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Die Suche nach dem zuverlässigsten Auto

Themenstarteram 23. Oktober 2018 um 19:12

Hallo,

Das hier ist nur indirekt als "Kaufberatung" zu verstehen, bzw ist es eher ein Hirngespinst und Überlegung meinerseits. Würde mich gerne mal diesbezüglich mit euch darüber austauschen...

Also...........

Ich möchte eigentlich gern ein Auto haben welches so zuverlässig wie möglich ist. Etwas was mit regelmäßiger Pflege zufrieden ist und nicht alle 2 Monate kaputt wird und in die Werkstatt muss (so wie es bisher bei allen meiner Autos in den letzten Jahren war...)

Das Problem dabei: Sofern es sich irgendwie verhindern lässt, will ich keine neuen Autos haben.

Ich will meine Autos analog und technisch simpel und brauche keine riesigen Ipads in der Mittelkonsole, tausend Blinklichter und Piepsgeräusche, Abstandsensor, automatische Reifendrucksensoren und sonst was für Unsinnigkeiten die uns heutzutage als Notwendig verkauft werden. Simpel ist besser meiner Ansicht nach.

Was sind so nach euren Erfahrungen die zuverlässigsten Autos die ihr kennt bzw mal hattet?

Teil dieser Überlegung ist auch die Wartungsfreundlichkeit. Etwas möglich simples mit (alter) Technik die evtl auch von einem Nicht-Mechaniker gewartet werden kann ist sehr positiv.

Etwas altes in brauchbarem Zustand schlägt meiner Meinung hier alles neue High-tech Klumpert. Oder wie seht ihr das?

 

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51 Antworten

Nun, ich glaube zu verstehen was Du meinst. Aber bedenke dabei - etwas altes ist eben auch alt und (mehr oder weniger) verschlissen worden. Wenn Du das simple alte heute noch neu kaufen könntest, dann könnte man da evtl Vorteile sehen. Aber so ist es ja nicht. Wenn Du simple Technik willst - wie alt soll das Auto denn sein? Unser ältester ist von 1994 - und besitzt Airbags (inkl. des zugehörigen Steuergerätes), ABS (inkl. des zugehörigen Steuergerätes), el. Fenster rundum, ZV mit Fernbedienung, Türen mit elektrischer Zuziehung, Klimaautomatik, Reifendruckkontrolle sowie Überwachung von Bremsleuchten und weiteren Pipifax. Zugegeben, das war 1994 auch in der Oberklasse noch nicht überall angekommen. Aber auch die Mittelklasse der 90er steckt schon voller Elektronik. Und bei Fahrzeugen aus den 80ern kämpfst Du gegen Rost, alle möglichen Alterungserscheinungen, bekommst teilweise keine Teile oder rennst denen evtl ewig hinterher ...

Und meine alte Oberklasse aus 1994 mit 3.2 V6 und 205PS wird in jeder (!) Disziplin von einem modernen Kompakten (in unserem Fall ein 1.5 Turbo mit 182PS) geschlagen: Beschleunigung, Verbrauch, Handlichkeit und Fahrverhalten, Bequemlichkeit, Ausstattung. Und der Neue ist eben auch über 20 Jahre weniger gebraucht und weniger gealtert.

Ich würde für den sicheren Alltag kein altes Auto haben wollen. Und bei dem was Du suchst, muss es schon wirklich 25+ alt sein. Oder ein Kleinstwagen - in denen moderne Errungenschaften verspätet eingeführt wurden.

Zwischenweg wäre ein junger gebrauchter Wagen mit einem der letzten Saugbenziner und Sparausstattung.

Aber ob das auf Dauer zufrieden macht ... ich genieße eben schon manche Annehmlichkeit der von Dir als Unsinnigkeiten Bezeichneten Ausstattungen.

Geht es um den Zeitaufwand für die Pflege oder um die Kosten? Wenn es um die Kosten geht dürfte Dacia unschlagbar sein. Was man da bei einem Neuwagen spart, ist durch Reparaturen kaum wieder aufzuholen. Außerdem relativ simple Fahrzeuge.

