Dunkelflaute, kein Strom aus erneuerbaren.....

Das dauert noch Jahrhunderte bis man ökologisch korrekt Strom produziert

https://www.welt.de/.../...Deutschlands-Stromversorgung-ans-Limit.html

Beste Antwort im Thema

Wann war den die letzte 10-tägige Flaute in Deutschland mit 10 Tage Bewölkung?
Das ist doch völlig abwegig. Am Meer gibts allein durch die Temperaturunterschiede Wasser/Land immer über den Tag verteilt Wind in die eine oder andere Richtung.

Kein Argument ist zu doof, um es nicht gegen Elektromobilität zu verwenden.

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Ich denke schon, das es Sinn macht, eine Stromautonomie anzustreben.Dazu gehört auch die Speicherung. Dabei ist nicht auszuschließen, dass PV / WKW allgemeine Akzeptanz erlangen und nationale Stromüberschüsse produziert werden.Das wird vermutlich noch 10-15 Jahre dauern. Bislang ist nur Norwegen verläßlicher Lieferer im Bedarfsfall. Die Wasserkraft läßt sich dort offensichtlich gut regeln.
Norwegen hilft infolge fehlender Leitungskapazität in den Süden/Westen wenig.

Ein paar reaktionsschnelle Gaskraftwerke, gut verteilte Akkublocks zur reaktionsschnellen Netzstabilisierung und Überbrückung, bis die Gaskraftwerke angelaufen sind und ansonsten viel dezentrale PV.

Und ob wir in Deutschland Aluhütten brauchen oder ob die nicht besser in Island angesiedelt sind, stelle ich mal zur Diskussion. Warum muss die Gemeinschaft jeden Arbeitsplatz dort jährlich mit einem 6er im Lotto subventionieren?

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/aluminium102.html

Mit dem Strom können 2 Millionen Elektroautos locker 15.000km im Jahr fahren. Nur von Trimet Hamburg.

Die Aluminiumhütten in D sind schon ok. Es stellt sich blos immer nur die Frage, warum als Argument gegen flächendeckende Elektromobilität herhalten muss, dass der Transport gigantischer Strommengen für die zigtausend Supercharger ein Problem darstellen, wenn doch gleichzeitig Aluminiumhütten problemlos versorgt werden können bzw. sogar kurzfristig hoch- oder runtergefahren werden können.

Nur das die Anzahl der ALU-und Kupferhütten zahlenmäßig weit unter den in 10-20 Jahren nötigen Supercharger liegen.
Insofern macht es Sinn, sich über Puffer-Akkus an den Ladesäulen Gedanken zu machen.
Leider wurden flexible kommunale Gaskraftwerke aus Kostengründen abgeschaltet.

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Zitat:

@ortler schrieb am 25. Oktober 2018 um 16:13:23 Uhr:


Nur das die Anzahl der ALU-und Kupferhütten zahlenmäßig weit unter den in 10-20 Jahren nötigen Supercharger liegen.

Und? Je mehr Supercharger vorhanden bzw. versorgt werden müssen, umso geringer die Lastschwankung. Ist doch super!

Zitat:

Insofern macht es Sinn, sich über Puffer-Akkus an den Ladesäulen Gedanken zu machen.
Leider wurden flexible kommunale Gaskraftwerke aus Kostengründen abgeschaltet.

Jo, letzteres ist ne politische Entscheidung gewesen, dass Kohle viel zu billig ist und von den Betreibern notfalls kostenlos ins Ausland verscherbelt wird. Das führt dazu, dass in Deutschland praktisch immer Überdeckung herrscht, so dass GuD-Kraftwerke nie zum Zug kommen und damit nie ihre Kosten decken können. Keine Frage, die Subventionen müssen an allen Ecken zurückgefahren werden (sowohl bei konventioneller als auch regenerativer Stromproduktion), was ja auch schon im Gange ist. Die Umstellung kann man nur nicht von heut auf morgen durchführen, leider.

Wobei: In München gibt es ein GuD-Kraftwerk, das neben dem Gas auch mehrere MW-Siedestäbe verbaut hat, das dann ökologisch unsinnig mit Strom den Dampf erzeugt, wenn massiver Stromüberschuss im Netz vorhanden ist. Ist hoffentlich nur eine vorübergehende Erscheinung. Immerhin überleben sie dadurch die derzeitige Durststrecke.

Gegen Puffer-Akkus (oder andere Puffer) habe ich nichts.

Die Länder haben Kommunen zur Förderung der Energieautonomie unterstützt. Die u.a. auch durch Vergleichsportale erzeugte Transparenz hat die Entscheidung für billigeren Strom erleichtert. So lassen sich die flexiblen Gaskraftwerke nicht mehr wirtschaftlich betreiben.

