CR-V Diesel, Motorschaden, Baujahr 2007
Mein erstes und letztes Thema in diesen Honda Forum.
Was soll ich sagen, kann mich von meinem CR-V jetzt wohl trennen, etwas über 4 Jahre alt und keine 100.000 Km gelaufen.
Diagnose meiner Honda Werkstatt Motorschaden, Kulanz Antrag bei Honda abgelehnt es fehlte die letzte Inspektion.
Das heißt ich müsste so ca.7500 Euro in die Hand nehmen damit er wieder läuft( Austauschmotor).
Bei einem Diesel erwartet man schon eine längere Laufleistung wohl aber nicht wenn Honda auf dem Motor draufsteht.
Bin natürlich sehr sauer über diese Scheißegal Einstellung von Honda, der CR-V ist innen wie außen mit so einigen Ungenauigkeiten gesegnet( Spaltmaße, billig Kunststoff, schlechte Bremsen, alle zwei Jahre Hinterachsöl wechseln, usw) für ein Fahrzeug der 35.000 Euro Klasse ein schlechtes Zeugnis.
Das der Motor das große Sorgenkind wird hätte ich als letztes getippt, die Antriebskette der Ölpumpe ist gerissen + Halterung am Motorgehäuse, wäre bei keiner Inspektion gescheckt worden. Das war mein letzter Honda
Grüße vom einem Ex-CR-V Fahrer.
Beste Antwort im Thema
Glückwunsch Honda!
So ist das heute. Materialstärken zurück fahren bis an die Grenze der Machbarkeit.
Die alte Weißheit "sparen am falschen Ende" gilt auch noch heute.
Nur dass das uncool ist, weil nicht Englisch.
Früher hatte man eine "Besprechung", dann ein"Meeting",
jetzt muss es ein "Jourfix" sein.
In Zeiten der "Besprechung" hielt ein Dieselmotor 700.000 km.
Seit es "Meeting" heißt nur noch 300.000 km
In Zeiten des "Jourfix" nicht mal mehr 100.000 km.
In China produzieren ist billig. Man spart 30%. Bis einer merkt, dass 70% Ausschuß produziert wird.
geil ist geil. geil ist aus plastik.
45 Antworten
Muß diesen Thread nochmal ausgraben, ich hatte dasselbe Problem wie der TE.
Vor einem Jahr einen CRV CDTi mit EZ08 beim Händler mit 100000km auf der Uhr gekauft.
Von Beginn war ein eigenartiges Rassel/Nagelgeräusch vorhanden welches aber nur von aussen zu hören war.
In der Werkstatt nachgefragt, das wären normale Klänge eines gebrauchten Dieselmotors.
Ja, und ein halbes Jahr später bei ca. 120000km, nachdem ich etwas unsanft eine Bahnschiene überfahren hab, kam die Motor- oder die Öllampe (ich weiß nicht mehr genau welche von beiden).
Angehalten, nach Öl geguckt, alles i.O. und weiter gefahren. Dachte es hätte sich durch die Erschütterung nur ein Kontakt gelöst...kurz danach rapider Leistungsabfall bzw. Übergang in den Notlauf und in die Werkstatt schleppen lassen.
Diagnose: Kette der Ölpumpe gerissen. Und weil ich trotz der Warnlampe weiter gefahren bin ist davon auszugehen, daß der ganze Motor im A...h ist.
Lösung: Da eine Gebrauchtwagengarantie Auslegungssache ist und ich auch schon seit Kauf 20000km abgespult hab kam natürlich keine 100%ig kostenlose Erstattung in Frage. Andrerseits sind 120000km Fahrleistung definitiv zu früh für einen Motorschaden.
Kompromiss: Ich habe den gebrauchten Austauschmotor sowie benötigte Neuteile bezahlt und die Werkstatt hat den Aus - und Einbau übernommen, damit konnte ich gerade noch so leben....aber GERADE SO!
Mein Fazit: Der CRV ist ein komfortables, multifunktionelles Auto mit Stärken im Winter und auch im leichten Gelände. Er könnte evtl. etwas mehr Power haben- mir macht es eigentlich Spaß das Ding zu fahren.
Aber die Macken welche die Karre schon hatte und hat: Stoßdämpfer hinten getauscht, eine Bremsleitung war vergammelt und undicht, die oben erwähnte Steuerkette, der DPF fängt an zu spinnen, die Radlager hinten sind fertig - dazu kommen jetzt noch normale Verschleissachen wie Bremsen und das Fluid vom Allrad muß gewechselt werden.
Wenn ich da an mein Vorgängerauto denke: 4er Golf Variant 1,9 TDi, mit 180000km gekauft und in 3 Jahren 80000km gefahren.
