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Einfahrvorschriften für neue Motoren - "Ein Schliff wir kommen..." + interessante Infos !

Themenstarteram 4. Mai 2009 um 14:21

Hallo Boardies  :),

hier gibt es einen AMS-Artikel über allgemein geltende Infos zum Einfahren von neuen Motoren. - Sehr interessant für alle Neuwagen-Käufer und Auto-Fans allgemein!

 

1 - Einfahrvorschriften - Ein Schliff wir kommen

2 - Neuwagenbehandlung beim Verladen --> Hammerhart!

 

Have A Nice Day

NRJ69

Beste Antwort im Thema
Themenstarteram 4. Mai 2009 um 14:21

Hallo Boardies  :),

hier gibt es einen AMS-Artikel über allgemein geltende Infos zum Einfahren von neuen Motoren. - Sehr interessant für alle Neuwagen-Käufer und Auto-Fans allgemein!

 

1 - Einfahrvorschriften - Ein Schliff wir kommen

2 - Neuwagenbehandlung beim Verladen --> Hammerhart!

 

Have A Nice Day

NRJ69

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den verdacht habe ich auch ständig in werkstätten, wenn der frische geselle das auto vom kunden zur 3km weiter entfehrnten tankstelle fahren darf..... da wird der kalte motor meist beherzt geknüppelt...

da hab ich noch glück bei mir,

in meiner werkstatt des vertrauens darfich mein auto selbst auf die bühne fahren, werde sogar drum gebeten, man möchte den wagen ungern innen dreckig machen.

er wurde beim neukauf damals von meinem vater persönlich aus den "heiligen hallen" abgeholt und erfreut sich heute keinem messbaren öl-verbrauchs :D

werde ich mir mal ein neues auto kaufen hole ich es auch sicher persönlich ab, der disrespekt mancher mechaniker oder verlader gegenüber fremdem eigentum ist wirklich übel.

oft auch aus unwissenheit, z.B. wird in fremden werkstätten sehr oft veruscht eine gangstufe inzulegen ohne auf bremse oder den hebel zu drücken, oft auch mit gewalt, das dies nicht unbedingt gut ist ist dabei egal, man will sich ja nicht die blösse geben und nachfragen.

Ich denke, dass das nicht die Regeln ist. In verschiedenen Dokumentation auf seriösen (!) Sendern (Ich meine mich da an Phönix zu erinnern), wurde die Verladung von Neufahrzeugen auf Schiffe gezeigt. Dort liefen die Motoren bevor die Fahrer die Autos aufs Schiff fuhren eine Weile "warm" und wurden dann in Kolonne schön vorsichtig aufs Schiff gebracht. Die Fahrer standen die ganze Zeit unter Aufsicht irgendwelcher Vorarbeiter, die das Ganze koordiniert haben und beim kleinsten Fehler sofort per Funkt zurechtgewiesen.

Ich sehe das eher gelassen, mein eines Auto kam per Schiff nach D, dass andere habe ich im Werk abgeholt. Das aus Übersee hatte um die 10 km auf dem Tacho, das aus Ingolstadt 7 km. Bisher habe ich bei keinem der beiden Fahrzeuge einen erhöhten Verschleiß durch einen größeren Ölverbrauch feststellen können.

Außerdem ist der sicher gut gemeinte Artikel und der Leserbrief schon etwas angegraut.

Grüße

Sascha

Themenstarteram 5. Mai 2009 um 10:28

"Angegraut..."?

 

... "Heute gelten weit weniger strenge Einfahrvorschriften als früher.

Ihren Sinn haben die Regeln für den Umgang mit Neuwagen aber nicht verloren."

 

Ausserdem kann man dabei nichts verlieren, sondern nur gewinnen.

Wenn man es nicht macht, gewinnt man nichts, aber man kann erheblich verlieren!

 

Have Fun!

NRJ69

Zitat:

Original geschrieben von NRJ69

"Angegraut..."?

