Darf die Leasingfirma die alten Alufelgen behalten,auch wenn ich vier neue Felgen bezahlen soll?
Hallo zusammen,
hier meine Frage:Ich hatte vor ca. einem Jahr meinen Leasingwagen,einen Astra GTC 2,0L TD mit 245 Alufelgen zurückgegeben,da ich von einer Übernahme,aufgrund eines völlig überhöhten Übernahmepreises Abstand genommen hatte.Das Übergabeprotokoll der Dekra war völlig desolat ausgefallen.Schäden wurden aufgelistet,die laut Übergaberegeln des Leasinggebers aktzeptabel waren.So verlangte die ALD Leasing von mir die Kostenerstattung von gleich allen 4 Felgen,zuzüglich Demontage,Montage und Auswuchten der neuen Felgen.Den Astra hatte ich in einem Autohaus in Düsseldorf aufgespürt.Er stand dort mit den alten Felgen,die per Smartrepair aufgehübscht worden waren.Nun verweigert mir die ALD Leasing die Herausgabe der alten Felgen,obwohl ich die neuen Felgen bezahlen soll! Hat einer ähnliche Erfahrungen gemacht?
Gruß Charly
Beste Antwort im Thema
Was lernt man daraus? Wenn man die Kohle nicht hat um sich das gewünschte Fahrzeug zu kaufen, dann eben sparen oder was günstigeres suchen 😉
Aber sowas gibts ja im Leasingland Deutschland kaum mehr 😁
145 Antworten
Zitat:
@charly040759 [url=https://www.motor-talk.de/.../...elgen-bezahlen-soll-t6180318.html?...]Denn,wer hätte gewusst,dass eine Leasingfirma die alten Felgen behalten darf,obwohl noch ein erheblicher Restwert vorlag(ca.1000,00€,laut Gericht) und ich einen kompletten neuen Satz inkl.Montage bezahlen musste!Derr logische Verstand sowie ein gesundes Rechtsempfinden strebt sich gegen solch eine Ungerechtigkeit.
Wenn dir ausdrücklich neue Felgen und Montage in Rechnung gestellt wurden dann gehören dir die alten Felgen. Dafür braucht es kein Gutachten. Ohne Vergleich hätte das Gericht dir das bestätigt.
Alles was du schreibst ist ein wenig wirr und ungegliedert, daher ist eh alles nur wilde Spekulation.
Naja hatte auch einmal einen ähnlichen Fall wie @PeterBH ein Mann hat von mir ein Auto gekauft und ich habe mich erweichen lassen das er mir 300€ später "vorbeibringt". Dazu ist es aber nicht gekommen. Er hat mir aber einen Wechsel unterschrieben. Als ich ihn dann nach ein paar Tagen fragte wann er mir das Geld vorbeibringt hieß es, dass er mir das nicht zahlt weil er diverse Mängel entdeckt hat.
Habe mir dann gedacht wenn du schon Streiten willst kannst du es auch haben.
Habe dann den Wechsel einem Freund gegeben für ihn Klage eingebracht und dazu noch mehr an Prozesskosten verdient als das Auto wert war.
Zitat:
@EdSize schrieb am 16. November 2017 um 08:48:16 Uhr:
Zitat:
@charly040759 [url=https://www.motor-talk.de/.../...elgen-bezahlen-soll-t6180318.html?...]Denn,wer hätte gewusst,dass eine Leasingfirma die alten Felgen behalten darf,obwohl noch ein erheblicher Restwert vorlag(ca.1000,00€,laut Gericht) und ich einen kompletten neuen Satz inkl.Montage bezahlen musste!Derr logische Verstand sowie ein gesundes Rechtsempfinden strebt sich gegen solch eine Ungerechtigkeit.
Wenn dir ausdrücklich neue Felgen und Montage in Rechnung gestellt wurden dann gehören dir die alten Felgen. Dafür braucht es kein Gutachten. Ohne Vergleich hätte das Gericht dir das bestätigt.
Alles was du schreibst ist ein wenig wirr und ungegliedert, daher ist eh alles nur wilde Spekulation.
Es ist die Entscheidung der Leasingfirma, bei per Gutachten bestätigten Mängeln ein Teil zu erneuern oder zu reparieren, das Auto gehört denen schließlich. Wenn mehr als gebrauchsübliche Mängel an den Felgen sind, ist der Leasingnehmer haftbar.
Es ist das wirtschaftliche Risiko der Leasingfirma, einen Minderpreis beim Verkauf mit reparierten Felgen zu erzielen oder den vollen Preis mit tatsächlich neuen Felgen.
