Dieselverbot - Reaktion von BMW
Erschreckend finde ich die Reaktion von BMW.
Habt Ihr diesen Bericht gesehen?
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Erschreckend finde ich die Reaktion von BMW.
Habt Ihr diesen Bericht gesehen?
28 Antworten
Streng genommen ist das Verhalten von BMW ja richtig aus deren Sicht.
Alle Autos sind zu ihrer Zeit nach den geltenden Regeln typgeprüft und zugelassen worden.
Dass da eine Lücke klaffte zwischen Typzulassungsprüfung und Realität war ja allgemein bekannt. Aber das war nunmal die Anforderung.
Spielregeln gelten nun mal nicht rückwirkend, wenn man feststellt, dass sie falsch waren oder Lücken hatten.
Im Nachhinein nun die Regeln zu verschärfen wäre ungefähr so:
Alle wissen, dass ein Bremsweg mit 6 Rädern kürzer wäre, als mit 4. Trotzdem wurden immer nur 4 gefordert und damit die Autos auch zugelassen. (Außer VW, die haben ein 4. Rad aufgemalt).
Nun werden per Gerichtsurteil die 4-rädrigen Autos aus den Städten gesperrt und alle neuen haben 6 Räder.
Was haben ehrliche Hersteller zum Zeitpunkt der Zulassung falsch gemacht?
Hätten sie 6 Räder zum gleichen Preis angeboten wie der Wettbewerb 4, wären sie zwar zukunftssicherer gewesen, hätten aber einen Wettbewerbsnachteil gehabt. Also warum sollten Aktiengesellschaften sowas machen?
So ist es! Das Problem ist einzig, dass einer versucht hat, ein Auto mit 3 Rädern als eins mit 4 zu verkaufen. 😁
Zitat:
@Pyro-Bass schrieb am 23. Dezember 2018 um 15:14:40 Uhr:
Naja, mal im Ernst:
Der private BMW Kunde ist dem Konzern herzlich egal. Der kauft keinen Neuwagen und behält sein Auto viel zu lange um an dem die wichtigen Zulassungszahlen hoch zu kriegen.BMW sind die Leasingkunden viel wichtiger. Die haben entweder schon einen Euro6 oder wenn nicht, geben sie ihren Euro5 bald zurück und nehmen einen neuen Leasingwagen.
Kennt ihr wen, der sich privat einen BMW neu gekauft hat? Das dürften die allerwenigsten sein.
Mein 5er hatte in 3 Jahren über 50.000€ Wertverlust. Das würde ich mir privat nicht antun
Ja. Ich selber habe meinen F11 neu gekauft.
Zitat:
@B-Bernie schrieb am 23. Dezember 2018 um 16:27:30 Uhr:
Bei Softwareanpassungen wird meist die Abgasrückführung intensiviert was zur schnelleren Versottung des Motors führt. Vielleicht hätte ja eine Hartwarewarenachrüstung mit SCR-Kat diesbezüglich sogar positive Auswirkungen, wenn man auch die Abgasrückführung reduzieren würde.
Unser AGR Spezialist MM hat mal gesagt das mit SCR / Adblue die AGR Rate
generell niedrieger ist als ohne SCR & co wo das AGR ordentlich aufgedreht werden muss.
Der Grund liegt scheinbar darin das des AGR Gelumpe die billigste Variante ist und auch die wo dem Motor
am meisten zustetzt.
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Zitat:
@Pyro-Bass schrieb am 23. Dezember 2018 um 20:06:34 Uhr:
Streng genommen ist das Verhalten von BMW ja richtig aus deren Sicht.
Mag sein ... aber für alle weiteren Beteiligten doch eher nicht.
Zitat:
@-> Neurocil <- schrieb am 23. Dezember 2018 um 22:37:07 Uhr:
Zitat:
@Pyro-Bass schrieb am 23. Dezember 2018 um 20:06:34 Uhr:
Streng genommen ist das Verhalten von BMW ja richtig aus deren Sicht.Mag sein ... aber für alle weiteren Beteiligten doch eher nicht.
Wie gesagt, Regeln nachträglich zu ändern ist halt auch nicht korrekt.
Wenn Dir einer beim Mini Golf sagt, Du hättest 24 Löcher spielen müssen, wenn Du Deinen Schläger nach dem 18. abgegeben hast, weil es vorher hieß „18 Löcher“, wer ist dann schuld?
