D5 - 205 PS: Wiederkehrender geringer Kühlmittelverlust

Volvo V70 3 (B)

Hallo Fahrer des o.g. Motor,

ich habe vor ca. 1 Woche eine wiederkehrenden minimalen (0,2 - 0,3 Ltr.) Kühlmittelverlust. Mein Freundlicher hat den Wagen (V70, 12/2010, ca. 48000km) überprüft, konnte jedoch keine Ursache entdecken.

Beim 2ten Versuch hatte er eine Mitteilung von Volvo, die das Problem beschrieb und die Werkstätten auffordert, einen ausführlichen Bericht zu schreiben.

Nachdem mein freundlicher dieses gemacht hatte, erhielt er gleich am anderen Morgen einen Anruf von Volvo Deutschland, mit der Freigabe für einen neuen Motor. Mein Motor soll umgehend nach Schweden zurück versendet werden um die Ursache zu erforschen.

Sollte ich Rückmeldung von meinem Freundlichen erhalten, teile ich sie hier mit.

Wer hat ähnliche Erfahrungen?

Viele Grüße

wumih

Beste Antwort im Thema

Im Anhang findet ihr die Dokumente mit allen Motoren, Fahrzeugtypen, Baujahren etc. die vom Problem der Kopfdichtung betroffen sind.

mfg

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@Hagelschaden Ich denke, da hast du alles richtiggemacht. Lieber ein Ende mit Schrecken als Schrecken ohne Ende.

Auch wenn es mich ärgert. Der V70 ist ein geniales Auto. Er fährt super und für den Urlaub mit 4-köpfiger Familie perfekt. Auch der Verbrauch von 7,2L geht für ein Auto dieser Größe mit Allrad und Automatik in Ordnung. Außerdem steht er noch super da. Eigentlich eine Schande dass Volvo die Dieselmotoren so versaut hat.

Das Problem ist immer. Was kommt danach? BMW Diesel sind seit den "N-Motoren" schlichtweg unkaufbar da der komplette Kettentrieb eine Fehlkonstruktion ist. Audi/VW....never.....Ford und Opel kommen auch nicht in Frage und bei den Asiaten sind die Verschleißteile einfach unverschämt teuer. Gut...Bei Volvo auch. ;-)

Du meinst einen Motortausch bei Volvo für 12.000 Euro? Da mag das stimmen, kommt doch aber für die Fahrzeuge nicht mehr in Frage. Das ging nur in den ersten 1-3 Jahren, bezahlt über Garantie oder Kulanz.

Der S80 von MedanoCC dürfte einen Händler EK von ca. 8 tsd Euro haben....

Gruß
Hagelschaden

Zitat:

@allo78 schrieb am 26. Juli 2017 um 10:07:26 Uhr:


Also nach einem Motortausch gab es bislang soweit ich weiß hier nur einen einzigen der dann wieder Probleme hatte und das war wohl weil noch irgend ein altes Teil verbaut wurde - ich weiß jetzt leider gerade nicht wer das war und auch nicht wie es ausging (vielleicht kann sich derjenige mal melden)
Aber ansonsten ging ich eigentlich schon davon aus dass zumindest nach einem Motortausch defeniniv das Problem erledigt ist. Wäre ja ansonsten der Hammer!

Was mich dazu noch umtreibt ist die Frage ob der D5244T11 (215PS) als Rumpfmotor mit dem gesamten Umfeld des 205PSer kompatibel ist. 😕 Wenn ja, würde ich das Abenteuer wagen und einen gebrauchten T11 Rumpfmotor mit Gewährleistung vom Verwerter kaufen und einbauen. Den Einbau bekomme ich selber hin und die Kosten wären in dem Fall für mich noch vertretbar.

Zitat:

@ifadev schrieb am 26. Juli 2017 um 10:15:47 Uhr:



Das Problem ist immer. Was kommt danach?

Die Frage stelle ich mir auch. Ich bin mit meinem V70, mit Volvo und mit meiner Werkstatt absolut zufrieden und möchte gerne bei Volvo bleiben. Ich habe vor, meinen V70 noch 2-3 Jahre zu fahren. Dann ist er ca. 9,5 Jahre alt, wird ca. 170.000 km auf der Uhr haben und wird hoffentlich noch einigermaßen gut verkaufbar sein. Bis dahin gibt es auch genug Langzeiterfahrungen mit sämtlichen Ausbaustufen der VEA-Motoren. Der V90 ist mir von den Ausmaßen her zu groß, vom Gepäckraum her in Relation zu Preis und Außengröße zu klein und als Gebrauchter sicher auch `ne ordentliche Investition. Da wir kein so großes Hauptauto mehr brauchen wird es wohl auf einen der letzten noch aktuellen V oder XC60 hinauslaufen.

