkopf ist mir aber klar, dass man hier irgendwo vom hundertsten ins tausendste kommt und wir uns hier gerade am abgrund zur hobbyistischen versessenheit bewegen. ich habe bereits hervorragende anlagen gehört, bei denen das speichermedium in sd karte vorlag(z.b. die beiden bewith autos in köln dieses jahr) und denke, dass es im auto einfach sinn macht, sich diese möglichkeit offen zu halten. vor allem in diesem fall.
eines wird aber übersehen. durch den hype um speichermedien bekommt man gerade jetzt sehr günstige gebrauchte geräte ohne usb, welche durch ihre ausstattung den qualitativen unterschied deutlichst mehr als nur wett machen. ich würde z.b. lieber ein gebrauchtes gerät mit ordentlicher freq weiche, eq und lzk nehmen, als ein neugerät mit usb buchse und magerquark ausstattung. hier MUSS natürlich der dann fehlende ansprechpartner in form eines fachhändlers(falls auch dieser nicht schon digitalisiert wurde) und probleme mit der garantie erwähnt werden.
mf-analogen-g
auch Dir, Cliofreak, sei gesagt:
Jitter ist messbar, aber NICHT hörbar. Was Du hörst sind die Unterschiede in den A/D-Wandlern und Schaltkreisen der jeweiligen Player, wenn diese schlecht abgeschirmt sind und der Entstörschaltkreis muss "viel" arbeiten, dann wird er Störsignale streuen, die das Tonsignal stören können.
Eine optische Verbindung IST verlustfrei. Außer man verwendet minderwertiges Kabel oder knickt dieses zu stark.
Du hast über eine optische Verbindung eine maximale Datenmenge die übertragen werden kann. Diese liegt bei der momentan gebräuchlichen Technik aber UNTER der Datenmenge einer Verbindung über eine Kupferader!
Darum können einige Mehrkanal-Signale mit hoher Datenmenge pro Kanal NICHT über einen optischen Leiter übertragen werden, über eine Kupferader jedoch noch sehr wohl.
Ich kann gerne noch mal zum Aufbau von optischen Leiter ein paar Informationen raussuchen, aber die findet man eigentlich auch in der Wikipedia und anderen Publikationen. Nur soviel: Wenn die Strecke zu lang ist, bzw. die Krümmungen unterwegs zu stark, wird das Signal abgeschwächt bis schliesslich nichts mehr ankommt. Da es sich aber um ein digitales Signal handelt kann es nur zu zwei Dingen kommen: Signalausfall oder Fehlinterpretation, wobei letzteres sich in starken Fehltönen äußern würde, und nicht einfach nur in "Rauschen" und schon garnicht in normalen Klangverfälschungen.
Bedenke dabei aber bitte, dass bei DTS, DD und all ihren Abkömmlingen Kompressionsalgorithmen im Spiel sind, der Klangverlust ist hier bereits im Quellmaterial vorhanden, bevor es über Deine Anlage wiedergegeben wird!
Die meisten von uns, die hier diskutieren, sind aber eher einen "warmen", "analogen" Klang gewöhnt - dieser ist technisch gesehen zwar fehlerbehaftet, aber dafür für das menschliche Ohr oft angenehmer. Die alte Langspielplatte erfüllt am Ende ihrer Rille nichteinmal mehr die uralte Hifi-Norm was Kanalseparation und Rauschfaktoren angeht, trotzdem mögen wir den Klang und es gibt High-End-Plattenspieler, die obgleich dieser eigentlichen Abstrusität einen Riesenaufwand betreiben um den Klang möglichst rein zu halten und nur von der Platte selber abhängig zu machen.
Ich gebe euch hierzu mal einen Tip: Viele von euch werden sicherlich zuhause teure Hifi-Anlagen mit Verstärkern mit mehreren hundert Watt pro Kanal haben.
Geht mal in ein gutes Hifi-Geschäft, das Röhrenverstärker hat. Ich hab hier einen mit 2x20Watt Maximalleistung probegehört, der an 2 B&W Nautilus hing. Angeschlossen war ein billiger Technics CD-Player.
Mal davon abgesehen, dass man Röhren-Watt nicht mit normalen Verstärker-Watt vergleichen kann: Ich hab Instrumente und Feinheuiten von meinen CDs gehört, die ich noch nicht kannte!