Aber ansonsten: alt ist alt...

Zitat:

@Emsland666 schrieb am 23. Oktober 2018 um 20:13:48 Uhr:

Geht es um den Zeitaufwand für die Pflege oder um die Kosten? Wenn es um die Kosten geht dürfte Dacia unschlagbar sein. Was man da bei einem Neuwagen spart, ist durch Reparaturen kaum wieder aufzuholen. Außerdem relativ simple Fahrzeuge.

Aber ansonsten: alt ist alt...

Sehe ich auch so.:)

Ich fahr so'nen Kandidaten, ganzjährig als Alltagsauto ---> BMW E30 (Info also aus 1. Hand (und nicht nur vom Lesen-Hören-Sagen) :

'89er 318i touring, gekauft mit 328.000, momentan 627.000 km, gut + günstig und läuft . . . und läuft . . . und läuft . . . und läuft . . . und läuft . . . und läuft . . . und läuft . . .

mit 7,3 l/100km, siehe auch spritmonitor (auch dank mittlerweile längerer HA-Übersetzung vom 323i, Diff war bei 400.000 mal defekt ---> längere Übersetzung eingebaut, mit 30 € obendrein fast geschenkt)

-- Ok, 2x stehengeblieben in meinen 13 Jahren. Beide Male Benzinpumpe aufgebraucht (passiert aber jedem Einspritzauto irgendwann mal. Kupferkollektor komplett abgenutzt, Kohlen waren noch lang genug. 1. mal gebrauchte eingebaut unterwegs am Straßenrand (1km vom Autoverwerter weg und wochentags, Glück im Unglück ;-), 2. mal fast vor der Haustür, dann neue eingebaut. Müßt aber eigentlich auch so langsam wieder fällig sein . . . war 'ne 30 € Pumpe, damals die billigste über ebay . . .

-- Ok, waren auch schon einige Reparaturen dran : 2x Getriebe, 1x Diff (die 3 Sachen zusammen unter 100 €), paar Ecken schweißen. Ansonsten eher die üblichen Verschleißteile/-reparaturen wie bei anderen auch. Aber irgendwie doch recht wenig im Vergleich. Und das trotz meist der günstigsten Teile (gebraucht + neu).

Wen(n)'s interessiert, hier paar Links, brauch ich nicht alles neu schreiben :

https://www.motortests.de/auto/bmw/3er/e30/318i-touring-ftId141168

https://www.motor-talk.de/.../...celift-bj2003-143ps-t6468227.html?...

https://www.motor-talk.de/.../...stiges-auto-gesucht-t6462981.html?...

Dazu rechtzeitig was gegen den Rost machen (fettige Hohlraumkonservierung ist da mein Favorit)

https://www.oldtimer-markt.de/rostschutztest

und nicht ständig fahren wie ein Bekloppter (höchstens ab und zu mal ;-) ), dann kann eigentlich nix mehr großartig schiefgehen.

 

. . . das muß so'n Dacia erstmal schaffen ;-)

Ansonsten ist das "Dacia-Prinzip" ---> (halbwegs) einfache Technik zum günstigen Preis ja auch gar nicht soo verkehrt.

Und mit ausreichend Hege + Pflege könnte der durchaus auch lang leben.

Und wer die nicht mag : Golf 2 ist noch so'n "simpel + einfach"-Kandidat für langes Leben.

Ich weiß nicht ob man das so pauschal sagen kann, die einen Autos haben tolle Motoren aber rosten, die anderen rosten nicht, aber haben scheiß Motoren. Ansonsten sehe ich das grundsätzlich genau so.

Bin selber nie einen gefahren, aber ich denke der Audi 80 B4 gehört mit zu den solidesten Autos überhaupt, Golf 4/Octavia I hört man auch wenig schlechtes. Der Golf 3 wäre ein Beispiel für sehr haltbare Motoren, aber marode Karosserie.

