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Der neue 2011er Ranger - Benzinmotor gasgeeignet?

Ford

Hallo zusammen, ich bin mal neu hier im Ford-Abteil und habe gleich mal eine kleine Frage:

Jetzt wurden ja erste Bilder und erste Fakten zum kommenden Ford Ranger veröffentlicht, ich weiß, ist noch ein Jahr hin bis zum Verkaufstart. Die Rede war in den Pressemitteilungen auch von einem Benzin-Motor, dem sogenannten "2.5 Duratec" mit wohl 200 PS (soll aber wohl nicht nach Deutschland kommen...?) Dieser Motor ist doch sicherlich auch in anderen Fords verbaut, wißt ihr, ob der nach entsprechender Umrüstung auch mit Gas betrieben werden kann? Das wäre doch mal ein klares Novum auf dem deutschen Pickup-Markt zur Verbrauchsoptimierung!

Viele Grüße,

Fren.

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19 Antworten

Hallo der neue Ranger Modell 2012 soll im November 2011 erhältlich sein.

Die Motorisierung für den deutschen Markt besteht aus einem 2.2 Liter Diesel mit 150 PS, den Ford bereits als 2.4er im Landrover Defender verbaut hatte, und einem 3.2 Liter Diesel mit mindestens 200PS.

So jetzt zum geheimnissvollen Benziner. Ich gehe eigentlich davon aus, dass der Ranger auch hier als Benziner erhältlich sein wird. Wenn nicht, dann kann man ja ein EU-Import nehmen. Ich habe meinen Ranger Modell 2010 direkt bei Ford gekauft und konnte keinen Unterschied zwischen meinem Köln-Import oder z.B. einem Dubai Import feststellen. Die Kölner haben ebenfalls noch nicht einmal die Serienbereifung eingetragen! Lediglich die Garantiezeit ist länger.

Allerdings wurde der Benziner ins Programm genommen, um den Uralt-Ranger (Mazda B2500) gegen einen aktuellen Ranger (BT-50) auch in USA und Kanada zu ersetzen. Bisher hatte der Ranger ausschließlich MAZDA Motoren, was sich jetzt erstmalig ändert.

In den USA gilt aber bei Ford eine Faustformel: Benzin für PKWs und Diesel für LKWs. Daher ist der Diesel noch nicht einmal beim F150 drin, der in den USA quasi der "VW Golf" ist. Die haben lediglich fette V8. Das Topmodell des F150, der Raptor, fährt mit 411PS und 6.2 Liter Hubraum immerhin schon 160 km/h ;-) bei angeblichen "sparsamen" 14 Liter im Drittelmix.

Dementsprechend musste der asiatische Winzling "Ranger" in den USA weniger Zylinder und weniger Leistung haben. Es wurde also ein 2.3 Liter 16V mit 125PS und ein 4 Liter V6 mit 160PS eingesetzt.

Wenn jetzt der neue gastaugliche Benziner mit 168PS kommt, dann wird es meiner Meinung nach bestimmt kein moderner 2.5 Liter aus dem hiesigen Fordprogramm, sondern eher wieder ein V6 aus dem amerikanischen Ford-Programm sein. ... ich kann mich da aber irren ... jedenfalls sind die 168PS für den Benziner wohl schon amtlich.

Die Zuladung des neuen Rangers soll bei 1500kg liegen. Die Karosserie bekommt dünnes Blech mit gehärteten Stahlstreben und eine Ladefläche aus Alu. Da ich aber beim aktuellen Modell bereits Sandsäcke im leeren Ranger spazieren fahre, kann ich mir den Sinn der Alu-Ladefläche nicht vorstellen.

Schön ist beim neuen Ranger die el. Bergabfahrkontrolle und die breitere Spur. Beim aktuellen Ranger muss man die teuren Distanzscheiben selber kaufen, um den (P/)LKW von asiatischen Markt auf den europäischen zu adaptieren. In Asien sind die Straßen halt schmäler.

Alle über die Fahrzeughersteller nach Europa importierte Pickups haben Dieselmotoren, soweit ich weiß. Warum sollte Ford beim neuen Ranger eine Ausnahme machen? Es gibt doch nur eine sehr kleine Minderheit von Pickup Fahrern in Deutschland/EU, die bei den extremen Spritpreisen einen Benziner kaufen würden. Ein 4 Zyl. mit 2.2 bis 2,5l wäre unamerikanisch, ein 6 Zyl mit 3 bis 4l Hubraum wäre schon eine feine Sache, schluckt dann aber auch gewaltig. Und der müsste dann noch mal ein Stück günstiger angeboten werden als der kleinste Diesel, damit die LPG Umrüstkosten sich für den Endkunden rechnen.

