DPF und Freibrennen bei Diesel-GLK?
Hallo MB-Gemeinde,
aus anderen Foren höre ich oft Hiobsbotschaften 😠 zu Problemen mit den DPF. Dort wird von notwendigen u. ausgiebigen "Freibrennfahrten" - um den Partikelfilter wieder frei zu bekommen - berichtet 😕.
Auch gibt es dazu einen Gerichtsbescheid, daß dies "Der Stand der Technik sei u. der Kunde sich damit(mit diesem Mißstand) abzufinden habe!"
Frage: Wie sind Eure Erfahrungen bei den MB-Dieselfahrzeugen - spez. beim GLK - mit DPF? Bitte ehrlich sein!
Ich überlege ernsthaft, ob mein Nächster (GLK ?) vielleicht doch wieder ein Benziner sein sollte!
Beste Antwort im Thema
Sie sind absolut nicht gleichwertig. Ich bin beide gefahren. Der 220CDI läuft um einiges besser.
40 Antworten
....mit drei Zigaretten wiederholt, die innerhalb von 30 Minuten abgebrannt wurden. Die Feinstaubbelastung lag im PKW-Experiment bei 36 (PM10), 28 (PM2.5), und 14 (PM1) µg/m³, im Zigaretten-Experiment bei 343 (PM10), 319 (PM2.5), und 168 (PM1) µg/m³. Der europäische Immissionsgrenzwert beträgt 40 µg/m³.
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...dieses Ergebnis wundert mich nicht, schließlich wurden die Zigaretten abgebrannt und nicht inhaliert...grins...!
Ich meine, ein funktionierender DPF ist besser als ein nichtfunktionierender oder gar kein DPF. Das Problem mit dem Abbrennen sehe ich eher bei extremen Kurzstreckenfahrten/Stadtfahrten und im Winter, wenn auch der Zusatzheitzer in Aktion tritt. Einen GLK (o.ä.) mit ca 1,8 Tonnen würde ich mir sowieso in D nur mit einem Diesel kaufen, solange der Dieselpreis (noch) den Benzinpreis unterschreitet. In der Schweiz wäre ich mir nicht so sicher. Der neue 2,5 Biturbo CDI wäre für mich im GLK eine Alternative, der 3,2 l CDI Sechszylinder sowieso, ich bin ein Fan von Sechszylindermotoren, ob Benzin oder Diesel. Hohes Drehmoment, solide Drehzahlen auch bei hohen Geschwindigkeiten und ordentlicher Schub aus dem "Keller" heraus sind nicht zu verachten. Der etwas höhere Verbrauch stört mich nicht, eher ein zu kleiner Tank....der etwas höheren Verbrauch läßt sich durch entsprechende Fahrweise ausgleichen. Wird die Kraft gebraucht, dann aber hoppalala. Ich habe den GLK mit dem 3,2 l CDI 2 Tage ausgiebig getestet und kann nur sagen, der Motor ist eine Wucht, auch (oder trotz) DPF. Beschwerden meiner Hintermännerfrauen wegen Feinstaub gab es keine..schmunzel..!
Gruß, 3,2 l...
Habe das Freibrennen mit meinem Freundlichen diskutiert, der Meister (sehr clever ) hat nur gelacht und gemeint das funktioniert bei Mercedes ohne Probleme.
Ich selbst habe seit 1998 nur Mercedes Diesel gefahren (nur C Klasse mit DPF) und einige 100t km ohne Probleme. Denke das Thema ist aufgebauscht und verwirt einige.
Nahetal
Zitat:
Original geschrieben von Nahetal
Habe das Freibrennen mit meinem Freundlichen diskutiert, der Meister (sehr clever ) hat nur gelacht und gemeint das funktioniert bei Mercedes ohne Probleme.
Ich selbst habe seit 1998 nur Mercedes Diesel gefahren (nur C Klasse mit DPF) und einige 100t km ohne Probleme. Denke das Thema ist aufgebauscht und verwirt einige.
Nahetal
Es gab 1998 eine C-Klasse mit DPF?
natürlich nein im Jahr 1998 noch nicht , aber ab 2000 wenn ich mich richtig erinnere.
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Zitat:
Original geschrieben von Nahetal
natürlich nein im Jahr 1998 noch nicht , aber ab 2000 wenn ich mich richtig erinnere.
Das glaube ich nicht, auch wenn ich jetzt nicht der Mercedes Experte bin. Im W202 gab es keinen Partikelfilter.
Wikipedia sagt zur Baureihe W203 :
Zitat:
Additivfreies Partikelfiltersystem für die Dieselmodelle C 200 CDI, C 220 CDI und C 320 CDI erfüllen die ab 2005 gültige Abgasnorm Euro 4 und PM5. Für die Limousine und Sportcoupe war das additivfreie Partikelfiltersystem schon ab Mitte 2003/ Einführung des OM646 verfügbar.