Moin

Die flexiblen GuD Kraftwerke lassen sich nicht wirtschaftlich betreiben weil mit ungleichen Mitteln gekämpft wird. Nicht nur das es keinerlei Naturschutz gibt wo es einen Tagebau gibt, die CO2 Zertifikate sind viel zu Billig. Würde man einen PKW nach der gleichen Steuer besteuern wie Kohlekraftwerke für CO2 Zertifikate zahlen, es würde wegen Geringfügigkeit keine Steuer erhoben bei einem 3 Liter Saugdiesel aus 1990.

Würden Kohlekraftwerke das zahlen was andere zahlen, würden AKWs ihre Kosten einschließlich Versicherung und Rückbau mal selber tragen, GuD wäre absolut konkurenzfähig.

Moin
Björn

Der 1. Absatz ist nach m.M. in Teilen nicht richtig. Der freie Markt macht es möglich billigere Angebote wahrzunehmen, unabhängig von genutzten Schlupflöchern.
Den 2. Absatz unterstreiche ich mit !!!

Update https://energy-charts.de/price_de.htm Strompreis: mittlerweile drücken die verknappte CO2 Zertifikate aufs Preispedal. Bei nur mäßigem Wind in der 2. Wochenhälfte hatten wir diese Woche praktisch nie mehr Preise unter 5 Cent, in den SpitzenZeiten um 10 Cent. Damit laufen die GUD's rentabel. Allerdings werden die Drecksschlote wieder zu wahren Goldgruben 😠

Deshalb und zum Erhalt der Arbeitsplätze in den unterstrukturierten Kommunen mit Tagebau klammert man sich an die Kohle. Altmeier will Mrd € in die Entwicklung stecken. Zeitnah passiert da nix. Laschet will auch nicht. Weder Stromspeicher noch Südlink gehen zügig voran.
Flexible GKW liegen still weil niemand den teureren Strom will.

Altmeier und co ziehen vermutlich jetzt die Bremse, da der Strompreis eine Schmerzgrenze überschritten hat. Ein hoher Strompreis führt sogar dazu, dass die Elektromobilität hier weniger attraktiv ist.

Ein Demonstrant der "gelben Warnwesten" in Paris hat in einem Interview gesagt, dass in Frankreich drei neue Kernkraftwerke gebaut werden müssen, um den Strombedarf für die Elektroautos zu decken. Ist zwar die unbeliebte Kernkraft, allerdings bleibt der Preis dann auch niedrig.

Möglicherweise war es doch ein Fehler, in Deutschland zunächst den relativ billigen Atomstrom durch Wind- und Solarstrom zu ersetzen, da man jetzt auf Kohlestrom angewiesen ist, damit der Preis nicht durch die Decke geht. Würden die AKWs noch laufen, dann hätte sich die Kohle schon erledigt.

Die Aussage, dass man drei AKW braucht halte ich für Schwachsinn.

Zitat:

@Lewellyn schrieb am 24. Oktober 2018 um 16:36:14 Uhr:


Ein paar reaktionsschnelle Gaskraftwerke, gut verteilte Akkublocks zur reaktionsschnellen Netzstabilisierung und Überbrückung, bis die Gaskraftwerke angelaufen sind und ansonsten viel dezentrale PV.

Und ob wir in Deutschland Aluhütten brauchen oder ob die nicht besser in Island angesiedelt sind, stelle ich mal zur Diskussion. Warum muss die Gemeinschaft jeden Arbeitsplatz dort jährlich mit einem 6er im Lotto subventionieren?

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/aluminium102.html

Mit dem Strom können 2 Millionen Elektroautos locker 15.000km im Jahr fahren. Nur von Trimet Hamburg.

Und die EEG Umlage ist wiederum eine Subvention der erneuerbaren Energien.

Dass die Alufirma davon befreit wird, die Erneuerbaren mit 260 Mio. zu subventionieren, kann man jetzt auch nicht wirklich als Subvention bezeichnen.

Die EEG-Umlage ist in ihrer Form sicherlich keine Subvention der erneuerbaren Energien, dies hätte gänzlich anders gestaltet werden müssen. Alleine hier im Thema finden sich nun 63 Treffer.

Moin

Subvention sieht der uninformierte leider immer nur der als solche an, den sie stört. Der böse Bauer ist da das beste Beispiel, bekommt er doch Subventionen für seine Arbeit. Das daurch aber auch der Kunde billige Nahrung bekommt, er also irgendwie ja auch subventioniert wird, das wird gerne übersehen.

Das gleiche gilt bei AKWs, die faktisch über keine Haftpflichversicherung verfügen im Falle einea GAUs. Jede Windmühle aber muß eine anschließen, in Höhen, man meint das das AKW mitversichert wurde. Ist keine Subvention, erfüllt aber den gleichen Zweck.

Das Lufthansa einer der größten Landwirtschaftlichen Subventionsempfänger ist, das wiederum interessiert kaum einen, dafür fehlt aber auch meist der Überblick.

Moin
Björn

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