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Die optimale LKW-Kabine

Themenstarteram 5. Mai 2012 um 21:06

Hi zusammen!

Da ich mir inzwischen eine Weile lang Gedanken darum mache, wie die perfekte Fernverkehrskabine aussehen soll, würde ich gern von euch mal eure Meinungen hören!

Vorgabe bei allem: keine Traumtänzereien, es bleibt bei den Euro-Maßen, also 4 m hoch, 2.5 breit, und 2.35 m Fahrerhaustiefe... Und: es sollte eurer Meinung nach die Fahr- und Lebensqualität in der Hütte verbessern, Vollederausstattung ist also auch nicht gefragt ;)

so als Beispiel ein paar Gedanken von mir:

-Solofahrerausstattung Serie... bringt Platz und die wenigsten Firmen fahren noch doppelt... die Doppelausstattung kann dafür Aufpreis kosten, wenn man's denn unbedingt haben muss...

-Dafür könnte man wie z. B. Iveco, nur noch zwei Dächer anbieten, nämlich ganz hoch oder Autotransporter... da kommt dann gar keine Diskussion auf, ob der Boss den Aufpreis zahlt, und durch die Stückzahl käme das auch den Hersteller in etwa das Gleiche...

-Möglichst flache Armaturenbretter! Das Cockpitfeeling schön und gut, aber wenn ich mir die ganzen "Mittelausbeulungen" ansehe, kosten die fast nen halben Quadratmeter Platz, und das, wo jeder Zentimeter zählt! Dazu gehört auch: Kleinere Lenkräder, bitte! So ein Riesenteil mag zwar sehr männlich rüberkommen, aber in Zeiten von Servo reicht doch auch ein 30er wie im PKW... das ließe sich dann auch besser bzw. vollständiger aus dem Weg klappen: wieder Raumgewinn!

-möglichst variable Ausstattung! Es ist nicht genug Platz da, um jeden Einbau nur eine Funktion wahrnehmen zu lassen. Zu Sitzecke/Sofa umbaubare untere Betten z. B. hätte was (Iveco, oder neuer Actros hat sowas doch auch?!?)... Und: Die integrierten Kopfstützen sollten weg, denn die nehmen Platz weg (mal Lehne umklappen, um gemütlich auf dem unteren Bett sitzend Füße auszustrecken: Fehlanzeige, Kopfstütze hängt am Lenkrad oder Handschuhfach...)

-mehr Ablagen! OK, ist schon besser geworden in den modernen Karren, aber z. B. beim Daf fällt mir das extrem auf: gerade in Griffweite beim Fahren ist da wenig, abgesehen von dem Flaschenhalter... dafür gibts genau gar keine ordentlichen Becher/Tassenhalter (das Loch aufm Kühlschrank zählt ned, was ist, wenn ich da meinen Kaffee drin stehen hab und noch was mehr Milch drin haben will? Pech...)

-Mehr Steckdosen. Heutzutage kommt da doch einiges zusammen: Handy, Firmenhandy, Navi, Laptop, evtl. externe Festplatte, sowas schleppt doch inzwischen fast jeder rum. Wenn dann noch Kaffeemaschine und Fernseher dazukommen, evtl. noch ne Sat- Anlage, wirds ein richtiges Kabelverhau... Drei 24V- und zwei 12V im Armaturenbrett, dazu je 2 12 und 24V an der Rückwand (je eins pro Bett), why not?!? Und: Um mal ne Anleihe aus dem WoMo-Bereich zu nehmen, ein oder zwei 220V-Steckdosen könnte man auch mal anbieten, die zu integrieren wäre jetzt nicht sooooo das Ding... Fällt mir grad ein: Ein Batteriewächter, wie ihn jedes Billigwohnmobil hat, wäre auch sinnvoll!

-anderes Aerodesign: statt den Wohn- und Arbeitsbereich zu beschneiden, könnte man doch mal am unteren Ende, wo heute viel leerer Raum klotzig umbaut wird, die aerodynamische Feile ansetzen! 200 Liter ungenutzter Platz vor dem Radhaus braucht niemand, aber oben müssen Menschen leben und arbeiten, da sollte der Würfel möglichst ein Würfel bleiben!

 

Was habt ihr für Gedanken in Sachen Kabinenoptimierung? Ich bin mal gespannt!

