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Durchrostungen am Unterboden/Bodengruppe

Themenstarteram 5. März 2007 um 0:52

Der TÜV hat zuletzt bei meinem Punto Durchrostungen am Unterboden bzw. an der Bodengruppe bemängelt. Diese treten besonders an den Teilen auf wo Schweißnähte sind oder auch Beschädigungen des Unterbodenschutzes durch den Wagenheber oder Steinschlag. Was kann ich dagegen tun? Ist zu befürchten, dass der Wagen unter dem Allerwertesten wegrostet von unten her? Reicht da die Roststellen einfach nur mit Unterbodenspray zu besprühen oder muss man da andere Maßnahmen ergreifen?

Bitte helft mir. Habe Angst, das irgendwann Löcher drin sind und er dann nicht mehr durch den TÜV kommt deswegen oder so.

Danke für eure Hilfe.

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47 Antworten

Moin,

Schwer zu sagen ... ohne das man den Korrosionsschaden gesehen hat.

Ist der Wagen bereits "durch" an den Stellen, oder sind es nur "Unterrostungen" des Unterbodenschutzes und/oder der Lackierung ?

Sind es DURCHROSTUNGEN, dann werden die Blechpartien großzügig rausgetrennt und entweder durch Reparaturbleche oder selbst angefertigte Blechpartien ersetzt. Sind es flächige Unterrostungen, dann wird die Blechpartie komplett vom Rost befreit, grundiert und erneut versiegelt.

Das ganze gibt es natürlich in diversen Kombinationen.

Wenn du da nichts gegen machst ... dann würde ich dir garantieren, das dein Auto den nächsten TÜV Termin nicht überstehen wird. Ob eine große Instandsetzung lohnt ... kommt drauf an ... wieviel du selbst machst und wieviel du in der Werkstatt machen lassen musst und logischerweise ... wieviele Stellen des Autos betroffen sind ;)

MFG Kester

Die Punto I sind sehr gut gegen Rost geschützt. Das einzige was da rostet sind die Ölwannen, teils die Heckklappen um die Kennzeichen herum (Heckklappen sind komischerweise nicht verzinkt) und im höheren Alter die Stellen, wo die Wagenheber immer falsch angesetzt werden.

Wenns noch nicht durch ist, kauf dir ne Büchse Mike-Sanders Fett und schmier es auf die Stellen. Das Ganze jedes jahr wiederholen und du hast Ruhe. Wenn du zusätzlich von Innen Ruhe haben möchtest, dann kauf dir ein paar Sprühdosen Fluid-Film mit Hohlraumsonde und verteile es großzügig in den Hohlräumen (durch die Löcher im Wagenboden, Schweller etc.). Dann hält der Wagen ewig. Mit diesen Mitteln hab ich sogar die Ultraroster Lancia Beta und A112 gut konservieren können... (zu kaufen u.a. bei Korrosionsschutz-Depot)

Wenn schon größere Löcher drin sind, such dir jemand, der es günstig schweißt oder bring den Wagen zum Schrott, wenns nicht mehr lohnt..

Themenstarteram 5. März 2007 um 23:25

Ich werde bei Gelegenheit mal ein Foto machen und hier posten. Aber generell sind es in dem Sinne keine Durchrostungen. Sondern man sieht an einigen Stellen wo der Unterbodenschutz drauf ist, besonders an den Nahtstellen bzw. wo verschiedene Stücke zusammenkommen, dass sich dort unter dem Unterbodenschutz in gewissem Maße Rost bildet. Kratzt man dann mit dem Schraubenzieher dran rum, findet man unter dem Unterboden Rost. Irgenwie komisch. Würde das theoretisch dann unter die Kategorie "Rosten von Innen nach Außen" fallen? Denn wenn die Garantie noch dafür laufen würde, wäre das ja praktisch ein Garantiefall, oder?

Es reich dann aber wohl nicht wie mir das jemand gesagt hat einfach die rostenden Stellen mit Unterbodenspray einfach überzusprayen, oder?

Wenn man den Rost abmacht, nimmt man ja auch Teile der Verzinkung mit ab und dann rostet es noch mehr.

Moin,

An den STellen wo es rostet ... ist die Verzinkung eh bereits beschädigt. Das Problem ist dann ... ist die Verzinkung verletzt, rostet es wesentlich schneller. Von daher Rost beseitigen und GROSSZÜGIG versiegeln.

