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Diesel

Themenstarteram 15. April 2019 um 9:20

Ist es sicher ein Euro6 diesel Auto zu kaufen?

ich habe ein Audi A4 von 2015 gefunden und ich habe ein bisschen Angst> ich brauche bitte eure Meinungen. Danke im Voraus

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35 Antworten

Zitat:

@Emsland666 schrieb am 15. April 2019 um 16:21:24 Uhr:

Zitat:

SICHER in Sachen Fahrverbote ist gar nichts (auch kein Beziner). 100%ige Sicherheits gibt es höchstens beim E-Auto.

100 % sicher ist es auch, das das E-Auto in fünf Jahren absolut veraltet ist, da die technische Entwicklung dort sehr große Sprünge macht.

Was ist heute an einem 5 Jahre alten Tesla Modell S, BMW i3, Nissan Leaf oder Renault Zoe absolut veraltet?

Du bekommst als Gebrauchtwagen für einen Rein-Elektro im Verhältnis deutlich mehr, als für einen vergleichbaren 5-Jahre-alten Benziner oder Diesel. Ich sehe nicht, dass das in der Zukunft viel anders sein wird. Im Gegenteil, einen heutigen Benziner oder Diesel bekommst Du in 5 Jahren überhaupt nicht mehr los.

Zitat:

@Ali990 schrieb am 9. Februar 2020 um 16:56:18 Uhr:

Damals wurde wiel darüber gesprochen, dass ein Diesel ist zurzeit nicht gut, weil die Situation unkkar ist, und niemand weißt wie wird sich das entwickeln!

Jetzt sehe ich dass bmw, Mercedes und Audi bis jetzt Dieselmotor bauen, ich glaube das reicht um zu wissen, das ein Euro 6 wird sicher bleiben, mindestens für die nächsten 8 Jahren

Deine aktuelle Beobachtung sagt exakt gar nichts aus.

Denn die Frage nach der Sicherheit des Diesels betrifft ja nicht die Existenz. Diesel wirst du noch ewig an der Tankstelle bekommen.

Die Frage der meisten Leute bezieht sich auf den Wertverlust und die Nutzbarkeit. Da hilft dir der aktuelle Stand an Neufahrzeugen nicht. Die Risiken umfassen lokale Fahrverbote und die Besteuerung. Wird Diesel viel teurer, dann wäre der Betrieb deutlich teurer als der eines Benziners und du wirst den Wagen kaum los. Das ist möglich aber unwahrscheinlich und aktuell nicht absehbar.

Die lokalen Fahrverbote hängen an der Abgasnorm. Was BMW 2020 hat eine andere Abgasnorm als dein Diesel von 2015. Es ist denkbar, dass ein 2015er Euro 6b-Diesel ggf. eines Tages in einigen Städten von Fahrverboten betroffen ist. Das mindert den Wert - in der Stadt deutlich und weit entfernt davon nur etwas.

Das ist aber eine Spekulation die du bei jedem Antrieb betreibst. Mein Benziner wäre von vielen Fahrverboten nicht betroffen. Steigt der Ölpreis deutlich, sinkt mein Wagen im Wert - weil dann dessen hoher Verbrauch Kunden abschreckt. Auch beim Elektroauto bist du nicht völlig sicher - je nach technischem Fortschritt kann auch dessen Wertentwicklung mies sein.

Sicherheit hat man also nie. Man ist natürlich weniger gefährdet wenn man keine Fahrzeuge einer auslaufenden Norm kauft. Wer bei VW günstig einen von zahlreichen Tageszulassungs-Euro-6b gekauft hat, kann in ein paar Jahren richtig Pech haben. Bei einem 2015er Euro6b sehe ich aber kein Problem. Bis der von den Fahrverboten betroffen ist, ist der sowieso nicht mehr allzu viel wert.

Themenstarteram 9. Febuar 2020 um 20:38

Zitat:

@Abkueko schrieb am 9. Februar 2020 um 20:20:38 Uhr:

Zitat:

@Ali990 schrieb am 9. Februar 2020 um 16:56:18 Uhr:

Damals wurde wiel darüber gesprochen, dass ein Diesel ist zurzeit nicht gut, weil die Situation unkkar ist, und niemand weißt wie wird sich das entwickeln!

