Crash: SUV gegen gleich schweren PKW. Infos?

Liebe Leute,

u.a. der ADAC hat ja schonmal einen schweren SUV gegen einen kleinen PKW fahren lassen. Interessanter fände ich es, wenn man die Unterschiede zwischen den beiden Fahrzeugen (also Bauform und Gewicht) getrennt testen würde. Also:
- Gewichtsunterschied: Schweren PKW gegen leichten PKW (das gab es schon, z.B. Polo gegen Phaeton oder Smart gegen S-Klasse)
- Bauform: SUV gegen gleich schweren PKW (z.B. Tiguan gegen C-Klasse oder X3 gegen E-Klasse. Das kenne ich noch nicht)

Hat jemand zum letzeren Punkt irgendwelche Infos?
Hat jemand einen Link zu einem Crash wo ein SUV gegen einen etwa gleich schweren PKW gecrasht wurde?

Ich suche weniger ein Amateurvideo auf Youtube ohne Crash-Informationen - mich interessiert eher die Analyse, also wie dann die Belastungen in den Fahrzeugen sind.

Also, wer macht mir so eine Weihnachtsfreude?😉

Beste Antwort im Thema

soweit ich weiß sind die volvo suvs z.b. mit einem wesentlich größeren längsträger vorne versehen.

ich halte audi nicht für die firma, wo sicherheit weit oben im lastenheft vorkommt, daher diese komische konstruktion....

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Zitat:

Original geschrieben von Bucklew2


der entwicklungssprung von autogeneration zu autogeneration ist enorm, das ist nicht nur optimierung.

Nö, das ist normale Weiterentwicklung. Vergleich mal die Tests, es gab weder davor noch danach von einer Generation zur nächsten derartige Entwicklungssprünge. Einige Hersteller haben anfangs die Marketingwirkung des NCAP unterschätzt und mussten später nachziehen. Gut sieht man das an der C-Klasse. Der Vorläufer namens 190er hatte in einem vergleichbaren Test mit optionalem Airbag ganz knapp 2 Sterne bekommen. Die erste C-Klasse war kaum besser und bekam auch nur 2 Sterne. Die erste "nach-NCAP" C-Klasse bekam im ersten Baujahr 4, nach einer Nachbesserung 5 Sterne. Die aktuelle C-Klasse hat ebenfalls 5 Sterne mit identischer Punktzahl im Seitenaufprall und nur einem Punkt mehr beim Frontalaufprall. Das ist der Unterschied zwischen normaler Weiterentwicklung und einem komplett neuen Ansatz. Und in dem aktuellen Modell steckt sicher nicht viel weniger Entwicklungsarbeit.

Vor-NCAP waren die Tests langsamer und gegen eine starre Barriere, das sind andere und einfachere Anforderungen als der deutlich realitätsnähere NCAP. Auch an der Zahl der Unfalltoten lies sich der Entwicklungssprung gut nachvollziehen. Seit dem die Fahrzeuge mit guten NCAP-Ergebnissen immer größere Marktanteile bekamen sank die Zahl der Unfalltoten erheblich, und das ohne nennenswerten Rückgang der Unfallzahlen. Anteil an dem Entwicklunssprung hatte aber sicherlich auch der Airbag, der für einen erheblichen Rückgang der Kopf- und Oberkörperbelastung sorgt.

Gruß Meik

Um wieder Richtung Topic zu drehen:

Zitat:

Original geschrieben von Simius


Beim Crashtest Golf V gegen Volvo XC 90 sieht man, dass SUVs generell Gift für den Crashgegner sind ...

Eben das sieht man nicht. Man sieht, das ein schweres Auto Gift für ein leichtes Auto ist. Daher startete ich diesen Thread😉

Und insofern habe ich auch nicht verstanden was der Test von Q7 gegen Fiat 500 sollte. Das ist mir viel zu ähnlich wie XC90 gegen Golf, da würden mir viel spannendere Kombinationen einfallen.

