ForumVerkehr & Sicherheit
  1. Startseite
  2. Forum
  3. Wissen
  4. Verkehr & Sicherheit
  5. E Scooter im öffentlichen Straßenverkehr?

E Scooter im öffentlichen Straßenverkehr?

Themenstarteram 23. März 2019 um 1:02

Hi,

gerade seh ich im TV, dass in Zukunft auf den Straßen E Scooter erlaubt werden. Ich sehe die Katastrophe schon kommen, wenn die Dinger den Straßenverkehr behindern und Fußgänger über den Haufen fahren :D

Wie seht ihr sowas? Alles cool und die moderne Zukunft der Fortbewegung, oder totaler Schwachsinn und noch mehr "nervende" Verkehrsteilnehmer?

Beste Antwort im Thema

Gefährlich wird die Sache nur durch Autofahrer, die der Meinung sind, dass die Fahrbahn nur für Autos da sei und nicht für Fahrzeuge aller Art.

Wenn man akzeptiert, dass es neben dem Auto auch noch andere gleichrangige Verkehrsmittel gibt, dann wird vieles einfacher.

913 weitere Antworten
Ähnliche Themen
913 Antworten

Ich möchte damit sagen, dass die Dinger nun mal nicht so ungefährlich sind, was natürlich auch am Benutzer liegt.

Ich möchte nicht abstreiten, dass die Dinger eine sinnvolle Ergänzung sein können, aber nicht als Jux und Dollerei und zum Sperenzchen darauf machen.

Deswegen sage ich: Für alles was sich aus eigener Motorkraft bewegt, braucht man eine Fahrerlaubnis.

Alles im Leben ist gefährlich !

Vor 200 Jahren hat es nicht einen Geisterfahrer oder PKW Unfall gegeben!

Heute sterben jährlich weltweit eine Unzahl von Menschen!

Wollen wir jetzt in Zukunft zu hause bleiben?

Es ist weit weniger gefährlich mit einem E-Scooter zu fahren als mit anderen Fahrzeugen! - zumindest für andere Verkehrsteilnehmer!

Zitat:

@tartra schrieb am 10. September 2019 um 10:22:10 Uhr:

wenn nicht schon vorher im Fluss versenkt...

Und Schuld daran ist der E-Scooter?

Ok, dann habe ich auch eine völlig idiotische Aussage, sogar mit Quelle:

Autos werden auch laufend verschrottet, ehe sie auch nur 1 Tag zugelassen wurden: https://www.welt.de/.../...xusautos-der-Hoeegh-Osaka-verschrottet.html

Ist zwar ein Artikel des Springer-Verlags, zeigt aber, dass Autos noch viel schlimmere Umweltkatastrophen sind als das Versenken der Scooter im Fluss.

Befremdlich finde ich auch, dass bemängelt wird, dass die Scooter nicht zu recyceln sind!

30 Kg zu 2000kg beides die identischen Materialien!

bis auf - .... zum Nachteil vom Auto.

Und (pscht... Geheimnis) sogar ein Akku ist im Auto verbaut!

Warum man den vom Auto besser recyceln kann als vom Scooter ist mir ein Rätzel

wenn es aber Illegal entsorgt wird ist das Auto sogar noch weit schädlicher als der Scooter

Öl / Benzin usw.

Wir müssen aber nicht noch zusätzlich Verletzte durch E-Scooter konstruieren.

Ich fühle mich bei dem Thema ein wenig an meine Schulzeit erinnert. Ende der 1970er schwappte plötzlich die Skateboard-Bewegung über den großen Teich und plötzlich hatten fast alle aus meiner Klasse (wenigstens die Coolen) ein Skateboard oder etwas Ähnliches aus Eigenbauteilen.

Von Schutzkleidung redete zunächst keiner und in der ersten Saison hatten wir alleine in unserer Klasse zwei Knochenbrüche und eine nicht erfasste (aber erhebliche) Zahl minder schwerer Sturzverletzungen zu beklagen.

Zur Erklärung: Damals hat man es noch akzeptiert dass Jungs sich ab und zu mal beim spielen/toben verletzen und ist nicht sofort zum Anwalt gerannt um das Spielzeug verbieten und irgendeinen abstrakt Verantwortlichen verklagen zu lassen.