In der Zeit nur die Bremsen, die Spurstangenköpfe und die Schelle vom Saugschlauch am Turbo getauscht - sonst nix!
Ja ich weiß, ein Golf ist kein SUV, aber trotzdem...
Zitat:
@Panzerkreuzer schrieb am 22. Februar 2020 um 12:42:05 Uhr:
Muß diesen Thread nochmal ausgraben, ich hatte dasselbe Problem wie der TE.
Vor einem Jahr einen CRV CDTi mit EZ08 beim Händler mit 100000km auf der Uhr gekauft.
Von Beginn war ein eigenartiges Rassel/Nagelgeräusch vorhanden welches aber nur von aussen zu hören war.
In der Werkstatt nachgefragt, das wären normale Klänge eines gebrauchten Dieselmotors.Ja, und ein halbes Jahr später bei ca. 120000km, nachdem ich etwas unsanft eine Bahnschiene überfahren hab, kam die Motor- oder die Öllampe (ich weiß nicht mehr genau welche von beiden).
Angehalten, nach Öl geguckt, alles i.O. und weiter gefahren. Dachte es hätte sich durch die Erschütterung nur ein Kontakt gelöst...kurz danach rapider Leistungsabfall bzw. Übergang in den Notlauf und in die Werkstatt schleppen lassen.Diagnose: Kette der Ölpumpe gerissen. Und weil ich trotz der Warnlampe weiter gefahren bin ist davon auszugehen, daß der ganze Motor im A...h ist.
Lösung: Da eine Gebrauchtwagengarantie Auslegungssache ist und ich auch schon seit Kauf 20000km abgespult hab kam natürlich keine 100%ig kostenlose Erstattung in Frage. Andrerseits sind 120000km Fahrleistung definitiv zu früh für einen Motorschaden.
Kompromiss: Ich habe den gebrauchten Austauschmotor sowie benötigte Neuteile bezahlt und die Werkstatt hat den Aus - und Einbau übernommen, damit konnte ich gerade noch so leben....aber GERADE SO!
Mein Fazit: Der CRV ist ein komfortables, multifunktionelles Auto mit Stärken im Winter und auch im leichten Gelände. Er könnte evtl. etwas mehr Power haben- mir macht es eigentlich Spaß das Ding zu fahren.
Aber die Macken welche die Karre schon hatte und hat: Stoßdämpfer hinten getauscht, eine Bremsleitung war vergammelt und undicht, die oben erwähnte Steuerkette, der DPF fängt an zu spinnen, die Radlager hinten sind fertig - dazu kommen jetzt noch normale Verschleissachen wie Bremsen und das Fluid vom Allrad muß gewechselt werden.
Wenn ich da an mein Vorgängerauto denke: 4er Golf Variant 1,9 TDi, mit 180000km gekauft und in 3 Jahren 80000km gefahren.
In der Zeit nur die Bremsen, die Spurstangenköpfe und die Schelle vom Saugschlauch am Turbo getauscht - sonst nix!
Ja ich weiß, ein Golf ist kein SUV, aber trotzdem...
... ich wäre mir an deiner Stelle nicht so sicher, dass, und insbesonders von einem H Händler gekauft, der KM Stand gestimmt hat. LG
Ja, das ist möglich. Das Serviceheft hat aber verschiedene Werkstattstempel...klar, kann man auch irgentwie "anpassen" aber meine Meinung ist, daß ich einen reparierten Unfallschaden erworben hab.
Sind auch Spuren vorhanden die hinweisen, daß der Karren mal einen "frontal bekommen" hat und danach eben wurde er eben nicht 100%ig repariert.
Aber um so mehr ich drüber nachdenke könnte auch beides stimmen - also falscher km-Stand UND ehem. Unfallschaden.
Und jetzt beim schreiben kommen mir auch grad Zweifel ob die mir mündlich übermittelte Fahrleistung des gebrauchten Austauschmotors in Höhe von 150000km stimmt....
Also ich hatte den 2.2 Diesel im Civic (Bj. 2008) und keinerlei Probleme. Habe ihn mit 207.000 km verkauft.
Der Motor hörte sich immer noch gut an, keine Leistungseinbußen, leiser Turbo. Habe aber die letzten Jahre Aral Ultimate getankt, da er ein Klingeln zeigte (Ich weiß, ist dieseltypisch, er wurde aber diesbezüglich etwas lauter. Mit Ultimate ist es dann wieder verschwunden).
Hatte zwischendurch manchmal bei 3000 U/min ein Ruckeln auf der AB - ist seit Ultimate-Einsatz ebenfalls wieder verschwunden.
