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Crash Phaeton

Themenstarteram 12. Oktober 2008 um 21:13

Ich bin zwar ein Audi-Fahrer, hatte selbst aber auch schon VW. Mir stellt sich die Frag, wie ein Phaeton,

eines der sichersten Autos derzeit am Markt, nach einem Überschlag so aussehen kann.

Und ich dachte, die Fahrgastzelle ist sicher!!!

Aber bei einem Überschlag Dach komplett eingedrückt und fahrerseitig beide Türen weggerissen.

Und der Träger über der Fahrertüre - darf der bei einem Überschlag so aussehen!!!

Das Wrack wurde lt. Medien auch schon von VW untersucht und für "normal" befunden!?!?!

 

http://www.oe24.at/.../...t_-_Kein_typischer_Ueberholunfall_376364.ece

Beste Antwort im Thema

Zunächst einmal: Hier ist ein Mensch zu Tode gekommen, wie es tausende andere auch bereits sind und auch in Zukunft sein werden. Dass dieser Mensch Jörg Haider, der Kärnter Landeshauptmann war, gibt einem nahezu leider alltäglichen Unfall eine hohe Publicity. Mir tut hier vor allem seine Mutter leid, da das wohl das Schlimmste ist, was Eltern widerfahren kann: Sein eigenes Kind beerdigen müssen.

 

Wenn wir daraus etwas lernen wollen, dann, dass ein Mensch auch in einem Fahrzeug, das ein solch enormes subjektives Sicherheitsempfinden wie der Phaeton vermittelt, sehr verletzlich ist. All die Crashtests werden mit Tempo 64 km/h durchgeführt, und wir alle wissen, dass die Energie eines bewegten Körpers sich quadratisch mit der Geschwindigkeit erhöht. Wenn nun ein Tachometer nach einem solchen Unfall mit 142 km/h stehen bleibt, kann man davon ausgehen, dass angesichts des Verlaufs dieses Chrashs die Geschwindigkeit vor dem Aufprall (beim Aufprall erst ist der Tacho stehen geblieben) noch um einiges höher gewesen sein muss.

 

Wer wissen will, wie der Unfall verlaufen ist:

 

http://news.orf.at/video/iptvpopup.html?zib_auto_EDIT.wmv

 

So einen Unfall, meine werthen Brettgenossen, überlebt man auch in einem Phaeton gewiss nicht. Ob da ein Holm geknickt ist, eine Tür abgerissen oder das Dach eingedrückt ist oder nicht: Egal, die negativen Beschleunigungswerte bei der Rotationsbewegung um die Hoch- und Längsachse nach dem Einschlag auf der Mauer führen auf alle Fälle zum Genickbruch.

 

Was mich so schockiert ist, dass ein erwachsener Mann, hoch intelligent, gebildet und gewohnt, Verantwortung zu übernehmen, aus einem so billigen und trivalen Grund stirbt. Ich glaube, wir sollten hierüber mehr nachdenken als über die Schäden am Auto.

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Eine Begegnung mit einem Betonpfeiler stecken wohl nur wenige Autos so einfach weg.

Dieses Thema ist hier bereits mehr als erschöpfend behandelt worden. Ich bitte die Modertoren um Schließung dieses Threads.

Zunächst einmal: Hier ist ein Mensch zu Tode gekommen, wie es tausende andere auch bereits sind und auch in Zukunft sein werden. Dass dieser Mensch Jörg Haider, der Kärnter Landeshauptmann war, gibt einem nahezu leider alltäglichen Unfall eine hohe Publicity. Mir tut hier vor allem seine Mutter leid, da das wohl das Schlimmste ist, was Eltern widerfahren kann: Sein eigenes Kind beerdigen müssen.

 

Wenn wir daraus etwas lernen wollen, dann, dass ein Mensch auch in einem Fahrzeug, das ein solch enormes subjektives Sicherheitsempfinden wie der Phaeton vermittelt, sehr verletzlich ist. All die Crashtests werden mit Tempo 64 km/h durchgeführt, und wir alle wissen, dass die Energie eines bewegten Körpers sich quadratisch mit der Geschwindigkeit erhöht. Wenn nun ein Tachometer nach einem solchen Unfall mit 142 km/h stehen bleibt, kann man davon ausgehen, dass angesichts des Verlaufs dieses Chrashs die Geschwindigkeit vor dem Aufprall (beim Aufprall erst ist der Tacho stehen geblieben) noch um einiges höher gewesen sein muss.

