Continental/Mercedes
Die Produktion der Batterien für den Mercedes S400 Blue Hybrid im Continental Werk Nürnberg ist angelaufen.
Geplanter Jahresausstoss ist 15 000 Einheiten.
Batteriesatz wiegt etwa 25 Kilo, 120 Volt, 13 Liter Volumen, 10 Jahre minimum Lebenszeit und etwa 150 000 km.
Der Wagen soll im Frühsommer 2009 bei den Händlern sein.
Gruss, Pete
Beste Antwort im Thema
Vielleicht mal die Daten von dem E-Motor den ich grad in einer Simulation nutze:
http://www.automation.siemens.com/.../ds_1pv5138-4ws24.pdf
Feldschwächebereich ab 3000/min bis 9000/min, zwischen knapp über 3000/min und 9000/min liefert er permanent über 90% seiner maximalen Dauerleistung von 85kW. Spitzenleistung 150kW. Drehmoment 220Nm ab Stillstand dauerhaft. 450Nm kurzzeitig (temperaturabhängig).
Die Spitzenleistung ist ja gewollt. Wenn ich bei obigem Motor z.B. auf 150kW Beschleunigungsleistung auslege um die nötigen Fahrleistungen zu erreichen dann brauch ich keinen der 150kW Dauerleistung bringt. Damit spart man mit der Auslegung einfach viel Gewicht. Hohe Dauerleistungen braucht man im Fahrbetrieb halt nicht, die höchsten Anforderungen hat man bei Beschleunigungsvorgängen. Bei 1000/min kann der Motor bereits kurzzeitig 50kW für Beschleunigungen bringen.
Mach mir das mal mit einem 85kW-Verbrenner nach 😁
Anders bei LKW die mal einen Berg rauf müssen. Da muss der Motor längere Zeit hohe Leistungen bringen.
Gruß Meik
208 Antworten
Hallo,
Zitat:
Das kann der Akku besser. 40F bei 500V sind runde 5,5Wh.
ich glaub du hast dich da verrechnet.
W = 0,5 * C * U^2 = 0,5 * 40 As/V * 500^2 * V^2 = 5MJ = 1,4kWh
Zitat:
Der bei derzeitiger Stromerzeugung miserable Gesamtwirkungsgrad.
Da stimme ich dir 100% zu. Aber es gibt mehr als genug alternativen. Solch ein Argument lasse ich nicht gelten 😉. Wenn du ein E - Auto willst, dann kaufst halt nurnoch ÖKO Strom. Schon ist die ganze Sache wieder ziemlich egal mit dem Wirkungsgrad. Natürlich nicht vollkommen egal, aber zumindest gibt es keine großartige Umweltverschmutzung mehr.
Solarstrom, z.B. Photovoltaik aus der Sahara, Aufwindkraftwerke, Solarthermie, ....
Windkraft
Wasserkraft
Biomassen
....
MFG MArcell
Zitat:
Original geschrieben von Meik´s 190er
Immerhin sind wir jetzt schon soweit dass wir eh Spannungswandler brauchen, darauf wollte ich ja hinaus. Du hast 3 Spannungsniveaus im System. Cap, Akku und Motor. Also brauchst du je nach Energiefluss auch entsprechende Wandler.
So ein aufwändiges System mit Akku und Cap wird einfach zu teuer (und zu schwer).
Die Vorteile der Bremsenergierückgewinnung werden m.E. deutlich überschätzt.
Sinnvoll ist ohnehin nur Rückgewinnung von geringer bis mittlerer Verzögerung da man sonst das ganze System (E-Maschine, Caps, div. Leistungswandler) für die sehr hohe Bremsleistung von mehreren 100 KW! auslegen müsste die aber sehr selten benötigt wird.
Ein ausreichend groß dimensionierter LiIonen Akku reicht dafür aus, hat auch weitere Vorteile (Reichweite, bzw. Dauer der Boost-Unterstützung) und vereinfacht das Ganze entscheidend (Kosten!!!).
@noris: Seh ich ähnlich. Die Kombi lohnt sich u.U. beim Hybrid. Den Cap zum Puffern der Bremsenergie und die Batterie für den Rest. Ohne Batterie geht´s ja nicht. Start nach Standzeit etc. muss ja weiter möglich bleiben.
Beim E-Auto ist das weitgehend unkritisch da aufgrund der nötigen hohen Kapazität die maximalen Ladeströme bei weitem nicht erreicht werden.