Ich habe lange überlegt, ob ich mir nicht einen Ranger mit Benzinmotor aus USA kommen lasse, um ihn anschließend auf LPG umzubauen. Das wäre jedoch deutlich teurer geworden, als einen Ranger-Diesel auf dem deutschen Markt zu bestellen. Daher habe ich jetzt noch einen Extracab XL mit Klima über einen Internet Vermittler bei einem deutschen Ford Händler bestellt und erwarte die Auslieferung im Februar oder Anfang März 2011.

Bei dem alten Modell weiß ich noch, was ich habe. Der Neue soll erst mal seine Kinderkrankheiten auskurieren.

Gruß, B

Zitat:

Original geschrieben von unpaved

... Ein 4 Zyl. mit 2.2 bis 2,5l wäre unamerikanisch, ein 6 Zyl mit 3 bis 4l Hubraum wäre schon eine feine Sache, schluckt dann aber auch gewaltig...

Daher habe ich jetzt noch einen Extracab XL mit Klima über einen Internet Vermittler bei einem deutschen Ford Händler bestellt und erwarte die Auslieferung im Februar oder Anfang März 2011.

...

Gruß, B

Mittlerweile bin ich der gleichen Meinung. Wer mich von Früher her kennt, der wird sich sowieso wundern, dass ausgerechnet ich zu einem Dieselfahrer geworden bin.

Aber für LKWs ist der Diesel eben die geeignetere Motorvariante mit einem vernünftigen Mix aus Kraft/Verbrauch/Laufruhe/Langlebigkeit.

Der Ranger ist in den USA ja auch nie richtig mit der "Babymotorisierung" und den geringen Abmessungen angekommen. Hätte er aber statt den oben beschrieben Benzinmotoren einen kräftigen Diesel bekommen, dann wäre er motortechnisch in den USA dem F150 in die Quere gekommen.

Den Kauf eines Diesels habe ich absolut nicht bedauert. Besonders nach der Zugabe von LiquiMollyAdditiven läuft er jetzt sowieso fast wie ein großvolumiger Benziner!

Ich bedaure höchstens nicht den 3.0 gekauft zu haben ;-)

Über den Benzin-Ranger habe ich nur nachgedacht, weil ich in Bezug auf meine Autos bereits vier mal in den letzten Jahren von diesem unseren Staat gründlichst betrogen worden bin:

1. Besteuerung meines 4,2l Toyota HZJ Saugdiesel nicht mehr nach Gewicht, sondern als Wohnmobil (PKW konnte ich gerade noch abwenden, dank Hubdach) - angeblich sollten nur SUVs getroffen werden :(

2. Einrichtung der völlig nutzlosen Fahrverbotszonen im Ruhrgebiet und anderswo mit der Folge des weitgehenden Fahrverbots für den Toyota trotz Extrembesteuerung. Noch bin ich Zonenrandbewohner, aber anders als 1990 wird die Zone nicht zusammenbrechen sondern weiter wachsen und auch die bisher noch freien Teile Deutschlands mehr und mehr überwuchern.

3. Angekündigte Verschärfung der Fahrverbotsregelungen, die auch die rot und gelb plakettierten Fahrzeuge aus den Zonen werfen.

4. Fest geplante Erweiterung der Zonen auf das gesamte Ruhrgebiet.

Den VW Caddy als Alltagsfahrzeug und Nachfolger meines dem Götzen des Feinstaubwahns geopferten Fiat Scudo habe ich deswegen bereits mit Benzin Motor und LPG Anlage gekauft.

Der Nachfolger des HZJ sollte zunächst wegen der Umweltlügen und Strafsteuern unserer Regierungen auch ein Benziner mit LPG werden. Vom Prinzip her halte ich Dieselmotoren für wesentlich besser geeignet, ein Fahrzeug mit 3t oder mehr verbrauchsgünstig anzutreiben. Denn ein entsprechend leistungsfähiger und großer Benzinmotor erzeugt mehr CO2 und verbrennt mehr Primärenergie, als ein entsprechender Dieselmotor. Der Wirkungsgrad des Diesel ist nun mal besser. Aber da LPG bis 2018 steuerbegünstigt ist, wäre der Betrieb mit Benzinmotor trotz mehr Verbrauch und mehr CO2 sogar preisgünstiger. Aber was soll man machen, wenn das nicht angeboten wird und der Selbstimport sich nicht rechnet? Ich hätte natürlich einen echten US-Pickup mit 'richtigem' V8 kaufen können, aber die sind mir zu groß im Stadtverkehr und zu schwer (wg. 3,5t Regelung) bei der benötigten Zuladung von über 1000kg.

