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Dieselmotor benzintauglich?

VW Golf 4 (1J)
Themenstarteram 23. November 2012 um 9:47

Hallo,

kann bei der 1.9 TDI-Maschine 81 kW (AHF mit VEP) zur Not bei extrem kalten Temperaturen Benzin mit in den Tank gegeben werden um ein versulzen des Kraftstoffs zu verhindern?

Wenn ja wiw hoch darf der Benzinanteil maximal sein?

Gruß

sgrund

Beste Antwort im Thema

Auch die Verteilerpumpe wird nur vom Kraftstoff geschmiert, da ist alles was die Schmierwirkung herabsetzt Gift.

Wie schon erwähnt, wenn es Probleme gibt, liegt es meist eher am im Dieselfilter abgeschiedenen Wasser als am Kraftstoff selbst. Also Difi vorm Winter entwässern und wenn wirklich unter -20Grad erwartet werden, dann auf die Premiumdieselsorten zurückgreifen.

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Was verstehst du unter extrem kalt? Winterdiesel an den Tankstellen ist von Mitte November bis Mitte Februar erhältlich. Durch Additive ist dieser bis ca. -22 Grad Celsius fließfähig. In den Alpenländern, z.B. in Österreich sogar bis ca. -27 Grad Celsius. Außerdem besitzt jeder modernere Dieselmotor eine Filtervorwärmung die den Dieselkrafstoff in einem weiten Bereich fließfähig hält. Zugabe von Benzin erübrigt sich deshalb. Außerdem schadet Benzin den Einspritzelementen. Hochleistungs TDI mögen kein Benzin im Krafstoff. Ein alter DB 200 D schluckt sowas eher. Wir haben früher zur Fließverbesserung Petroleum mit reingekippt. Ich glaube sogar bis zu 15%. Bin mir aber nicht sicher.

Schöne Grüße

Walter

Ich würde es nicht machen.

Der geringe Anteil hindert den Diesel nicht zu flocken. Wenn es mehr wird, schadet es dem Motor (Einspritzung etc.)

Und so kalt wird es doch garnicht :)

Kein Benzin mit reingeben. In der ESP sind die Toleranzen zwischen den Bauteilen so gering, das sie Mithilfe des Diesels geschmiert werden. Benzin kann das nicht. Die Gefahr das Bauteile Schaden nehmen ist hoch! Es gibt wohl auch Additive die man beimischen kann das der Diesel nicht versulzt, aber der normale Winterdiesel an den Tanken reicht ja schon bis -20 bis -25 Grad...

Tank Aral Ultimate Diesel, dieser ist bis ca.-32°C Winterfest.

Irgendwo gab es auch mal ein Test dazu.

Siehe zur EN 590 hier und zum Thema "Winterdiesel" hier.

Alles andere, insbesondere die nicht gegebene Zuträglichkeit von Ottomotorkraftstoff-Beimischungen bei modernen, hochverdichtenden DI-Motoren, wurde ja schon erwähnt.

Wenn es dennoch kritisch wird, dann ggf. die biodiesel-beimischungsfreien Premium-Diesel-Sorten an der Tanke wählen.

Häufig ist aber gar nicht die Paraffinausflockung bei geringen Temperaturen das Problem, sondern das abgeschiedene Wasser im DiFi, das dann zum Eisblock gefriert: Öfter mal entwässern und den DiFi nach Vorschrift wechseln.

Zitat:

Original geschrieben von xmike

Kein Benzin mit reingeben. In der ESP sind die Toleranzen zwischen den Bauteilen so gering, das sie Mithilfe des Diesels geschmiert werden. Benzin kann das nicht. Die Gefahr das Bauteile Schaden nehmen ist hoch! Es gibt wohl auch Additive die man beimischen kann das der Diesel nicht versulzt, aber der normale Winterdiesel an den Tanken reicht ja schon bis -20 bis -25 Grad...