Wenn die Fahrzeuge so entwickelt werden , daß sie "crashkompatibel" sind , besteht auch bei ungleichen Massenverhältnissen für die Besatzung des leichteren Fahrzeugs eine günstige Überlebensprognose . Dies wurde in einem Crashtest zwischen S Klasse und Smart eindrucksvoll nachgewiesen.
Problematisch wird es bei höheren Geschwindigkeiten , ab ca 70 km /h spielt die Biomechanik in vielen Fällen nicht mit. Und da unsere Fahrzeuge konsequent aneinander vorbei entwickelt werden , freue ich mich über jeden Meter in meinem X3 . Das ist zwar keine Garantie auf das ewige Leben , es ist aber auf jeden Fall ein Stückchen näher dran. Man überlege , daß sich die Knie im SUV ungefähr auf der Höhe befinden , in der sich in der Limousine der Kopf befindet.

Das einzige was "vorbeentwickelt" wurde sind die SUVs...

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Zitat:

Original geschrieben von Zimpalazumpala


Problematisch wird es bei höheren Geschwindigkeiten , ab ca 70 km /h spielt die Biomechanik in vielen Fällen nicht mit.

Bei einem Gegenverkehrsunfall mit je 55km/h und einem Massenverhältnis von 2:1 erfährt der Leichte bereits eine Geschwindigkeitsänderung von rund 75km/h. Der Schwere nur etwa die Hälfte. Wenn der Leichte nicht so steif gebaut ist, dass er von der Knautschzone des Schweren räubern kann, wird´s für ihn übelst.

Gut, der leichtere Wagen hat bei den hier gezeigten Unfällen natürlich Nachteile.

Allerdings muss man sagen, dass es sich bei den Crashgegner um sehr moderne Autos mit stabilen Fahrgastzellen handelt. Und auch die Kleinwägen sind schon so sicher dass man zumindest bei diesen Geschwindigkeiten einen Unfall überlebt.

Interessant wäre ja ein Vergleich zwischen neuen Kleinwägen mit älteren, schwereren Limousinen. ZB.: neuer Seat Ibiza gegen alten 7er BMW aus ZB 1993. Der wiegt ja auch gut 1500 kg und somit mehr als der Kleinwagen. Der Wagen ist zwar alt, könnte aber schon mit Airbags ausgestattet sein.

Es gibt einen Vergleich Ford Fiesta (neueres Modell) gegen alten Ford Sierra. Da steigt der Fiesta besser aus.

Zitat:

Original geschrieben von Simius


Interessant wäre ja ein Vergleich zwischen neuen Kleinwägen mit älteren, schwereren Limousinen. ZB.: neuer Seat Ibiza gegen alten 7er BMW aus ZB 1993. Der wiegt ja auch gut 1500 kg und somit mehr als der Kleinwagen. Der Wagen ist zwar alt, könnte aber schon mit Airbags ausgestattet sein.

bitteschön:

http://www.youtube.com/watch?v=k3ygYUYia9I

Das ein leichterer PKW immer die schlechteren Karten hat ist natürlich logisch.
Mich würde aber auch mal interessieren, wie ja auch den TE, wie es wäre wenn zwei gleich schwere Fahrzeuge unterschiedlicher Gattung aufeinanderprallen.
Was passiert z.B. wenn eine MB C-Klasse frontal gegen einen MB ML Crasth.
Gewicht dürfte ähnlich sein, bzW. falls de ML doch schwerer ist könte man alternativ auch eine MB S-Klasse nehmen.
Der schwerpunkt und besonders die Träger dürften beim ML allerdings höher sein.
Gibt das jetzt noch einen normalen Chrash oder schiebt sich der ML irgendwie über den Motor der Limousiene und trifft im schlimmsten Fall gar das Fahrzeug am Scheibenrahmen (A-Säule)?

Auch interessant fänd ich mal einen Chrastest SUV gegen Sportwagen.
Beispiel BMW x3 gegen Lamborghini Diabolo (siehe auch Bild im Anhang).
Chrasht da eigentlich noch irgendetwas oder benutzt der x3 den Diabolo nur als Sprungschanze für einen Überschlag?
Passiert dem Diabolofahrer irgendetwas oder wird nur die Windschutzscheibe dreckig?

Hy Folks!

Ein Crash von zwei "Gleichwertigen" Fahrzeugen ist aber nicht so spektakulär und Medienwirksam. Daher werden ein ADAC & Co. solche Tests nicht machen. Interessant wäre es schon einen Touareg/Q7/Porsche Cayenne gegen einen entsprechenden MB G oder einen anderen SUV zu setzen, interessant wäre auch, einen solchen SUV gegen einen Geländewagen zu setzen, oder wirklich aml eine S-Klasse gegen einen gleichschweren A8 oder BMW. Auch mal zwei Fiatchen (500er) gegeneinander, oder einen Aygo gegen einen Lupo. Aber da: siehe oben.