Ich hoffe nur, dass dieser Staat nicht als nächstes die jetzt noch als angeblich umweltfreundlich definierten KFZ mit grünen Plaketten verfolgt, damit nicht mein neuer Euro 4 Ranger Bj. 2011 im Jahr 2014 bis 2016 ausge-ranger-t werden muss. Bis Ende 2016 muss er mindestens deutschlandweit fahren dürfen, dann gehe ich frühestens in Rente und werde umgehend in eine Umgebung mit weniger staatlicher Repression umsiedeln.

Gruß, BB

Zitat:

...

Ich hoffe nur, dass dieser Staat nicht als nächstes die jetzt noch als angeblich umweltfreundlich definierten KFZ mit grünen Plaketten verfolgt, damit nicht mein neuer Euro 4 Ranger Bj. 2011 im Jahr 2014 bis 2016 ausge-ranger-t werden muss. Bis Ende 2016 muss er mindestens deutschlandweit fahren dürfen, dann gehe ich frühestens in Rente und werde umgehend in eine Umgebung mit weniger staatlicher Repression umsiedeln.

Gruß, BB

Hallo BB,

es tut mir leid, was Du schon alles erlebt hast. Ich kenne diesen "Umweltwahn ohne wirkliche Begründung" schon lange aus meinem Hobbybereich - Oldtimer. Wir sind auch dieses Jahr wieder auf der Techno Classica, wo es sich seit Jahre auch viel um das Thema Umwelt, Kat und LPG dreht.

Meinen Oldtimer hatte ich schon vor der Steuerbegünstigung mit einem Kat "verbessert". Die Boschwerkstatt, die die Messung vorgenommen hat, sagte mir nur es wäre eigentlich ein Witz. Laut Anzeige war auch vor dem Kat kaum etwas messbar - auf dem Papier sah das allerdings anders aus, denn die Schadstoffklasse änderte sich und der Verbrauch auch (+2 Liter pro 100km!).

Auch der Ranger, egal ob Euro4 oder Euro5 wird irgendwann von Umweltaktivisten verfolt werden. Ich höre jetzt schon immer viel Kritik. Wir haben aber noch einen Ford Fusion 1.4 (Benziner). Auf dem Papier ist der ja soooo sparsam und sooo sauber - TOLL! - ist eben nur Papier. In echt verbraucht er das Gleiche wie der Ranger, im Kurzstreckenverkehr oder beladen sogar viel mehr ;-( ... trotzdem bezahlen wir für dieses Vehikel kaum Steuer und der Ranger tut echt weh...

Der Ranger ist verbrauchsmäßig im Allradbetrieb gemittelt. Man fährt aber selten mit Allrad!. Ohne Allrad ist er extrem sparsam. VW hat beim Amarok "geschummelt" und den sparsameren Verbrauch gemittelt. Was auf dem Papier steht, dass zählt aber letztendlich. Mittlerweile könnte ich vor Wut über das Thema platzen. Es geht ja eigentlich die Fahrweise noch viel mehr ein als die Technik. Meine Frau verbraucht mit allen Autos prinzipiell 10 bis 20% mehr als ich, obwohl sie eine geringere Durchschnittsgeschwindigkeit fährt. Ein Freund schafft es sogar mit noch viel mehr Sprit seine "Ökoautos" zu fahren und der 45PS Smart von meiner Schwester ist ein richtiger Schluckspecht!

Also - man muss mit sich selbst im Reinen sein und der Diesel lässt wirklich - bis auf den unrunden Leerlauf - keine Kritikpunkte offen.

Zitat:

Auf dem Papier ist der ja soooo sparsam und sooo sauber - TOLL! - ist eben nur Papier. In echt verbraucht er das Gleiche wie der Ranger, im Kurzstreckenverkehr oder beladen sogar viel mehr ;-( ... trotzdem bezahlen wir für dieses Vehikel kaum Steuer und der Ranger tut echt weh...

