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Einschätzung Reparaturen C4 Picasso 1,6 HDI

Citroën
Themenstarteram 19. Juli 2018 um 12:26

Hallo,

Ich bräuchte Mal eine Einschätzung bzgl. meines C4 Picasso, 03/2009, 120.000km, gebraucht gekauft in 04.2013 mit 45.000km.

Nachdem ich schon diverse typische Probleme durchhabe, wie undichte Einspritzdüsen, defekte Luftfederung/Balgen, dazu einige kleinere Dinge wie undichte Ölwanne, Motortemperatursensor defekt und defekte Lüftung und zuletzt einen Tausch der Kupplung habe ich aktuell wieder Probleme und überlege, ob ich noch mehr Kohle in die Kiste stecken soll.

Wieder habe ich Abgasgeruch im Auto, hatte selber schon nachgeschaut und eine Einspritzdüse ist wieder undicht, erste Reparatur/Abdichtung war im Frühjahr 2016.

Dazu hatte die Werkstatt schon beim Tausch der Kupplung gesehen, das der Partikelfilter wohl undicht ist (siehe Fotos). Oben am Turbolader ist auch Ruß zu sehen (Foto).

Der Austausch des DPF ist ja recht teuer, die Werkstatt veranschlagt 650 € nur für das Ersatzteil. Der Wagen ist ja nicht mehr viel wert, hat zudem diverse Beulen und Macken. Ich überlege, ob es das noch Wert ist. Zahnriemen käme ja auch bald.

Im Internet gibt es ja zahlreiche Angebote für passende Partikelfilter für z.T. 200 €. Taugen die was, damit die Reparaturkosten ein wenig erträglicher werden? Löse ich mit dem Tausch des Filters mein Problem überhaupt langfristig? Mein Horrorszenario ist ja, das ich das noch machen lasse und nächsten Monat ist der Turbolader defekt....

Es gibt ja auch einige Geschichten zu diesem Thema, die ja wenig hoffnungsvoll klingen wie hier:

Probleme mit Partikelfilter und anderen in Folge

Wäre nett, wenn jemand das ein wenig einschätzen könnte, vielen herzlichen Dank!

 

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15 Antworten

Die Partikelfilter sind bei PSA ziemlich günstig, im Vergleich zu anderen Herstellern. Da werden gerne mal 1.800-2.000€ fällig.

Neben den Neuteilen gibt es bei PSA auch generalüberholte Partikelfilter.

Es gibt günstige Nachbauten die passen. Oftmals ließt man jedoch davon, dass einiges angepasst werden musste.

Zudem weißt du im Netz auch nicht immer, was du bekommst. Selbst beim gleichen Anbieter können die Produkte schwanken, wenn der Lieferant gewechselt wird.

Bei den originalen Partikelfiltern weißt du jedenfalls, dass sie passen.

Ggf. mal einen Preis einholen zur Reinigung im ausgebauten Zustand. Dürfte aber fast auf dem Niveau der generalüberholten Partikelfilter liegen.

120tkm ist für den Partikelfilter bei dem Baujahr etwas früh. Angegeben ist er wohl mit 180tkm. Wurde das Kraftstoffadditiv Eolys schon getauscht bzw. aufgefüllt? Das ist bei 120tkm dran.

Dachte mir immer, Dieselfahren sei günstiger als die Benziner. Wie seht es aus mit den wirklichen GESAMT-Kosten?

Macht halt kaum jemand. In der Vergangenheit hat man sich häufig nur die Punkte rausgesucht, die positiv für den Diesel sind.

Die Frage ob sich die notwendigen Investitionen noch lohnen ist eine sehr Individuelle.

Der Restwert eines Diesel schlechter als Euro 5 ist derzeit nahe Null. Auch mit Euro 5 ist die Lage nicht viel besser.

Bei Kauf eines hochwertigen Neuwagens könnte er vielleicht noch zu einem angemessenen Preis in Zahlung genommen werden. Viele Hersteller bieten immer noch Umtausch Prämien.

Mm sollte das alles auch nicht überbewerten. Selbst mit einem Euro 4 Diesel kann man in vielen Regionen in DE die nächsten Jahre völlig unbehelligt rumfahren.

Das man einen Euro 4 Diesel problemlos die nächsten Jahre außerhalb von Ballungs Gebieten fahren kann ist hier nicht die Frage.

Hier geht es um die Frage, instandsetzen und weiterfahren oder Neuanschaffung eines vergleichbaren Fhrzg.

Welches Verfahren ist am wirtschaftlichsten.

Da ist es ein Problem, dass ein älterer Diesel zur Zeit nur schwer zu einem angemessenem Preis verkauft werden kann.

Das macht dann eine Reparatur des alten Fhrzg möglicherweise zur witschaftlichsten Lösung.

Zitat:

@Amel01 schrieb am 20. Juli 2018 um 12:59:23 Uhr:

Das man einen Euro 4 Diesel problemlos die nächsten Jahre außerhalb von Ballungs Gebieten fahren kann ist hier nicht die Frage.