Der, der die Löcher 19-24 zwar sieht, aber sich an die Ansage hält, oder der, der nachträglich seine Ansage ändert??
Blöd nur, dass die Angeschmierten in dem Fall halt weder der Spieler noch der Ansager sind, sondern die Zuschauer, die für 24 Löcher bezahlt haben.
Und der Ansager beschuldigt den Spieler... dabei liegt der Fehler beim Ansager
Die "Regeln" waren doch eh auf tönernen Füßen ... oder wohl eher die interpretation derer seitens der Spieler.
Deswegen wurde doch nun alles "einkassiert" .... oder nicht ?
Niemand zwang igendjemanden was schlechteres zu verbauen wenn bereits besseres existiert.
Siehe Beispiel TV Bericht USA ...
Zitat:
@-> Neurocil <- schrieb am 23. Dezember 2018 um 22:53:12 Uhr:
Die "Regeln" waren doch eh auf tönernen Füßen ... oder wohl eher die interpretation derer seitens der Spieler.
Deswegen wurde doch nun alles "einkassiert" .... oder nicht ?Niemand zwang igendjemanden was schlechteres zu verbauen wenn bereits besseres existiert.
Siehe Beispiel TV Bericht USA ...
Weil es in den USA gefordert war und es alle gemacht haben, weil sie es mussten.
Hier kam man mit der billigeren Lösung auch durch und da Unternehmen nun mal von BWL‘lern geführt werden, hat man sich das gespart. Man hätte ja keinen Cent mehr für das Auto verlangen können.
Vielleicht wäre dann für den zulassungsrelevanten NEFZ sogar der Verbrauch hoch gegangen...
Wäre schlechter in der Pressemappe, in der Steuereinstufung, auf dem öko-Label...
also: alle haben nach den gleichen (und zu der Zeit gültigen) Regeln gespielt.
Ich versteh die ganze Panik auch nicht.
Ist ja nicht so, dass reihenweise die Toten auf dem Bürgersteig liegen. Nach der Logik der DUH dürfte ich als jemand, der seit 20 Jahren raucht, gar nicht mehr leben.
Wisst Ihr was helfen würde: intelligentere Verlehrsplanung. Macht doch mal neben die Ampeln einen Countdown, wann sie umschaltet. Dann lassen die Leute mehr rollen oder machen auch mehr den Motor aus. Hab ich in Italien gesehen - fand ich klasse.
Zitat:
@Pyro-Bass schrieb am 23. Dez. 2018 um 23:7:02 Uhr:
Wisst Ihr was helfen würde: intelligentere Verlehrsplanung. Macht doch mal neben die Ampeln einen Countdown, wann sie umschaltet. Dann lassen die Leute mehr rollen oder machen auch mehr den Motor aus. Hab ich in Italien gesehen - fand ich klasse.
Das gibt's in mehreren Ländern, sogar in Thailand!
Ein weiteres Problem ist z.B. in München das man für bestimmte Strecken durch München fahren muss um eine Anbindung zu einer weiteren Autobahn zu bekommen. Wenn eine gute Umgehung da wäre würde sich vieles von allein regeln.
Ihr versteht das nicht richtig. Es geht nicht um Schadstoffwerte oder intelligentere Verkehrsleitung. Es gibt einen Klüngel von Leuten, meist ihr Leben lang vom Staat mit prächtigem anstrengungslosen Wohlstand versorgt (und ich meine nicht Sozialhilfeempfänger oder Frührentner), dem ist der motorisierte Individualverkehr per se ein Dorn im Auge. Und nicht nur der, aber ab hier hält man in der DDR 2.0 besser seinen Mund...
Zitat:
@Pyro-Bass schrieb am 23. Dezember 2018 um 23:07:02 Uhr:
Weil es in den USA gefordert war und es alle gemacht haben, weil sie es mussten.
Hier kam man mit der billigeren Lösung auch durch und da Unternehmen nun mal von BWL‘lern geführt werden, hat man sich das gespart. Man hätte ja keinen Cent mehr für das Auto verlangen können.
Also in USA gibt es die BMW´s meiner info nach seit je deutlich günstiger und das mit wohl besserer Ausstattung !
Man verlangt hald das was der Markt hergibt ... demnach könnte man ja dann ableiten wie es in DE so gehabt wird.
**closed**
Begründung KLICK
Zusätzlich zu der in der Begründung angegebenen Foren könnte man dieses Thema noch im BMW Hauptforum diskutieren.
Gruß
Zimpalazumpala, MT-Moderator