Der Ranger ist verbrauchsmäßig im Allradbetrieb gemittelt. Man fährt aber selten mit Allrad!. Ohne Allrad ist er extrem sparsam.

Der 1,4l Caddy kommt bei forscher Fahrweise mit LPG auf 10 bis 11l. Im Spargang mit Benzin auf 8 bis 9l, denn bei den Preisen vermeide ich im Benzin Betrieb den Tritt aufs Pedal.

Der 1,5 Cab Ranger wird zunächst mal nach Gewicht besteuert. Er bekommt eine Plane über die Pritsche und dann wird auch das FiAmt nicht gegen an kommen, dass es ein LKW ist. Als Verbrauch rechne ich mit 8 bis 10l Diesel im Berufsverkehr im Ruhrgebiet, das ist auch noch bezahlbar, wenn auch etwas teuerer, als der Caddy LPG Verbrauch.

Wenn nachträglich wieder die Bedingungen für den Ranger geändert werden sollten, werde ich jedoch wütend.

Leider benötigt heute ein Politiker oder Verwaltungsmitarbeiter keinerlei Vorbildung, sondern muss einfach nur den Anforderungen der Parteibasis, des Mainstreams und der Presse auf Bildniveau entsprechen. Entscheidungen erfolgen nach Bauchgefühl, Gruppenzugehörigkeit und ohne Sachverstand. Ich sage nur Mehrdad Mostifizadeh als finanzpolitischer Sprecher der Günen in NRW. Das ist der absolute Witz. Oder oder oder oder oder, da könne ich jetzt noch 50 oder 100 Namen nennen. Aber sie sind vom Volk gewählt!

So werden wir nun mal regiert und verwaltet und können im Grunde nichts dran ändern. Denn wir wählen nicht Personen, sondern Listen von Parteien. Das ist ja auch ein wesentlicher Grund, dass der Begriff des 'Wutbürgers' entstanden ist. Aber auch mit 50 Millionen Wutbürgern würde sich im real existierenden Deutschland nichts ändern. Denn all die Wutbürger geben ihre Stimme nach vier oder fünf Jahren doch wieder an Parteilisten ab und nicht an Personen. Und selbst wenn keiner mehr zur Wahl geht, ändert das nichts.

Seit rund 10 Jahren bin ich ein entschiedener Befürworter der direkten Demokratie nach Schweitzer Muster, obwohl das dort gelegentlich gründlich schief geht. Aber das wird der deutsche Michel trotzdem nie durchsetzen.

Gruß, BB

Zitat:

Original geschrieben von unpaved

 

Der 1,4l Caddy kommt bei forscher Fahrweise mit LPG auf 10 bis 11l. Im Spargang mit Benzin auf 8 bis 9l, denn bei den Preisen vermeide ich im Benzin Betrieb den Tritt aufs Pedal.

Der 1,5 Cab Ranger wird zunächst mal nach Gewicht besteuert. Er bekommt eine Plane über die Pritsche und dann wird auch das FiAmt nicht gegen an kommen, dass es ein LKW ist. Als Verbrauch rechne ich mit 8 bis 10l Diesel im Berufsverkehr im Ruhrgebiet, das ist auch noch bezahlbar, wenn auch etwas teuerer, als der Caddy LPG Verbrauch.

Wenn nachträglich wieder die Bedingungen für den Ranger geändert werden sollten, werde ich jedoch wütend.

...

Für mich ist LPG seit Jahren nur als "Notlösung" anzusehen, um ein paar Cent zu sparen. Wenn man dann noch die Umrüstung dazurechnet, dann ist es irgendwie eine Milchmädchenrechnung.

Der 160PS Benziner im Ranger (und Explorer) verbraucht bei gemütlicher Fahrweise ca. 14 Liter. Mit Gas wären das ca. 16 Liter - also Umweltverschmutzung, die im Moment noch geringfügig durch den niedrigeren Preis des Gases belohnt wird. Dazu kommt der Kraftverlust im Gasbetrieb.

Der 2.5 Liter Diesel hat schon mehr Kraft als der 160PS Benzinmotor und verbraucht bei gemütlicher Fahrweise höchstens 9 Liter (bei mir immer unter 8 Liter) Diesel.

Also bei dem Verbrauch wäre der Benziner echt keine Alternative... Gibt es eigentlich schon Infos zum Anderthalb- und Einzelkabiner? In den Pressemitteilungen sieht man ja immer nur den Doppelkabiner abgebildet.

