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Die STVO in Theorie und Praxis- ein Erfahrungsbericht

Themenstarteram 23. Februar 2019 um 11:31

Hallo ans Forum.

Habe seit einigen Jahrzehnten meinen Lappen, fahre täglich und bin echt sonst auch noch recht frisch in der Birne. Manchmal gibt es aber Zeiten an denen ich echt an meinem Verstand zweifle- oder viel mehr am Sozialverhalten mancher Zeitgenossen.

Geschehen gestern....

Autobahn mit mäßigem Verkehsaufkommen...

Vor mir einige langsamere Verkehsteilnehmer-unter anderem erkannte ich auch einen Sattelzug für Baustellenfahrzeuge. Zu diesem komme dann gleich noch.

Keine Geschwindigkeitsbegrenzung.

Also Spiegeblick,

Schulterblick,blinken und nochmaliges checken ob links frei und los gingen die Überholvorgänge...

Ersten überholt, zweiten überholt- dann kam besagter Sattelzug welcher einen langsameren LKW als er es war vor sich hatte...

Mittlerweile hatte ich kontinuierlich zwischen 120 und 130 drauf, alles entspannt, keiner hinter mir auf der linken Spur.

Besagter LKW hatte mittlerweile den Blinker gesetzt, was für ihn wohl sowas wie ein "Freibrief zum ausscheren" war. Das sah ich noch und befand mich gleich drauf auf Höhe seines Sattelhängers.

Durch diese offenkundige Denkweise des Probanten Marke LKW Fahrer

änderte sich die Situation schlagartig beim Blick aus meinem Seitenfenster.

Da registrierte ich nämlich das sich der Sattel auf die linke Spur und mich und mein Fahrzeug zu bewegte und der Vollhorst (Entschuldigung, meine subjektive Meinung) seine Zugmaschine nach links zog.

Also nun links die Leitplanke und rechts ein Sattelzug der die Fahrbahn schön langsam enger und enger machte.

Zugmaschine vor mir und langer Sattel neben mir.

Also Sattel gleich da wo ICH JETZT bin...

Tolle Vorstellung!!!!

Maßnahme - Bremsen auf ca. 60 runter und das bisschen was links noch blieb bis zur Planke noch genutzt.

Danach mal freundlich gehupt.

ENDLICH HINTER IHM!!!

Danach beschleunigt und wieder auf seiner Höhe mal ein kurzer Blick ins Führerhaus mit einer "was soll das Geste".

Danach lieferte er mir noch einen kostenlosen Mittelfinger.

Dies beeindruckte mich allerdings bei dem was ich täglich auch in Situationen an denen ich nicht beteiligt bin erlebe- GANZ UND GAR NICHT.

Ein dreifaches Hoch auf unsere Gesellschaft und das Sozialverhalten etlicher, welches sich am häufigsten im Strassenverkehr widerspiegelt.

Lesen lernen ist so leicht, so kann man auch ganz klar in der STVO sinngemäß lesen:

"Vor dem Aussscheren auf die Überholspur blinken und überzeugen ob frei..."

 

Ich stelle das hier mal ein, zur gefälligen Beurteilung und für eigene Erfahrungsberichte.

Beste Antwort im Thema

Zitat:

@Gleiterfahrer schrieb am 23. Februar 2019 um 12:05:47 Uhr:

Zum Anhalten zwingen und ihm die STVZO einbläuen ?

Warum? Die wurde doch hier gar nicht tangiert.

Zumindest hat der TE nichts davon geschrieben, daß der LKW gegen Zulassungsbestimmungen verstoßen hat.

48 weitere Antworten
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48 Antworten
Themenstarteram 24. Februar 2019 um 0:26

Zitat:

@Drahkke schrieb am 23. Februar 2019 um 21:34:08 Uhr:

Zitat:

@Rainer_EHST schrieb am 23. Februar 2019 um 15:27:32 Uhr:

... worüber der LKW-Fahrer mit seiner Geste nur seine Verwunderung ("Warum biste denn nicht einfach weitergefahren?") zum Ausdruck gebracht hat.

Auch hierin erkenne ich Defizite, die ihn für den gewählten Beruf ungeeignet erscheinen lassen.

[Auf Wunsch des Erstellers entfernt, Moorteufelchen]

Hi!

Zitat:

@Combo59 schrieb am 23. Februar 2019 um 11:31:03 Uhr:

Hallo ans Forum.

Habe seit einigen Jahrzehnten meinen Lappen, fahre täglich und bin echt sonst auch noch recht frisch in der Birne. Manchmal gibt es aber Zeiten an denen ich echt an meinem Verstand zweifle- oder viel mehr am Sozialverhalten mancher Zeitgenossen.