Ein A4 B6 als 1.8T oder 2.0 (nicht FSI) sollte denke ich auch ein gutes und haltbares Auto sein und noch nicht zu alt. Allgemein hat der 1.6er von VW mit 102PS einen sehr guten Ruf, wäre eben die Frage was die beste Karosserie dazu ist.

Wenn günstig, dann Dacia oder den Fiat Tipo. Kauf dir die Dinger als Neuwagen, Fluid Film auf den Unterboden und Hohlraumkonservierung. Wenn du dann noch die Wartungsintervalle einhältst, dann dürftest du stressfreie und günstige Fahrzeuge kriegen.

Ich denke mal persönliche Erfahrungen mit Autos sind zum Grossteil Glückssache.

Mein persönlich grösster Glücksgriff war in den 90ern ein gebrauchter Honda-Prelude, das erste Modell davon, mit dem Plastik-Spoiler auf dem Kofferraum.

Der war 6 Jahre alt als ich ihn gekauft habe, ich hatte ihn 10 Jahre lang, gute 200.000km hatte er am Ende, aber ausser dem üblichen Verschleiss ala mal Bremsen und 1x Kupplung war da nie was dran.

Ich hätte den auch noch länger gefahren, wenn mir nicht ein Fahranfänger hinten drauf gefahren wäre.

Zur Zeit fahre ich seit 2004 einen Peugeot 206cc, der macht nu nach 14 Jahren schlapp, da kommt so ziemlich alles auf einmal daher, aber vorher war da nie was dran.

Das absolut unverwüstlichste Auto was ich aus eigener Erfahrung kenne hatte mein Vater vor fast 50 Jahren, Mercedes 230/6.

Den hatten meine Eltern 15 Jahre, dann haben sie ihn meiner Schwester geschenkt und die hatte ihn nochmal 10 Jahre, alles ohne je irgendeine Reparatur (ausser üblichem Verschleiss) gehabt zu haben.

Moin,

Die Antwort lautet - jedes und keines. Wieso?

Grundsätzlich iat so ziemlich jedes in den letzten 10-20 Jahren verkauftes Auto zuverlässig. Bis auf sehr krasse Ausnahmen fahren sie beinahe immer und sind selten alle 2 Monate in der Werkstatt.

Und wieso dann gleichzeitig keines? Weil es KEIN Auto gibt, dass ohne typische Macken und Schwachstellen wäre und ebenso keines, dass verschleißfrei wäre.

Wir reden bei jeder Kaufberatung von Risiken und Risikoabschätzungen. Nehmen wir als Beispiel einen Golf VI 1.4 TSI - sicherlich ein riskanteres Fahrzeug, wegen der potentiellen Schwachstelle Steuerkette. Aber - zuverlässig ist der sogar sehr, wenn man die Steuerkette nicht ignoriert, dann fährt der Wagen ohne Panne ganz lange, auch was den typischen TÜV relevanten Verschleiß angeht - schneidet er ziemlich gut ab. Man muss halt - je nach Jahresfahrleistung alle 1.5-5 Jahre mit einer 1500€ Reparatur kalkulieren. Unzuverlässig ist der Wagen deshalb weder nach klassischer noch nach deiner Definition.

Auch den Aposteln des früher war alles besser zu glauben ist - naja - riskant. Elektronik in Autos gibt es seit ca. 1970, wenn ich mich richtig erinnere. Und jeder, der sich minimal mit Statistiken auskennt wird nach ein paar Minuten erkennen - Autos mit Elektronik sind im Durchschnitt langlebiger und besser als solche ohne oder mit sehr wenig davon. Gut - die Elektronik wird nur einen begrenzten Beitrag dazu leisten, weil eben auch viele andere Fortschritte passiert sind - aber ich hatte mehrere Fahrzeuge, die zumindest noch teilweise mechanische Zündanlagen hatten, die Vergaser hatten - und da war es üblich, dass man alle 15-20tkm eben Unterbrecherkontakte, Verteilerfinger, Düsen oder Membranen erneuern musste. Machte man das nicht - dann war es um die Zuverlässigkeit schnell geschehen. Der Punkt ist - das war normal und hat wenig gekostet - deshalb verdrängt man es. Heute sind manche Wartungen seltener, manche Defekte sogar recht exotisch - ABER anstelle von 10€ bekommst du eben eine Rechnung über 1000€. Wieso? Weil früher jede Funktion sein Bauteil hatte, dass entsprechend auch getauscht werden konnte - heute gibt es manchmal eine Box für 100 Funktionen - die entsprechend teuer ist, aber man eben nur sehr schwer die einzelne Funktion reparieren kann. An die 1000€ Reparatur wirst du dich aber auch in 25 Jahren noch erinnern. Insofern wird das kaum so heiß gegessen, wie es gekocht wird. Gute und schlechte Autos hat es übrigens auch schon immer gegeben, meistens sind sie eben nur verschwunden. Der Oldiemarkt ist da nämlich nicht so wirklich repräsentativ - er bildet nur das ab, was entweder besonders kultig, wertvoll oder gut war. Wann hast du z.B. das letzte mal einen Renault 25 oder Fiat Regata gesehen?