Zitat:

Original geschrieben von Fren

Also bei dem Verbrauch wäre der Benziner echt keine Alternative... Gibt es eigentlich schon Infos zum Anderthalb- und Einzelkabiner? In den Pressemitteilungen sieht man ja immer nur den Doppelkabiner abgebildet.

Der Verbrauch von 14 Liter bezieht sich auf den bisherigen 4.0 Liter V6. Der neue Motor wird bestimmt etwas sparsamer, insbesondere bei leerem Fahrzeug, da das Leergewicht des Rangers gesunken ist.

Aber selbst wenn der Verbrauch dann bei 10 bis 12 Litern und 12 bis 14 Liter Gas läge, trifft ja die Verbrauchsenkung im gleichen Maße auf den 2.2 Liter Diesel mit 150PS und 375NM zu, der aber dann auch den Ranger bei voller Beladung (Zuladung 1.5t!) noch gut bewegen kann - der Benziner dürfte dann ziemlich am Ende sein.

Wie schon einmal erwähnt, ärgere ich mich nicht direkt den 3.0 Liter TDCI genommen zu haben. Der 3.0 verbraucht nur wenige Zehntel mehr an Dieselkraftstoff und ist daher in der "Strafbesteuerung" ähnlich anzusetzen.

Extra Cab

http://2012ford-revealed.info/photos/2012-ford-ranger-t6-1.jpg

Youtube Werbevideo:

http://www.youtube.com/watch?v=lfao0R5un9E&feature=player_embedded

Erlkönig Testfahrt:

http://www.youtube.com/watch?v=kFkMF3U8_OU&feature=related

Zitat:

Für mich ist LPG seit Jahren nur als "Notlösung" anzusehen, um ein paar Cent zu sparen. Wenn man dann noch die Umrüstung dazurechnet, dann ist es irgendwie eine Milchmädchenrechnung.

Der 160PS Benziner im Ranger (und Explorer) verbraucht bei gemütlicher Fahrweise ca. 14 Liter. Mit Gas wären das ca. 16 Liter - also Umweltverschmutzung, die im Moment noch geringfügig durch den niedrigeren Preis des Gases belohnt wird. Dazu kommt der Kraftverlust im Gasbetrieb.

Der 2.5 Liter Diesel hat schon mehr Kraft als der 160PS Benzinmotor und verbraucht bei gemütlicher Fahrweise höchstens 9 Liter (bei mir immer unter 8 Liter) Diesel.

LPG im Fahrzeug finde ich eigentlich eine sehr sinnvolle Sache, trotz geringfügigem Mehrverbrauch. Das LPG fällt bei der Ölförderung und in der Raffinerie auf jeden Fall an, warum sollte man diesen Abfallstoff dann nicht als Benzinersatz nutzen. Dazu kommt, dass bei der Verbrennung von LPG weniger CO2 und mehr Wasser entsteht, weil pro Molekül der H-Anteil höher und der C-Anteil geringer ist als bei Benzin oder Diesel. Damit verbrennt LPG fast so günstig wie Erdgas in der CO2 Bilanz.

Bei einem Verbrauch von 16l LPG zu 65Ct im Schnitt kosten 100km gut 10€. Die Preisspanne in 2010 bei LPG lag in meiner Region zwischen 50 und 75 Ct pro Liter. Bei 9l Diesel zu 1,30DM zahlt man 12,70€. Der Dieselpreis lag zwischen 1,23 und 1,40€.

Das spart nicht wirklich entscheidend viel und rechnet sich nur, wenn der Aufpreis des Diesel gegen den Benziner weitgehend die LPG Nachrüstung finanziert. Das war ja auch einer der Gründe für mich, nicht selbst einen Benzin-Ranger zu importieren. Beim VW Caddy ist die Rechnung dagegen mehr als aufgegangen und mit dessen 1,4l Motörchen spare ich zusätzlich noch bei Steuern und Versicherung.

Aber:

Der Benziner mit Super oder LPG darf auch in 10 Jahren noch überall fahren, der Diesel mit Euro 4 und grüner Plakette ohne Rußfilter wird möglicherweise schon in drei oder vier Jahren in Deutschland unter die Fahrverbotsregeln fallen und zu Metallschrott deklariert.