... "Heute gelten weit weniger strenge Einfahrvorschriften als früher.

Ihren Sinn haben die Regeln für den Umgang mit Neuwagen aber nicht verloren."

Ausserdem kann man dabei nichts verlieren, sondern nur gewinnen.

Wenn man es nicht macht, gewinnt man nichts, aber man kann erheblich verlieren!

Have Fun!

NRJ69

Das "angegraut" bezog sich auf das Jahr in dem die Fahrzeuge angeblich (ja ja er hats aus sicherer Quelle gehört ;) ) rüde auf den Zug gefahren wurden, nicht auf die Einfahrvorschriften allgemein. Mal davon abgesehen ergab sich das aus meiner sonstigen Antwort.

Zum Thema "Motor einfahren" gibt es auch andere Meinungen:

http://www.blumenpfluecker.com/index.php?...

man kann also sehr wohl etwas "verlieren"!

Wir hatten bei zroadster.com eine ähnliche Diskussion und ein Mitglied aus der Motorenentwicklung eines Automobilherstellers hat bestätigt, dass Mietwägen statistisch gesehen eine höhere Leistung aufweisen wie Fahrzeuge, die von Privatleuten eingefahren wurden. Das Gesagte bezieht sich aber immer auf einem vollständig warm gefahrenen Motor, aber das sollte sich von alleine verstehen. Ich fahre meine Fahrzeuge immer ausreichend warm, bevor ich ihnen höhere Drehzahlen und Vollgas abverlange.

Grüße

Sascha

 

bei so kleinen 125er merkt man den unterschied von einfahren ja/nein rihcitg deutlich.

ich bin schon damals sehr behutsam eingefahren und habe mich dann langsam aber sicher gesteigert. komischerweise ging mein technisch identisches mopped immer besser als das meines kumpels, der es mit ein und warmfahren nicht so eng gesehen hat. gerade in höheren gängen merkt man den unterschied schon recht deutlich (theoretisch müsste der gut eingefahrene motor doch auch mehr kompression haben??)

Ich denke es wird jedem klar sein, dass das ganze Einfluss auf die Haltbarkeit haben kann. Ein Leasingfahrzeug wäre da das ideale Testobjekt. :cool:

Ich kenne die "Blumenpflückerseite" erst relativ kurz, von daher hab ich meine Auto noch nicht ganz so "hart" eingefahren. An die recht strengen Einfahrvorschriften habe ich mich aber auch nicht gehalten. Wenn der Motor warm war gabs immer mal wieder höhere Drehzahlen, mit steigender Tendenz bei zunehmender Kilometerleistung.

Mein Ölverbrauch ist absolut unauffällig, ich habe da einen guten Vergleich über das Zroadster-Forum. Die Schwankungen hängen viel stärker von den Einsatzbedingungen (z.B. sehr ambitionierte Pässetour in den Alpen), denn von der Art des Einfahrens ab. Wie gesagt, immer unter der Voraussetzung, dass das Triebwerk warm ist.

Grüße

Sascha

Zitat:

Original geschrieben von NRJ69

Hallo Boardies  :),

 

2 - Neuwagenbehandlung beim Verladen --> Hammerhart!

Ich war mal auf einem Seminar im Haus der Technik, Essen (Außeninstitut der RWTH Aachen). Dort hat ein Professor (Name dem Autor bekannt) mal folgende Geschichte aus seiner Zeit bei einem Automobilzulieferer (deutsche Firma in Familienbesitz, Name dem Autor bekannt) erzählt:

Der Kunde (deutscher Sportwagenhersteller, Name dem Autor bekannt) hatte in den USA haufenweise Probleme mit verbrannten Kupplungen, die Käufer haben sich reihenweise beschwert. Der Hersteller sprach von Serienschaden, da mehr als 10% der Fahrzeuge einen Defekt aufwiesen - und das meist mit Fahrzeugen, die kaum mehr als 0 km auf dem Zähler hatten!