Jetzt sehe ich dass bmw, Mercedes und Audi bis jetzt Dieselmotor bauen, ich glaube das reicht um zu wissen, das ein Euro 6 wird sicher bleiben, mindestens für die nächsten 8 Jahren

Deine aktuelle Beobachtung sagt exakt gar nichts aus.

Denn die Frage nach der Sicherheit des Diesels betrifft ja nicht die Existenz. Diesel wirst du noch ewig an der Tankstelle bekommen.

Die Frage der meisten Leute bezieht sich auf den Wertverlust und die Nutzbarkeit. Da hilft dir der aktuelle Stand an Neufahrzeugen nicht. Die Risiken umfassen lokale Fahrverbote und die Besteuerung. Wird Diesel viel teurer, dann wäre der Betrieb deutlich teurer als der eines Benziners und du wirst den Wagen kaum los. Das ist möglich aber unwahrscheinlich und aktuell nicht absehbar.

Die lokalen Fahrverbote hängen an der Abgasnorm. Was BMW 2020 hat eine andere Abgasnorm als dein Diesel von 2015. Es ist denkbar, dass ein 2015er Euro 6b-Diesel ggf. eines Tages in einigen Städten von Fahrverboten betroffen ist. Das mindert den Wert - in der Stadt deutlich und weit entfernt davon nur etwas.

Das ist aber eine Spekulation die du bei jedem Antrieb betreibst. Mein Benziner wäre von vielen Fahrverboten nicht betroffen. Steigt der Ölpreis deutlich, sinkt mein Wagen im Wert - weil dann dessen hoher Verbrauch Kunden abschreckt. Auch beim Elektroauto bist du nicht völlig sicher - je nach technischem Fortschritt kann auch dessen Wertentwicklung mies sein.

Sicherheit hat man also nie. Man ist natürlich weniger gefährdet wenn man keine Fahrzeuge einer auslaufenden Norm kauft. Wer bei VW günstig einen von zahlreichen Tageszulassungs-Euro-6b gekauft hat, kann in ein paar Jahren richtig Pech haben. Bei einem 2015er Euro6b sehe ich aber kein Problem. Bis der von den Fahrverboten betroffen ist, ist der sowieso nicht mehr allzu viel wert.

hmmmm logisch, dankeschön

Zitat:

@Chaoz_Mezziah schrieb am 15. April 2019 um 12:18:38 Uhr:

Das Thema gabs hier schon 100 mal.

SICHER in Sachen Fahrverbote ist gar nichts (auch kein Beziner). 100%ige Sicherheits gibt es höchstens beim E-Auto.

Auch E-Autos sind nicht 100% sicher, da einige über ein komplettes Fahrverbot von privaten Autos in bestimmten Bereichen nachdenken. Kommt halt immer auf die Region und das Fahrprofil an, wenn es um die Entscheidung geht, was sich lohnt und was nicht.

Die Klimapolitik kann in 5 Jahren auch wieder ganz anders aussehen. Man weiß es halt nicht. Einen Diesel mit nicht aktueller Abgasnorm zu kaufen birgt dabei halt ein höheres Risiko, als ein Benziner oder elektro.

Innerhalb der 5 Jahre hat sich der Diesel aber hoffentlich bezahlt gemacht, ansonsten hat man eh das falsche Fahrzeug gekauft.

Zitat:

 

Was ist heute an einem 5 Jahre alten Tesla Modell S, BMW i3, Nissan Leaf oder Renault Zoe absolut veraltet?

Wird nicht heute mit Reichweiten von 400 bis 600 km operiert? Vor fünf Jahren wohl eher mit 200 bis 250 km. Das ist im Grund heute Schrottwert im Bereich der E-Fahrzeuge, und die Batterien sind wohl auf;)

Moin,

Und Fortschritt gab es bei Verbrenner nie? Jeder der sich kein neues Auto kaufen KANN - weil die ja doch Recht teuer sind - kann eben nur die Technik von gestern oder vielleicht sogar von Vorgestern kaufen. Das ist heute so, wird morgen so sein und war 1995 auch schon so.