Bisher kaufe ich meine Autos immer auf mindestens 10 Jahre Lebenszeit, den Toyota hatte ich eigentlich auf mindestens 20 Jahre gekauft. Vielleicht wäre es sinnvoller, ein Auto nur noch auf 2 Jahre zu leasen und das Risiko des Wertverlustes aufgrund willkürlicher und unvorhersehbarer staatlicher Regeländerungen auf das Autohaus oder die Bank zu übertragen.

Gruß, BB

Zitat:

Original geschrieben von unpaved

 

LPG im Fahrzeug finde ich eigentlich eine sehr sinnvolle Sache, trotz geringfügigem Mehrverbrauch. Das LPG fällt bei der Ölförderung und in der Raffinerie auf jeden Fall an, warum sollte man diesen Abfallstoff dann nicht als Benzinersatz nutzen. Dazu kommt, dass bei der Verbrennung von LPG weniger CO2 und mehr Wasser entsteht, weil pro Molekül der H-Anteil höher und der C-Anteil geringer ist als bei Benzin oder Diesel. Damit verbrennt LPG fast so günstig wie Erdgas in der CO2 Bilanz.

Industriell könnte man das LPG auch sinnvoll verwenden, oder zur Wärmeerzeugung und Stromgewinnung. Im PKW braucht man eher einen guten Wirkungsgrad. Leider wird der Wirkungsgrad in Deutschland nur zur Erzeugung höherer Geschwindigkeiten und Ausstattungen genutzt. Dazu kommt noch das unpraktische bereithalten von Benzin für den Start und die Warmlaufphase und dann noch den Platzverlust durch den zweiten Tank.

Für mich ist das uninteressant. Es gibt aber wahrscheinlich doch ein paar sinnvolle Einsätze. Immerhin ist LPG in Skandinavien sehr beliebt. Bestimmt wegen des besseren Verhaltens bei winterlichen Temperaturen.

Im PKW möchte ich die Laufruhe eines Benziners ungerne missen und kann mir dann auch eher vorstellen, dass es den ein oder anderen als Alternative zum Diesel begeistert.

Bei schweren LKWs oder Geländewagen ist aber immer ein Diesel sinnvoller. Ich hätte z.B. gerne einen Diesel Hybrid im Ranger.

Da ich mit den Diesel-Additiven von LiquiMolly bereits benzinerähnlicheres Laufverhalten des Motors erziehlt habe, reizen mich noch die Öl-Additive.

Was hältst Du davon?

Meine Fachwerkstatt hat sich bei der Inspektion geweigert diese Einzusetzen - die Garantie würde verfallen :-(

 

Zitat:

....

Da ich mit den Diesel-Additiven von LiquiMolly bereits benzinerähnlicheres Laufverhalten des Motors erziehlt habe, reizen mich noch die Öl-Additive.

Was hältst Du davon?

.......

Als Additiv habe ich im Toyota HZJ nur Rapsöl benutzt. Das gab es bis zur letzten Steuererhöhung direkt beim Bauern für rund 70 Ct pro Liter. Im Hochsommer bis rund 70%, in der Übergangszeit zwischen 10% und 30%, im Winter reiner Winterdiesel. Der 1HZ Saugdiesel verträgt das sehr gut, auch die Einspritzpumpe spielt mit, solange die Mischung nicht zu kalt und damit zu zähflüssig wird.

Auch beim Öl nehme ich eher die einfachen Sorten, wechsle dann aber häufiger, je nach Beanspruchung alle 5000 und 10000km. Das sind jeweils auch nur 12l, aber Mc Wash macht das zum Pauschaltarif für 39,90€ incl. Filter. Schließlich ist der 1HZ ein Saugdiesel alter Bauart.

Wie ein Benziner läuft der 1HZ nicht, muss er auch nicht :) Mit Benziner müsste ich ihn wahrscheinlich erst mal auf mindestens 3000 Umdrehungen bringen vor dem Einkuppeln.

Stattdessen zieht er ab gut 1000 Umdrehungen völlig problemlos mit reichlich Drehmoment los. Bei meinen Probefahrten mit den 2,5l CR Motoren des Isuzu D-Max, Nissan Navara, Hilux und Mazda BT50/Ranger war das schon eigenartig, dass sich unter 1500 Umdr. kaum was tut.