Aber die Ausgangssituation hatte durchaus Ähnlichkeiten: Da gab es etwas neues das Spaß versprach, aber dessen Bedienung nicht so leicht war wie es aussah und da viele Untrainierte damit herum experimentierten, gab es zahlreiche Unfälle. Nicht zuletzt auch deshalb, weil sich die Benutzer oft nicht an die Bestimmungen hielten und Sicherheitsvorkehrungen außer Acht ließen.

Und heute: Haben die Skateboards den Untergang des Abendlandes eingeläutet? Mitnichten. Und das werden die E-Scooter auch nicht machen, wenn sich erst einmal die Anfangseuphorie gelegt hat und sich die anderen Verkehrsteilnehmer an ihre Anwesenheit gewöhnt haben.

Finde ich das gut? Ich weiß es nicht. Ich selber bin wohl schon ein wenig alt dafür und vermutlich werden mich Horden von E-Scooter-Fahrern demnächst genauso nerven wie Radfahrer und 25km/h-Roller in Straßen wo man sie nicht sicher überholen kann, aber dennoch denke ich, dass sie an bestimmten Orten ihre Daseinsberechtigung haben werden.

Und die Sache mit den E-Scootern in Flüssen sehe ich weniger als konzeptionelles Problem dieser Geräte als in der zunehmend schlechten Sozialisation bestimmter Bevölkerungsgruppen und Versäumnissen bei den Scooter-Verleihfirmen. Die werden aber daraus lernen und mit der Zeit wird es für bestimmte Chaoten immer schwerer werden so ein Ding anzumieten und es ungestraft in öffentlichen Gewässern zu verklappen.

Ja wer sich mit den Dingern kaputt fahren will bitte, aber dann bitte auf eigenes Risiko. Ich als Autofahrer stecke für die Kamikaze Roller nicht meinen Kopf in die Schlinge.

Finde das nicht vergleichbar, ein Skateboard war von Anfang an ein Hobbygerät, was man sich selber gekauft hat ...

Bei den Leihrollern, stehen millionenschwere Investorenkonstrukte dahinter, warum auch immer .. Benutzerdaten sammeln, Geld mit der Vermietung generieren und mit der klaren Ansage die Menschen in ein neues Mobilitätszeitalter zu hiefen, na ja, halt viel BlaBla.

Aber man muss auch sagen die Städte haben sich überrumpeln lassen, aktuell ziehen sie die Daumenschrauben an, aber dauert halt...

Ich bin da ja sehr radikal, würde es nach mir gehen, würde ich die Anbieter beim Wort nehmen und die geprisende Mobilität einfordern ... Wenn ihr im gewinnbringenden Innenstadtbereich eure Roller anbieten wollt, dann bitte auch in den Aussenbezirken, dort wären sie tatsächlich eine gute alternative für die letzte Meile zum/ab Bushaltestelle, Bahnhof, aber Fehlanzeige heir habe ich noch keinen einzigen Roller gesehen, das beginnt erst in dem Bereich, wo es eigentlich bereits genug und sehr gute Alternativen gibt..

Zitat:

@PHIRAOS schrieb am 10. September 2019 um 13:42:10 Uhr:

Ja wer sich mit den Dingern kaputt fahren will bitte, aber dann bitte auf eigenes Risiko. Ich als Autofahrer stecke für die Kamikaze Roller nicht meinen Kopf in die Schlinge.

...würde ich auch nicht.

Aber.. ..diese Teile dürfen das.

Sie dürfen dir vor die Karre fahren, sie haben kein "eigenes" Risiko - ausser natürlich das spätere eigene Grab. Aber auch dann steckt dein Schädel in der Schlinge, wenn du so einen übermangelst.

DAS ist das Problem.

Skateboard kenn ich auch noch.

Aber damit fuhr man nicht auf der Straße.

Natürlich, die coolen machten das, im Gegensatz zu hier und jetzt durften sie es aber nicht. Als Auto-/ LKW-Fahrer biste fast grundsätzlich der Arsch, falls du einen von denen erwischt, auch wenn der vllt sogar den Fehler machte....

