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Das Auto im Wandel der Zeit - oder: Wie werden wir uns in Zukunft in den Großstädten fortbewegen?

Themenstarteram 1. März 2020 um 20:21

Hallo zusammen,

jeder der den Helsinki Beitrag verfolgt hat, wird mitbekommen haben, dass wir uns vermutlich in Zukunft als Autofahrer umstellen müssen.

Wie sehr ihr die Zukunft des Autos in deutschen Städten? Werden wir in 10 Jahren nur noch Bus und Bahn fahren, oder mit Rollern zur Arbeit oder der nächsten Bushaltestelle rollen?

Oder wird das Auto immer ein alternativloses Fortbewegungsmittel und ein Zeichen der Individualität des Einzelnen bleiben, welches nie ganz verschwindet?

Eure Meinung ist gefragt. Es darf auch gerne etwas rumgesponnen werden, wenn es um Alternativen zum Auto geht (Nein, ein Rohrpostsystem für Menschen ala Futurama gehört nicht dazu).

Als kleine Vorgeschichte gibt es hier an dieser Stelle schon regen Meinungsaustausch zur Einstimmung auf das Thema: https://www.motor-talk.de/.../helsinki-macht-es-vor-t6803630.html?...

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756 Antworten

Zitat:

@Brian Basco schrieb am 2. März 2020 um 07:43:14 Uhr

... stelle das Rad so vorm Bäcker ab - das wird da nicht geklaut...

Fahrraeder werden ueberall gestohlen, in Sekundenschnelle.

Ciao

Ratoncita

Ach, das ABUS BORDO GRANIT XPlus™ 6500 regelt. =) Damit habe ich auch bei meinem 2000€-Hardtail (bei Kauf, unterliegen ja auch 'nem massiven Wertverlust) in Großstädten bisher wenig Bauchschmerzen. Allerdings... 2 Tage oder Nächte hintereinander stand es auch nicht an ein- und demselben Platz. Bissl überlegen sollte man schon...

Also ich werde auch in Zukunft (d. h. bis ans Lebensende) mit dem Auto in der Stadt fahren.

Zitat:

@v8.lover schrieb am 1. März 2020 um 20:27:34 Uhr:

Ich bin/war echt lange Auto-"Hardliner". Gut 10 Jahre habe ich aber 'n persönlichen Wandel gemerkt und vollzogen, wonach ich in (Groß-)Städten eh kein Bock mehr habe, mit 'nem ~5x2m-Auto meist allein rumzugurken. Von roter Ampel zu Ampel und bei vollen Straßen.

Da gibts für mich nur noch das Fahrrad. Auch Öffentliche mag ich net - ist aber sicher für den Großteil der Leute - richtig aufgezogen - sonst 'ne gute Alternative.

So wie NL das macht finde ich cool. Da wird das Fahrrad als vollwertige Alternative angesehen.

Aber Deutschland Autofahrerland... Sonntags 200m zum Bäcker muss schon mitm Auto sein.

Dem schließe ich mich an. Werde nie verstehen, wieso man jeden Weg mit dem Auto fahren muss.

Zitat:

@HighspeedRS schrieb am 1. März 2020 um 21:28:00 Uhr:

 

Kauf dir eine zweites günstigeres Fahrrad, für den Alltag

Kann ich auch nur empfehlen. Habe sogar 4 :D

Zitat:

@CivicTourer schrieb am 2. März 2020 um 07:33:06 Uhr:

Meine Erwartungen:

Auto fahren wird teurer...

Hoffentlich. Kaum ist der Sprit wieder günstiger, wird deutlich mehr gefahren.

Zitat:

@CH76 schrieb am 2. März 2020 um 08:36:39 Uhr:

ich an. Werde nie verstehen, wieso man jeden Weg mit dem Auto fahren muss.

Weils einfach Spass macht :D

Zitat:

Hoffentlich. Kaum ist der Sprit wieder günstiger, wird deutlich mehr gefahren.

Macht nichts. Ich fahr auch noch Auto, wenn der Sprit 10€/Liter kostet!

Solange sich alles erst wandelt, wenn ich wegen Gicht oder derlei sowieso nicht mehr fahren darf, ists mir gleich. :D

Zitat:

@CH76 schrieb am 2. März 2020 um 08:36:39 Uhr:

Zitat:

@v8.lover schrieb am 1. März 2020 um 20:27:34 Uhr:

Ich bin/war echt lange Auto-"Hardliner". Gut 10 Jahre habe ich aber 'n persönlichen Wandel gemerkt und vollzogen, wonach ich in (Groß-)Städten eh kein Bock mehr habe, mit 'nem ~5x2m-Auto meist allein rumzugurken. Von roter Ampel zu Ampel und bei vollen Straßen.

Da gibts für mich nur noch das Fahrrad. Auch Öffentliche mag ich net - ist aber sicher für den Großteil der Leute - richtig aufgezogen - sonst 'ne gute Alternative.