Gruß

Micha

 

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24 Antworten

Hallo

Das hört sich alles toll an. Aber ich denke wenn wir fertig sind mit allen Ideen wird das ding unbezahlbar sein.

Aber nun gut.

Mal so

Du hast ja schon gute Ideen

Mir ist ein ebener Fußboden wichtigCode:

Eine gute Isolierung.

Eine Geräuscharme Standheizung

Vernünftige Matratzen und lattenroste sollten standart sein.

 

 

Themenstarteram 5. Mai 2012 um 22:32

grins... unbezahlbar na ja... ich bin eigentlich sicher, die Hersteller könnten Kabinen mit einem Optimum für den Fahrer bauen, ohne wesentlich teurer zu sein als heute... wirklich teuer werden eh meistens die Luxusvarianten mit Holzdekor, Lederpipapo und am Besten gleich in Kombination mit dem fetten V8...

Meine Überlegungen gehen daher gar nicht mal groß in Richtung Luxus, sondern eher in Richtung "Wie mache ich das Beste aus den vorhandenen paar Kubikmetern"... und: Wenn ich erst mal nach 185 Fahrerhäusern und 253 Ausstattungslinien unterscheide, dann ist das große Haus halt auch das Teuerste, da die Flotten, die die meisten Stückzahlen bringen, halt eh immer die Sparbrötchen kaufen! (Mit einer der Gründe, warum ich in letzter Zeit Iveco immer besser finde: da gibts fast alles, was sinnvoll ist in Serie, und über die Kabine hat sich echt mal einer nen Kopf gemacht... paar Sachen bissl weniger spillerig, und es wäre perfekt...) Und auch da ist lang noch nicht alles Gold. was glänzt, wenn ich mir mal die eingezogenen Hütten von Volvo ansehe, egal, wie hoch die sind...

Gute Isolierung unterstütze ich... sowohl weniger Dieselverbrauch für Standheizung als auch für die Klima sollte auch dem Unternehmer schmecken! Vielleicht könnte man Kabinen ja auch gleich aus Kunststoffsandwich bauen: richtig gemacht spart das zudem noch Gewicht...

Lattenroste wäre auch gut: So hoch kann da der Aufpreis eigentlich nicht sein... muss ja nicht gleich 7zonen elektrisch verstellbar usw sein... Wobei: Ordentliche Matratzen reißen allein auch schon viel!

Ebener Kabinenboden: fände ich persönlich zu diskutieren: Wenn ein Beifahrersitz drin ist, bringt es nicht sooo viel, und zudem erlaubt es ein ebener Boden auch dem Dreck, sich auszubreiten während er beim Motortunnel in den Fußräumen bleibt... Allerdings darf der Tunnelabsatz definitiv möglichst niedrig sein...

Gruß,

Micha

Ich fand die Fahrerkabine von meiner MAN-Sattelzugmaschine schon sehr ideal - das war etwa 1975 - war ein 16-320 - Man konnte im Fahrerhaus fast aufrecht stehen - kleines Lenkrad - Lenkradschaltung - sehr übersichtliches Armaturenbrett - Fein einstellbarer Schwebesitz - Rundum Gardinen - Bett war angenehm breit und ich hatte mir ne gute Madratze besorgt ...mal abgesehen davon das der sehr schnell war :)

Aloha aus Berlin

Ok . Also luxus ist teilweise überflüssig - oder geschmacks sache - dennoch sollte sich der Fahrer auch wohlfühlen .

Denke mal daran wieviel zeit man in der Kiste verbringt , da kann ein wenig luxus auch motivieren.

Ich gebe dir aber vollkommen recht , denke auch das machmal weniger mehr ist.

Und wenn der Hersteller das ein oder andere als Mindestausstattung anbieten würde, könnte das ein richtiger und wichtiger Schritt sein

Naja und ein wenig Leistung ist auch schön. Ich bin der festen Überzeugung das jemand mit mehr leistung entspannnter und schonender Fährt.

Wenn ich immer in der Ölwanne stehe und ständig schalten muß und ständig am limit der Maschine bin ist das nicht förderlich für haltbarkeit und Sprit verbrauch.

Ein entspannter Trucker ist meiner meinung nach der bessere Fahrer.Das kommt dann auch wieder dem Chef zu gute. Ärgern kann man sich über viele andere Dinge unterwegs.

