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Das richtige Auto für die Panamericana

Themenstarteram 11. März 2018 um 19:57

Moin Leute,

wir (meine Freundin und ich) wollen nächstes Jahr die Panamericana fahren. Das heißt vom Norden Alaskas bis an den südlichen Punkt Argentiniens. Für die ca. 80.000 km lange Tour sind wir nun auf der Suche nach dem richtigen Auto.

Das wichtigste ist uns eigentlich, dass unser Auto überall auf der Welt repariert werden kann und über gute Offroadfähigkeiten verfügt. Da wir wohl die nächsten Jahre in dem Auto wohnen werden sollte er auch geräumig sein.

Nach einigen Recherchen und Testberichten haben wir die folgenden Geländewagen näher ins Visier genommen:

- Toyota Landcruiser

- Landrover Defender

- Mitsubishi Pajero

Auch interessant ist auch ein Hillux mit Wohnkabine auf dem Rücken. Fällt aber wohl wegen der teuren Anschaffung der Wohnkabine raus. Ebenfalls eine Offroadversion des T5 sieht gut aus, aber sind uns sehr unschlüssig, wie weit wir abseits der Straße kommen, da die schönsten Plätze meist nicht direkt an der Straße liegen.

Den kompletten Ausbau inkl. Elektronik, Wasserversorgung und Co würden wir selbst durchführen, damit wir zu Not wissen wie alles funktioniert.

Das Fahrzeug (ohne Innenausbau)sollte nicht viel mehr als 10.000 Euro kosten.

Wir freuen uns über jede Meinung und jeden Tipp vielen Dank.

Beste Antwort im Thema

Verstehe ich richtig, dass ihr das Fahrzeug in Deutschland kaufen und ausbauen und dann nach Amerika verschiffen wollt?

Gute, zuverlässige Defender (gibt es die überhaupt?) sind teuer, Landcruiser sind noch teurer und Pajero weiß ich nicht.

Geräumig, um mehrere Jahre drin zu leben, sind die von dir genannten Fahrzeuge nicht wirklich. Das wäre für ein paar Wochen zu zweit schon ziemlich eng.

Ersatzteile für Exoten sind auch ein Problem. Hilux und Defender und Landcruiser mit Euro Motor gibt es in USA nicht, also gibt es auch keine Ersatzteile.

Warum kauft ihr euch nicht in Canada oder USA einen robusten, alten Pickup oder Ford Explorer Expedition, Suburban, ..... oder ähnlich, oder auch einen Kleintransporter in Sprinter Größe mit größerem Ottomotor, natürlich! vielleicht sogar ein altes Wohnmobil (wie bei Breaking Bad) und richtet das vor Ort nach euren Bedürfnissen ein? Mit einem Euro 4/5/6 Diesel werdet ihr nicht in allen Ländern glücklich, für die US Fahrzeuge gibt es überall Ersatzteile und Service. Der Verbrauch wird etwa höher sein, aber das läßt sich bei so einem Projekt vermutlich verschmerzen.

Ihr könntet auch mal Fernreiseforen durchforsten, vielleicht hat ja jemand sein Fahrzeug abzugeben, weil seine Tour gerade endet?

Auf der Panamericana selbst braucht ihr keinen heavy duty 4x4.

Zitat:

"Das wichtigste ist uns eigentlich, dass unser Auto überall auf der Welt repariert werden kann und über gute Offroadfähigkeiten verfügt. Da wir wohl die nächsten Jahre in dem Auto wohnen werden sollte er auch geräumig sein."

Noch eine Idee wäre, in USA oder Canada gebraucht günstig einen Pickup und eine Wohnkabine zu kaufen, die ihr dann hinterher vielleicht auch mit nach Europa nehmt. Das kann sich finanziell sogar lohnen.

 

Ich empfehle dringend, Fernreiseforen von Individualreisenden durchforsten, denn da gibt es authentische Informationen. Google hilft bei der Suche. Für Canada kann ich auf Wunsch Kontakt zu einem Bekannten vermitteln, der euch vielleicht helfen kann. Der kauft überwiegend neuere Fahrzeuge und bringt die nach Europa, kennt sich aber auf dem Markt aus und vielleicht findet der für euch ja auch ein robustes Fahrzeug, das ihr dann in Canada übernehmt.