Diese Entscheidung steht dem Leasingnehmer nicht zu, es ist ja nicht sein Auto. Daher hat er auch kein Recht auf die Herausgabe der alten Felgen, die gehören ihm nicht. Der Kaufpreis der neuen Felgen ersetzt den Minderpreis, weil das Auto mit reparierten Felgen weniger Wert ist als mit Felgen, die nur gebrauchsübliche Mängel (nämlich keine Kratzer) aufweisen.
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Zitat:
@warnkb schrieb am 17. November 2017 um 12:31:14 Uhr:
Es ist das wirtschaftliche Risiko der Leasingfirma, einen Minderpreis beim Verkauf mit reparierten Felgen zu erzielen oder den vollen Preis mit tatsächlich neuen Felgen.
Der Minderpreis ist aber garantiert nicht mit "Auto ohne Felgen" gleichzusetzen.
Gruß Metalhead
Zitat:
@Johnny202 schrieb am 17. November 2017 um 12:03:05 Uhr:
Naja hatte auch einmal einen ähnlichen Fall wie @PeterBH ein Mann hat von mir ein Auto gekauft und ich habe mich erweichen lassen das er mir 300€ später "vorbeibringt". Dazu ist es aber nicht gekommen. Er hat mir aber einen Wechsel unterschrieben. Als ich ihn dann nach ein paar Tagen fragte wann er mir das Geld vorbeibringt hieß es, dass er mir das nicht zahlt weil er diverse Mängel entdeckt hat.Habe mir dann gedacht wenn du schon Streiten willst kannst du es auch haben.
Habe dann den Wechsel einem Freund gegeben für ihn Klage eingebracht und dazu noch mehr an Prozesskosten verdient als das Auto wert war.
HELD!
Ich weiß gerade nicht was schlimmer ist. Dass er dir die 300 Euro nicht zahlt oder deine fragwürdige Selbstbereicherung. Ich glaube Letzteres.
Zitat:
@Johnny202 schrieb am 17. November 2017 um 12:03:05 Uhr:
Naja hatte auch einmal einen ähnlichen Fall wie @PeterBH ein Mann hat von mir ein Auto gekauft und ich habe mich erweichen lassen das er mir 300€ später "vorbeibringt". Dazu ist es aber nicht gekommen. Er hat mir aber einen Wechsel unterschrieben. Als ich ihn dann nach ein paar Tagen fragte wann er mir das Geld vorbeibringt hieß es, dass er mir das nicht zahlt weil er diverse Mängel entdeckt hat.Habe mir dann gedacht wenn du schon Streiten willst kannst du es auch haben.
Habe dann den Wechsel einem Freund gegeben für ihn Klage eingebracht und dazu noch mehr an Prozesskosten verdient als das Auto wert war.
Toller Anwalt bist du.
Zitat:
@bermuda.06 schrieb am 17. November 2017 um 17:52:02 Uhr:
Zitat:
@Johnny202 schrieb am 17. November 2017 um 12:03:05 Uhr:
Naja hatte auch einmal einen ähnlichen Fall wie @PeterBH ein Mann hat von mir ein Auto gekauft und ich habe mich erweichen lassen das er mir 300€ später "vorbeibringt". Dazu ist es aber nicht gekommen. Er hat mir aber einen Wechsel unterschrieben. Als ich ihn dann nach ein paar Tagen fragte wann er mir das Geld vorbeibringt hieß es, dass er mir das nicht zahlt weil er diverse Mängel entdeckt hat.Habe mir dann gedacht wenn du schon Streiten willst kannst du es auch haben.
Habe dann den Wechsel einem Freund gegeben für ihn Klage eingebracht und dazu noch mehr an Prozesskosten verdient als das Auto wert war.
HELD!
Ich weiß gerade nicht was schlimmer ist. Dass er dir die 300 Euro nicht zahlt oder deine fragwürdige Selbstbereicherung. Ich glaube Letzteres.
Find ich gut. Solch dreistes Verhalten muss abgestraft werden, sonst hören die Leute niemals damit auf.
+1 für den Anwalt.
Glaubt nicht alles. Ein Wechsel ist ein unbedingtes Zahlungsversprechen.
Da gibt's einen beschleunigten Urkundenprozess, in dem nur die Urkunde (der Wechsel) geprüft wird und das war's.