Die DPF-Reinigungsphasen habe ich immer sehr strikt und konsequent eingehalten, also selten abgebrochen, auch wenn es manchmal sehr lästig war (zuhaus angekommen, Reinigungsphase lief auf einmal los - nochmal auf die AB und 20 km abspulen - alles mit sehr verhaltenem Gasfuß).
Ölverdünnung bis 1,5 cm hatte ich auch. War aber nie ein Problem. Der Motor lief super (war übrigends 2x Engine of the year) - samtig weich und kraftvoll.
Hatte sogar noch die erste Kupplung. Bei 174.000 km waren die vorderen Stoßdämpfer hinüber (da liegt auch das meiste Gewicht drauf). Okay, ich hatte ja auch kein SUV.
Sind die denn bei Dir noch original ? Hast Du eine AHK oder Sonderbereifung (extrem große Felgen), wg. der Radlager?
War oder ist ein Chiptuning (oder noch schlechter: eine Tunning-Box) verbaut?
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@TT-Fun
Chiptuning hab ich nicht, ob vorneweg sowas drinne war kann ich nicht sagen.
Wollte zwar mal was ordentliches reinbaun, denke aber mittlerweile, daß das eher nach hinten los geht...
Tanken tu ich normalen Diesel, kippe aber meistens noch SPEED DIESEL, ein Additiv von Liqui Moly dazu.
Bin der Meinung der frisst dadurch etwas weniger und läuft irgentwie besser bzw. nagelt weniger.
Denkmal beim Ultimate ist am Ende das selbe Zeuch drinne.
AHK ist eine dran, Felgen sind Standart bzw. nix großzolliges.
Auf der AB ist ab 120 ein Geräusch zu hören, ein Brummen, wie als ob man über rauen Belag fahren würde.
Eigentlich ein Symptom für die Radnaben aber die sind kurz nach einem Stop kalt.
Dacht eigentlich die werden heiss wenn die defekt sind.
Hab mal gelesen, daß das Fluid von dem Allradsystem auch einen Einfluß auf Fahrgeräusche haben kann.
Wechsel ist sowieso demnächst fällig, ma gucken ob's dann weg ist.
Halte Dich penibel an deine Wechselintervalle deiner Diffs die können bei den alten schonmal lauter werden.
Ansonsten hab ich zwei bekannte mit dem 2.2 Liter Diesel der Accord ist Mittlerweile verkauft worden hatte bei 270.000km einen Turboschaden, der war fix gewechselt gegen einen runderneuerten Turbo dürft jetzt irgendwo in Deutschland mit jenseits der 300k immer noch rum fahren und der andere ist ein gechipter Civic Diesel mit etwas über 200PS der hat immer nur Probleme mit der Kupplung gehabt aber hausgemachtest Tuningproblem der fährt irgendwas über 450Nm.... er ist aber auch schon über 200.000 km Langstreckenfahrzeugmäßig unterwegs. Keine Probleme.... Denke da wird aber auch irgendwann der Turbo kommen sind halt Verschleißteile..
@ EG_XXX
Weißt du zufällig wie die Wechselintervalle der Diffs sind?
Was bei meinem Diesel noch auftrat, war ein Riß im Krümmer. Das ist ein typisches Problem beim Diesel gewesen. Hier gab es seinerzeit großzügig Kulanz (100% bis 7 Jahre oder 140000km). Das mit den Geräuschen ab 120 km/h würde ich eher den Reifen (Sägezahn?), als den Lagern zuschreiben. Radlager hörst Du am Besten bei Kurvenfahrten.
Zitat:
@Panzerkreuzer schrieb am 26. Februar 2020 um 14:54:40 Uhr:
@ EG_XXX
Weißt du zufällig wie die Wechselintervalle der Diffs sind?
Müsste in deinem Handbuch stehen.
@TT-Fun
Ist zwar Off-Topic...aber mal was zum Ultimate:
Deinen Tip befolgend hab ich letztens den halbleeren Tank mit Ultimate aufgefüllt. Sofort danach ging der Momentanverbrauch von durchschnittlich 7,2l auf 6,2l runter.
Auf der Autobahn mit ca.130km/h lag er bei 6,5l - was mit WR eigentlich einTOP Wert ist.
Paar Tage später hab ich wieder 30l Ultimate (selbe Tanke) reingehaun, die SR sind auch schon drauf - und der Verbrauch liegt wieder bei 7,1l!!!
Nur mit sparsamster Fahrweise krieg ich den auf 6,8l...da is doch was faul, oder!!??
Also weniger mit dem Auto als das die Tanke evtl. hin+wieder normalen Diesel als Ultimate ausschenkt....hast du hierzu vleicht ne Meinung?
Der Verbrauch ist natürlich immer stark abhängig vom aktuellen Fahrprofil.