Wohnkabinen sind in USA erheblich preiswerter und deswegen sind die Gebrauchtpreise auch ehe niedrig. Die US Trucks sind größer, deswegen bieten auch die Kabinen mehr Platz.

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Verstehe ich richtig, dass ihr das Fahrzeug in Deutschland kaufen und ausbauen und dann nach Amerika verschiffen wollt?

Gute, zuverlässige Defender (gibt es die überhaupt?) sind teuer, Landcruiser sind noch teurer und Pajero weiß ich nicht.

Geräumig, um mehrere Jahre drin zu leben, sind die von dir genannten Fahrzeuge nicht wirklich. Das wäre für ein paar Wochen zu zweit schon ziemlich eng.

Ersatzteile für Exoten sind auch ein Problem. Hilux und Defender und Landcruiser mit Euro Motor gibt es in USA nicht, also gibt es auch keine Ersatzteile.

Warum kauft ihr euch nicht in Canada oder USA einen robusten, alten Pickup oder Ford Explorer Expedition, Suburban, ..... oder ähnlich, oder auch einen Kleintransporter in Sprinter Größe mit größerem Ottomotor, natürlich! vielleicht sogar ein altes Wohnmobil (wie bei Breaking Bad) und richtet das vor Ort nach euren Bedürfnissen ein? Mit einem Euro 4/5/6 Diesel werdet ihr nicht in allen Ländern glücklich, für die US Fahrzeuge gibt es überall Ersatzteile und Service. Der Verbrauch wird etwa höher sein, aber das läßt sich bei so einem Projekt vermutlich verschmerzen.

Ihr könntet auch mal Fernreiseforen durchforsten, vielleicht hat ja jemand sein Fahrzeug abzugeben, weil seine Tour gerade endet?

Auf der Panamericana selbst braucht ihr keinen heavy duty 4x4.

Zitat:

"Das wichtigste ist uns eigentlich, dass unser Auto überall auf der Welt repariert werden kann und über gute Offroadfähigkeiten verfügt. Da wir wohl die nächsten Jahre in dem Auto wohnen werden sollte er auch geräumig sein."

Noch eine Idee wäre, in USA oder Canada gebraucht günstig einen Pickup und eine Wohnkabine zu kaufen, die ihr dann hinterher vielleicht auch mit nach Europa nehmt. Das kann sich finanziell sogar lohnen.

 

Ich empfehle dringend, Fernreiseforen von Individualreisenden durchforsten, denn da gibt es authentische Informationen. Google hilft bei der Suche. Für Canada kann ich auf Wunsch Kontakt zu einem Bekannten vermitteln, der euch vielleicht helfen kann. Der kauft überwiegend neuere Fahrzeuge und bringt die nach Europa, kennt sich aber auf dem Markt aus und vielleicht findet der für euch ja auch ein robustes Fahrzeug, das ihr dann in Canada übernehmt.

Wohnkabinen sind in USA erheblich preiswerter und deswegen sind die Gebrauchtpreise auch ehe niedrig. Die US Trucks sind größer, deswegen bieten auch die Kabinen mehr Platz.

Da kann ich mich meinem Vorredner nur anschließen.

Die genannten Fahrzeuge sind samt und sonders vollkommen überteuert hierzulande.

Wenn die Reparaturfreundlichkeit das führende Kriterium ist, dann sind sowohl europäische als auch japanische Fahrzeuge kpl. aus dem Rennen.

Die US-Fahrzeuge sind da prädestiniert für diese Reiseplanung - Ford und Dodge sind in allen Amerikas präsent und i.d.R. auch von der Ersatzteilversorgung her problemlos. Wenn ich mal überschlägig rechne 10k für das Fz., 8k für den Ausbau und dann nochmal 3k für den Transport ( wobei das kaum reichen dürfte! ). Das sind mal schlappe 25k US-Dollar. Dafür bekommt Ihr einen grundsoliden Wagen mit geringer Laufleistung. Ein nagelneuer Ford F-150 beginnt bei rd. 25k.