Zitat:
Original geschrieben von jackknife
Die meisten von uns, die hier diskutieren, sind aber eher einen "warmen", "analogen" Klang gewöhnt - dieser ist technisch gesehen zwar fehlerbehaftet, aber dafür für das menschliche Ohr oft angenehmer. Die alte Langspielplatte erfüllt am Ende ihrer Rille nichteinmal mehr die uralte Hifi-Norm was Kanalseparation und Rauschfaktoren angeht, trotzdem mögen wir den Klang und es gibt High-End-Plattenspieler, die obgleich dieser eigentlichen Abstrusität einen Riesenaufwand betreiben um den Klang möglichst rein zu halten und nur von der Platte selber abhängig zu machen.
Man sagt ja, daß bei Platten aus technischen Gründen keine so extreme Dynamikkompression möglich ist wie bei CD´s, deren Dynamikumfang manchmal nur noch wenige Dezibel beträgt !
@jackknife: Windmühlen 😉
Digital gibts nur EinS und Null. Eine Eins ist eine Eins und eine Null eine Null, daran wird nciht gerüttelt und eine kopie davon ist 100% das gleiche. Bei digitalen Daten gibt es kein Rauschen, kein klirren, keine Dynamik, oder wie sieht eine besonders dynamische Eins aus? Ist die dann kursiv oder hat Serifen? 🙂 Kopiert man eine Eins steht wieder eine Eins da, und wenn während einer Kopie die Hashes von Quelle und Ziel unterschiedlich sind, dann wird das Datenpaket erneut angefordert, solange bis Original und Kopie 100%ig exakt das gleiche sind. Eine Wave Datei auf der Festplatte ist eine absolut exakte Kopie der Audio CD. Bzw mann sollte es mal andersrum sagen, auf einer Audio CD ist eine Wave Datei und diese wurde von der Festplatte des Plattenpresswerks darauf kopiert.
Ob die Einsen und Nullen von der CD oder der Festplatte kommen ist völlig Latte, es sind die selben binären Ziffern.
Was ich mir wirklich vorstellen kann ist, quasi jedes Radio setzt zur MP3 Wiedergabe eine Signal Aufbereitung ein, die Verluste aus der kompression ausgleichen soll. Manche Radios haben das als abschlatbare Funktion ganz besonders stark und werbewirksam, aber in jedem mp3 Radio steckt so etwas in einfacher Form. Ich denke, dass viele Radios einfach alle Daten vom USB Port da durch schicken, somit auch rohes Wave Format. Und das könnte das sein was den Klang vom USB Port für manche versaut.
Technisch ist die Wave Wiedergabe von USB oder CD exakt das gleiche, wenn USB tatsächlich schlechter klingt, dann ist einzig und allein das Radio daran schuld das mit den Daten irgendwas unnötiges anstellt.
Ich gehe übrigens die ganze Ziet davon aus, dass die AudioCD digital zu Wave kopiert wurde und nicht analog. Wenn der ein oder andere mit seinem CD Laufwerk analog kopiert könnte das auch einiges erklären 😁
Hallo!
Theoretisch gesehen ist das alles richtig, aber nur wenn man es vereinfacht betrachtet!
Wenn man eine Audio-CD kopiert, erhält man nur in Theorie eine 1:1 Kopie. In der Paxis rotiert die CD mit relativ hoher Geschwindigkeit und wird allein dadurch schon unruhig und der Laser muß extrem präzise fokussiert werden. Bei hochwertigen CD Player werden deshalb die CD über speziell Vorrichtungen "beruhigt", trotzdem kommt kein CD-Player ohne Fehlerkorrekturverfahren aus. Außerdem spielen Spiegelung der CD, Verunreinigungen und Kratzer eine Rolle, selbst die durch den CD-Player erzeugte laute Musik kann Fehler verursachen, weshalb bei teuren CD-Playern auch hier versucht wird die Auswirkungen zu minimieren. Billige Computerlaufwerke haben weder die entsprechende Mechanik, noch einen vernünftigen Laserlinse, die ist nämlich im Gegensatz zu hochwertigen HIFI-CD-Playern aus Plastik statt aus Glas.