Bremsenergierückgewinnung lohnt je nach Einsatzgebiet. Auf der BAB witzlos, in der Stadt oder im Stau mit ständigem Stop&Go lässt sich schon einiges gewinnen.
@Diesel-Fan: Jaja, wenn man nicht nachdenkt und einfach tippt. Hast recht, meine Rechnung war murks. 😮
Und der Cap damit deutlich schwerer. Aktuelle Daten von Herstellern liegen im Bereich von 2Wh/kg Kapazität und bis 4kW/kg Leistungsabgabe und -aufnahme. Es gibt aber auch Caps mit deutlich höherer Kapazität, das geht aber dann zu lasten der Leistung.
LiIon liegt gut über 100Wh/kg aber nur bei maximal 0,5kW/kg Leistung.
Aber schöne Milchmädchenrechnung zur Stromerzeugung 😁
Schön dass du dann Ökostrom hast. Und beim Rest steigt damit der Anteil fossiler Quellen, nur eine Umverteilung und null Gewinn. Solaranlagen und Co. sind klasse, aber weiterhin besser genutzt um Strom aus fossilen Quellen zu ersetzen anstatt ein E-Auto zu laden. Erst wenn wir genug Strom aus alternativen Quellen haben wird das E-Auto ökologisch sinnvoll. Kannst du ja gerne mal nachrechnen. 😉
1kWh regenerativer Strom spart wieviel Kohle im Kohlekraftwerk und wieviel CO2 entsteht daraus
1kWh regenerativer Strom spart wieviel Diesel/Benzin und wieviel CO2 ensteht daraus
Und die Photovoltaik in der Sahara könnte uns heute ohne E-Autos schon täglich tausende Tonnen Kohle ersparen - und trotzdem macht´s keiner. Warum soll das mit zig E-Autos anders werden? Dann baut Rheinbraun nur noch einen Braunkohleklotz mehr an den Tagebau Garzweiler und gut ist. Das ist doch die (traurige) Realität.
Gruß Meik
Persönlich finde ich es sehr gut wenn Leute über Techniklösungen nachdenken und "tüfteln" 🙂
Den Pessimismus hinsichtlich hilft alles nix bis wir das letzte Kohlenkraftwerk dicht machen teile ich nicht.
Ich sehe das optimistisch 😁
Besser noch ein Kohlekraftwerk in Garzweiler, als Arabern, Venezuelanern, Russen oder sonstigen
echt "freundlichen" Genossen den A**** küssen zu müssen.
Die "Böshaftigkeit" von Kohlekraftwerken ist eh sehr übertrieben und lässt sich wesentlich einfacher kontrollieren als dreckige Auspüffe in Millionfacher Ausführung.
Bitte unverzagt weiterbasteln 🙂
Gruss, Pete
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Hallo,
Zitat:
Kannst du ja gerne mal nachrechnen.
guck mal aufn Tacho 😉.
Zitat:
Und die Photovoltaik in der Sahara könnte uns heute ohne E-Autos schon täglich tausende Tonnen Kohle ersparen - und trotzdem macht´s keiner. Warum soll das mit zig E-Autos anders werden? Dann baut Rheinbraun nur noch einen Braunkohleklotz mehr an den Tagebau Garzweiler und gut ist. Das ist doch die (traurige) Realität.
Ich seh das ja genau so wie du, aber leider nicht es keiner. Die Technik ist tweilweise schon da oder in der Entwicklung, aber halt NOCH zu teuer. Langfristig sind Stromkosten von 10Cent pro kWh realistisch mit Solarstrom aus der Sahara. Aktuell ist Kohlestrom bei guten 5 Cent.
Ich sehe in Ökostrom + E-auto die Zukunft. Wie auch sonst, wenn bald Öl unbezahlbar ist 😉.
Zitat:
Erst wenn wir genug Strom aus alternativen Quellen haben wird das E-Auto ökologisch sinnvoll.