Es scheint wohl ein jeder eine abweichende Meinung zu diesem Fall zu haben.Fakt ist aber,die Firma ALD hat sich in meinem Fall bereichert,bzw.hat sie dies versucht.Das sie auf die Schnauze gefallen ist,was den erlösten Verkaufspreis angeht, ist nur dem Umstand geschuldet,das Dieselfahrzeuge zur zeit schwer an den Mann zu bringen sind!Aber die Richterin selber sagte während des Prozesses,das sie mich moralisch gesehen voll im Recht sieht,sich aber leider an geltendes Recht halten muss.Und dieses ist in Sachen Leasing nicht immer ganz eindeutig.Und da sie mir empfahl, aus rein wirtschaftlichen Gründen einem Vergleich zuzustimmen,bin ich nach reiflicher Überlegung ihrem Rat gefolgt.Es ging mir von vornherein ums Prinzip,nicht nur ums Geld.Aber irgendwo ist Schluss,da überlegt man sich ob es sinnvoll ist weiterzumachen.Und da die ALD nun mindestens 3000,00€ weniger erzielt hat als ich zahlen wollte,hat sie meiner Ansicht nach irgendwie doch verloren!Danke fürs Interesse,Gruß Charly
Zitat:
Aber die Richterin selber sagte während des Prozesses,das sie mich moralisch gesehen voll im Recht sieht,sich aber leider an geltendes Recht halten muss
Ich übersetz das mal für dich.
Du bist nicht im Recht und kannst froh sein wenn die Gegenseite einem Vergleich zustimmt.
Moral ist vielleicht im Strafrecht noch etwas womit man arbeiten kann, aber im Zivilrecht. No way.
Zitat:
@charly040759 schrieb am 4. November 2017 um 16:07:33 Uhr:
Der Preis für die Felgen ist der Nettopreis!Da ich selbstständig bin,zählt für mich nur der Nettopreis.Daher hatte ich ja auch zum ersten Mal einen Wagen geleast,um Steuern zu sparen.Ich kann jedem nur raten:Hände weg vom Leasing!Obwohl ich eindeutig beweisen kann,dass das Gutachten der Dekra ein Gefälligkeitsgutachten zu Gunsten des Leasinggebers ist,hat mein Anwalt davon abgeraten vor Gericht zu gehen,weil das Gutachten der Dekra vor Gericht mehr Gewicht hätte als mein Video,sowie die Beweisfotos!Und laut Dekra kann man Bicolorfelgen nicht per Smartrepair reparieren.das sie lügen beweisst das Foto,das ich nach der Smartrepair gemacht habe.In dem Autosalon,in dem sie mein altes Fahrzeug anboten!
Also wir Leasen alle Firmenfahrzeuge und sind bis jetzt bei jeder Rückgabe korrekt behandelt worden. Egal ob bei Audi BMW oder VW. Allerdings haben wir immer über die Herstellerbank geleast.
Ja - Hier sieht man wieder: Das günstigste Leasingangebot ist bei Rückgabe nicht immer das günstigste.
Generelle Finger weg von Leasing kann man da sicher nicht sagen - Genauso wie man nicht sagen kann Hände weg vom Autokauf nur weil man bei bestimmten Händlern negative Erfahrungen machte.
Manch Leasing Anbieter spezialisiert sich halt auf derartige Geschäftspraktiken wie es der TE erlebt hat und holt sich im Nachhinein den Gewinn, welchen er beim Angebot zurückgelassen hat.
Ist nur legitim vor solchen Firmen zu warnen, damit nicht ganz soviele Verbraucher auf diese Masche reinfallen!
Das Problem bei Leasing wäre für mich dass ich hinterher kein Auto mehr habe und neu finanzieren muss.
Deshalb habe ich es bisher immer so gemacht:
Geld gespart und dann Auto immer bar gezahlt. Aber auch immer sehr lange zwischen 10 und 25 Jahren gefahren.
Zitat:
@new-rio-ub schrieb am 18. Dezember 2017 um 14:07:15 Uhr:
Das Problem bei Leasing wäre für mich dass ich hinterher kein Auto mehr habe und neu finanzieren muss.Deshalb habe ich es bisher immer so gemacht:
Geld gespart und dann Auto immer bar gezahlt. Aber auch immer sehr lange zwischen 10 und 25 Jahren gefahren.
Das ist für Dich sicherlich der richtige Weg. Für andere eben nicht.
Ich verstehe nicht, dass Leute wie Du keine Gelegenheit auslassen, um immer wieder zu predigen, was sie als Nachteile beim Leasing empfinden.