Geschehen gestern....

Autobahn mit mäßigem Verkehsaufkommen...

Vor mir einige langsamere Verkehsteilnehmer-unter anderem erkannte ich auch einen Sattelzug für Baustellenfahrzeuge. Zu diesem komme dann gleich noch.

Keine Geschwindigkeitsbegrenzung.

Also Spiegeblick,

Schulterblick,blinken und nochmaliges checken ob links frei und los gingen die Überholvorgänge...

Ersten überholt, zweiten überholt- dann kam besagter Sattelzug welcher einen langsameren LKW als er es war vor sich hatte...

Mittlerweile hatte ich kontinuierlich zwischen 120 und 130 drauf, alles entspannt, keiner hinter mir auf der linken Spur.

Besagter LKW hatte mittlerweile den Blinker gesetzt, was für ihn wohl sowas wie ein "Freibrief zum ausscheren" war. Das sah ich noch und befand mich gleich drauf auf Höhe seines Sattelhängers.

Durch diese offenkundige Denkweise des Probanten Marke LKW Fahrer

änderte sich die Situation schlagartig beim Blick aus meinem Seitenfenster.

Da registrierte ich nämlich das sich der Sattel auf die linke Spur und mich und mein Fahrzeug zu bewegte und der Vollhorst (Entschuldigung, meine subjektive Meinung) seine Zugmaschine nach links zog.

Also nun links die Leitplanke und rechts ein Sattelzug der die Fahrbahn schön langsam enger und enger machte.

Zugmaschine vor mir und langer Sattel neben mir.

Also Sattel gleich da wo ICH JETZT bin...

Tolle Vorstellung!!!!

Maßnahme - Bremsen auf ca. 60 runter und das bisschen was links noch blieb bis zur Planke noch genutzt.

Danach mal freundlich gehupt.

ENDLICH HINTER IHM!!!

Danach beschleunigt und wieder auf seiner Höhe mal ein kurzer Blick ins Führerhaus mit einer "was soll das Geste".

Danach lieferte er mir noch einen kostenlosen Mittelfinger.

Dies beeindruckte mich allerdings bei dem was ich täglich auch in Situationen an denen ich nicht beteiligt bin erlebe- GANZ UND GAR NICHT.

Ein dreifaches Hoch auf unsere Gesellschaft und das Sozialverhalten etlicher, welches sich am häufigsten im Strassenverkehr widerspiegelt.

Lesen lernen ist so leicht, so kann man auch ganz klar in der STVO sinngemäß lesen:

"Vor dem Aussscheren auf die Überholspur blinken und überzeugen ob frei..."

 

Ich stelle das hier mal ein, zur gefälligen Beurteilung und für eigene Erfahrungsberichte.

Das ist mittlerweile Alltag.

Du kannst davon ausgehen, dass er keinen Fehler gemacht, sondern dies ganz bewusst durchgezogen hat,

Die LKWs mit alternativ sozialisierten Fahrern aus Osteuropa sind aktuell die schlimmste Pest auf den Autobahnen.

Man muss wirklich höllisch aufpassen, denn auch ohne Überholabsicht machen die Jungs ja gerne mal Schlenker, wenn sie SMSen oder den Video wechseln.

Die Polizei filzt lieber PKW-Fahrer, denn die sind mit geringerer Wahrscheinlichkeit bewaffnet und pleite.

Was bin ich froh, dass ich beruflich kaum noch fahren muss.+

In Deutschland geht vieles den Bach runter, u.a. eben auch der Stil auf der Autobahn.

Früher hatte man 0,001% Deppen im BMW, die herumgedrängelt hatten und 15% Deppen im Passat, die gepennt haben. Dazu 2% unfähige LKW-Fahrer.

Heute gibt es die Audi A4-Kutscher (1%), die Caddy-Schnarcher (25%) und 15% völlig asoziale LKW-Fahrer.

Und dann glauben unsere Ökos, ein Tempolimit von 130 wäre die Lösung.

Traurig.

HC

Zitat:

@hellcat500 schrieb am 24. Februar 2019 um 06:39:31 Uhr:

Die LKWs mit alternativ sozialisierten Fahrern aus Osteuropa sind aktuell die schlimmste Pest auf den Autobahnen.

Leider nicht nur dort. Schlimmer ist es, wenn sie für hiesige Speditionen oder Paketdienste fahren...

Bei den letzten Qualitätsbeiträgen fern jeden gesunden Menschenverstandes ist hier dann auch schon Ende Gelände. So viel fremdschämen geht ja schon gar nicht mehr :rolleyes:

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