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@ Hagelschaden: nein das ist schon klar dass das in dem Fall wirtschaftlich kaum Sinn macht es ging mir nur darum dass wenn er sich doch aus welchen Gründen auch immer dafür entscheidet hier gesagt wurde man könne trotzdem nicht sicher sein ob mit dem AT Motor dann alles passt - und davon - also dass es mit AT nochmal Probleme gibt - ist doch nach allem was wir hier wissen nicht auszugehehen.

@ifadev: ich könnte mir vorstellen dass der 215er auch passt müsstest Du halt abklären wieviele Änderungen da nötig sind. Aber aufgepasst die ersten 215er hatten das gleiche Problem - wie man ja bei meinem auf dem 215er fußenden Heico sehen kann. Daher sicher gehen dass er nicht aus dieser ersten Charge stammt wenn Du den vom Verwerter holst

Zitat:

@allo78 schrieb am 26. Juli 2017 um 10:32:37 Uhr:



Aber aufgepasst die ersten 215er hatten das gleiche Problem

So ist es und niemand kann genau sagen ab wann das Problem nicht mehr auftreten kann oder ob die Ursache in der Serie mal definitiv behoben wurde. Die letzten Modelljahre des 215er-D5 sind vielleicht noch zu jung, um hier mit Problemen aufzufallen. Breit vertreten ist hier eher der 205er-D5.

@allo78 & Südschwede. Hmm. Okay. Das hatte ich gerade bisschen verdrängt. Hier geisterte doch irgendwo das Dokument herum wo die betroffenen Fahrzeuge genauer aufgelistet waren. Damit sollte sich das bisschen besser eingrenzelassen

Das geht hier in eine forumtypische Richtung...😉 Aufschaukeln von Panik incl. sofortiger Verkaufsempfehlung an alle User.😁 Seltsam ist, das selbst vom 205PS in den Börsen Fahrzeuge mit hohen Laufleistungen angeboten werden, die nicht mit nem frischen Austauschmotor prahlen. Es muss also nicht "Alle" treffen.....man kann es nur schwer einschätzen. Wer also kein Problem hat, der sollte nicht gleich in hektische Verkaufaktivitäten verfallen. Übrigens zeichnet sich gerade ein etwas geändertes Kulanzverhalten von Volvo bei dem Thema ab. Auch Fahrzeuge, die aus dem 4-Jahreszeitraum raus sind und auch etwas höhere Laufleistungen haben, sollten ruhig mal auf eine Anfrage bestehen...hab da was von nem 5-jährigen mit deutlich über 100000km pfeifen hören, bei dem 100% Kulanz gewährt wurde. Ist bestimmt nicht zu verallgemeinern, aber den Versuch ist es wert. 😉
KUM

Zitat:

@KUMXC schrieb am 26. Juli 2017 um 11:26:45 Uhr:



Seltsam ist, das selbst vom 205PS in den Börsen Fahrzeuge mit hohen Laufleistungen angeboten werden, die nicht mit nem frischen Austauschmotor prahlen. Es muss also nicht "Alle" treffen.....man kann es nur schwer einschätzen. Wer also kein Problem hat, der sollte nicht gleich in hektische Verkaufaktivitäten verfallen.

Ich habe spaßeshalber gestern Abend mal bei Autoscout nach V70 geschaut. Suchkriterien ab Bj. 2009, Diesel ab 170 PS und über 200.000 km. Es waren einige 205er-D5 und 175PS 2,4D mit jenseits der 250.000 km drin. Ein paar sogar mit weit über 300.000. Bei keinem dieser Angebote war ein Hinweis über einen ATM drin. Die meisten Autos wurden bei den Jahresfahrleistungen sicher nicht über die Bahn getragen. Ich denke in der Serie gab es eine breite Streuung. Manche Autos werden getragen und es erwischt die Motoren trotzdem, manche werden geprügelt und die Motoren leben immer noch.

Richtig, in Panik sollte man nicht verfallen, aber einfach ein waches Auge haben mit der Thematik im Hinterkopf. Ich fahre einfach wie ich es bei den bisher 11 Autos davor auch gemacht habe. Mit dem Volvo sogar eher defensiver und wesentlich ruhiger. Bisher habe ich noch keinen Motor kleingekriegt. Lediglich beim Saab 3,0 TiD traten kurz vor dem Verkauf die ersten Symptome des angeborenen Herzfehlers auf.

Zitat:

@ifadev schrieb am 26. Juli 2017 um 10:15:47 Uhr:


Ford und Opel kommen auch nicht in Frage und bei den Asiaten sind die Verschleißteile einfach unverschämt teuer. Gut...Bei Volvo auch. ;-)

Warum nicht? Ich habe gerade einen Insignia B ST mit dem 2.0ltr. Diesel hier. Schönes Auto... aber max. 170 PS z. Z. als Diesel.