So wie NL das macht finde ich cool. Da wird das Fahrrad als vollwertige Alternative angesehen.

Aber Deutschland Autofahrerland... Sonntags 200m zum Bäcker muss schon mitm Auto sein.

Dem schließe ich mich an. Werde nie verstehen, wieso man jeden Weg mit dem Auto fahren muss.

Zitat:

@CH76 schrieb am 2. März 2020 um 08:36:39 Uhr:

Zitat:

@HighspeedRS schrieb am 1. März 2020 um 21:28:00 Uhr:

 

Kauf dir eine zweites günstigeres Fahrrad, für den Alltag

Kann ich auch nur empfehlen. Habe sogar 4 :D

Zitat:

@CH76 schrieb am 2. März 2020 um 08:36:39 Uhr:

Zitat:

@CivicTourer schrieb am 2. März 2020 um 07:33:06 Uhr:

Meine Erwartungen:

Auto fahren wird teurer...

Hoffentlich. Kaum ist der Sprit wieder günstiger, wird deutlich mehr gefahren.

Dann lade ich Dich ein auf eine Fahrt mit dem Rad von meiner Wohnstatt in die City. Das ist der Horror, auf dem Standstreifen einer Schnellstraße würde man sich vermutlich sicherer vorkommen. Solange die ewig versprochenen ausgebauten Schnellradwege nicht da sind, kann ich jeden verstehen der manche Strecke mit dem Wagen fährt. Es ist teilweise echt selbstmörderisch. Manchmal ist es nicht nur Unwille oder Faulheit oder Angst vor Diebstahl (dazu: mein letztes Fahrrad wurde aus einem abgeschlossenen Hof mit 1,80 Zaun gestohlen)

Das kommt immer auf die Stadt, auf den Weg, auf die Uhrzeit, aufs Wetter, auf was weiß ich an.

Es gibt hier in der Stadt Strecken, da würde ich mich mit dem Fahrrad einfach fürchten.

Es gibt auch welche zu manchen Zeitan, da brauche ich mit dem Auto dreimal so lange weil mein benzinbefeuertes Fahrzeug dann ein 99,5% Stehzeug ist.

Das eine ist in jedem Fall "besser" gibt's nicht.

Aber Sonntag früh im Frühling und im Sommer mit dem Bike pfeifend zum Bäcker, das ist mittlerweile für mich zu einem Stück Lebensqualität geworden.

Zitat:

@Matsches schrieb am 2. März 2020 um 10:02:41 Uhr:

 

Aber Sonntag früh im Frühling und im Sommer mit dem Bike pfeifend zum Bäcker, das ist mittlerweile für mich zu einem Stück Lebensqualität geworden.

Das mache ich nicht. Allein die Zeit Fahrrad aus der Garage holen, Tor wieder zu, Fahrrad vor dem Bäcker anschließen, Garage auf und Fahrrad wieder rein - da bin ich wenn ich die Fahrtzeit noch mitzähle auch gelaufen ;)

Betrifft mich nicht.

Steht weder in der Garage, noch schließe ich es vor dem Laden ab.

Ist aber auch überschaubar ländlich. In die Stadt nebenan muß ich nur zum Arbeiten, zum Glück nicht zum Wohnen.

Ja und jetzt oute ich mich: Helm setze ich auch keinen auf.

Sobald wir eine Gartenhütte haben, lege ich mir ein Handbike zu, das ich vor den Rollstuhl spannen kann. Damit lassen sich dann einige Autofahrten einsparen und gut für die Gesundheit ist es auch.

Zitat:

@zille1976 schrieb am 1. März 2020 um 20:40:17 Uhr:

Also ich würde auch gerne zum Bäcker um die Ecke mir dem Rad fahren (oder generell mehr).

Leider gibt es dort keine Möglichkeit das Rad nach Vorschrift der Versicherung anzuschließen. Hab da mal bei uns in der Stadt drauf geachtet. Es gibt fast niergendwo feste Punkte um sein Fahrrad am Rahmen zu sichern. Immer nur diese billigen Reinschieb Dinger wo man das Vorderrad mit sichert.

Aber so ist es mir zu unsicher ein 4000 Euro Bike gegen die Vorgaben der Versicherung abzustellen. Somit bleibt dann nur zu Fuß (Bäcker) oder Auto (alles andere).

Das Problem das ich sehe: Die Politik möchte möglichst schnell, möglichst viele Autos von der Straße haben, aber es gibt keine vernünftigen Alternativen.

Busverbindungen werden gestrichen oder fahren selbst in mittelgroßen Städten nach 19 Uhr viele Strecken nicht mehr. Die Bahn ist abgesehen von der Unzuverlässigkeit auch an den Grenzen ihrer Kapazitäten angekommen.

Hm, ich schließe mich mal einigen Vorrednern an:

Eigentlich ist deine Argumentation darauf angelegt, ausdrücklich dem Kfz das Wort zu reden.

Du hättest Alternativen, versuchst die aber geschickt auszuklammern.