Eine bemerkenswerte Spritersparnis hatte ich nie. Der Wagen fuhr subjektiv aber spritziger (somit habe ich gern stärker Gas gegeben, was den Minderverbrauch wahrscheinlich kompensiert hat) - die Gasannahme war besser und ... mein Ruckeln bei einer bestimmten Drehzahl war nach ca. 10-20 Tankfüllungen verschwunden - habe das immer auf ein verdrecktes Abgasrückführungsventil geschoben. Ultimate soll da eine Reinigungswirkung haben.
Auch wurde der Motor leiser - das Nagelgeräusch, was ich nach 100tkm als lauter empfunden hatte, wurde definitiv wieder leiser, besonders im Teillastbereich.
In diesem Bereich hörte sich der 2.2 (im Warmzustand) eher wie ein Benziner an (es hatte mich jemand diesbezüglich sogar mal darauf angesprochen).
Muß mich zuerstma korrigieren, ich meinte die Anzeige vom Durchschnittsverbrauch - nicht vom Momentanverbrauch.
Ich hab da als Massstab eine längere Strecke mit Gefälle die ich eigentlich immer mit gleicher Geschwindigkeit und Fahrstil fahre.
Und wenn direkt nach der 2. Auffüllung mit Ultimate der agezeigte Verbrauch um ca. 1l steigt dann fällt mir das sofort auf.
Das "Spritzigere" konnte ich nach dem 1. Mal Ultimate auch bestätigen, der ging irgentwie etwas mehr ab - aber auch das ist beim 2.Mal wieder verschwunden.
Zitat:
@Panzerkreuzer schrieb am 6. Mai 2020 um 14:16:28 Uhr:
..... der ging irgentwie etwas mehr ab - aber auch das ist beim 2.Mal wieder verschwunden.
An schöne Dinge gewöhnt man sich schnell 😉
Ist der Dieselpartikelfilter kurz vor oder in der Reinigungsphase gewesen?
Andere Außentemperatur, feuchteres Wetter, ...
Ob die Tanke versehentlich normalen Diesel in Ihren Tanks gebunkert hat ... dann müßte die 3. Tankfüllung ebenfalls keinen Minderverbrauch aufzeigen.
Andererseits stellt sich Deine Motorsteuerung nach ca. 50 km auf veränderte Parameter ein. Vielleicht hast Du jetzt etwas mehr Drehmoment bei niedrigen Drehzahlen .... dafür gleichbleibenden Verbrauch wie vor der 1. Tankfüllung. Schwer zu sagen.
Vielleicht nochmal zum Vergleich an anderen Tankstellen tanken...
Zitat:
....Ob die Tanke versehentlich normalen Diesel in Ihren Tanks gebunkert hat ... dann müßte die 3. Tankfüllung ebenfalls keinen Minderverbrauch aufzeigen....
Soeben nochmal 22l reingehaun und siehe da, die Werte sind wieder unten.
Ich press den auch meistens richtig voll und rechne mir dann den tatsächlichen Verbrauch aus.
Der lag mit dem 1.Ultimate bei 6,8l/100km (angezeigt waren 6,5) und beim 2.Ultimate bei 7,4l (angezeigt 7,2).
Ja, es ist heut zwar 10 Grad wärmer - aber da hätte ich ja auch auf dem Weg zur Tanke eine geringere Anzeige sehen müssen.
Naja, werd das auf jeden Fall weiter beobachten, an ein "Versehen" glaube ich hier jedenfalls nicht....
Und sehr wahrscheinlich werd ich mir demnächst wieder eine Pulle Liqui Molly SPEED DIESEL holen un mir mein "Ultimate" selber mixen.
Sorry mastersky, aber du hast hier gleich mehrer Fehler gemacht. Der Erste, die fehlende Durchsicht. Da gibt's bei keinem Hersteller Kulanz. Der Zweite, bei Ausfall der Ölpumpe bricht der Öldruck augenblicklich zusammen und es leuchtet grellrot eine Warnlampe, weiterhin ertönt ein akustisches Signal. Jetzt hast du nur noch Sekunden um den Motor abzustellen. Nachzulesen im Bordbuch und ist bei allen Öldruck geschmierten Lagern so. Wenn man das nicht weiß, wird's teuer. Natürlich kann man den Ärger verstehen, er wäre aber vermeidbar gewesen. Vor solchen Fehlern bist du bei keinem Hersteller sicher. Diese Öldruckkontrolllampe findest du nicht umsonst in jedem Auto mit Verbrennermotor. Nimm dir zum Beispiel die VW Fahrer, hier sind reihenweise die TSI Motoren wegen gerissener Steuerketten gestorben und sie kaufen wieder VW. Ganz zu Schweigen von unzähligen weiteren Problemen.