Der Zulieferer verstand das auch nicht, aber statt zu zahlen, schickte er Detektive los.

Das Ergebnis war erschreckend: Beim Verladen im Hafen wurden die Fahrzeuge mit eigener Motorkraft von Hafenarbeitern (heißen korrekt glaube ich 'Schauerleute' und bei der Geschichte passt das irgendwie) eine Rampe zum Schiff hochgefahren. Das machte offenbar so viel Spaß, dass die Schauerleute richtig Gas gaben, erster Gang mit schleifender Kupplung. Und das auch nicht nur einmal. Oben angekommen, ließen sie das Fahrzeug zurückrollen (= km-Zähler lief auch rückwärts) und sprinteten erneut hoch ...

 

Da kann man den armen amerikanischen Autokäufer und das leidende Qualitätsimage deutscher Sportwagen nur bedauern.

 

Gruß, RD

Zum Verladen

Aus all diesen Gründen habe ich mein jetziges Fahrzeug (A6) im Werk abgeholt. Aber nützt das etwas? Es hatte auch schon 14 km von einer Testfahrt. Ich vermute aber, dass niemand auf dem Werksgelände rumrast. Beim vorherigen Fahrzeug hatte ich gedrängelt, bis ich wußte, an welchem Tag es zum Händler kommt. Dann war ich früh morgens um 07:00 Uhr dort und habe gewartet. Um ca. 11.00 Uhr kam der Lkw. Die ersten Autos wurden so brutal heruntergefahren, dass teils das Auspuffendrohr aufgesetzt hat. Als dann meiner an der Reihe war (Farbe des Fahrzeuges war eindeutig), habe ich kurz mit dem Lkw-Fahrer gesprochen. Seine Gesundheit war ihm wohl sehr wichtig. Daran, dass er die Autos irgendwann vorher auch aufgeladen hatte, wollte ich gar nicht denken. Das mit dem Ab-/Aufladen habe ich als Schüler im Aushilfsjob jahrelang bei einem Vertragshändler mitbekommen. Dort wurden dann auch teilweise die Tachos abgeklemmt und die Neuwagen wochenlang mit roter Nummer zum Teileholen oder Geld-zur-Bank-bringen genutzt (ohne Tacho!). Die Kunden dachten später, sie bekommen ein "neues" Auto.

Zum Einfahren

Völlig korrekt, der Bericht. Nachvollziehbar, logisch, entspricht den fertigungstechnischen Gegebenheiten.

Gruß, Ghost

Zitat:

Original geschrieben von XX-Ghost

Aus all diesen Gründen habe ich mein jetziges Fahrzeug (A6) im Werk abgeholt. Aber nützt das etwas? Es hatte auch schon 14 km von einer Testfahrt.

Wenn man bedenkt, dass der Tacho mit 9999xx km eingebaut wird, um die notwendigen Fahrten nicht auffallen zu lassen ...

 

Ich habe mal bei einem Händler eine Probefahrt gemacht. So, wie das Auto aussah, hatte ich den Verdacht, dass es gerade für einen Kunden eingetroffen wäre. Um das zu vermeiden, habe ich -wie Du auch- mein Auto in Ingolstandt abgeholt. Ich vermute, dass eine seltenere Karosserie- und Motorvariante das Risiko erhöhen, noch ein paar "Testkilometer" beim Händler zu bekommen.

 

Dann habe ich mein Cabrio in Ingolstadt abgeholt - später fand ich dann einen Einschluß im Klarlack, der eigentlich bei Werkslackierung nicht hätte sein können, dazu passt eine außerplanmäßige Verzögerung bei der Auslieferung. Ob der Kratzer bei der Verladung in Osnabrück entstand? Ach ja, eine der Auspuffschrauben lag bei Auslieferung auch noch in der Unterbodenverkleidung, dabei hatte ich ein Auto und keinen Bausatz bestellt ...

 

Gruß, RD

 

 

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