Du sprichst von Ökologisch sinnvoll, ich von verringerter Umweltverschmutzung! Kennst du den Unterschied? Ein AUTO wird NIE(!!!) ökologisch Sinnvoll sein können, alleine schon weil es auf der Welt ist! Dann muss man zu Fuß gehen. Mit Ökostrom kann eine weitere Verschmutzung verringert werden, nicht mehr und nicht weniger. Ein E-Auto ist nur ein weiterer Weg dafür aber Ökologisch sinnvoll ist es NIE! Alleine die Produktion verschlingt Unmengen an Energie, und auch wenn diese Koplett aus Ökostrom produziert wird gibt es immer noch eine menge Metalle aus der Erde die nicht Ökologisch sinnvoll verwendet werden. Also sollten wird uns vielliecht auf einen verringerte Umweltverschmutzung beschränken 😉 und das können E-auto schon heute. Genau deswegen finde ich sie schon heute besser als normale Autos. Währe das Problem das Ladens und der Reichweite nicht.
MFg MArcell
Re: Wiederverwendung von Bremsenergie.
Das ist ein wichtiger Bestandteil der Hybridtechnik.
Bis bessere Batterien kommen die das auffangen können geht man deswegen ja bei Schwer LKW den weg des Hydraulik Hybrids.
Ich würde Kraftstoff Einsparungen von 40% bei Müllwagen keineswegs als "nutzlos" beschreiben....
Oder 30% bei Bierlieferwagen, UPS Kastenwagen usw...
Gruss, Pete
Zitat:
Original geschrieben von Reachstacker
Re: Wiederverwendung von Bremsenergie.
Das ist ein wichtiger Bestandteil der Hybridtechnik.
Bis bessere Batterien kommen die das auffangen können geht man deswegen ja bei Schwer LKW den weg des Hydraulik Hybrids.
Ich würde Kraftstoff Einsparungen von 40% bei Müllwagen keineswegs als "nutzlos" beschreiben....
Oder 30% bei Bierlieferwagen, UPS Kastenwagen usw...
Gruss, Pete
40% Einsparung kannst Du bestenfalls! bei einer Bremsung mit anschließender Wiederbeschleunigung auf die gleiche Geschwindigkeit erreichen, keinesfalls aber über die gesamte Fahrstrecke.
Bei der ganzen Euphorie wird gerne übersehen dass es bei der Energieumwandlung in jeder Komponente Verluste gibt.
Hier:
Beim Bremsen: E-Maschine - Leistungselektronik - Akku
Beim Wiederbeschleunigen: Akku - Leistungselektronik - E-Maschine.
Außerdem lässt sich nur ein Teil der kinetische Energie beim Bremsen speichern.
Zitat:
Original geschrieben von Meik´s 190er
Ich bezog mich u.a. auf die Aussage von dir:"Der Cap muss grundsätzlich auch sehr sehr groß ausgelegt sein, ihn einfach nur so groß zu machen dass er einen Bremsvorgang aufnehmen kann ist nicht sinnvol !!"
Und das halte ich eben nicht für sinnvoll. Der Cap bringt es nur um Leistungsspitzen beim Anfahren und Bremsen zu puffern um die Akkulebensdauer zu erhöhen. Was du mit mehr Energie im Cap willst wie in betreffendem Post beschrieben weiß ich nicht. Das kann der Akku besser. 40F bei 500V sind runde 5,5Wh. Das macht schon einen Cap von knapp 25kg, vielleicht mit neuesten Entwicklungen etwas weniger. Und der kostet schon ein paar €. Alternativ schickst du mehr Strom in den Akku. Das ist ein Rechenspiel aus Gewicht und Kosten. Etwas längere Akkulebensdauer vs. Kosten des großen Caps. 25kg kann man alternativ auch in einen größeren Akku stecken der dann wiederum mehr Leistung aufnehmen kann. Ein LiIon verträgt runde 0,5kW pro kg. 25kg können schon 12,5kW aufnehmen. Bei E-Autos sind schnell 200kg Akku verbaut um die Reichweite zu garantieren. Da ist die Leistungsfähigkeit kein Thema mehr. Effektiv bringt es der Cap also nur als Puffer und durch den etwas höheren Wirkungsgrad um EINE Bremsung abzupuffern, mehr nicht. Je niedriger dessen Innenwiderstand desto höher leider auch dessen Selbstentladung bei derzeitiger Technik.
Ja, die Aussage steht auch noch !!
Mein physikalischer Gundgedanke war, dass die Caps so gut wie alle Beschleunigungsenegien aufnehmen/abgeben ... da du sonst bei zackigen Bleifuss fahrten große Ströme aus dem Akku holst und die selben Probleme wie beim Tesla einhandelst 😉
Und der Akku zur überwindung von Rollwiderstand und Luftwiderstand und zum ausgleich der Verluste da ist.
