Crash mit SUV+Geländewagen: Laut SPIEGEL sterben immer mehr Kinder
Fußgänger und Fahrradfahrer tragen bei Unfällen mit SUV und Geländewagen besonders hohe Schäden davon, für Kinder endet der Crash immer öfters tödlich, wie der SPIEGEL berichtet. Die Gefahren steigen mit der zunehmenden Höhe der Motorhauben.
Wieso haben SUV und Geländewagen überhaupt eine Zulassung für Deutschland bekommen? Sie sind potentiell tödliche Waffen, die auch noch unverhältnismäßig viel Platz auf der Straße, auf dem Parkplatz und im Parkhaus rauben. Sie verbrauchen in der Produktion zu viel Material und Rohstoffe, sind außerdem Energiefresser.
157 Antworten
@Steff342 - Also auch einen VW Bus verbieten, einen Berlingo der für Familien einfach perfekt ist. Da wäre ein Trabbi mit kleinem sauberen Motor einfach perfekt für uns alle und Bananen gibts nur am ersten Samstag im Monat. Ich denke, das kann nicht der Weg sein.
Ich hatte über lange Jahre Bernhardiner, da geht nur ein riesen Kombi, den auch verbieten? Was ist der Unterschied von einem großen Kombi zu einem SUV? Der SUV ist kürzer, dafür etwas breiter und höher. Gewichtsmäßig und vom Verbrauch nehmen die sich heute nicht viel.
Ich liebäugle mit einem EQB von Mercedes als 4 matic. Ist das ein großer SUV oder sollte man den verbieten weil breit und hoch? Oder ist das der Gute weil BEV?
Gruß Frank
Zitat:
@rheinlaendernord schrieb am 22. Juli 2025 um 13:07:53 Uhr:
Mein Sohn der viel Leihwagen fährt hat mir gesagt das der Kofferraum des Tiguan kleiner ist als der vom Golf Kombi. Er war der Meinung er fährt auch schlechter als ein Golf, waren alles Fahrzeuge der aktuellen Serie. Ich persönlich finde den aktuellen Tiguan nur Pott Hässlich, ist aber Geschmacksache.
PS Das der Aktuelle Passat jetzt fast 5 m ist finde ich auch erschreckend.
Natürlich hat der Golf einen längeren Kofferraum als der Tiguan. Er ist ja auch 10cm länger. Mehr Kofferraumvolumen hat allerdiongs Letzterer, trotz der kürzeren Karosserie.
Ein SUV ist somit nicht nur praktischer, sondern auch beim Parken effizienter.
Zitat:
@freshlyreborn schrieb am 22. Juli 2025 um 14:48:31 Uhr:
Ein SUV ist somit nicht nur praktischer, sondern auch beim Parken effizienter.
Und jetzt vergleich das mal mit anderen durchschnittlichen Autos, bevor die Industrie angefangen hat, die Dinger generell immer breiter und länger zu bauen. Da müssen wir wieder hin, kleinere und schmalere Autos.
Wir sind hier nicht im Amiland wo eine durchschnittliche Straße 15 Meter breit ist.
Zitat:
@Steff342 schrieb am 22. Juli 2025 um 16:34:03 Uhr:
Und jetzt vergleich das mal mit anderen durchschnittlichen Autos, bevor die Industrie angefangen hat, die Dinger generell immer breiter und länger zu bauen. Da müssen wir wieder hin, kleinere und schmalere Autos.
Wir sind hier nicht im Amiland wo eine durchschnittliche Straße 15 Meter breit ist.
Nein, da müssen wir in Bezug auf die Autos die der Normalmensch fährt, also Tiguan, Karoq, Kuga, Tucson oder 5008 absolut nicht hin.
Diese Autos sind so groß wie ein Passat aus den 80ern und damit überhaupt kein Problem. Es geht hier rein um Ideologie von wegen "böse Geländewagen für umweltzerstörende Angeber", was eben rein nach den Fakten nicht zutrifft. Noch nicht einmal der Benzinverbrauch ist großartig höher als bei einem vergleichbaren Minibus.
Man kann gerne darüber diskutieren ob es sinnvoll ist, in der Stadt mit einem VW Bus, einem Wohnmobil, einem BMW ix7 oder einem Mercedes GLS durch die Gegend zu fahren. Diese Fahrzeuge sind sehr breit und mit 5m und mehr natürlich auch lang. Das kann beim Parken problematisch sein.
Aber wieviele davon sind denn unterwegs? Wenn man nur die großen Luxus-SUVs betrachtet, sind das verschwindend wenige. Eher siund noch die VW Busse und deren Pilot*Innen ab und zu ein Problem. Aber auch dafür kann das Auto nichts.