Es muss ja nicht die Premium version sein.

Aber den Chef davon zu überzeugen wird wohl sehr schwer.

Bei großen Flotten wird ja leider meistens an jedem Euro gespart.

 

 

Grundsätzlich finde ich die Idee klasse

Kenne das aus dem Linienbus Bereich, da gibt es einen standardisierten Arbeitsplatz . Dieser ist von den Führenden Herstellern und VDO entwickelt worden.

Dieser soll dem Fahrer eigentlich nur das eingewöhnen auf ein neues Fahrzeug erleichtern. Da die Fahrer teilweise täglich die Fahrzeuge / Hersteller wechseln.

Aber da haben die Hersteller es geschafft sich auch auf ein, ich nenne es mal, Mindes Designe zu einigen.

Also der ebene Boden is iwo ganz Nett aber wie einer sagte ein kleines Tunnelchen ist durchaus Sinnvoll siehe beim DAF der so ca. 10 cmm hat wegen schmutz.

Vernünftiger Einbruchs Schutz, was da mom in Belgien und z.b. Frankreich an der N4 abgeht is grauenvoll.

Das Bett im DAF ist von der Breite und bequemlichkeit OK, aaaaaaaaaaaaaaber trotz meiner nur 70 Kilo hab ich es geschafft das die Matratze schon nach knapp 90000km kuhlen bekommt, also bessere Materialien.

Bessere Sitze in Serie, die billig Camping Klappstühle mit Gurt gehören verboten.

Standklima müsste Serienausstattung sein wie z.B. die Standheizung bei ner KAbine mit Bett.

Etwas Bessere Schalldämmung sollte noch sein, grade weil man an Autobahnen meißtens mit dem Fahrerhaus an der Piste steht oder das nette Beispiel wenn ein Frigo neben einem steht ( also ich hab nichts gegen die Frigo Fahrer, hab auch volles Verständniss nur wenn man schlafen will un dann der Kühler neben einem Los Brüllt is immer Toll :-(

Also wo du 200 Liter ungenutzer Platzt vor dem Radhaus findest weis ich nicht, aber die LKWs die ich kenne die sind da ganz schön zugebaut im und um den Radkasten. Wenn du dir dann z.b. mal den Heizkasten vom Stralis anschaust, dann weist du auch warum da so eine riesen ausbuchtung in der mitte vom Amaturenbrett ist, da ist fast kein platz verschenkt.

Ich find die TGA/TGX XXL Kabine schon recht ausreichend für Europa.

Fast kein Motortunnel, größe Betten und Stehhöhe ist enorm.

Hätten die Jungs von M.A.N den Luftfilter wie früher beim F2000 angebracht, wäre unterm Bett sogar noch mehr Stauraum rausgesprungen.

Was mir bei den "umbaubaren Kabinen a la IVECO usw." nicht gefällt, die Betten werden geteilt, Lattenrost nicht möglich. Somit schlechterer Schlafcomfort.

Schalldämung wäre wirklich ein großes Thema. Da hätten aber auch Rastanlagen und Parkplätze besser geplant werden sollen. Wenn die LKW Stehplätze gleich neben der Leitplanke sind.....ist wohl ein Witz!

Schon mal bei http://www.motis.org/ geguckt! Gibts schon seit ein paar Jahren, aber Sauteuer und Abends kannst du deinen LKW erst Zum Transformer umbauen:D

Deine Vorstellungen in allen Ehren..aber wieso dann nicht gleich DEN Einheits-LKW bauen? :rolleyes:

Außerdem erstreckt sich das LKW Markt nicht nur auf Deutschland sondern ganz Europa + Russland + Türkei etc.

Der Markt für etliche verschiedene Kabinenarten ist also sehr wohl da. Ein "Einheits-Design" wäre eher schlecht.

Es ist ja in anderen Ländern nicht üblich, dass Megaspace oder Super Space Cab fast schon der Standard ist.

In der Türkei sind Axor und Daf CF beliebt. Oder auch MAN TGX mit L Kabine und manueller Handschaltung.

Was will man da mit der "nonplusultra"-Kabine?