Und versteht mich nicht falsch, ich will ein E-Auto, mir gefällt dass es mit weniger mechanischen Teilen auskommt, dass es leise ist und schön wenn es auch noch weniger Energie verbraucht ... aber es muss trotzdem auch ein wenig Spass machen und auch gut "gehen" ... eine lahme hässliche Krücke muss nicht sein und wird sich auch nicht als Konkurenz zum Verbrenner verkaufen lassen !!
Zurück zum theme, deswegen will ich auch 20-40F (dass ich weit größer als nötig um nur mal eine leichte Bresmung aufnehmen zu können) weil ich so gut wie es geht auf die Ladung von hönen Strömen aus dem Akku vezichten will, eben aus mehreren genannten gründen ...
Und 25kg sind nicht die Welt, ich unterliegt auch erst mal nicht er Illusion dass dieses hier im Gedankenexperiment entstehende Auto viel leichter sein wird als ein Verbrenner !!
Zitat:
Immerhin sind wir jetzt schon soweit dass wir eh Spannungswandler brauchen, darauf wollte ich ja hinaus. Du hast 3 Spannungsniveaus im System. Cap, Akku und Motor. Also brauchst du je nach Energiefluss auch entsprechende Wandler.
Das stand von anfang an fest ... denn auch in meinem modell war schon immer ein Wandler ... der wurde eben nur aktiv beim bremsen ...
Wir haben wenn du so willst ein festes Neviau ... und zwar das des Akkus ... das ist eine fixe größer über die komplette Betriebsdauer!! Der Cap sinkt ... das ist mir auch klar ... auch seine Stromaufnahmefähigkeit sinkt mit steigendem "Füllgrad" ... aber wie schon oft geschreiben ... um das auszugleichen brauchst du nur eine PWM ... und dass die vom motor kommende Leistung immer gewandelt werden muss (weil sie mit sicherheit nicht zufällig die passende spannung zum laden der caps hat) ist auch klar !!!
Aber mit meinem system muss die spannung am Cap und am Akku für den betrieb auch nicht gleich sein ...
Zitat:
Zu dem von dir verlinkten Motor: Da steht "integrated motor and drive electronics in one unit", wer sagt dir dass da kein Drehstrommotor mit Wechselrichter verbaut ist. Die Angabe kann zudem nur die kurzzeitige Spitzenleistung sein. Ich kenn keinen Motor der 4,8kW pro kg dauerhaft aushält. Gleichstrommotoren liegen so bei 0,3kW/kg, Drehstrommotoren bis zum dreifachen. Dauerleistung wohlgemerkt. Liegt einfach am höheren Wirkungsgrad, das Limit gibt die Temperatur der Wicklung vor. Kurzzeitig lässt sich ein Motor daher deutlich überlasten.
Speziell ein E-Motor hat einen relativ konstanten Wirkungsgrad, das zeichnet ihn doch aus. Gerade im Stadtverkehr mit geringen mittleren Leistungen bringt er einen entscheidenden Vorteil zum Verbrenner der da äußerst ungünstig läuft. Ein Gleichstrommotor mit Regelung ist im Wirkungsgrad etwa 10% schlechter als ein Drehstrommotor mit Umrichter. Synchronmotoren erreichen heute Wirkungsgrade bis 95%. Und beide Motoren brauchen eine (verlustbehaftete) Regelung. Entweder den (Gleich)Spannungswandler oder halt einen Umrichter.
Ok, ich stempel das mal ab ... das mit dem Wirkungsgrad ist klar ...
Und welcher Motor es dann werden wird muss wohl im einzelfall überdacht werden 😉
Zitat:
Das Argument gegen E-Auto steht oben. Der bei derzeitiger Stromerzeugung miserable Gesamtwirkungsgrad. Wenn Öl mal alle ist sollten wir erstmal anfangen die alten Ölheizungen zu ersetzen, da hat man viel mehr Möglichkeiten. Stationär spielt Bauraum und Gewicht eine deutlich untergeordnete Rolle. Entwickeln muss man da auch nicht viel, E-Motoren und Steuerungen sind serienreif. Und an Akkus wird eh schon mit hohem Aufwand weiterentwickelt. Alles Teile die man bei Zulieferern morgen einkaufen könnte. Bleibt das Problem wo der Strom herkommen soll und immer noch das der Reichweite.