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Zitat:
@BlackDream01 schrieb am 22. Juli 2025 um 13:56:24 Uhr:
@Steff342 - Also auch einen VW Bus verbieten, einen Berlingo der für Familien einfach perfekt ist.
Verstehst du das jetzt absichtlich falsch? Ein VW Bus kann sinnvoll sein, wenn man viele Sitzplätze braucht und den tatsächlich dann auch so nutzt. oder das ganze zu einem Camper etc. umbaut. Ein SUV ist eine reine Proletenkarre.
Man kann auch darüber nachdenken bestimmte Fahrzeugtypen an ein Bedürfnis zu knüpfen.
Ähnlich wie beim Waffenschein. Den bekommt man auch nur, wenn man ein Bedürfnis dafür vorweisen kann.
Wenn jemand Kfz's verkauft und einen SUV als Zugmaschine für seinen Trailer braucht, dann könnte man so eine Ausnahmegenehmigung erteilen. Wobei der eh mit einem echten Geländewagen dann besser bedient wäre.
Die Gucci Handtasche spazieren fahren oder die Kompensation vom kleinen Johannes, ist dann kein anerkanntes Bedürfnis mehr. Das würde die Anzahl der SUV auf den Straßen schon drastisch reduzieren.
Problem gelöst.
Zitat:
@freshlyreborn schrieb am 23. Juli 2025 um 08:05:51 Uhr:
Nein, da müssen wir in Bezug auf die Autos die der Normalmensch fährt, also Tiguan, Karoq, Kuga, Tucson oder 5008 absolut nicht hin.
Falsch, dieser Schmutz gehört verboten und er wird es eines Tages auch. Kein *Normalmensch* braucht diese sinnlos großen Karren, die aussehen wie Kleinwagen auf Anabolika.
Mein Beileid übrigens, dass du diese hässlichen Dinger scheinbar ernsthaft auch noch als ästhetisch empfindest. Wäre mir mein Geld zu schade für.
Ne kleine Zusammenfassung für dich, damit du es hoffentlich besser verstehst.
1. SUV sind hässlich wie sau und verschlechtern die Lebensqualität, wenn sie das Straßenbild prägen.
2. Unnötige zusätzliche Gefahr für alle anderen Verkehrsteilnehmer aufgrund ihrer Größe und ihres Gewichts.
3. Sie blasen mehr Co2 in die Luft als ein kleineres Fahrzeug. (Die meisten von euch haben doch Angst vorm Klimawandel wie die Wahlergebnisse zeigen.)
4. Zum bau dieser hässlichen Dinger braucht man mehr Resourcen.
5. Sie verbrauchen viel zu viel Platz. Was besonders in Innenstädten, Parkplätzen und Tiefgaragen ein großes Problem darstellt.
6. SUV blenden durch die Höhe Fahrer mit normalen Fahrzeugen oft direkt ins Gesicht.
7. Das Einparken mit so einem riesigen Vieh ist für den Fahrer selber erschwert, was das Risiko von Parkplatzunfällen erhöht.
8. Das falsche Sicherheitsgefühl verleitet viele zu rücksichtsloserem Fahrverhalten.
9. Mehr Konflikte im Straßenverkehr durch rücksichtslose SUV Fahrer.
10. Es gibt keinen einzigen vernünftigen Grund für einen SUV. Es sind und bleiben reine Proletenkarren.
Und das ist nur ein Bruchteil der Gründe.
Dieser Furor des Gerechten ist ja ganz unterhaltsam, passt aber besser auf einen Pareteitag der Grünen oder auf einen evangelischen Kirchentag.
Meine Frau fährt ihr SUV mit Freude und wenn sie deine Kommentare hier lesen würde, wäre sie amüsiert darüber, wie sehr du dich über ein Auto aufregen kannst.
Wenn wir damit in der Urlaub fahren, mag ich den Wagen auch gerne. Ein Kombi mit seinem unbequemen, flachen Einstieg und der durch die sinnlose ungenutzte Länge erschwerten Parkplatzsuche käme uns nie wieder ins Haus.
Sind wir nun "Proleten"? Von mir aus. Was juckt es die Eiche, wenn die Wildsau sich an ihr kratzt?
Noch darf ja jeder fahren, was er bezahlen kann.
Zitat:@Steff342 schrieb am 22. Juli 2025 um 16:34:03 Uhr:
Und jetzt vergleich das mal mit anderen durchschnittlichen Autos, bevor die Industrie angefangen hat, die Dinger generell immer breiter und länger zu bauen. Da müssen wir wieder hin, kleinere und schmalere Autos.
Das hat mit gestiegenen Sicherheitsanforderungen zu tun, mit ein Grund, weshalb sich Daihatsu - Produzent von Klein(st)wagen - aus Europa zurückzog. Wohl aus deshalb sind die Zeiten von kleiner = billiger vorbei, ein grösseres Auto ist in der Produktion kaum teurer als ein Kleinwagen.
