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Drosselung GSX 1100 F ?

Themenstarteram 25. Mai 2004 um 15:21

Hallo Leute, habe gerade mit Freude dieses Forum entdeckt und werde mal öfters vorbeischauen...

Meine GSX 1100 F ist Bj. 1992, Typ GV 72 C.

Der Typ, von dem ich sie gekauft habe, meinte, ihm wäre zugesichert worden, daß sie offen ist.

Eingetragen sind 74 kW - sie läuft jedoch für meine Begriffe besser als das. Woran erkenne ich, ob sie gedrosselt ist? Falls sie offen ist, will ich das versicherungstechnisch auch so angeben.

Laut Tacho läuft sie über 250 - könnte sie doch gar nicht, wenn sie gedrosselt wäre, oder?

Ferue mich auf euer input, bis bald und Grüsse aus Berlin!

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13 Antworten
am 25. Mai 2004 um 16:47

wenn sie "offen" ist, besitzt sie keine Verengungen mehr im Krümmer.

Nachdem die Deine eingetragene 74 KW hat hat sie auch noch nie Schieberanschläge besessen.

Prüfung:

1. Krümmer demontieren und schauen ob der gesamte Rohrquerschnitt zur Verfügung steht, oder ob Querschnittverengungen vorhanden sind.

oder ....

2. Leistungsprüfstand - offen und im Serienzustand = ca. 115 PS (Eigene Messung und Vergleich mit 5 anderen identischen Modellen aus Prüfstanddatenbank auf Amerschläger P4 Prüfstand)

3. Fabelaussagen und Fabeleintragungen von 102 KW = ca. 139 PS stimmen schlicht weg nicht. (bestätigt vom "Meßschrauber")

4. Lügenbaron Tachometer - na ja was soll ich sagen? Wenn bei 250 dein Lügenbaron Drehzahlmesser ca. 10 000 U/min anzeigt dann gehen die Dinger wenigstens genau gleich falsch wie dei meinen.

5. Bereits die 74 KW Version geht wie Sau wenn man so ne Leistung nich gewohnt is dann galubt man fast alles

hoffe gehelft zu haben

Themenstarteram 25. Mai 2004 um 18:03

Hallo mampfi2, vielen Dank für die prompte Info!

Was ist an der Geschichte mit dem Aufbohren von Löchern in den Vergasern dran? Gruss Karottenhit

am 25. Mai 2004 um 18:07

ja stimmt könnte man machen dadurch gehen die Schieber schneller nach oben. Dies soll ein besseres Ansprechverhalten bringen.

Wenn aber nich alles 100 Pro stimmt überfettet sie im Teillastbereich. Nich umsonst macht das Suzuki nicht von selbst.

Der Effekt ist eh blos marginal.

139 PS

 

Hy,

warum glauben alle immer die PS -Angaben wären am Hinterrad abgenommen ? So gut wie jedes Möp wird nur am Motor gemessen, d.h. am Hinterrad, also auf dem Prüfstand verschwinden bestimmt 15-20 PS auf

Nimmer Wiedersehen .

 

Trotz alle dem sind 115 PS an der F mehr als genug...

Sonnenschein wünscht der

lemonshaker

am 1. Juni 2004 um 14:06

@lemonshaker

die 115 PS sind am Motor nicht am Hinterrad. Ich hab auch noch nie was anderes behauptet.

Gruß

PS am Hinterrad

 

Hy,

@mampfi ,der P4 wertet die Leistung doch am Hinterrad aus, oder gibt es inzwischen etwas neues ?

 

Weiterhin Sonnenschein wünscht der

lemonshaker

am 15. Juni 2004 um 22:03

Leistung ungedrosselt

 

UPS,

so viele Meinungen. Tja, habe gerade noch mal in meinem Motorrad- Archiv nachgeschaut und einen Bericht von 1987 gefunden. Dort wurde der Motor detailliert beschrieben. OK, es handelt sich um die R- Version, aber nun zu den Daten. Der Motor liefert 101 Nm Drehmoment bei 8500 U/min und hatte damals in der internationalen Version serienmässig glatte 130 PS bei 9500 u/min. Die Bedüsung der Hauptdüse lautet 130 zu 127,5 in der DE- Version.

Ansonsten ist wie schon mehrfach beschrieben der Auslaß / Auspuff für die hauptsächliche Leistung verantwortlich. Eine gewisse Serienstreuung kommt noch hinzu. Meine lief noch mit voller Leistung nach Tacho bis zum Anschlag plus ca 1 cm. Also ca. 310 km/h. Habe dann mal die Abweichung auf der A57, ca. 3 KM garade Piste, mit GPS überprüft.