Themenstarteram 6. Mai 2012 um 15:30

Tja, die kleinen Hütten fahren nicht nur in der Türkei viel: wenn ich mir die Holländer oder Franzosen ansehe, zumindest die großen Firmen fahren auch lieber CF, Axor oder Renault Premium... Die sind leichter und billiger... und irgendwo muss der höhere Lohn ja auch erwirtschaftet werden...

Bei der Iveco-Kabine ist die Hauptschlafstelle oben, daher machen die geteilten Betten unten ja auch nichts... ich weiß, viele klettern ned gern, aber ich persönlich finde die Teilung in Arbeiten - Wohnen - Schlafen prima... vor allem, da sich das obere Bett samt Bettzeug flach an die Rückwand klappen lässt, und dann kann man in der Hütte schon fast tanzen...

Wenn ich mal ganz spinnen würde, würd ich mir eine ausziehbare Kabine wünschen, wie die Erker an diesen Riesenwohnmobilen: Hinstellen, und das Cockpit einen Meter pneumatisch ausfahren: wenn der Wagen steht, ist die Länge ja recht egal... Das wäre aber eher was für die feuchten Träume ;)

Zitat:

Original geschrieben von michaliegerad

 

Wenn ich mal ganz spinnen würde, würd ich mir eine ausziehbare Kabine wünschen, wie die Erker an diesen Riesenwohnmobilen: Hinstellen, und das Cockpit einen Meter pneumatisch ausfahren: wenn der Wagen steht, ist die Länge ja recht egal... Das wäre aber eher was für die feuchten Träume ;)

Kipp und Tank/Silo Auflieger sind in der Regel kurz genug das Du dir einen Ami Sattel vorspannen kannst. Das duerfte billiger sein als ne ausziehbare Kabine... Soviel Platz kriegt man in einen Euro Frontlenker nicht rein, egal wie man es dreht und wendet. ;)

Gruss, Pete

Ich fände ja das bett vorne über den sitzen nicht schlecht... Da sollte genügend platz für eine breite matratze sein. Sollte aber komplett hochklappbar sein. Ein ebenen boden fände ich schon gut. Beifahrersitz braucht man nicht, also kann der raus. Sollte aber für alle fälle möglich sein einen einzubauen... Hinten ist dann genügend platz für eine miniküche und einen sessel.

Geräuch und wärmedämmung wären in der tat sehr wichtig. Allerdings ist das größte problem die scheiben. Hier könnte man höchstens im stand mit dicken Gardinen nachhelfen...

Ausreichend möglichkeiten sich während der fahrt vor sonnenblendung zu schützen ist auch wichtig.

Mit den steckdosen ist das eh so ne sache. Das gibt doch im endeffekt eh zu viel kabelsalat. Hier legt man sich die kabel für die festen geräte fest. 230v wandler wäre dennoch nicht schlecht.

Von einheitskabine ist dennoch nichts zu halten. Denn zwischen XXL und autotransporter gibts ja noch einiges. Was ist mit pritschen lkw, oder stahltransportern? Die bekommen dann wegen der Aerodynamik die autotransporterhütte? Das wird wohl nicht der sinn sein... Oder der verteilerverkehr... Da reicht ein kleines fahrerhaus mit langer rückwand aus. Vor allem ein fahrerhaus mit 2 stufen weniger...

In hinblich auf die wirtschaftlichkeit halte ich eine aerodynamisch front dennoh für äußerst wichtig... Dann brauchts weniger ktaftstoff und es bleibt mehr von den 4xx Ps übrig... Und darum geht es doch im transportgewerbe...

Der LKW gibt, gab es schon. In USA ist die Production eingestellt. In Australia wird er noch gebaut.

Als Linkslenker wird das Fhrzeug sofort wieder gebaut, wenn die Bestellung 15 Einheiten oder mehr ist.

Freightliner Argosy

Rudiger

http://www.truckpaper.com/listingsdetail/detail.aspx?OHID=3551203&

Eine Einheitskabine fuer ALLE kann es nicht geben, schonmal weil die Anforderungen zu verschieden sind. Ansonsten gibts ja den Renault AE Magnum, da duerfte wohl genug Platz drinne sein?

Allerdings wird sich da der Kollege vom Verteilerdienst fuer den wohl einen Fahrstuhl wuenschen. :D

@ Ruediger: der ist auch nicht schlecht wenn man unbedingt auf der Vorderachse sitzen will... ;)

Gruss, Pete

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