Die Zeiten, als Du die Kinder einfach auf die Rückbank schmeissen konntest, sind längst vorbei, Kindersitze bis hin zum Reboarder brauchen Platz, mehr als zwei bekommst Du in einem Kompaktwagen nicht in die zweite Reihe.
Zudem ist die Bevölkerung gewachsen, es gibt heute mehr grosse Menschen als früher.
Schliesslich sind selbst kleine BEVs wie BMW i3 oder Hyundai Inster deutlich höher als bspw ein Golf 1, scheint auch ein techn. Erfordernis zu sein, wenn im Unterboden der Akku untergebracht werden muss.
Zitat:@Steff342 schrieb am 23. Juli 2025 um 12:51:13 Uhr:
Falsch, dieser Schmutz gehört verboten und er wird es eines Tages auch. Kein *Normalmensch* braucht diese sinnlos großen Karren, die aussehen wie Kleinwagen auf Anabolika.
Definiere Schmutz resp. was soll es denn genau sein? Kleinwagen im SUV- Design darf also auch nicht sein, doch lieber grösser? Finde manches inkonsequent, zB warum Camper kein Problem sein sollen. Klingt für mich mehr nach einem persönlichen Problem. Zumal grosse Geländewagen (so hiessen die SUVs früher) keine neuzeitliche Erfindung sind, Fahrzeuge dieser Art kamen schon kurz nach dem 2. Weltkrieg auf den Markt. Und wenn Dir das heutige Design nicht gefällt, kauf Dir halt eine gebrauchte Ente, in ihrer Art auch ein UV (Höhe 1,60m), halt ohne viel "Sport".
Zitat:
@Railey schrieb am 23. Juli 2025 um 13:33:44 Uhr:
Das hat mit gestiegenen Sicherheitsanforderungen zu tun
Umgekehrt wird ein Schuh draus. Um so dicker die Karren, um so mehr steigen die Sicherheitsanforderungen.
Zitat:
@Railey schrieb am 23. Juli 2025 um 13:55:46 Uhr:
Definiere Schmutz resp. was soll es denn genau sein? Kleinwagen im SUV- Design darf also auch nicht sein, doch lieber grösser? Finde manches inkonsequent, zB warum Camper kein Problem sein sollen. Klingt für mich mehr nach einem persönlichen Problem.
Weil Camper Einsatzbereiche abdecken die ein Kombi oder eine Limousine nicht abdecken kann, während SUVs nichts besser können. Wer ins Gelände will oder vor hat schwere Anhänger zu ziehen, der ist mit am Ende mit einem echten Geländewagen sowieso besser bedient. Es gibt daher für SUVs praktisch keine Existenzberechtigung. Die Dinger werden nur gebaut, um die irrationale Gier von gewissen Käuferschichten nach immer "größer, breiter, schneller" zu befriedigen und damit Kohle in die Kassen der Hersteller zu spülen.
"Zumal grosse Geländewagen (so hiessen die SUVs früher) keine neuzeitliche Erfindung sind, Fahrzeuge dieser Art kamen schon kurz nach dem 2. Weltkrieg auf den Markt."
Damals waren das aber keine Proletenkarren, sondern wurden höchstens von Leuten gefahren die sowas wirklich gebraucht haben. Förster etc.
Heute wird dieser Mist als "Lifestyleprodukt" beworben und verkauft.
Diese SUV Mistkübel sind halt einfach unnötiger Unfug. Um das zu erkennen, braucht man weder rot noch grün sein. Ich will einfach nur, das wieder Vernunft auf den Straßen herrscht.
So viel Meinung und Haltung bei geichzeitig so wenig Ahnung.
Bereits 1960 kam mit dem "International Harvester Scout" das SUV in Mode. Jeep folgte 1962 mit dem Jeep Wagoneer.
In Deutschland fuhren die Zahnwälte gerne den Mercedes G, der in den 70ern auf den Markt kam.
Auf dem Land fuhr man seit den 80ern gerne den Pajero oder Land Cruiser, um nicht zwischenj Traktor und Limousine wählen zu müssen. Der Geländewagen war umweltschonender bei Schnee und Eis als der Bulldog.
Als dann die breite Masse SUVs kaufte, begonnen hat das wohl mit dem Jeep Cherokee vor über 40 Jahren, war der Grund dafür der hohe Nutzwert und der Allradantrieb als Sicherheitsgewinn im Winter.
Mit den heute üblichen leichteren Versionen mit selbsttragender Karosserie anstatt des schweren Leiterrahmens hat das SUV sich längst als populärstes Familienfahrzeug durchgesetzt, gegen Kombi und Minivan. Letztere waren auch erst in den USA ab dem Chrysler Voyager in den 80ern und dann dem Opel Zafira in den 90ern in Europa beliebt, konnten sich aber langfristig gegen das SUV-Konzept nicht behaupten.