Hier ein Link zu einem aktuellen Artikel in der FAZ zum Thema-Dieselpartikelfilter:
http://www.faz.net/.../...99B7E3DC63BA79C7A~ATpl~Ecommon~Scontent.html
Zitat:
Original geschrieben von Mercedesforever
Hier ein Link zu einem aktuellen Artikel in der FAZ zum Thema-Dieselpartikelfilter:http://www.faz.net/.../...99B7E3DC63BA79C7A~ATpl~Ecommon~Scontent.html
Aus dem oben genannten FAZ - Artikel: "Nach dem aktuellen Stand der Technik sind Dieselautos für ständige Kurzstreckenfahrten von nur wenigen Kilometern schlicht untauglich."
Das ist doch eine jahrzehntelange Binsenweisheit, völlig unabhängig von DPF. Seitdem ich Dieselmotoren kenne weis ich, dass die von Zeit zu Zeit Strecke brauchen. Kurzstreckendieselmotoren halten bei weitem nicht so lange, weshalb man ja für reinen Stadtverkehr einen Benzinmotor nimmt.
Also nix neues...
Zitat:
Original geschrieben von Andy-Bayern
Aus dem oben genannten FAZ - Artikel: "Nach dem aktuellen Stand der Technik sind Dieselautos für ständige Kurzstreckenfahrten von nur wenigen Kilometern schlicht untauglich."Zitat:
Original geschrieben von Mercedesforever
Hier ein Link zu einem aktuellen Artikel in der FAZ zum Thema-Dieselpartikelfilter:http://www.faz.net/.../...99B7E3DC63BA79C7A~ATpl~Ecommon~Scontent.html
Das ist doch eine jahrzehntelange Binsenweisheit, völlig unabhängig von DPF. Seitdem ich Dieselmotoren kenne weis ich, dass die von Zeit zu Zeit Strecke brauchen. Kurzstreckendieselmotoren halten bei weitem nicht so lange, weshalb man ja für reinen Stadtverkehr einen Benzinmotor nimmt.
Also nix neues...
Die eigentlich Frechheit ist dieses Gutachten. Obwohl dort behauptet wird, dass es Stand der Technik ist, stimmt es nicht, wie PSA seit 2000 zeigt.
Zitat:
Original geschrieben von Andy-Bayern
.........Zitat:
Original geschrieben von Mercedesforever
Hier ein Link zu einem aktuellen Artikel in der FAZ zum Thema-Dieselpartikelfilter:http://www.faz.net/.../...99B7E3DC63BA79C7A~ATpl~Ecommon~Scontent.html
Das ist doch eine jahrzehntelange Binsenweisheit, völlig unabhängig von DPF. Seitdem ich Dieselmotoren kenne weis ich, dass die von Zeit zu Zeit Strecke brauchen. Kurzstreckendieselmotoren halten bei weitem nicht so lange, weshalb man ja für reinen Stadtverkehr einen Benzinmotor nimmt.Also nix neues...
Also, so eine Binsenweisheit kann es doch nicht sein, sonst würden die XX-Tausenden Taxis nicht mit Diesel fahren 🙄.
Das Problem ist erst durch den Zwang zum DPF entstanden 😉!"Wer hat´s erfunden?" -> Unsere "lieben", von Lobbys gesteuerten reg. u. EU-Politiker 😁! Die Effizienz ist umstritten aber die Konsumenten sollen/müssen es ausbaden.
So schaut`s aus.
Hallo und guten Tag.
Ich habe das gleiche Problem und bin total verärgert. Ich habe nichts falsch gemacht und trotzdem ist der Filter dich.
Immer rechtzeitig zur Inspektion. Das teuerste
Öl und kaum Kurzstrecke, weil ich nicht in der Stadt wohne. Auto top gepflegt mit allen Extras. Gerade 100t Kilometer und jetzt 1000€ invertieren.
Bis jetzt war ich zufrieden, aber das geht garnicht.
Hallo, vielleicht hilft Dir meine Erfahrung...gerade vor zwei Tagen erledigt. Folgendes Problem stand an: öfters Regenration, dann auf einmal Leistungsverlust, gelbe Leuchte. Auslesen ergab einen Fehler im Abgasgegendrucksensor. Diesen habe ich ausgebaut, und dabei viel Ruß/Rückstand im Messstutzen entfernt und mal ordentlich durchgestochert. Da ich beim Ausbau versehentlich den Sensor beschädigt habe, neuen reingemacht, Fehlerspeicher gelöscht....und siehe da....läuft wie neu.
Regenerierung lief danach auch wie immer.
Fahre gemischt Langstrecke/Kurzstrecke...... Laufleistung 175tkm, GLK 350CDI mit 265PS
Ah ja...der Sensor ist direkt hinter dem Turbo an der Spritzwand. Nur mit geeignetem Werkzeug drangehen, sonst brichst dir den Kunststoff ab und das Ding ist im Eimer.
Ach ja.......der Fehler war ein zu hoher (nicht realer) Abgasgegendruck, der durch das Abdriften des Sensors die falschen Werte an das Motorsteuergerät gegeben hatte. Das Autochen dachte quasi ständig, es müsse regenerieren....