@ Bananajoe

Eine Fehlentwicklung sind SUVs nicht, nur sich seine Meinung "Bild"en zu lassen und dergleichen unreflektiert zu verbreiten - was ja derzeit sehr in der Mode ist.

Zitat:

Original geschrieben von Koyota


Hy Folks!

Ein Crash von zwei "Gleichwertigen" Fahrzeugen ist aber nicht so spektakulär und Medienwirksam. Daher werden ein ADAC & Co. solche Tests nicht machen. Interessant wäre es schon einen Touareg/Q7/Porsche Cayenne gegen einen entsprechenden MB G oder einen anderen SUV zu setzen, interessant wäre auch, einen solchen SUV gegen einen Geländewagen zu setzen, oder wirklich aml eine S-Klasse gegen einen gleichschweren A8 oder BMW. Auch mal zwei Fiatchen (500er) gegeneinander, oder einen Aygo gegen einen Lupo. Aber da: siehe oben.

@ Bananajoe

Eine Fehlentwicklung sind SUVs nicht, nur sich seine Meinung "Bild"en zu lassen und dergleichen unreflektiert zu verbreiten - was ja derzeit sehr in der Mode ist.

Was soll bei den von dir angesprochenenen Versuchen herauskommen ?

Was der TE meint, zumindest verstehe ich das so, wäre ein Crash zwischen Daihatsu Terios/Suzuki Jimni und VW Golf/Opel Astra (je 1150 kg) oder Honda CRV/VW Tiguan gegen eine MB E-Klasse/BMW 5er (je 1500-1600 kg). Beim Q7 bleibt als entsprechender Crash-Gegner fast nur ein Continental GT (2200 kg), beim Rangerover ein Bentley Brooklands oder ein Rolls Royce Phantom übrig (>2500 kg).

Wie man sieht, passen die Fahrzeugklassen also überhaupt nicht zusammen (und damit die Verkaufszahlen) und es ist schon richtig ein "kompaktes" SUV gegen einen Kompaktwagen zu crashen, auch wenn der eine um 6-8 Zentner leichter ist.

Gleichschwere Fahrzeuge werden beim NCAP simuliert. Der Q7 würde sich wohl auch durch einen X5 bohren, dessen Insassen sind aber weit genug vom Längsträger des Q7 entfernt, damit sie nicht aufgespießt werden, und müssen nicht mit stark erhöhten Beschleunigungskräften rechnen, da der Unfall für die Insassen beider Fahrzeuge mit 55 km/h passiert (wie schon jemand gesagt hat, überlebt man einen Unfall aus der Geschwindigkeit heutzutage mit fast jedem Fahrzeug, Fahrzeuge bei denen die Sicherheitszelle kollabiert vielleicht ausgeschlossen) und nicht mit über 70 km/h, wie es die Insassen eines Klein(st)wagens trifft.

Zum Glück finden nun mal diese `Extremzusammenkünfte´ (Benutzung des gleichen Verkehrsraumes zweier unterschiedlicher Fahrzeuge zur Unzeit) auf den Strassen relativ selten statt.

Liegt letztendlich sowohl an der Technik, an den Geschwindigkeiten und an dem gestiegenen Sicherheitsbewusstsein.
Trotzdem lehren uns diese Bilder, dass Sicherheit unter statistischen und physikalischen Gesichtspunkten käuflich ist (mit etwas Glück dazu, was hoffentlich nicht das Unglück eines Unfallgegners bedeutet).

Zitat:

Original geschrieben von Koyota


Hy Folks!

@ Bananajoe

Eine Fehlentwicklung sind SUVs nicht, nur sich seine Meinung "Bild"en zu lassen und dergleichen unreflektiert zu verbreiten - was ja derzeit sehr in der Mode ist.

Das sicher nicht, aber immerhin wurde damit eine neue, zum Rest weniger kompatible Fahrzeugklasse geschaffen.

Und ein "schei*** SUV, ich sehe hier nix an der Ausfahrt" ist dabei noch das kleinere Übel. Den Rest, siehe SUV vs. Normal-Crashtest.