Heute haben viele SUVs auch keinen Allradantrieb mehr, die Leuite wollen die hohe Sitzposition, aber nciht unbedingt die Geländegängigkeit.
Für uns als Landeier ist das allerdings der Hauptkaufgrund gewesen.
Woher willst du denn wissen, was die Leute brauchen? Entscheidest du das?
Zitat:
@freshlyreborn schrieb am 23. Juli 2025 um 17:36:37 Uhr:
So viel Meinung und Haltung bei geichzeitig so wenig Ahnung.
Bereits 1960 kam mit dem "International Harvester Scout" das SUV in Mode. Jeep folgte 1962 mit dem Jeep Wagoneer.
In Deutschland fuhren die Zahnwälte gerne den Mercedes G, der in den 70ern auf den Markt kam.
Auf dem Land fuhr man seit den 80ern gerne den Pajero oder Land Cruiser, um nicht zwischenj Traktor und Limousine wählen zu müssen. Der Geländewagen war umweltschonender bei Schnee und Eis als der Bulldog.
Als dann die breite Masse SUVs kaufte, begonnen hat das wohl mit dem Jeep Cherokee vor über 40 Jahren, war der Grund dafür der hohe Nutzwert und der Allradantrieb als Sicherheitsgewinn im Winter.
Mit den heute üblichen leichteren Versionen mit selbsttragender Karosserie anstatt des schweren Leiterrahmens hat das SUV sich längst als populärstes Familienfahrzeug durchgesetzt, gegen Kombi und Minivan. Letztere waren auch erst in den USA ab dem Chrysler Voyager in den 80ern und dann dem Opel Zafira in den 90ern in Europa beliebt, konnten sich aber langfristig gegen das SUV-Konzept nicht behaupten.
Heute haben viele SUVs auch keinen Allradantrieb mehr, die Leuite wollen die hohe Sitzposition, aber nciht unbedingt die Geländegängigkeit.
Für uns als Landeier ist das allerdings der Hauptkaufgrund gewesen.
Woher willst du denn wissen, was die Leute brauchen? Entscheidest du das?
Bla bla bla, der einzige der hier keine Ahnung hat, bist du. Oder du schwurbelst absichtlich hier Zeug zusammen was mit Deutschland nichts zu tun hat. Wir sind hier nicht in den USA. In Deutschland sind diese SUVs erst in den letzten Jahren so richtig in Mode gekommen.
Und woher ich wissen will was die Leute brauchen? Na indem man einfach Gesetze macht, die so einen Unfug verbieten. Wer ein berechtigtes Interesse an so einem Ding hat. der kann einen Antrage stellen und die Behörde prüft dann, ob tatsächlich ein Bedürfnis vorligt oder nicht. (Förster, etc. ) Und schon wissen wir, was die Leute wirklich brauchen und was nicht. Alles andere führt ja zu einem Haufen Fehlentscheidungen, wie man auf unseren Straßen immer häufiger beobachten kann.
Zumal die Leute früher ja auch wunderbar ohne diesen Unfug ausgekommen sind.
Ihr habt Angst, dass man euch euere Spielzeuge wieder wegnimmt und wehrt euch nun mit Händen und Füßen gegen jede Vernunft.
Genau deswegen muss man in Deutschland immer alles verbieten, weil es nicht bringt, an eure Vernunft zu appellieren.
Erzähl uns mehr davon wie du jeden Tag in Deutschland unbedingt einen SUV brauchst um durch den dichten unwegsamen Deutschen Urwald zu kommen. Jede Wette, dass du nicht einen vernünftigen Grund vorweisen kannst, warum du einen SUV brauchst. Ich wiederhole mich eigentlich ungern, aber die meisten scheinen das nicht verstehen zu wollen. Daher nochmal. Die meisten fahren in ihren SUVs sinnlos Luft spazieren und nehmen den anderen Platz auf der Straße weg, ohne dass dafür auch nur ein Hauch einer Notwendigkeit besteht.
Hört auf euch in die eigene Tasche zu lügen. Das sind einfach Proletenkarren um auf dicke Hose zu machen und sonst nicht. Und die Hersteller reiben sich die Hände bei den Preisen.
Für mich macht das hier an der Stelle auch keinen Sinn mit euch weiter zu diskutieren. Die Zeit steck ich lieber in politische Arbeit an Stellen wo man am Ende was bewirken kann. Wer zuletzt lacht, lacht bekanntlich am besten. Also genießt eure hässlichen Straßenpanzer, solange sie noch nicht verboten sind.
Wenn ich meinen Ärger Luft machen wollte würde ich einfach alle Verbrenner verbieten, tue ich aber nicht.
Der lächerliche furor hilft kein Stück und blendet viele Aspekte aus.