Eine größere Fahrzeugreichweite vergrößert zum einen nur die Anzahl potentieller Nutzer, andererseits verringert sie aber auch durchaus die Effizienz des Gesamtsystems (sofern die Packungsdichte nicht deutlich erhöht wird), da mehr Reichweite bei gleicher Technologie halt immer auch mehr Gewicht bedeutet.

Ich wäre da insgesamt Recht entspannt.

LG Kester

Zitat:

@Emsland666 schrieb am 10. Februar 2020 um 09:09:28 Uhr:

 

Wird nicht heute mit Reichweiten von 400 bis 600 km operiert? Vor fünf Jahren wohl eher mit 200 bis 250 km. Das ist im Grund heute Schrottwert im Bereich der E-Fahrzeuge, und die Batterien sind wohl auf;)

Bei Tesla, Renault oder BMW wird für 8 Jahre eine Kapazität von 70% (66% für den Zoe) garantiert. Würden die Batterien das nicht schaffen, gäbe es die Garantie auch nicht.

Ein Model S 85 von 2014 mit 200.000 km liegt leider immer noch bei >40.000 Euro. Nach Schrottwert sieht das nicht aus.

Ist der Wertverlust bei einem 2014er Diesel wirklich geringer?

Zitat:

@Fix_mit_dem_Fox schrieb am 9. Februar 2020 um 19:43:36 Uhr:

..... Ich sehe nicht, dass das in der Zukunft viel anders sein wird. Im Gegenteil, einen heutigen Benziner oder Diesel bekommst Du in 5 Jahren überhaupt nicht mehr los.

Sagt deine Glaskugel ....

Erst vorherige Woche Diesel für 1,14 getankt ... nach einigen Glaskugelhelden hätte das im Jahr 2020 garnicht sein dürfen ...

Macht was ihr wollt, ich habe mich noch nie von Panikaktionen abschrecken lassen, und kuller mit meinem frisch gekauften gebrauchten EU6 Diesel entspannt über unsere straßen, sogar durch die Berliner Innenstadt .... und verschenken werde ich den Wagen in ein paar Jahren ganz sicher nicht ...;)

Zitat:

 

Bei Tesla, Renault oder BMW wird für 8 Jahre eine Kapazität von 70% (66% für den Zoe) garantiert. Würden die Batterien das nicht schaffen, gäbe es die Garantie auch nicht.

?

Schön und gut. Verbrenner liegen da immer bei 100 %. Das ist der Maßstab.

Zitat:

@Emsland666 schrieb am 10. Februar 2020 um 10:13:40 Uhr:

Zitat:

 

Bei Tesla, Renault oder BMW wird für 8 Jahre eine Kapazität von 70% (66% für den Zoe) garantiert. Würden die Batterien das nicht schaffen, gäbe es die Garantie auch nicht.

?

Schön und gut. Verbrenner liegen da immer bei 100 %. Das ist der Maßstab.

Beim Verbrenner wird der Tank zwar nicht kleiner, dafür unterliegen Motor und Antrieb einem hohen Verschleiß, welchem man nur mit entsprechender Wartung entgegentreten kann. Zumal Verbrenner auch mit der Zeit an Leistung verlieren.

In meinen Augen ist das kein Großes Problem, wenn die Akkus etwas an kapazität einbüßen über die Jahre. Fast alle Teslas mit hohen Laufleistungen liegen noch immer bei über 90%. bei der typischen Nutzungszeit eines modernen Fahrzeugs macht das also nicht wirklich etwas aus. Besonders wenn man zu Hause laden kann, ist es weniger relevant, da man bei Bedarf von zu Hause immer mit "vollem" Tank aufbrechen kann.

Ob man ein Verbrenner in jedem Punkt als Maßstab nehmen sollte? Denke eher nicht. Beide Fahrzeugkonzepte haben grundlegende Vor und auch Nachteile. Wenn die Nachteile einen aber nicht im Alltag tangieren, warum nicht?