LG Kester

Zitat:

@OO--II--OO schrieb am 23. Oktober 2018 um 20:43:37 Uhr:

Ich fahr so'nen Kandidaten, ganzjährig als Alltagsauto ---> BMW E30 (Info also aus 1. Hand (und nicht nur vom Lesen-Hören-Sagen) :

'89er 318i touring, gekauft mit 328.000, momentan 627.000 km, gut + günstig und läuft . . . und läuft . . . und läuft . . . und läuft . . . und läuft . . . und läuft . . . und läuft . . .

mit 7,3 l/100km, siehe auch spritmonitor (auch dank mittlerweile längerer HA-Übersetzung vom 323i, Diff war bei 400.000 mal defekt ---> längere Übersetzung eingebaut, mit 30 € obendrein fast geschenkt)

-- Ok, 2x stehengeblieben in meinen 13 Jahren. Beide Male Benzinpumpe aufgebraucht (passiert aber jedem Einspritzauto irgendwann mal. Kupferkollektor komplett abgenutzt, Kohlen waren noch lang genug. 1. mal gebrauchte eingebaut unterwegs am Straßenrand (1km vom Autoverwerter weg und wochentags, Glück im Unglück ;-), 2. mal fast vor der Haustür, dann neue eingebaut. Müßt aber eigentlich auch so langsam wieder fällig sein . . . war 'ne 30 € Pumpe, damals die billigste über ebay . . .

-- Ok, waren auch schon einige Reparaturen dran : 2x Getriebe, 1x Diff (die 3 Sachen zusammen unter 100 €), paar Ecken schweißen. Ansonsten eher die üblichen Verschleißteile/-reparaturen wie bei anderen auch. Aber irgendwie doch recht wenig im Vergleich. Und das trotz meist der günstigsten Teile (gebraucht + neu).

Wen(n)'s interessiert, hier paar Links, brauch ich nicht alles neu schreiben :

https://www.motortests.de/auto/bmw/3er/e30/318i-touring-ftId141168

https://www.motor-talk.de/.../...celift-bj2003-143ps-t6468227.html?...

https://www.motor-talk.de/.../...stiges-auto-gesucht-t6462981.html?...

Dazu rechtzeitig was gegen den Rost machen (fettige Hohlraumkonservierung ist da mein Favorit)

https://www.oldtimer-markt.de/rostschutztest

und nicht ständig fahren wie ein Bekloppter (höchstens ab und zu mal ;-) ), dann kann eigentlich nix mehr großartig schiefgehen.

 

. . . das muß so'n Dacia erstmal schaffen ;-)

Ansonsten ist das "Dacia-Prinzip" ---> (halbwegs) einfache Technik zum günstigen Preis ja auch gar nicht soo verkehrt.

Und mit ausreichend Hege + Pflege könnte der durchaus auch lang leben.

Und wer die nicht mag : Golf 2 ist noch so'n "simpel + einfach"-Kandidat für langes Leben.