@Bucklew:

Der Crash ist ja wirklich interessant.

Wurde auch schon mal gepostet, damals konnte keiner das schlechte Abschneiden des Volvo glauben. Ein User meinte, der Motor wurde entfernt.

Zitat:

Ohne die sprichwörtlich gigantischen Fortschritte der Unfallsicherheit von Kleinwagen oder die Sicherheit des Modus jedenfalls im NCAP-Test in Frage stellen zu wollen: Dieser Test stinkt, denn dem Volvo wurde vor dem Test der Motor amputiert. In den englischen Foren haben dies Zuschauer auch sofort bemerkt: Dem Volvo fehlt der Motor. Schaut Euch mal das Video genau an !

Offenbar ging es hier also nicht um einen objektiven Vergleich, sondern um Verkaufsförderung für Renault, indem der vermeintlich große und schwere Unfallgegner entsprechend präpariert wird, für möglichst spektakuläre Photos (ich könnte so einige Geschichten über die Mehtoden von "top gear" erzählen, die mir ein Kenner der Branche erzählt hat).

Mir kam dieser "Unfallversuch" gleich merkwürdig vor: Die Kollisionsgeschwindigkeit betrug (angeblich) ca. 66 Km/h. Volvo hatte den 740/760 so ausgelegt, daß ein Aufprall mit 64Km/h auf eine starre Betonbarriere von 50 Tonnen mit einem Anprallwinkel von 40 Grad vom Fahrzeug ohne nennenswerte Deformartion der Fahrgastzelle, mit öffnenden Türen und unverrückter Windschutzscheibe überstanden wird. Die Insassenbelastungen waren hierbei nicht kritisch. Im Fronttalaufprall mit 100% Überdeckung hat Volvo diese Autos bis 100 Km/h getestet ! Zwar ist dieser Aufprall (da Auto gehen Auto) "härter", aber die massive Deformation des Volvo (im Gegensatz zum Modus) erklärt er nicht.

Was mir zumal auffiel, war, daß der Aluminiumträger der Modus-Stoßstange auf den Bildern kaum verformt wurde. Dieser hätte aber nach Lage der Dinge den längs eingebauten Motor des Volvo treffen müssen, was punktuell zu einer sehr schweren Deformation geführt hätte.

Des Rätsels Lösung ist der offenbar vor dem Test entfernte Motor des Volvo. Ob auch das Getriebe noch herausgenommen wurde (denkbarerweise vielleicht auch noch die Quertraverse zwischen den Längsträgern, die die Strukturfestigkeit des Vorbaus gewährleistet), ist nicht zu erkennen.

Da der Modus seinen Motor behielt, traf dessen Vorderwagen die (aufgrund des fehlenden Motors) "weiche" Blechstruktur des Volvo, die sozusagen als "erweiterte Knautschzone" des Modus herangezogen wurde - denn der durch den Motor harte Vorderwagen des Renault stößt ja beim Eindringen in den Vorbau des Volvo auf keinen adäquaten Widerstand mehr. Das erklärt das vermeintlich sehr gute Abschneiden des Renault und die massive Deformation des Volvo. Zu berücksichtigen wäre auch, daß der Motor des Volvo durch seine Verblockung mit der massiven Hinterachse mittels der Kardanwelle tatsächlich auch in den Verformungsberechnungen gezielt zum Anfangen der Deformation beim Frontalaufprall herangezogen wurde - das alles wird durch den fehlenden Motor aufgehoben.

Da zudem der Test auch noch so unternommen wurde, daß ca. 40% der Frontfläche des Modus auf 30% der des Volvo stoßen (m.a.W. also nur auf einen allein stehenden Längsträger), dramatisiert sich die Deformation des Volvo weiter.

Auch die von der BBC aufgestellte Behauptung, daß der Volvo signifikant schwerer sei als der (ebenfalls nicht mehr eben leichte) Modus, stimmt dann nicht mehr. Denn der Volvo wog leer (DIN) nur knapp 1400 kg; wurde der Motor mit Nebenaggregaten entfernt, kann man fast 200 Kg abziehen. Damit trennen den Volvo und den Modus nur noch ca. 50-100 Kg. Somit ist der Gewichtsvorteil, der sich stets zum Nachteil des Kleinwagens als dem leichteren Auto auswirkt, nicht mehr gegeben.