Ich habe mein Auto in Berlin vor 20 Jahren abgeschafft. Autofahren in einer Großstadt macht keinen Spaß, ist nur mit ständigem Stress verbunden, teuer und insgesamt gesehen nicht viel schneller als ein Fahrrad.

Ich lege jetzt 95% meiner Strecken per Fahrrad zurück. Bis 5 km Entfernung bin ich damit schneller, bis 10 km kann ich gut mithalten und bis 15 km ist der Zeitverlust verkraftbar. Für weitere Entfernungen kann man das Rad gut im ÖPNV transportieren. Bei Glatteis und (viel) Schnee nehme ich den auch in Anspruch.

Btw. Deine Befürchtung, dass dir dein 4000 € beim Brötchenkauf entwendet wird, ist wohl recht unwahrscheinlich. Feststehende Anschließmöglichkeiten (z.B. Laternenpfahl o.ä.) wird es sicherlich auch bei dir geben und es gibt auch sehr unterschiedliche Versicherungen.

Btw2. Rechne dir mal durch, wie schnell sich ein 500 € - Rad, welches du nur für den Einkauf verwendest, amortisiert ;)

 

Zitat:

@CivicTourer schrieb am 2. März 2020 um 09:31:39 Uhr:

 

Dann lade ich Dich ein auf eine Fahrt mit dem Rad von meiner Wohnstatt in die City.

Und? Dann nimmt man eben die Abkürzung durch den Wald. Sehe da gar kein Problem oder ich nehme die Straße mit Radweg. Alles Ausreden.

Zitat:

@Matsches schrieb am 2. März 2020 um 10:02:41 Uhr:

 

Aber Sonntag früh im Frühling und im Sommer mit dem Bike pfeifend zum Bäcker, das ist mittlerweile für mich zu einem Stück Lebensqualität geworden.

Ja, super Sache sowas. Am besten wenn fast alle noch schlafen. Oder auch im Winter. :cool:

Zitat:

@CivicTourer schrieb am 2. März 2020 um 10:09:27 Uhr:

 

Das mache ich nicht. Allein die Zeit Fahrrad aus der Garage holen, Tor wieder zu, Fahrrad vor dem Bäcker anschließen, Garage auf und Fahrrad wieder rein - da bin ich wenn ich die Fahrtzeit noch mitzähle auch gelaufen ;)

Unsere Bäcker sind einmal ca 600m und einmal 1,1 KM entfernt. Da bin ich mit dem Rad aber auf beiden Wegen schneller. Die Garagentür ist genau so schnell offen wie die Haustür. Und beim Bäcker das Rad anschließen?

Ich würde es prinzipiell befürworten wenn, zumindest die engeren City-Bereiche von Autos befreit bzw. für diese überwiegend gesperrt würden. Das erhöht die Aufenthaltsqualität. Die Lösung die ich dafür propagieren würde und, meiner Meinung nach relativ schnell und vergleichsweise günstig umzusetzen wäre, wären eben ausreichend große P&R-Flächen am Stadtrand. Diese an das ÖPNV-Netz angebunden und es passt. Lässt sich notfalls auch mit Bussen machen wenn man nicht gleich eine Straßenbahnlinie bauen kann/will. bedenken oder oft angebrachte Kritik von wegen "Einkäufe schleppen" könnte man ebenso innovativ lösen. Man kauft eben in der City ein und schleppt aber nicht zwangsläufig seine Tüten rum. Die kauft und bezahlt man in dem jeweiligen Geschäft und von dort werden diese an den P&R-Platz geliefert und dort deponiert in einer Art Packstation. Ist man aus der City zurück, steigt man in sein Auto, fährt an der Packstation vor und lädt direkt ein. Auch das lässt sich denke ich Händeln. Man gibt einfach in den Geschäften seine geplante Rückfahrt zeit an, der Rest ist Koordination was in Zeiten von Digitalisierung eher kein Problem mehr sein sollte. Zudem könnte so auch der stationäre Handel wieder gegen über dem reinen Online-Handel Boden gut machen und ich halte es für absolut jeden zumutbar am Stadtrand vom Auto in den ÖPNV umzusteigen. Ich jedenfalls halte mich lieber in einer City auf in dem weniger Individualverkehr herrscht. Und nein: Ich komme nicht aus einer solchen "Großstadt"

Ich orientiere mich am Fahrrad Völkchen der Niederländer, die verachten einen Helm auch ....:cool:

Ansonsten, man muss das Auto unbequem in Innenstadtlagen machen, dann greifen die Leute auch automatisch zum Rad ... Ich stelle auch immer wieder fest, das einige die Vorteile vom Rad nicht kennen oder vergessen haben, mit 15 ...18 gabs den ersten Führerrschein und das Thema Fahrrad war ersteinmal vom tisch .... Selber und bei anderen stelle ich fest wie bereichernd das ist und wie easy man doch auch weitere Strecken in der Stadt zurücklegen kann ... Und klar auf dem Land ist das ein anderes Thema...

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