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Deutz 6006

Themenstarteram 9. Juli 2011 um 20:49

Guten Abend, traktorfreunde...

 

mein alter Herr hat sich jetzt spontanerweise nen Deutz 6006 traktor als drittbulldog, für leichte heuarbeiten usw... gekauft...

 

zum traktor:

Bj 72 , 62ps, 7700h,  2 Zapfwellendrehzalen, hab mir sagen lassen, das das schon der neuere Hellgrüne ist.

 

nun wollte ich mich mal bei euch erkundigen, nach erfahrungsberichten, und was an dem "hellgrünen im vergleich zum dunkelgrünen anders ist.. usw usw...

klärts mich einfach mal über den schlepper auf, ich will allles wissen!

 

ich denke die zwei zapfwellengeschwindikkeiten sind 540 und 1000 oder?

 

naja ich hoffe das mir der Schleppper ne lange zeit freude bereitet...

 

vielen dank schonmal für kommende antworten....

 

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33 Antworten
am 9. Juli 2011 um 22:54

Durchaus robuste und langlebige Maschinen mit viel Power und geringem Dieselverbrauch (sehr gering).

Im Vergleich zu den dunklen 06ern dürfte der helle schon das 12/4 Getriebe, den 912er Motor, ein stärkeres Hubwerk und eine größere Hydraulikpumpe haben.

Wenn man die Kühlrippen der Laufbüchsen, den Motorölkühler und die Kühlkanäle der Zylinderköpfe immer schön sauber hält, sind 15.000h durchaus keine Seltenheit.

Schwachstelle bei diesen Schlepper ist die Bremsanlage, egal ob Fuß- oder Handbremse.

Zwei Zapfwellengeschwindigkeiten dürften 540 und 1000 sein, umschaltbar am kleinen Hebel links neben dem Sitz. Nach vorne 540, nach hinten 1000.

Themenstarteram 10. Juli 2011 um 10:16

das hört sich ja ganz gut an,

stimmt, der helle hat 12vorwärts und 4 rückwärtz wogegen beim dunklen nur 9/3 

 

ist die bremsanlage eigentlich kompliziert zum austauschen?

wieviel würde eine servolenkung zum nachrüsten kosten mit einbau?

e-bay servolenkungspaket 700€

Ritec Katalog 1700€ mit tüv   auch ohne einbau....

vielen dank für die infos,  

 

am 10. Juli 2011 um 11:08

kompliziert zu tauschen ist die Bremsanlage nicht, der müßte die großen Trommeln vor der Achse sitzen haben (Bremsbacken sind nur sau teuer für das was sie taugen). Ich meinte das die Bremswirkung nicht so der Brüller ist... und das gleichmäßige einstellen ein Geduldsspiel ist.

Über die Servolenkung kann ich jetzt nichts sagen, der hab ich noch keine nachgerüstet...

 

Gruß

Onkel Tilli

Themenstarteram 11. Juli 2011 um 23:10

jagut servolenkung ist eigentlich auch ohne fl nicht unbedingt nötig,

 

wieviel bar tust du in die reifen?

 

wo stell ich des ein, bei mir bremsen erst beim kräftigem drauzftreten beide räder!

 

hab ihn heut erstmal abgeschmiert, (wieviel schmirnippel hat der schlepper insgesammt?)

morgen bekommt er dann erstmal kat 2 fanghaken verpasst...

Themenstarteram 11. Juli 2011 um 23:26

joa und so sieht das gerät aus...

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+1
am 12. Juli 2011 um 1:26

also ohne FL würde ich mit ca. 2,5 bar fahren, das dürfte ok sein.

Hat der schon die hydraulisch betätigten Bremsen? Da wäre nämlich nichts einzustellen.

Bei mechanisch betätigten Bremsen müßte ein Gestänge unter den Bremspedalen (Trittbrett) zu den Trommeln führen, diese müßten irgendwo ein Gewinde haben, wo man die Stangen kürzen kann (beide gleichmäßig kürzen und dann probieren, und dann mit Sicherheit eine Seite nachstellen, die dann doch wieder zu stark bremst usw. wie ich bereits erwähnt habe).

 

Schmiernippel hat er nicht so viele: Radnaben vorne, Achsschenkel vorne, Mittelachsbolzen, Kupplungsbetätigung (müßte links oder rechts unter dem Trittbrett sitzen), diese etwas sparsam schmieren, damit kein Fett an die Kupplung kommt, ich glaub das wars auch schon. Das Hubwerk besitzt keine Schmiernippel, ich habe aber immer die Verbindung von den Hubarmen zu den Hubstreben gefettet.

 

Zu den Bildern: schick issa

 

Gruß

Onkel Tilli

Themenstarteram 12. Juli 2011 um 23:29

ok, danke...

 

du Wieviel schmirnippel sind des genau? dann kann ich sie einfach abzählen und weis ob ich was vergessen hab....

 

 

zu der glocke gehen gewindestangen, also nix hydraulisch, so kann ich mich dem thema mal annehmen.

 

ich bin schon ganz gespannt den mal im einsatz zu testen, ist halt mal was anderes so nen kleinen Schlepper und ohne feste kabine zu fahren. :-)

 

stimmt des das man den einschalthebel (links nebern lenkrad) der zapfwelle bei längeren fahrten einschalten sollte um irgendwas zu entlasten?

 

ist das getriebeöl und hydrauliok öl getrennt oder schon zusammen?

für was zum teufel ist der hebel, hinterm sitz unten, neben der einfüllverschraubung?