Diese Frage solltet ihr wirklich in den entsprechenden Globe-Trotter Foren stellen - ABER ACHTUNG!!!

Die meisten die sich mit sowas beschäftigen haben vollkommen andere Budgets UND auch Kenntnisse vorzuweisen.

Themenstarteram 13. März 2018 um 7:02

Wir danken erstmal für eure Tipps. Allerdings ist das nicht ganz das, an was wir gedacht haben.

 

Sicher wäre so ein Ami toll, gerade vom Platzangebot. Was die allerdings schlucken ist ja irre.

 

Auch wollen wir kein Auto vor Ort kaufen und es möglicherweise noch vor Ort fit machen.

 

Außerdem sind wir häufiger auf das Thema -Amerikanischer Standart- gestoßen. Viele hatten Probleme mit den Gas- und Stromanschlüssen.

 

Da diese Reise sicher nicht die einzige sein wird. Fällt ein Ami also raus.

Also mein Defender ist sehr zuverlässig, aber da ists wohl eher Zufall, manche behaupten gegenteiliges und alle können Recht haben. Die Qualität schwankt halt. Fahre den jetzt seit 3 Jahren und 90.000 km (gesamt 168.000km drauf) und bis auf Verschleißteile hab ich noch nichts gemacht. Wird im Alltag Außendienst und für Urlaube gefahren, immer sehr schonend.

Wird aber eng mit 10.000€ Budget da noch einen zu finden, der was taugt, die guten gehen eher bei 20 - 30.000 los inzwischen.

Und darin leben (wenn man nicht auf Dachzelt steht) geht auch nur mit Hubdach, wo nochmal min. 6.000€ aufgerufen werden, wenn man es nicht selbst baut.

Achtet darauf, was in den durchreisten Ländern repariert werden kann und wie das Servicenetz ausgebaut ist ! Euer Budget sprengen wird auf jeden Fall ne G-Klasse. Da verbindet sich Offroadtauglichkeit mit weltweiter Vefügbarkeit. Vielleicht schaut ihr mal bei den Toyotas genauer ?

Hier noch mal ein Thread aus dem Buschtaxi Forum, auf die Frage, ob man wohl mit einem Toyota Landcruiser HZJ (4,2l R6 Diesel) nach USA/Canada reisen solle:

http://forum.buschtaxi.org/nordamerika-mit-hzj-t64183.html

Im Grunde kannst du dort ähnliches lesen, wie hier schon geschrieben wurde.

Wenn man übrigens in den Antworten nicht ganz "das lesen kann, was man gedacht hat", kann es ja sein, dass man noch mal neu denken sollte.

Themenstarteram 17. März 2018 um 23:27

Naja ich wollte ja Tips und nicht einfach bestätigt werden. Also alles gut.

 

Nochmal zum Thema Dachzelt. Geplant ist beides. Bei "schönem" Wetter wollen wir das Zelt nutzen. Für den Notfall soll auch eine Schlafmöglichkeit im Auto geben.

Hallo, ich habe die Tour selbst schon einmal gefahren, damals mit einem T4 Syncro auf Offroad umgebaut. Ich war mit meiner Entscheidung sehr zufrieden und würde heutzutage zum T5 greifen.

Natürlich braucht man für diese Tour ein geländehängis Fahrzeug allerdings sollte man, gerade in manchen Regionen wenn man alleine unterwegs ist auf extreme Geländetouren außerhalb der normalen Straßen nur begrenzt ins Auge fassen. Hilfe steht bei einem Liegenbleiben doch nicht immer unmittelbar zur Verfügung, um es einmal gelinde auszudrücken.

Wenn du Viel gepackt hast, ist in einem normalen Geländewagen doch recht wenig Platz um über eine so lange Zeit erholsam zu schlafen.