Gruß, Bernhard

Zitat:

Original geschrieben von unpaved

Als Additiv habe ich im Toyota HZJ nur Rapsöl benutzt. Das gab es bis zur letzten Steuererhöhung direkt beim Bauern für rund 70 Ct pro Liter. Im Hochsommer bis rund 70%, in der Übergangszeit zwischen 10% und 30%, im Winter reiner Winterdiesel. Der 1HZ Saugdiesel verträgt das sehr gut, auch die Einspritzpumpe spielt mit, solange die Mischung nicht zu kalt und damit zu zähflüssig wird.

Auch beim Öl nehme ich eher die einfachen Sorten, wechsle dann aber häufiger, je nach Beanspruchung alle 5000 und 10000km.

...

Bei meinen Probefahrten mit den 2,5l CR Motoren des Isuzu D-Max, Nissan Navara, Hilux und Mazda BT50/Ranger war das schon eigenartig, dass sich unter 1500 Umdr. kaum was tut.

Ja. An die Drehzahl für den Turbo musste ich mich auch erst gewöhnen. Nach Zugabe der Liquimolly Additive zum Diesel ist der Motor aber viel Runder und schon im Leerlauf belastbar - witzigerweise erhöht es aber trotzdem den Verbrauch, wenn man unterhalb von 1400 U/min herumcruised.

Mit Additiven, auch bei starker Belastung des Motors, ist der 2.5 Liter aber im Bereich 1400 U/min bis 2200 U/min extrem sparsam.

Sogar zügige Autobahnfahrten straft er nicht - es sei denn man hat einen unruhigen Fuss und spielt zu viel mit dem Pedal ;-) egal ob Tempo 90 oder 130 km/h - hauptsache rollen lassen.

Bei echten 165 km/h dreht der Motor aber schon 3500 U/min - läuft spielerisch leicht und kann sich aber dann auch locker 10 Liter reinziehen - auf dem Tacho stehen dann schon 180 km/h.

Ausgefahren habe ich den 2.5 Liter erst ein einziges Mal. Selbst bei Höchstgeschwindigkeit ist es super ruhig in der Spur - solange keine seitlichen Windböen kommen.

Man merkt schon, dass der Ranger eine echte LKW-Lenkung (Kugelumlauflenkung) hat. Das Lenkverhalten und die Spurtreue heben ihn weit von den anderen Pickups wie Toyota HiLux oder VW Amarik ab, die mit einer billigen PKW (Zahnstangenlenkung) an den Start gehen. Nicht um sonst ist der Preis des Rangers auch etwas höher.

Einfaches Motoröl darf man übrigens nicht verwenden. Er braucht minestens ein 5W30 mit Ford-Freigabe (Klasse A, B empfohlen). Da ich möglichst sparsam fahren möchte habe ich nach Klasse C gesucht und ein gutes Öl gefunden (siehe Foto). Der Ranger braucht 8 Liter Öl. Klasse A bekommt man für 6 Euro pro Liter z.B. Mobil. Blasse B liegt schon bei ca. 10 Euro und für C habe ich ca. 12 Euro bezahlt.

P1010625

Zitat:

Original geschrieben von CapriRanger

 

Immerhin ist LPG in Skandinavien sehr beliebt. Bestimmt wegen des besseren Verhaltens bei winterlichen Temperaturen.

Hallo,

wo genau in Skandinavien?

Norwegen vielleicht, weil dort eine Menge Mineralöl raffiniert wird.

In Schweden tut man sich sehr schwer eine LPG-Tanke zu finden.

Dort findet man als Öko-Variante aber wesentlich häufiger E-85 Benzin. Das gibt es fast an jeder Tankstelle.

LPG hat bei niedrigen Temperaturen auch den Nachteil, dass man bei Verdampferanlagen ziemlich lange warten muss, bis im Kühlkreislauf die Umschalttemperatur von Benzin auf Gas erreicht ist. Die liegt bei 30° C und wird bei unserem Subaru z.B. bei -5° erst nach ca. 2 km erreicht.

Und je tiefer die Temperatur umso länger dauert's, wie bei der PÖL-Vorwärmung.

LPG ist schon eine gute Sache für Vielfahrer mit Autos deren Motoren für den LPG-Betrieb geeignet sind. Einen grossen Leistungsverlust merkt man im Alltagsbetrieb kaum.

Was soll das auch, wenn heutzutage jeder Mittelklassewagen mit Benzinmotor schon 150 PS als Standardmotorisierung hat.

Da fallen 10 PS hin oder her nicht gross auf.

Gruss

Uwe

 

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