Panik sollte man nicht bekommen. Irgendwo kann immer was sein... Ist bei meinem D4 der Ölverbrauch und beim Kollegen (D3 VEA) wurde die ZKD getauscht.

Mit Panikmache hat das auch nichts zu tun aber wenn man nicht den Luxus geniesst, alle paar Jahre einen neuen Dienstwagen zu bekommen, dann kann so ein Defekt schon eine erhebliche Belastung für die Familienkasse sein. Und am Ende ist es auch nicht Sinn und Zweck der Sache, die gesamten Ersparnisse für eindeutige Fehler der Hersteller zu opfern. Von daher finde ich es durchaus legitim, darüber nachzudenken, ein Fahrzeug welches einen potentiellen Defekt hat, welcher Kosten in Höhe des Wiederbeschaffungswertes oder darüber hinaus generieren kann, auszusondern wenn es noch einen ordentlichen Wiederverkaufswert hat. Denn wenn das Problem auftritt, hat man die A****-Karte und kaum Optionen. Lektion 1.....Der Teufel ist ein Eichhörnchen. ;-)

@Haubenzug Prinzipiell finde ich Opel recht gelungen und habe auch schon darüber nachgedacht. Mich stört aber generell die ganze Handhabung des Entertainment-Systems und die Schaltcharakteristik der Automatik. Ich durfte das schon an unseren Fuhrparkfahrzeugen erleben. Und die Übersichtlichkeit in den aktuelleren Opel-Modellen ist unterirdisch. Aber über die Verarbeitung und Haptik der Materialien war ich positiv überrascht.

Der große Diesel hat die gleiche 8-Gang Automatik wie Volvo. Mein Exemplar ist handgerührt und das läßt siçh genauso gut schalten wie im V60.
Übersichtlichkeit? Nunja, vom V60 kommend kann es nur besser werden.
Auch das Infotainment (IL 900) ist da imho genauso gut / schlecht wie das Sensus.
Ist halt Gewohnheit....
Platzmäßig spielt der Insignia in einer anderen Liga als der V60 und er ist sehr leise für einen Diesel.

Update:
Fahrzeug steht zum Verkauf.
Anfrage an Händler zum ATM bzgl. Garantie, Nebenaggregate (die umgebaut werden) etc. ging raus. Das "schicke" beim ATM ist, wenn der Motor mal raus ist, lassen sich alle möglichen Aggregate (wie z.B. Klimakompressor) im Handumdrehen mitwechseln. Und gerade bei der Klima hab ich Bauchschmerzen, dass sie den ATM in Kürze wieder schrotten würde. Und 500€ für Kompressor, Trockner, Ventil und Füllung machen den Kohl auch nicht mehr fett.

Kleine Korrektur bzw. Hinweis am Rande: Die ZKD wurde bereits gewechselt!; die 2.000€ dafür MUSS ich so oder so berappen; der Händler erlässt diese mir jedoch, wenn ich den ATM einbauen lasse. Also im Grunde zahle ich "nur" 8000€ für den ATM...

P.S. Ein schei* Witz das ganze. Ich könnt immer noch vor mich hin kotzen...

@MedanoCC Glaub ich dir. Ich hoffe, dass du am Ende doch "nur" mit einem blauen Auge aus der Aktion rauskommst.

Zum Klimakompressor. Ich habe letzten November beim großen Service auch einen Rundumschlag gemacht. War eh notwendig da es den kleinen Turbo gehimmelt hatte. In dem Zuge gleich Zahnriemen, Nebenaggregateriemen samt aller Umlenkrollen und Spanner, neuen Generatorfreilauf und vorsorglich das Lager vom Klimakompressor und ATF-Ölwechsel. Den Klimakompressor habe ich zu einem Instandsetzer im Nachbarort gebracht, der sich darum gekümmert hat. 150€ halte ich für einen fairen Kurs.

Zitat:

@MedanoCC schrieb am 26. Juli 2017 um 23:45:43 Uhr:


Update:
Fahrzeug steht zum Verkauf.
.....
Die ZKD wurde bereits gewechselt!; die 2.000€ dafür MUSS ich so oder so berappen; der Händler erlässt diese mir jedoch, wenn ich den ATM einbauen lasse. Also im Grunde zahle ich "nur" 8000€ für den ATM...

P.S. Ein schei* Witz das ganze. Ich könnt immer noch vor mich hin kotzen...

Bin jetzt nicht sicher, ob ich das richtig verstehe: Du willst das Fahrzeug verkaufen, vorher aber noch den Motor für 10 K (gezahlte 2k plus 8K) austauschen?

P.S. ist ja eben genau leider kein Witz, das ist ja das Ärgerliche...kann Deine Wut nachempfinden (leider 😠😁)

Gruß
Hagelschaden

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