Moin,

dann breche ich auch mal eine Lanze für BMW! Mein aktuelles und zuverlässigstes Auto ist der BMW E36/ 328i! Fahre seit über 40.Jahren diverse Autos und Marken, aber der E36 ist der Wagen der außer Verschleißteile immer ohne Probleme lief. Der Motor ist eh ein Langläufer, man sollte wie alle Autos aus den alten Jahren ehr auf Rostvorsorge achten.

Das Problem ist das viel sog. elektronischer Firlefanz sehr sinnvoll und teilweise sogar vorgeschrieben ist.

Beispiele: Ein ABS oder ESP oder gar Airbag/Gurtstraffer sind extrem sinnvoll und auf diese Deteils möchte wohl keine halbwegs normal denkender Autofahrer verzichten. In den Motoren ist es noch extremer: Ein sparsamer und Leistungsstarker Motor, wie er heute in den Autos verwendet wird, ist mit nem Vergaser und mechanischer Steuerrung garnicht zu konstruieren. Schau Dir mal den, ach so tollen, Käfer an. Der soff ohne Ende, hatte kaum Leistung, war nach 100.000 km (meist) am Ende, war extrem unbequem (eng ohne funktionierende Heizung oder Gebläse) aber es war DAS Auto schlechthin. Jeder Kleinstwagen hat heute in der basis mehr zu bieten. Und sowas wie eine Reifendruckkontrolle ist sogar gestzlich vorgeschrieben.

Alt ist nicht immer besser und die Wahrscheinlichkeit das ein winziges mechaisches bauteil kaputt geht ist weitaus höher als eine elektronische Steuerung. Die Elektronisk ist nämlich nahezu verschleißfrei.

Zitat:

@StephanRE schrieb am 24. Oktober 2018 um 19:51:22 Uhr:

Das Problem ist das viel sog. elektronischer Firlefanz sehr sinnvoll und teilweise sogar vorgeschrieben ist.

Beispiele: Ein ABS oder ESP oder gar Airbag/Gurtstraffer sind extrem sinnvoll und auf diese Deteils möchte wohl keine halbwegs normal denkender Autofahrer verzichten. In den Motoren ist es noch extremer: Ein sparsamer und Leistungsstarker Motor, wie er heute in den Autos verwendet wird, ist mit nem Vergaser und mechanischer Steuerrung garnicht zu konstruieren. Schau Dir mal den, ach so tollen, Käfer an. Der soff ohne Ende, hatte kaum Leistung, war nach 100.000 km (meist) am Ende, war extrem unbequem (eng ohne funktionierende Heizung oder Gebläse) aber es war DAS Auto schlechthin. Jeder Kleinstwagen hat heute in der basis mehr zu bieten. Und sowas wie eine Reifendruckkontrolle ist sogar gestzlich vorgeschrieben.

Alt ist nicht immer besser und die Wahrscheinlichkeit das ein winziges mechaisches bauteil kaputt geht ist weitaus höher als eine elektronische Steuerung. Die Elektronisk ist nämlich nahezu verschleißfrei.

Moin,

verschleißfrei ist die Elektronic, aber gehen trotz allem defekt (Totalausfall)! Ich hatte bei diversen "modernen" Autos, die Steuergeräte ersetzen müssen!! Und die gehen richtig ins Geld! Daher ist Deine Theorie etwas bescheiden! Und es muss ja nicht grade ein Käfer sein.

Aber wie weit zurück willst Du gehen? Steuergeräte gibt’s seit 30 Jahren im Auto.

Der legendäre 300 SL Flügeltürer hatte 1954 bereits eine Bosch Einspritzanlage. Die war zwar mechanisch aber wurde bis in die 90er fast unverändert gebaut. Soviel zum Alter der Technik.