Als nächsten Punkt betrachten wir uns mal die interne Verarbeitung des Signals. Das Signal liegt nach der Laserabtastung in elektrischer Form vor und muß für die Lautsprecher in eine analoge Form gebracht werden. Speziell für den HIFI-Bereich wurden deshalb aufwendige D/A-Wandler entwickelt, diese Wandler sind gewöhnlich weder in einem PC noch in einem Laptop zu finden.
Bei meiner Home-Anlage habe ich einen separaten D/A-Wandler und das obwohl ich einen wirklich hochwertigen CD-Player habe, ist der Klang über den separaten D/A-Wandler doch noch besser. Wenn man an den separaten D/A-Wandler meinen alten CD-Player (digital) anschließt, klingt der schlechter als der jetzige noch hochwertigere CD-Player. Laut Eurer Theorie ist das auch völlig unmöglich, ist aber trotzdem so.
Schließt man den CD-Player über Lichtleiter an, verschlechtert sich der Klang, da das Signal zweimal mehr gewandelt werden muß, auch dieses habe ich mit meinem separaten D/A-Wandler, der auch Lichtleitereingänge hat, selber ausprobiert. Für mich ist das auch der Grund, warum sich das im HIFI-Bereich nicht durchgesetzt hat.
Gruß vom Tänzer
Was glaubst du, was diese "Info" jemandem nützt, der ein Radio für 60 € sucht ??
Selbst wenn es da marginale Unterschiede gibt, das ist alles noch lange nicht der springende Punkt bei einer Autohifi-Anlage !
Mit halbwegs anständigem Equipment lässt sich eine CD so gut auf einen USB-Stick aufspielen, daß sich die Unterschiede zu einer originalen CD im total vernachlässigbaren Bereich abspielen.
Da gilt es ganz andere Dinge verschärft zu beachten. Dinge, die DU bei deiner Anlage auch nicht berücksichtigt hast (Dämmung z.B.)
Übrigens beim Aufspielen auf einen USB-Stick müssen die Daten nicht durch einen D/A-Wandler ! Sondern die müssen zum Schluss erst IM RADIO durch genau den selben Wandler, durch den auch die Signale der CD durchgehen !
Tänzer Sorry, du begreifst es nicht.
Die Laserlinse im Player muss hochwertig sein, um die Dtaen möglichst beim ersten durchlauf lesen zu können weil sonst der Puffer leer läuft und es während der live wiedergabe zu aussetzern kommt. Aber beim kopieren im PC ist das völlig egal, der PC liest so lange bis er die Daten richtig hat, und wenn die CD zerkratz ist dauert es vll 3-4mal so lange. Der PC muss die Daten nicht live wiedergeben, er probiert solange bis er sie entweder 1:1 perfekt kopiert hat oder eine Fehlermeldung ausgibt weil es aufgrund von Beschädigungen nicht möglich ist.
Die von dir angesprochenen hochwertigen DA Wandler braucht ein PC nicht, weil überhaupt keine DA Wandlung stattfindet. Das scheint der Knackpunkt zu sein den du nicht begreifst. Es findet keine Wandlung und absolut keinerlei Eingriffe in das signal statt. Es wird digital der Binärwert von Quelle nach Ziel kopiert, dieser Vorgang ist absolut unabhängig von jeglicher Komponentenqualität oder ähnlichem. Es wird dabei aus den digitalen Daten am PC niemals ein Musiksignal erzeugt. Du könntest die Daten der Audio CD sogar mit einem Drucker ausdrucken, per Morsecode einem Kumpel schicken, der könnte sie als Lochkarten stanzen und diese in den PC einlesen, er würde eine 100%ig perfekte und exakte Kopie der CD bekommen. Die Daten bleiben die ganze zeit digital und nicht einmal zu Verlusten kann es kommen dank Prüfsummen. Allerdings weiß ich nciht ob ein Menschenleben dafür reichen würde 🙂
Zitat:
Schließt man den CD-Player über Lichtleiter an, verschlechtert sich der Klang, da das Signal zweimal mehr gewandelt werden muß
richtig, stimm ich dir voll und ganz zu. Der PC wandelt das Signal aber wie gesagt niemals. Wenn das Signal DA gewandelt wird ist es analog, ich spreche Ausdrücklich die ganze Zeit von einem rein
digitalenKopiervorgang. Man kann am PC auch analog von CD nach Wave kopieren, es wäre aber ziemlich bescheuert das zu tun.