jein ;)

an der aussage ist schon was dran. allerdings ist z.b. bei lkw´s das beimischen von benzin schon fast traditionell. die speditionen haben sogut wie immer eigene tankstellen auf dem betriebsgelände. und wen man eben 40.000l diesel noch gebunkert hat dann kippt man das net weg nur weils kälter wird. da wird dann eben n schuss benzin mit getankt und gut is. solange bis eben die tanks mit winterdiesel voll ist.

jetzt könnte man das ganze mit nem schuss 2 takt öl fürs schmieren kombinieren und somit beide theorien vereinen ;)

Ok, nur

a) was für Einspritzpumpen sind da drin? (zu meiner Zeit der Lehre bei MB waren das noch Reiheneinspritzpumpen...:D)

b) mit welchen Drücken arbeiten die?

c) inwiefern ist die geschilderte Verfahrensweise beim LKW-Motor wirklich auf einen ungleich filigraneren PKW-Motor mit recht hohen Verdichtungsdrücken (von bis zu 2500 bar) übertragbar?

Mein Motor hat noch eine Verteilereinspritzpümpe, kein Common-Rail und kein Pumpe-Düse, der Einspritzdruck ist max.1000 Bar, nicht höher.

Trotz Winterdiesel besteht immer die Gefahr des flockens durch den Fahrtwind gerade im Bereich der Leitungen am Unterboden, und wenn man z.B. im Mittelgebirge wohnt sind nachts schnell -20 Grad erreicht.

Ich habe auch keinen DPF.

Deshalb noch mal die Eingangsfrage, ob Benzin wirklich nicht rein kann (nur im Notfall, schon klar.)

Lies mal in deiner Betriebsanleitung nach da steht garantiert drin das kein Benzin mit rein darf.

Ich kann dir dann wirklich nur die Premium-Sorte Diesel empfehlen auch wenn es 10 cent pro Liter mehr kostet. Es sind dann bei 50 getankten Litern 5€ mehr, immer noch billiger als ne neue Einspritzpumpe.

Ich weiß das es in einigen Ländern wie z.B. Schweden arktischen Diesel (soll so heißen) gibt und der soll bis -44 Grad gehen

Dann isoliere doch die Kraftstoffleitungen, einfach diese geschlitzten, geschäumten Rohre draufziehen! :)

Gut, mag beim PD anders sein, der verdichtet ja so hoch, dass er einen Rückflusskühler unterm Beifahrerfußraum braucht, damit es nicht so "heiß" in den Tank zurückläuft.

p.s.: Ich hoffe, Dein 3-Wege-Ventil auf dem DiFi ist o.k., denn das regelt das Warmhalten des DiFi per Einleitung von warmem Rücklaufdiesel.

Imgp0551

Zitat:

Original geschrieben von superfast78

Lies mal in deiner Betriebsanleitung nach da steht garantiert drin das kein Benzin mit rein darf.

und in der betriebsanleitung steht auch nix von zubehör radios. somit ist es auch keine gute idee wen man ein anderes radio einbaut?

Zitat:

Original geschrieben von onkel-howdy

Zitat:

Original geschrieben von superfast78

Lies mal in deiner Betriebsanleitung nach da steht garantiert drin das kein Benzin mit rein darf.

und in der betriebsanleitung steht auch nix von zubehör radios. somit ist es auch keine gute idee wen man ein anderes radio einbaut?

Stimmt genau, onkel-howdy!:D

DASS es tatsächlich keine gute Idee ist, kannst Du hier im Forum ja beinahe täglich mitlesen! :):eek:

http://www.motor-talk.de/.../...uschen-entlastungsrelais-t4289065.html

oder

http://www.motor-talk.de/suche.html?...

Auch die Verteilerpumpe wird nur vom Kraftstoff geschmiert, da ist alles was die Schmierwirkung herabsetzt Gift.

Wie schon erwähnt, wenn es Probleme gibt, liegt es meist eher am im Dieselfilter abgeschiedenen Wasser als am Kraftstoff selbst. Also Difi vorm Winter entwässern und wenn wirklich unter -20Grad erwartet werden, dann auf die Premiumdieselsorten zurückgreifen.

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