Gruß Jörg.

Eines ist mir noch eingefallen, zumindest die Leihroller haben alle ein Versicherungskennzeichen, evtl. sind es die Versicherungen die den Markt regeln, genau in dem Fall wenn ihre Schadenszahlungen zu hoch werden und sie ihre Policen kräftig erhöhen ... Gerade mit Versicherungsbeiträgen kann man ordentlich das Verkehrsmittel maßregeln, kennt jeder der den sportlichen Traumwagen als Jungspunt haben wollte und dann bei Versicherungsrechner ersteinmal setzten musste, weil die nackte realität zugeschlagen hat, wenn man erkannte das der krasse 3er den kaufpreis noch mal jährlich als Haftplichtbeitrag benötigte:D:D:D

Prima 3-Monats-Bilanz.

https://www.n-tv.de/.../...lin-sind-oft-betrunken-article21277659.html

Da kommt doch mal richtig Freude auf.

hier auch mal eine kleine Zusammenfassung :D

https://www1.wdr.de/.../audio-florian-schroeder-e-scooter-102.html

Zitat:

@AndyW211320 schrieb am 17. September 2019 um 13:48:24 Uhr:

Prima 3-Monats-Bilanz.

https://www.n-tv.de/.../...lin-sind-oft-betrunken-article21277659.html

Da kommt doch mal richtig Freude auf.

Auch interessant: Autofahrer sind oft betrunken:

 

https://www.zdf.de/.../alkohol-drogen-fahrer-kontrolle-100.html

Zitat:

@Bahnfrei schrieb am 17. September 2019 um 16:05:15 Uhr:

Zitat:

@AndyW211320 schrieb am 17. September 2019 um 13:48:24 Uhr:

Prima 3-Monats-Bilanz.

https://www.n-tv.de/.../...lin-sind-oft-betrunken-article21277659.html

Da kommt doch mal richtig Freude auf.

Auch interessant: Autofahrer sind oft betrunken:

https://www.zdf.de/.../alkohol-drogen-fahrer-kontrolle-100.html

und dann erst noch die LKW Fahrer!

wenn man dann bedenkt wer gefährdet ist:

Beim E-Scooter - der Fahrer (die Fahrerin / das Sonstige!) eventuell noch ein Fussgänger...

Beim Auto - der Fahrer (die Fahrerin / das Sonstige!) 3-10 Passanten ....

Beim LKW? -der Fahrer (die Fahrerin / das Sonstige!) und noch 10 20 oder 30 aber im keinen Falll mehr wie 40 also ausnahmen vielleicht auch viel mehr - bei Gefahrgut oder oder oder....

aber die E-Scooter die Reßens!

PS wenn ich betrunken bin nehme ich übrigens das Taxi!

Bin nämlich von den Bussen umgestiegen!

(Nachdem 4 Stück in der Nachbarstraße standen ist es doch aufgefallen und zurückbringen ging irgendwie nicht!- Taxis sind da unverfänglicher!)

Meine persönliche 3 - Monats Bilanz, die E-Roller Problematik hat sich fast von selbst stark reduziert ...

Einheimische nutzen es nach anfänglicher Neugier kaum noch, bei 1 EUR + 15 cent/min so oder ähnlich bei den verschieden Anbietern ... hat man auch bei kurzen Strecken jedesmal ein paar Euro verpulvert ....:rolleyes:

Im direkten Stadtzentrum ist es eh mehr ein Touristen-Spass, bei dem aktuellem Herbstwetter hat das anscheinend auch seinen Reiz verloren ...

Als wetterfester Radler, habe ich meine schlechten Radweg wieder mehrheitlich für mich .. kann ich meinen Hass wieder auf die Autolenker richten, die nicht kapieren das ein Radweg kein Parkplatz ist und beim rechts Abbiegen ein Schulterblick besser für meine Gesundheit wär....:p:D:D:D

Deine Antwort
Ähnliche Themen
  1. Startseite
  2. Forum
  3. Wissen
  4. Verkehr & Sicherheit
  5. E Scooter im öffentlichen Straßenverkehr?