Das Akzeptanzproblem wird erstmal bleiben. Im Gegensatz zum normalen Auto kann man halt nicht mal eben nachtanken. Und es wäre auch unsinnig 500kg Akkus mitzuschleppen nur damit einmal im Jahr die Urlaubsreise geht wenn den Rest vom Jahr auch 50kg für die täglichen Wege ausreichen. Muss nochmal die Statistik rauskramen, aber irgendwas über 90% aller Autofahrten sind unter 15km. Alternativ stellt man dann einen Range-Extender rein, aber dann sind wir ja wieder beim Hybrid.
Deswegen muss man auch früher damit anfangen ... es wird kein weg daran vorbei führen so wie ich das sehen!!
Es wird sich wohl auch durchsetzten dass die Akkus standartisieret werden müssen und dann an der Tankstelle getauscht werden (eventuell werden sie auch mit einer leihgebür belegt) und zwar modular, so in Bierkastengröße, 1-2 für Motorräder, 2-8 für ein Auto und was weis ich wieviele für nen LKW 😉
Das muss man aber erst mal alles testen, infrastukturen mal herstellen und dann auch reale energieverbräuche testen, und genau dass passiert ja auch gerade ... nur leider wieder mit fest installierten Akkus !!
Und ich weis immer noch nicht warum ein E-Auto energetisch schlecher sein soll als ein Verbrenner !!
Zitat:
Original geschrieben von Noris123
Du schaffst das doch selbst, mit Deinen eigenen "Argumenten"Zitat:
Original geschrieben von dernagelneue
Ihr wollt das E-Auto mit gewalt totreden ??
Bis jetzt hab ich aber noch kein Argument gehört das das geschafft hat ... 😉
Zum Thema Caps:
"Gewicht: 40-100kg ... (kann leider nur vom kleinen hochrechnen)"
"Selbstentladung: Interessiert keinen Mensch ... sicher nicht schlechter als die des Akkus"
60kg Cap sind für dich ein Todesurteil ????
Das Ding soll nicht fliegen ... wenn du realistisch bist dann wird das Auto auch 1400kg haben ...
Zitat:
Zum Thema Motor:
"Richtig, deswegen wollt ich ja auch einen DC Motor ohne Umrichter ... aber dann hieß es "nein, der hat so einen schlechten Wirkungsgrad" ... also werdet euch bitte mal einig !!Zum Thema Kosten:
"Kosten: Also sorry, kann ich leider jetzt so aus dem stehgreif nicht abschätzen ... und die Hersteller rücken auch an
Private nichts raus ... "Allein das Kostenproblem kann einem Projekt ganz schnell den Todesstoß versetzen.
Oder glaubst Du irgend ein Hersteller entwickelt und baut ein Auto das dann kein Mensch kauft weil es einfach zu teuer ist.
Ja, sorry ... es wurden ständig irgend welche Wasserstoffautos Gebaut und vorgeführt ... die sind min. gaun so teuer ... und in meinen Augen weit sinnloser !!!
Es sagt keiner dass es sofort serienreif und bezahlbar sein soll ... eine Studie würd mir ja schon mal reichen um die Machbarkeit und den Willen zu zeigen (dass es geht darin sind wir uns ja hier alle einig ?? )
Zitat:
Original geschrieben von Noris123
40% Einsparung kannst Du bestenfalls! bei einer Bremsung mit anschließender Wiederbeschleunigung auf die gleiche Geschwindigkeit erreichen, keinesfalls aber über die gesamte Fahrstrecke.Zitat:
Original geschrieben von Reachstacker
Re: Wiederverwendung von Bremsenergie.
Das ist ein wichtiger Bestandteil der Hybridtechnik.
Bis bessere Batterien kommen die das auffangen können geht man deswegen ja bei Schwer LKW den weg des Hydraulik Hybrids.
Ich würde Kraftstoff Einsparungen von 40% bei Müllwagen keineswegs als "nutzlos" beschreiben....
Oder 30% bei Bierlieferwagen, UPS Kastenwagen usw...
Gruss, Pete
Bei der ganzen Euphorie wird gerne übersehen dass es bei der Energieumwandlung in jeder Komponente Verluste gibt.
Hier:
Beim Bremsen: E-Maschine - Leistungselektronik - Akku
Beim Wiederbeschleunigen: Akku - Leistungselektronik - E-Maschine.
Außerdem lässt sich nur ein Teil der kinetische Energie beim Bremsen speichern.