Hier geht es um die Frage, instandsetzen und weiterfahren oder Neuanschaffung eines vergleichbaren Fhrzg.

Welches Verfahren ist am wirtschaftlichsten.

Da ist es ein Problem, dass ein älterer Diesel zur Zeit nur schwer zu einem angemessenem Preis verkauft werden kann.

Das macht dann eine Reparatur des alten Fhrzg möglicherweise zur witschaftlichsten Lösung.

Zitat:

@Amel01 schrieb am 20. Juli 2018 um 12:59:23 Uhr:

 

Welches Verfahren ist am wirtschaftlichsten.

Da ist es ein Problem, dass ein älterer Diesel zur Zeit nur schwer zu einem angemessenem Preis verkauft werden kann.

Das macht dann eine Reparatur des alten Fhrzg möglicherweise zur witschaftlichsten Lösung.

Das alternative Szenariio wäre:

Defektes Fahrzeug für etwa €100 verkaufen, und ein neueres Fz. erwerben.

Kalkulation: Rep.Kosten vergleichen mit neueren Gebrauchtwagen.

Allerdings nicht ganz risikolos, vor dem Kauf bei ADAC Gebrauchtwagencheck prüfen lassen.

Themenstarteram 21. Juli 2018 um 9:22

Guten Morgen,

Danke für eure Einschätzungen. Irgendwie glaube ich nicht das der DPF noch zu reparieren ist, scheint ein großes Loch drin zu sein.

Eigentlich habe ich mich auch schon entschieden, mich von dem Fahrzeug zu trennen. Aktuelle habe ich nur das Problem, das der Sommerurlaub ansteht Anfang August und ich da ein Auto brauche, das relativ zuverlässig 2500 km abspult.

Es ist aber auch wahrscheinlich, das ich in der kurzen Zeit bis dahin keinen gewünschten Nachfolger finden werde.

Stellt sich die Frage, ob ich das Problem mit dem DPF und der Einspritzdüse nicht einfach aussitzen kann über diese paar Wochen? Besteht ja auch schon einige Zeit und der Wagen fährt soweit normal, die Gerüche dringen auch nur sehr gering in den Innenraum. Dann würde ich jetzt nur die fälligen Bremsbeläge machen und nach dem Urlaub mir in Ruhe ein neues Fahrzeug suchen. Oder ist es so einzuschätzen, das sich die Ausfallwahrscheinlichkeit deutlich erhöht?

Danke und ein sonniges WE

Also den Injektor würde ich auf jeden Fall neu abdichten lassen. Das kostet ja nicht die Welt. Ne neue Kupferdichtung und je nach Aufwand wie fest er sitzt nochmal 200€ Arbeitslohn. Über so eine lange Fahrt würde ich die gesundheitschädlichen Dämpfe nicht einatmen wollen.

Die guten Teile wie Winterräder, neuere Batterie, Dachträger etc. kannst Du evtl. in EBAY oder ähnlich weiterverkaufen und noch ein paar € verdienen. (Jede Autogarage hat Uralt-Akkus, die du in dein altes Auto einbauen kannst zum Export)

Die Dichtung der Injektionsdüse unbedingt machen lassen, weil gesundheitsgefährdend, giftige Gase.

Ich hatte mal einen Wagen mit undichter Zylinderkopfdichtung, dadurch ist Oel auf den heissen Auspuff-Kollektor getropft. Hat fürchterlich gestunken, mir wurde fast übel, und dazu bestand eine hohe Brandgefahr. (war kein PSA). Lies ihn innert 2 Tagen neu dichten in Fachgarage zu günstigen Konditionen.

Eine Dichtung kostet nicht viel, lass dies auf jeden Fall kurzfristig machen.

Themenstarteram 21. Juli 2018 um 19:21

Hallo,

Der Injektor alleine bringt ja nicht viel, das Hauptproblem ist das Leck im DPF. Alles zusammen mit Bremsen wären das 1200 € jetzt. Rieche ich aber nur, wenn ich die Fenster auf habe beim Anfahren. Nur über die Lüftung ist das kaum zu merken. Naja, bis zum Wochenanfang muss ich mich entscheiden, mal sehen...

Kohlenmonoxyd CO ist geruchlos!!! und in genügender Konzentration garantiert schläfrig machend! und in höherer Konzentration TöDLICH!!! Das Motoren-Abgas besteht zu einem grossen Anteil aus Kohlenmonoxyd. Was du riechst ist nur der Russ.

Lass auf jeden Fall den Frischluftventilator ständig auf Stufe 3 laufen, den CO Gas ist lebensgefährlich und führt zum Erstickungstod. {Schreib mir bitte Karte, damit ich Blumen senden kann.}

wegen Abgasen und CO im Innenraum bitte in Internet nachlesen.

Lasse das Auto reparieren, so das es mängelfrei ist oder kaufe ein anderes Fhrzg neu oder gebraucht in technisch einwandfreiem Zustand und fahre dann in Urlaub.

Eine Urlaubsfahrt mit so einem weidwunden Fhrzg an zu treten ist ziemlich verantwortungslos.

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