 

Wer wissen will, wie der Unfall verlaufen ist:

 

http://news.orf.at/video/iptvpopup.html?zib_auto_EDIT.wmv

 

So einen Unfall, meine werthen Brettgenossen, überlebt man auch in einem Phaeton gewiss nicht. Ob da ein Holm geknickt ist, eine Tür abgerissen oder das Dach eingedrückt ist oder nicht: Egal, die negativen Beschleunigungswerte bei der Rotationsbewegung um die Hoch- und Längsachse nach dem Einschlag auf der Mauer führen auf alle Fälle zum Genickbruch.

 

Was mich so schockiert ist, dass ein erwachsener Mann, hoch intelligent, gebildet und gewohnt, Verantwortung zu übernehmen, aus einem so billigen und trivalen Grund stirbt. Ich glaube, wir sollten hierüber mehr nachdenken als über die Schäden am Auto.

> Und ich dachte, die Fahrgastzelle ist sicher!!!

Wenn Du mit diesem Gedanken nicht allein bist, könnte das erklären, warum so viele Leute fahren wie Wahnsinnige. Die Geschwindigkeit beim Aufprall wurde mit 142 km/h festgestellt, übliche Crash-Tests werden aber bei ca. 50-70 km/h auf nachgiebige Hindernisse durchgeführt. Das ist also überhaupt nicht vergleichbar. Vergleichbar ist ein Aufprall auf ein festes Hindernis bei dieser Geschwindigkeit mit einem freien Fall aus ca. 80 m Höhe. Das würde ich nicht machen, auch nicht in einem Phaeton sitzend.

Gruß

kleinermars

Genau so ist es!

Die masslose Überschätzung sehr vieler Fahrer habe ich erst gestern Vormittag wieder feststellen müssen, als ich auf der AB wegen Nebels maximal 80 fahren konnte, da hat mich nicht nur einer mit mindestens 160 überholt (und das in Österreich)...

"Mir passiert eh nichts...."

bis es dann zu spät ist....

Nochmal: Es geht bei einem Unfall mit diesem Tempo nicht um die Steifigkeit der Fahrgastzelle, sondern um die gewaltige Beschleunigung des Kopfes und die Rotationsbewegung, die zu einem Bruch der HWS führt. Das ist auch der Grund für das HANS-System der Rennfahrer (der schwarze Kragen unter dem Sturzhelm, den man auf Bildern sieht), welches über einen Gurt am Fahrzeug befestigt ist, damit der Kopf im Falle eines Unfalls keine unkontrollierten Rotationsbewegungen machen kann:

http://www.maxpart-racing.de/helme/modern/hans/hans_head-neck.html

Auch wenn die Fahrgastzelle bei einem Crash Tempo 150 nicht kollabieren würde, bräche die Verzögerung dem Fahrer das Genick, wenn er mit einem Gurt fixiert ist. Da hilft auch der Airbag nichts mehr, da er diese Kräfte nicht mehr aufnehmen könnte.

wieso das dauernde Bitten um Schliessung? Haider-Fan? Angst wg. Negativ-VW-PR?

Überlegt euch mal die Schlagzeilen wenn die Fotos von einem Crash eines 18-j Mazedoniers stammen würden ...

noch was fällt mir ein: angenommen er hätte das überlebt ... was hätte ihn erwartet? Führerschein-Entzug auf Lebenszeit? 5 Jahre Knast?

Sag mal willst du uns hier verarschen? Es reicht jetzt langsam!

Und wenn du noch so viele unpassende Beiträge in allen verschiedenen Threads mit gleichem Wortlaut postest: Dies hier ist ein Auto/Motorforum! Deine OT Beiträge interessieren hier niemanden!

 

wieso hast du ein Flugzeug in deinem Avatar, wenn das hier ein Auto-Forum ist?

Wie schön, daß es einen Ignore Button gibt - und tschüss

Das Thema ist in der Tat ausreichend besprochen worden. Wer möchte kann es hier nachlesen.

Gruß

PowerMike

Team Motor-Talk

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