Aber oben bereits erwähnter Ford 6 Zylinder war zwar robiust und nicht tot zu kriegen hatte aber den Sprit eigentlich zur Motorkühlung gebraucht (soviel hat der gesoffen) und der Ölverbrauch war auch gewaltig. Nach heutigen Maßstäben war der 6 Zylinder-Motor eine Katastrophe. Die Elektronik und Elektrik war in den 80er und 90er Jahren wirklich ein häufiges Problem bei allen Autos. Je mehr es davon gab umso anfälliger waren die Autos. Heutzutage hat sich das aber auch gewaltig geändert. Da fliegen sogar Flugzeuge ohne Mechnik (Fly by Wire)

Zitat:

@StephanRE schrieb am 24. Oktober 2018 um 19:51:22 Uhr:

Das Problem ist das viel sog. elektronischer Firlefanz sehr sinnvoll und teilweise sogar vorgeschrieben ist.

Beispiele: Ein ABS oder ESP oder gar Airbag/Gurtstraffer sind extrem sinnvoll und auf diese Deteils möchte wohl keine halbwegs normal denkender Autofahrer verzichten. In den Motoren ist es noch extremer: Ein sparsamer und Leistungsstarker Motor, wie er heute in den Autos verwendet wird, ist mit nem Vergaser und mechanischer Steuerrung garnicht zu konstruieren. Schau Dir mal den, ach so tollen, Käfer an. Der soff ohne Ende, hatte kaum Leistung, war nach 100.000 km (meist) am Ende, war extrem unbequem (eng ohne funktionierende Heizung oder Gebläse) aber es war DAS Auto schlechthin. Jeder Kleinstwagen hat heute in der basis mehr zu bieten. Und sowas wie eine Reifendruckkontrolle ist sogar gestzlich vorgeschrieben.

Alt ist nicht immer besser und die Wahrscheinlichkeit das ein winziges mechanisches bauteil kaputt geht ist weitaus höher als eine elektronische Steuerung. Die Elektronik ist nämlich nahezu verschleißfrei.

Geht ja um DAS zuverlässigste Auto (also insgesamt und nicht nur unter den neueren, oder ?), das kannst ja bei den neuen noch gar nicht so richtig beurteilen, da mußt erstmal 20 + x Jahre ErFAHRung damit sammeln und sich die Spreu vom Weizen trennen lassen.

Wird wahrscheinlich so'n älterer (elektronikfreier ;-) ) Diesel dabei rauskommen (Mercedes 123/124 oder Golf 2 = die Exportschlager nach Afrika. Braucht man ja nur auf die afrikanisch-arabischen Straßen guggen ---> da fahren sie noch immer rum, die Langlebigen + Zuverlässigen).

Meiner hat ja immerhin schon ABS (und kaum hat er 600.000 km drauf, fängt das auch schon ab und zu mal an rumzuzicken . . . Frechheit . . . vielleicht doch nicht soo verschleißfrei. Oder doch nur ein Sensorring verrostet . . . ?

Motronic-Steuergerät (ohne Wegfahrsperre) aber tip-top, LiMa-Regler letztens getauscht (Elektronik ok, aber Kohle zu kurz, hat aber wohl der Regler-Elektronik den Rest gegeben, ging nach Kohle bissl länger machen (rausklopfen) jedenfalls trotzdem nimmer. Aber neu 6 € und 5 min. Arbeit waren echt verschmerzbar.). Und mehr Elektronik ist da nicht dran. Ok, ZV, aber wenn die ausfallen sollte, hab ich ja immer noch Türschlösser . . . andere stehen dann schön blöd da, wenn sich beim der Druck auf den FB-Öffnungsknopf nix mehr tut . . . und die nie benutzten Schlösser (bzw. DAS (letzte verbliebene), Einzahl) vergammelt sind . . .

Wenn die Elektronik aber sooo toll ist, bin ich mal auf die E-Autos gespannt, die müßten dann ja fast das ewige Leben haben . . . da schaufeln sich die Hersteller womöglich bald ihr eigenes Grab . . . ;-)

Zu seiner Anfanfgszeit war der Käfer bestimmt nicht schlecht, und noch vorher wahrscheinlich Ford Model T ;-)

Mach das mal mit'nem heutigen Auto :

https://www.motor-talk.de/.../...wer-hat-es-erfunden-t6265803.html?...

Wo fang'mer also an mit der Suche ?

Ansonsten nehmen wir so einen, da steht's ja schließlich drauf : https://www.google.com/search?...

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