Tatsächlich hat er, vor dem Hintergrund des offenkundig vorsätzlich manipulierten Versuches, den Aufprall sehr gut überstanden.

Tatsächlich also ist dieser Test eine Farce, zumal die sehr massive Stauchung der Tür und das "pappige" Geräusch beim Öffnen derselben (das sehr untypisch ist, denn aufgrund des massiven Seitenaufprallschutzes klingen die Volvo-Türen an und für sich nicht labbrig) den Verdacht nahelegt, daß auch die Tür noch durch Entfernen des Seitenaufprallschutzes präpariert wurde - aber das ist Spekulation.

Es mag sein, daß der alte Volvo - zumal ohne Airbag und Gurtstraffer - im aktuellen NCAP-Crashtest (der in Fachkreisen nicht unumstritten ist !) anders als der darauf ausgelegte Modus tatsächlich schlecht abschneiden würde, aber dies wäre dann vor allem auf Schwächen der Rückhaltesysteme zurückzuführen, denn die Sensorik ist eben fast 20 Jahre weiter.

Über die Karosseriedeformation sagt dieses jedoch nichts aus.

Festzuhalten bleibt: Dieser Test besitzt überhaupt keine Aussagekraft, er ist durch die am Volvo vorgenommenen Manipulationen vielmehr eine bewußte Täuschung der sog. Verbraucher.

http://www.motor-talk.de/.../...ault-modus-crashtest-t1577825.html?...

Hier soll man den Motor eben nicht sehen...
http://www.motor-talk.de/.../Attachment.html?attachmentId=486134

Ohne mich zu weit aus dem Fenster lehnen zu wollen: Meiner Meinung stört der Motor eh beim Crash, wenn er nicht nach unten weggeht, dringt er höchstens in den Innenraum ein...und das will wohl keiner. 😉

Das Auspuffrohr am Volvo sieht man übrigens auch wie es sich verbiegt...komplett leer kann er schon mal nicht gewesen sein..

Man braucht ja nur mal schaun wie miserabel z. B. ein Saab 900 1997 im Euroncap abschneidet, wieso sollte es so ein alter Klotz besser tun?! Oder auch der S70, zwar 4 Sterne, aber die Karosse sieht nimma sehr gut aus.. http://www.euroncap.com/tests/volvo_s70_1998/54.aspx

Er ist einfach nicht für so einen harten teilüberdeckten Crash ausgelegt, Punkt!

edit: Wenn man sich dieses angebliche "Beweisbild" etwas kleiner und schärfer ansieht, könnte man meinen, das schwarze längliche im oberen Bereich könnte als Ventildeckel durchgehen. Das hellere evtl. als Abgaskrümmer, oder deren Verkleidung, aber dazu kann der geneigte Volvo-Schrauber sicher mehr sagen.

Naja, wirklich wissenschaftlich ist der Test ja leider nicht. Und man weiß halt nicht wie viele Unfälle die Wägen gehabt haben...

Ich hätte mir gedacht dass der Volvo zumindest beim Renault einen härteren Schaden hinterlässt und er selbst ungefähr gleich verformt ist. Der Volvo müsste ja um eine Ecke mehr wiegen. Gut, heutige Kleinwägen sind sehr schwer.

Aber man sieht im Euroncap Test wie sich manche ältere Wägen, so wie der S70, verformen... Ist auch ein altes Auto...und dazu gehört auch der 940er.

Scheinbar gibts aber eine "Grenze" bei der Sicherheitsentwicklung, der alte 5er BMW (E39 - ab BJ 95/96) scheint eine wirklich stabile Fahrgastzelle zu haben. Oder auch eine alte E bzw. S-Klasse. Der alte 5er hat 4 Sterne im Test und ist damit auch -nach Crashnormen - nicht wirklich unsicher.

Ich denke, dass so ein Auto wie der BMW 5er im Frontalcrash mit seinen gut 1500 kg gegen einen leichteren, aber dafür neuen Kleinwagen Vorteile hat. Beispielweise wiegt ein Seat Ibiza so 1100 kg. Der Seat ist neu auf dem Markt und hat 5 Sterne beim Test. Der BMW hat über 10 Jahre auf dem Buckel, hat aber dafür ordentlich viel Speck um die Hüften und auch ein nicht so schlechtes Crashtestergebnis.

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