Moin,

Das glaube ich nicht :D der Aspekt, dass Leistung verloren geht, der Verbrauch sich erhöht geschieht nur schleichend und wird in der Regel nicht so sehr bemerkt.

Im übrigen bedeutet Garantie - dass diese Zahl nicht unterschritten wird und nicht, dass sie dann exakt da liegt. Und was regelmäßig vergessen wird - es gibt Treibakkus, die bereits deutlich jenseits der 8 Jahre liegen, in jedem Erstgenerations Prius (verkauft seit 2000 in DE, 1997 in JP) und die zweite Generation wird seit 2003 verkauft, dazu die Honda Hybriden, die ähnlich alt sind. Abgesehen von Totaldefekten, sind dort dramatisch abgesunkene Kapazitäten eher die Ausnahme. Ich glaube hier unterschätzt man sehr oft das Batteriemanagement, dass diese Fahrzeuge haben und ist gedanklich mehr bei den regelmäßig misshandelten Alltagsakkus, die sehr oft durch falsches Laden und Nutzen geschädigt werden. In der Regel lassen die Autos die besonders gefährlichen Ladezustände doch gar nicht zu.

Ich glaube nicht, dass dies derartig dramatisch sein wird.

LG Kester

Für den Endverbraucher haben Elektroautos bestimmt mehr Vorteile als die Verbrenner.

Hier ging es aber um Zukunftsfestigkeit - und es ist ja nicht von der Hand zu weisen, daß gerade bei den E-Autos sich sehr viel tut. Selbstredend sind auch fünf oder sieben Jahre alte E-AUtos noch zu verkaufen, jedoch hat sich halt in diesem Zeitraum in Bezug auf Antrieb/Tank wesentlich mehr geändert als bei den Verbrennern.

Moin,

Klar - aber schau dir Mal an, was heute in einem Golf drin ist und was vor 10 Jahren drin war. Die Veränderungen da lagen nur nicht so dramatisch im Bereich des Antriebs. Aber durchaus im Bereich Fahrwerk, Komfort, Connectivity usw. Auch da sehen diese Autos z.T. wirklich alt aus.

Aber genau das ist doch für die meisten Neukäufer der Hauptgrund. Das Durchschnittliche Auto eines Neuwagenkäufers wird ja nicht abgeschafft, weil es defekt ist, sondern weil es etwas neues gibt. Sprich - diese Gruppe Menschen kauft ja nicht ausschließlich nach Bedarf.

LG Kester

Da gibt es ja keinen großen Unterschied zwischen den Antrieben. Digitales, Apple - Car Play und Assistenzen ändern sich ja bei beiden Antriebsarten in etwa gleich.

Fahrwerk, Komfort würde ich eher zum Nachteil des E-Autos auslegen. Ich habe schlechte Erfahrungen mit schwereren, eher höher liegenden Fahrzeugen (welche die E-Autos wegen der Akkus eher sind). Die haben schlechte CW-Werte und liegen nicht so agil auf der Straße wie leichte Fahrzeuge.

Moin,

Was bist du denn gefahren?

Ich bin Zoe gefahren und da die Akkus im Boden waren - Schwerpunkt echt tief. Auch, dass die Fahrwerksabstimmung eher hart war - störte mich jetzt nicht so sehr (ich bin ja Clio RS gewohnt). Klar - das Mehrgewicht auf der Bremse ist halt da, andererseits, sind moderne Autos eh schon teils sinnfrei schwer, dass es kaum noch ins Gewicht fällt (böse gesagt).

Mich störte eher, dass dem Motor ab 70/80 km/h anfängt die Puste auszugehen, dass die Sitze etwas seitenhaltarm sind und die Lenkung eher mitteilungsarm - aber das habe ich in anderen nicht sportlich positionierten Autos ähnlich.

Aber ich denke da ist ggü. Den meisten SUVs jetzt kein dramatischer Nachteil. Vielleicht gehörst du da so ein wenig zu den Dinosauriern wie auch ich und legst Wert auf Dinge, die einfach Stück für Stück aussterben, weil die Masse das nicht mehr nachfragt?

LG Kester

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