@Tänzer:
Das mit den DA-Wandlern hab ich doch oben geschrieben, liest Du meine Postings nicht oder verstehst Du sie nur nicht?
Ich hab Dir gesagt, dass dies die EINZIGE Stelle ist, die den Klang beeinflusst.
Natürlich kann ein guter DA-Wandler ein viel besseres Ergebnis erzielen als ein Billigteil, vor allem wenn er elektronisch von der Ausleseelektronik entkoppelt ist (am Besten komplett von deren Stromkreis weg, über ein eigenes Netzteil gespeist, welches Batteriegepuffert ist - dann kann WIRKLICH kein Störsignal auf dem Weg mitkommen).
Beim Auslesen bist Du aber auf dem Holzweg. Digitial ist digital, die Werte sind reine Einsen und Nullen. Da führt kein Weg dran vorbei. Die Fehlerkorrektur sorgt dabei dafür, dass die Reihenfolge der Einsen und Nullen beim Auslesen dieselbe ist wie sie es beim Schreiben war. Dafür sorgen ausgeklügelte Prüf-Algorithmen.
Würde man alle Daten, die nur für Prüfzwecke verwendet werden, von einer CD weglassen, dann könntest Du quasi das Doppelte an Informationen darauf unterbringen! Aber jeder kleinste Kratzer würde dann einen Datenfehler bedeuten.
Mal ein weiteres Beispiel: Audiodaten sind auf einer CD genauso Daten wie Programmdaten. Bei einem Lied würde ein winziger durch einen Kratzer verursachter Fehler dazu führen, dass vielleicht eine hundertstelsekunde lang ein Knackser vorhanden wäre (und das wäre schon extrem lang).
Bei einem Programm würde aber ein solcher Kratzer den Start verhindern oder zu einem Absturz führen.
Da auch von stark verkratzten CDs aber jegliche Programme problemlos gestartet werden können, und dies bei wesentlich höheren Lesegeschwindigkeiten als dies bei normalen CD-Audio-Laufwerken der Fall ist (bis zu 44x zu 1x, wobei 1x = 150kilobyte/sec) kannst Du dir vorstellen, dass diese Fehlerkorrektur-Algorithmen mit Audiodaten leichtes Spiel haben.
Wir können das gerne mal testen. Man nehme 2 gleiche CD-Player und stelle sie in einen anderen Raum, damit Du die Laufgeräusche nicht hörst. Jetzt startet jemand abwechselnd mal von dem einen mal von dem anderen Player ein Lied derselben CD, beide werden über denselben Verstärker an denselben Lautsprechern wiedergegeben. Eine CD wird vorher mit Schleifpapier behandelt, die andere ist krachneu.
Du schreibst dann bitte auf, welche Lieder von der "beschädigten" CD stammen und welche von der neuen.
Ich kann Dir aber jetzt schon prophezeien, dass Du fast immer falsch liegen wirst, der Rest ist dann rein dem Glück zuzurechnen (die Chance ist ja immerhin 50:50).
Digital ist digital. Einsen und Nullen bleiben Einsen und Nullen. Würde man die Reihenfolge durcheinanderbringen oder würde eine Information nicht ausgelesen, dann stimmt die Datenmenge nicht mehr - das merkt das Laufwerk und liest die Informationen erneut (durch den Puffer bekommst Du das gar nicht mit). Stimmt die berechnete Prüfsumme über einen gelesenen Datenblock nicht mit der auf dem Datenträger gespeicherten Prüfsumme überein, dann wird der Block ebenfalls neu ausgelesen. Auch das bekommst Du dank des Datenpuffers nicht mit.
Was stimmt ist, dass bei CD-Playern im Auto verkratzte CDs häufiger springen weil das Auslesen eben schwieriger ist, der Player öfter "nachlesen" muss und der Puffer in solchen Situationen nicht ausreicht. Ist genau dasselbe wie damals mit den Discmans beim Joggen 😁
Bitte lies und versteh auch mal diese Seite:
http://www.hifiaktiv.at/diverses/realistische_betrachtungen.htm
Die stammt von einem Hifi-Händler, der durchaus sein Geld mit High-End-Equip verdient, und das schon sehr lange. Aber er wehrt sich halt auch dagegen, seinen Kunden das Geld für unnötigen Kram aus der Tasche zu ziehen.