 

gruß

 

 

PS: ist immer ärrgerlich wenn man zu nem traktor keine Bedienungsanleitung bekommt :-(

am 13. Juli 2011 um 0:20

so, der Onkel ist wieder da:

 

Schmiernippel dürften glaub ich sieben sein (kann nicht mehr nachzählen, mein Deutz is weg).

 

Der Hebel links vom Lenkrad ist die Zapfwellenkupplung. Der Hebel sollte nur kurzzeitig ausgerückt sein (also hinten). Bei Straßenfahrten hatte ich immer den Wählhebel auf "0" und die Kupplung eingerückt. Ist besser fürs Ausrücklager...

 

Getriebe und Hydraulik haben einen getrennten Ölhaushalt. Hydrauliköl wird eingefüllt und kontrolliert, wie du schon gesagt hast, hinterm Sitz. Das Getriebe hat eine Kontrollschraube an der .....ich glaube rechten Seite unterm Trittbrett. Da dürfte ein runder Deckel sitzen mit einer dicken Schraube in der Mitte. Dies ist der Sollölstand fürs Getriebe.

 

Der komische Hebel hinterm Sitz ist eine Hubhöhenbegrenzung des Krafthebers. Sinnvoll wenn man z.B. ne HD Presse an die Ackerschiene hängt und versehentlich den Kraftheber betätigt (gibt ne neue Gelenkwelle).

 

Ich hoffe ich konnte dir mal wieder weiterhelfen... ;)

 

Gruß

Onkel Tilli

Themenstarteram 18. Juli 2011 um 13:51

Achso du hast deinen nicht mehr...

 

Aber erstmalmal vielen dank, für dein Fachwissen, ich denke auf das muss ich noch öfters zurückgreifen. :-)

 

ahh ok, dann simmt das doch. Wie ist das bei stehendem motor, also ausgeschaltetem zustand? sollte der da auch immer auf "ein" sein?

 

Ich hab noch nen Newholland T6050 und TL80 und die fahren beide mit Ambra Multi G Hydraulik/Getriebe-öl und in mein D 6006 will ich jetzt auch das selbe reinmachen, um die machschinen nicht mit anderem ÖL zu verschmutzen. Also hinterm sitz neben der Hubhöhenbegrenzung fül ich das hydrauliköl rein, und wo lass ich das Hydrauliköl raus?

 

Wieviel liter Hydrauliköl passen da Rein?

 

Ist zwar zurzeit nicht nötig aber wie glüh ich den eigentlich vor?

ich denke der macht das nicht automatisch wie der T6050 ;-)

 

gruß....

am 18. Juli 2011 um 16:33

Hi!

 

Laß den Kupplungshebel der Zapfwelle immer auf "ein" stehen wenn diese sonst nicht gebraucht wird. Sie ist wirklich nur gedacht zum kurzzeitigen auskuppeln z.B. Fräse oder Kreiselegge am Vorgewende. Das Ausrücklager ist nicht auf Dauerbelastung ausgelegt...

 

Das Multi G Öl kannst du auch in deinem Deutz fahren. Hydraulik sind etwa 15 l und Getriebe sind etwa 35 l.

Ablaßschraube fürs Hydrauliköl? Hm, wo war die jetzt...

Einfachste Möglichkeit: Hydraulikschlauch hinten in den Anschluß und altes Öl mit dem Steuergerät in einen leeren Kanister drücken.

Wichtig: Wenn kein Öl mehr kommt, Motor sofort stoppen, damit die Pumpe nicht trockenläuft.

 

Dein Deutz hat, wenn überhaupt schon, eine Flammglühanlage. Diese wird betätigt indem du den Startknopf nur halb ziehst (leichter Anschlag spürbar). Zur Kontrolle gibts (ich glaub neben dem Zugschalter) ein Glühwendel abgedeckt mit einem runden Lochblech. Wenn diese glüht, ists dem Schlepper warm genug...

 

Gruß

Onkel Tilli

Themenstarteram 18. Juli 2011 um 22:22

Ok, mach ich so... leider hat sich mein vorgänger nicht daran gehalten. :mad:

 

ahh jetzt weis ich wofür das Lochblech ist....

 

Hab am kotflügel nen kleinen Lackschaden entdeckt, wo darunter das alte deutzgrün herausschaut, entweder wurde der kotflügel hinten mal (quasi beifahrersitz) mal ausgetauscht

oder es ist doch das alte dunkelgrüne model umlackiert.

 

aber die alten haben doch kein 12/4 Getriebe oder? :confused:

 

woran kann man diese modelle noch unterscheiden?

 

gruß

 

 

Themenstarteram 18. Juli 2011 um 22:45

ahh da wäre noch ne bitte, die Regelhydraulik wird ja offensichtlich über den oberlenker gesteuert, und ich habe nebern den Heckkraftheber Hebel nochmal nen hebel, den ich genauso verstellen kann.

ich geh mal dafon aus das der was mit der regelhydraulikeinstellung zu tun hat. erklär mir mal bitte wie das funktioniert! danke....

 

am 18. Juli 2011 um 22:47

Wie ich rausgefunden habe gabs den 6006 nur in dunkelgrün. Gebaut wurde er von 1968 - 1974. Danach kam der helle 6206. Ab etwa 1972 gabs das 12/4 Getriebe.

So würde ich mal behaupten, das dein 6006 nur ins helle Grün überlackiert wurde...

Themenstarteram 19. Juli 2011 um 22:39

ja genau, das hab ich auch recherchiert.

verdammt...zu früh gefreut...:D

 

 

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