Das Fahrzeug macht mich arm

Mercedes W201 190er

Hallo, Fangemeinde.
Erst wollte ich es nicht glauben, aber es ist wahr, mein voller Tank ist fast schon wieder leer. 50 Liter getankt und dann schaffe ich knapp 300Km
und muß schon wieder tanken.Erst dachte ich an Beinzinklau aber is nicht.
Bin auch schon in einem Alter wo man es auf der Strasse ruhig angeht.
Hat jemand einen Tipp wie man den Verbrauch reduzieren kann?
Bitte keine Sprüche wie Kofferraum leerräumen etc.
MfG.Rainer.K

20 Antworten

Hallo!

Bei ausschließlicher Kurzstrecke im Winter sind 15l/100km relativ normal.

Ansonsten:

Kühlwasserthermostat austauschen

Lambda-Sonde prüfen ggf. tauschen.

Reifendruck

Einspritzventile erneuern

Zündanlage frisch machen

Luftfilter erneuern

Grüße!

mein 2.0 bj ´89 hat nen 70 L tank und damit schaff ich bei den temperaturen und ca. 6 km arbeitsweg auch nur 500km...
auf der autobahn und bei einer entspannten geschwindigkeit gehen 700 und paar zerquetschte km.

Mein 1,8 Bj. 93 braucht momentan ca. 13 Ltr. auf 100 km. Ist meiner Meinung nach auch zu viel.
Fragt sich nur, was macht man dagegen ? Ich denke nicht viel, ich glaube auch das ist normal bei den Temperaturen und dem Alter der Fahrzeuge. Verbrauch gemessen bei Kurzstrecken so bis 50 km.

Ich empfehle, den Spritverbrauch auszurechnen bzw. einen Account bei Spritmonitor oder so anzulegen, da hat man immer alles schön im Blick und ziemlich genaue Werte.

Meinen 2.3er fahre ich zurzeit mit knapp 11 und da ist fast ausschließlich perverse Kurzstrecke dabei sodass der Wagen bei der Ankunft gerade so seine 85°C erreicht.

Ansonsten hat bleeb schon alles Wichtige gesagt.
Evtl. hat auch der Mengenteiler einen weg, gab schon 1.8er mit 20 Liter Verbrauch im Sommer ...

Sanfter Gasfuß ist im Winter Pflicht 🙂

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Hi,

das hatte ich auch. 10-11 Liter Superbenzin (,1,489 €/Liter) waren mir einfach zu viel.

Geld investiert und eine Venturi-Gasanlagen eingebaut.
11-13 Liter Gasverbrauch sind zwar immer noch eine Zahl, aber beim Literpreis von (heute getankt) 0.719 €
tut das beim Tanken nicht ganz so weh!

Grüße
tilsiter

10 oder 11 Liter ist ja kein Normalverbrauch ich bin da bei 8l. Allerdings macht das momentane Wetter auch sein übriges. Oder es liegt am Fahrstil.

Also ich fahre jeden Tag um die 25km hin und selbige zurück von der Arbeit und verbrauche auch beim unsanften Fahren so um die 10l. Auch bei -10°C.
Dabei hilft mir der uralte Trick... - Ein Stück Pappe vorm Kühler packen.

1. Wird er schneller warm und verbraucht dadurch nicht mehr ganz so viel.
2. Ist die Heizung logischerweise auch schneller da... ;-)

Gerade das mit den Temperaturen ist halt so ein Punkt. Von wegen Pappe vor den Kühler und sowas:

Wenn das etwas hilft, dann sollte schleunigst das Thermostat getauscht werden und mal
ordentlich den Kühlkreislauf spülen und neu befüllen.

Denn wenn kalte Temperaturen den Verbrauch merklich steigern ist mit dem Thermostat
etwas nicht in Ordnung.

Grüße,

Claus

Zitat:

Original geschrieben von EvilErnie


mein 2.0 bj ´89 hat nen 70 L tank und damit schaff ich bei den temperaturen...

Bei mir ist letztes Jahr, als Kopfdichtung etc neu gemacht wurde, auch der Kühlkreislauf gespühlt & gereinigt + neues Thermostat verbaut worden. Reicht wieder für 200.000km... ;-)

Mit der Pappe mag es für mich vielleicht auch nur ein Irrglaube sein.
Aber es wird zumindest schneller warm im Innenraum.
Ist ja auch irgendwie klar, dass der Motor schneller warm wird wenn z.B. -10° um den Motor rum schwirren wenn die Pappe vor dem Kühler klemmt als wenn -30° Fahrtwind um den Motor peitschen und diesen permanent runterkühlen sodass dieser kaum zur Betriebstemperatur kommt.

Moin, das war bei mir genau so.......
Nachden ich wegen einer nicht bestandenen ASU Lamdasonde ( eine von Bosch) und Zündsteuergerät austauschen musste bin ich auf 9-10Ltr runter.

Gruß Michael

Hallo!

Also ich schließ mich Stef an denn alles über 10 Liter Verbrauch deutet schon darauf hin das mit dem Motor etwas nicht stimmt,meiner hat gesoffen wie ein Raubritter als das ÜSR hin war,unter Umständen fällt bei Kurzstrecke und schlechtem Wetter die Leistungsreduzierung um ca 30% nicht auf.Ist die Krümelige Haubendämmung vorhanden? Man sollte aber auch bedenken das wir im Moment mieses Wetter haben aber von richtiger Kälte mit -20 tagsüber sind wir noch weit entfernt.
Das mit der Pappe ist schon ein Mittel das man anwenden kann,früher wurde das gemacht da bei einigen Fahrzeugen bei extrem niedrigen Temperaturen die Heizung kaum noch zufriedenstellend geheizt hat.
Meiner Meinung nach liegt es bei Dir an einem vielleicht Kleinen Fehler der für den Mehrverbrauch verantwortlich ist.
Gruß jörg

Ich bin mit einem 2.3 mit KE letzter Generation im Langzeitschnitt (gemischtes Profil) bei 9,5 Liter. Letztes Jahr waren es knapp 9.
Bei 150 Tankvorgängen waren nur 10 über 11 Liter, und meist weil ich schon nach 200 km o.ä. nachgetankt habe.

Unter ungünstigen Bedingnungen, im Winter, bei Kurzstreckenbetrieb können schonmal 12-13 Liter rauskommen. Aber alles darüber, vor allem regelmäßig und nicht als Ausreißer, und es ist was faul meiner Meinung nach.

Miss den Vebrauch über mehrere Tankvorgänge, die Tankuhren schalten nicht immer gleich ab, dadurch kommen Schwankungen rein die du so wieder ausgleichst.

Schau dir bleebs Liste an. Ein beliebter Kandidat für erhöhten Spritverbrauch ist auch der Temperaturfühler der Einspritzanlage. Wurde der schonmal geprüft oder getauscht? Schubabschaltung auch mal testen (bei Kurzstrecke keine so große Auswirkung). ÜSR wie im Post vorher erwähnt : Sicherung prüfen, nicht das deine KE gar nicht mehr läuft.

Wie testet man den die Schubabschaltung? Messen oder wie meintest du das?

Den Schalter am Regulierungsgestänge kann man auch messen, der schafft einfach nur Durchgang wenn er gedrückt ist.
Ob das alles im Betrieb klappt merkt man an sich auch ganz gut. Motor muß warm sein, Drehzahl muß einmalig über 3.000 gewesen sein, Fuß vom Gas und ausrollen lassen. Irgendwo bei 1.000-1.200 U/min sollte ein kleiner Ruck spürbar sein (Einspritzung setzt wieder ein).

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