MFG Kester

wenn es nur oberflächenrost ist ,hol dir fertan, mach die stellen rostsauber, und pinsel das fertan drauf. es muss mind. 48 stunden einziehen und feucht gehalten werden, aber net nass. die setllen werden dann schwarz. fertan ist meiner meinung nach einer der besten rostumwandler auf natürlicher basis.

dann kannst du hingehen, das fertan abwischen, dann die stellen mit einem heißluftföhn trocknen, mit klarlack versiegeln, dann mit unterbodenschutz einsprühen.

der klarlack deswegen, weil der so gut vernetzt, das da kein wasser mehr eindringen kann. normaler grund oder unterbodenschutz wird mit der zeit porös.

bei durchrostungen nutzt fertan aber gar nix, dann musst du schweißen.

Themenstarteram 9. März 2007 um 17:12

Ich habe jetzt beim Teilehändler u.a. Fertan und Terroson (was ist besser?) gesehen.. Das sind ja so weit ich weiss Rostumwandler. Habe mit sowas ja keine Erfahrung und möchte wissen ob es einen Unterschied zum Rostgrund ist? Den gibt´s da nämlich auch..Muss man bei dem Rostumwandler also nur den lockeren Rost abmachen (brauch nix anschleifen/abschleifen oder so) und dann das Zeug drauf? Empfiehlt es sich dann anstelle des hier vorgeschlagenen Klarklacks einfach Zinkspray zu benutzen? und dann zu guter letzt den Unterbodenschutzspray?

Themenstarteram 17. März 2007 um 0:40

Hat niemand eine Idee?

Guten Morgen,

Ob Fertan oder Terroson ... iss vermutlich gehobst wie gesprungen. Die meisten die Ich kenne verwenden Fertan und sind sehr glücklich damit, aber Achtung, halte dich dringend an die Nutzungsanleitung.

Von Zinkspray halte Ich absolut gar nichts. Ist teuer und bringt nicht wirklich was. Verwende Klarlack und anschließend Unterbodenschutz.

MFG Kester

Vorsicht bei Zinkspray.

Verträgt sich oft nicht mit nachher aufgetragenem Unterbodenschutz.

Habe bis jetzt sehr gute Erfahrungen mit Hammerit gemacht.

Zum Thema Zink :

Zink muss immer erst Passiv werden bevor man es streichen oder lackieren kann.

Schon mal eine neue Zinkdachrinne oder einen neuen Feuerverzinkten Zaun gestrichen ? Ein halbes Jahr und die Farbe liegt vor deinen Füßen.

Erst wenn Zink richtig matt ist hält die Farbe .

Somit ist Zinkspray nicht das ware am Auto.

 

Ralf

Hab ja meinen Senf oben schon geschrieben. Waren ja nur Vorschläge, die basieren aber auf meinen Erfahrungen mit alten italienischen Schnellrostern und sind sicher am preiswertesten und haltbarsten.

Vergiss Fertan (auch wenn jetzt die Diskussionen wieder losgehen..). Teroson stellt sehr gute Hohlraumkonservierungen und UBS her, die aber nur was bringen, bevor Rost da ist. Sobald du Rost hast, kannst du ihn mit Fetten (Sanders-Fett, Fluid-Film o.ä.) stoppen, Wachse o.ä. werden unterwandert und es rostet weiter. Fertan wandelt die Rostschicht um, aber muss danach weiterbehandelt werden, sonst rostet es munter weiter. Ein aufwändiges System und zudem in Langzeit-Rostschutztests nicht sonderlich erfolgreich.

Themenstarteram 19. März 2007 um 19:04

Danke für die vielen guten Tipps.

Weil der Teilehändler wo ich heute war das Sanders-Fett nicht da hatte und auch nicht kannte, habe ich mich auf sein Anraten hin für Fertan entschieden und dieses gekauft. Der Teilehändler meinte, man sollte direkt auf die mit Fertan behandelte Stelle direkt einfach den Unterbodenschutz aufragen. Von Klarlack(auf Acrylbasis) für diesen Zweck hat er nix gewusst. Ich habe ihm dann Glauben geschenkt und keinen Klarlack gekauft. Sollte ich das unbedingt nachholen? Gibt´s noch nen besseren Zwischengrund oder kann ich das wie der Teilehändler gemeint hat einfach weglassen?

Themenstarteram 20. März 2007 um 23:02

Hat niemand einen Vorschlag?

Moin,

Wie du vielleicht gemerkt hast *Fg* Gehen die Erfahrungen hier von Fahrzeug zu Fahrzeug und Nutzer zu Nutzer durchaus AUSEINANDER. In diesem Thema gibt es keine ABSOLUTE Wahrheit. Jemand der sehr gut mit System A zurecht kommt, aber beim Versuch mit System B auf die Nase gefallen ist, wird dir nie wieder System B empfehlen und umgekehrt.

Und genaues sagen kann man leider nur, wenn man das gesehen hat, wie gesagt ... es gibt nunmal UNTERSCHIEDLICHE Arten von Korrosion.

MFG Kester

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