 

LG

Wobei geeignete und offroadtauglich verbesserte T4 und T5 Synchro deutlich über dem angegebenem Budget liegen und nicht kalkulierbare Wartungskosten- und Reparaturkosten verursachen können, wenn sie erst mal irgendwo in Mittel- oder Südamerika liegen bleiben. Wenn das Fahrzeug schon beim Start ein Wrack ist, erlebt man zwar Abenteuer, aber nicht die, die man eigentlich erleben will.

Einem gut gepflegtem T3 Synchro wäre es noch am ehesten zuzutrauen, wenn man über VW Busse reden will. Oder einem LT 4x4 in gutem Zustand.

Ja das ist auf jeden Fall eine intelligente Überlegung ! Die Ersatzteilversorgung für VW ist in Südamerika auf jeden Fall ausreichend gut und die Kosten in den Werkstätten sind niedriger als bei uns aaaaber. ....wie du schon geschrieben hast; mit ner Schrott Mörre das zu bewältigen ist natürlich nicht ratsam.

Auch die teilweise sehr moderne Technik eines T5 könnte in Südamerika Probleme bei der Reparatur bereiten. Die Idee mit dem T3 finde ich gut, allerdings ein T3 Syncro der gut in Schuss ist, kostet teilweise mehr als ein T4. Dafür ist die Reparatur simple und in jedem Hinterhof machbar.

Egal wie man es letztendlich dreht und wendet, ein gewisses Budget für Fahrzeug und Reise ,inklusive eventuell anfallenden Reparaturen muss abrufbar sein!

 

LG

Die T3 haben zwar simplere Technik aber gerade der 1.6L TD ist nicht gerade fuer Standfestigkeit bekannt. Generell wuerde ich auch zu einem Fahrzeug greifen welches als solches oder als aehnliches Model in einem Grossteil der Laender verkauft wurde um nicht Tage oder Wochen auf Ersatzteile aus irgendeinem anderen Eck der Erde zu warten.

am 20. März 2018 um 8:51

Die Ersatzteilversorgung für den T3 ist in Südamerika kein Problem, da fahren noch mehr T3 auf den Straßen rum wie hier, jedenfalls in einigen Ländern. Der TD Motor war zwar mit Macken behaftet aber nichts wildes generell, eher so Dinge wie Krümmerdichtungen etc.

Aber ich würde wenn schon T3 sowieso eher zu einem WBX greifen, gerade unter dem Aspekt das Benzin in den meisten Ländern dort viel billiger ist als bei uns in Europa.

 

LG

Themenstarteram 20. März 2018 um 22:10

Ich habe in verschiedenen Foren schon gelesen, dass ein t4 sehr beliebt ist.

 

Zum Thema offroad: wir wollen wirklich nur soweit offroad fahren wie wir uns das zutrauen. Also suchen nicht das extrem. Aber es soll eben auch nicht an einem Bach oder was auch immer scheitern.

 

Ist so einer als Basis realistisch?

 

https://suchen.mobile.de/.../details.html?...

 

Oder sollte man sich nach einem mit weniger laufleistung umsehen?

 

Ja ein t3 war auch eine Idee aber wie schon geschrieben wurde kosten die das gleiche wie ein t4.

am 21. März 2018 um 8:19

Ja absolut schönes Fahrzeug finde ich und 145 000 ist wirklich nicht viel. Natürlich gilt es auch dort das Fahrzeug genau zu checken gerade was die Wartung angeht. Auf jeden Fall würde ich vorher noch einige Dinge am Fahrzeug erneuern/verbessern aber ich finde das ist eine sehr gute Basis.

Ja genau so hatte ich das mit den Geländeausflügen auch gehandhabt, keine unnötigen Risiken eingehen abseits der Zivilisation. Jedoch hatte ich mit Allrad und einer gewissen Bodenfreiheit und AT Reifen immer genug Reserven auf jedem Untergrund und in Jeder Situation auf dieser Strecke. Geländeexkursionen bringen ja nicht nur das Risiko liegen zu bleiben sondern auch das Risiko eines Defektes der unangenehm werden kann.

 

LG

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