Also real lief sie dann knapp 250. Die Tachoabweichung nimmt ebenso wie der Spritverbrauch mit steigender Leistungsabfrage leider nicht linear zu. Überdies bewegt man die Maschine dann aber auch am Limit. Ein schneller Spurwechsel ist wegen der bruatalen Geradeauslauffähigkeit der GSX kaum mehr für den "normalen" Biker möglich. Aber mal ehrlich, ist max. Topspeed wirklich wichtig, für einen Sporttourer? Anderenfalls ist die R- Version, mit ca. 80 Kg weniger um den Bauch, sicherlich die bessere Wahl.

Meine ist Baujahr 90.

Gruß, aus NRW

am 16. Juni 2004 um 7:44

@ lemonshaker

also das mit der Messung funktioniert folgendermassen.

Gemessen wird auf der Rolle. Der Motor wied dabei kurzzeitig bis zum Drehzahlbegrenzer gedreht. Danach wird ausgekuppelt. Der Amerschläger P4 mißt nun den Rollwiderstand und rechnet diesen auf die gemessene Radleistung drauf. Somit steht die Motorleistung fest. Interessant dabei ist, daß es völlig gleichgültig ist wie groß der Verlust ist. Es kommt immer das gleiche raus.

 

Also Beispiel:

am Hinterrad z.B. 100 PS + Verlust 10 PS = 110 PS

oder Hinterrad 104 PS + Verlust 6 PS = 110 PS

@ Suzuki - Zone

es ist ebenfalls bekannt, daß die GSX-R auch fast nie die angegebene Leistung hatte. Die echten 130 PS sind bei weiviel angegebenen PS gemessen worden? Mich würde außerdem die ausgiebige Motorbeschreibung von 1987 interessieren. Könntest Du sie scannen und mir schicken?

am 16. Juni 2004 um 12:13

Dein Moped geht doch gut!

meine hat nur eine 4 in 1 aus eBay von Cobra und geht wie die Wutz.

Mehr ist nicht nötig! Die geht so schon in den Kurven hinten weg wenn ich zuviel Gummi gebe.

Also:

Wenn du zufrieden bist ist gut, wenn nicht Krümmerdrossel raus und anschläge entfernen.

Und dann öfter Reifen kaufen!!!!!

Gruß

Herbert

am 10. Juli 2004 um 15:32

GSX1100F

 

Hallo mampfi2

das mit dem aufbohren ist mir neu. Ich konnte das Problem an meiner 88F, 82tsd km mit K&N Filter lösen. Hat auch bei meinem Kumpel, 94F funtioniert.

Grüße von Guido

am 12. Juli 2004 um 7:37

mit K & N ..... das ist gefährlich wegen der Gefahr der Abmagerung. Müßtest mal genauer beschreiben was Du da gemachrt hast.

Schreibs doch mal bei gsxf-1100 de rein, da wird dir dann geholfen.

am 13. Juli 2004 um 6:24

gsx 1100 F K&N

 

Also das mit den K&N ist eigentlich ganz einfach. Original-Luftfilter raus, K&N rein und fertig. Nur aufpassen und das Luftreduzierteil vorher rausnehmen. Dann ist die Öffnung so groß wie beim Original. Das wars eigentlich.

Und wie schon beschrieben, sie wird dadurch nicht unbedingt schneller, aber zieht deutlich besser durch und nimmt in jeder Drehzahl sauber Gas an.

am 13. Juli 2004 um 12:28

Das K & N Thema kenn ich.

K & N schreibt: Beim Einsatz in ein Serienmotorrad muß man den kleinen Gummireduzierring benutzen. Doch Pustekuchen stottert wie ein Weltmeister.

K & N schreibt: Beim Einsatz von Dynojets soll man den großen Gummireduzierring benutzen. Doch Pustekuchen selbst in der Serienausführung stotter sie noch allerdings ists schon besser asl mit dem kleinen Reduzierring.

Und dann die Logik... Gar keinen Reduzierring rein und siehe da, sie stottert nicht mehr das stimmt schon. Nur jetzt läuft si aber Abgemagert. Bei mir konnte man das auf dem Leistungsprüfstand sehen.

Der Meßschrauber hat mir dann dringend empfohlen das Ding wieder mit einem Originalen zu ersetzen. Habe ich nun gemacht läuft auch so hervorragend.

Außerdem lief sie mit K & N in den Bergen extrem schlecht.

Deshalb meine Erfahrung zu K & N: Wenn überhaupt dann nur sehr eingeschränkt und mit größter Vorsicht wegen Abmagerung zu empfehlen.

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