Du hältst und für total unwissend ???
Nur weil man nicht wieder 100% zurück bekommt lässt man es lieber gleich bleiben ??
Sorry, die technik ist im E-Auto zwangsläuftig schon enthalten ... als werden wir sie auch verwenden !
Wenn es so sinnlos wäre würde ein Hybrid übringens nichts einsparen und wäre damit auch sinnlos !?!?
Außerdem ist der Gedanke ... ich sag es nochmal ... entsanden weil es im realen System wohl probleme mit dem reinen Akkubetrieb gibt!! Ich war anfangs auch eurer meinung ... aber als ich ständig gelesen habe dass der Tesla (und dass ist nun mal zur zeit das einzige reale Versuchsobjekt) ständig thermische Probleme am Akku hat, hab ich eben überlegt was es alternativ für einen lösung gäbe um die hohen am Akku Ströme zu vermeiden ...
Leichbau, maximale Leistung begrenen, Höchstgeschw. begrenzen ... des is alles scheiße wenn mans mal ausrechnet ... also kam ich auf den Cap ... wenn euch was besseres einfallt ... ich bin ganz ohr
Außerdem war meine idee auch grundsätzlich erst mal dass man die (nichttragenden) Karossieteile und Sitze usw ... alles was geht aus einem Laminat aufbaut dass dann wie ein Cap wirkt ... ich weis, Sicherheit, machbarkeit ... deswegen muss man langsam mal anfangen das zu testen ... und nicht erst auf dem letzten Drücker schnell schnell dann irgend ws baut !! (wenn das öl dann man über die 2-3€ schießt)
Zitat:
Original geschrieben von dernagelneue
Du hältst und für total unwissend ???
Hab nur die 40% Verbrauchseinsparung angezweifelt, sonst nichts.
Zitat:
Original geschrieben von Noris123
Hab nur die 40% Verbrauchseinsparung angezweifelt, sonst nichts.Zitat:
Original geschrieben von dernagelneue
Du hältst und für total unwissend ???
Die Reichweite sinkt mit der gefahrenen Geschwindigkeit und mit der Anzahl der Beschleunigungen ... soviel ist klar und das liegt zum einen an der quatratischen Abhängikeit des Luftwiderstands und zum anderen an den von dir angesprochenen Umwandlungsverlusten ... wieviel genau kann man nur berrechen wenn man konkrete Komponenten mit einbezieht ... soweit sind wir hier aber noch nicht !!
Gegenüber einen Verbrenners sind 40% wohl dennoch nicht zu hoch angesetzt (je nachdem wo man die Kette anfängt anfangen lässt) !!
Einerseits ist der Wirkungsgrad im Beschleunigungs/Fahr-Betrieb einfach deutlich höher ... abererseits wird die Energie im Schubbetrieb eben nicht völlig unnutz vernichtet.
Natürlich nur wenn man nur das Fahrzeug selbst betrachtet ... alles andere wird mir zu spekulativ weil hier keiner Zahlen für die Stromherstellung nennen kann -> Kraftwerke -> Leitungen -> Tronsormatoren -> Ladegeräte -> usw ... diese Rechnung zieht ja auch keiner hier beim Verbrenner kansequent durch ... denn es wird auch immer nur vom Tank aus gerechnet und nicht von der Ölquellen weg !!
Anmerkung zur Geschichte mit dem Luftwiderstand:
Alles, über 150km/h, sollte sowieso möglichst hoch fliegen. Monstersportwagen und Superschnellzüge kämpfen neben dem Rollwiderstand hauptsächlich gegen den enormen Luftwiderstand auf Meereshöhe. Hybrid könnte durchaus bedeuten, dass man auf einem elektrisch angetrieben Fahrwerk zur nächsten Rollbahn fährt und dann einen Luftantrieb (Wankelmotor, oder Kleinturbine) zuschaltet. Es sind vor allem keine großen Leistungen nötig. Meist reicht schon irgendwas mit 100PS. Wenn man sich ein wenig von herkömmlichen Flugkonzepten verabschieden würde, könnte man durchaus ein einfaches Flugauto in Form eines aerodynamischen Auftriebskörpers herstellen, das mit kurzen Rollstrecken unter 100m zurecht käme, wobei auch ebene, kurz gemähte Wiesen ausreichen würden. Von Rolls-Royce werden bereits elektrische Hubtriebwerke entwickelt, die so ein Fahrzeug später auch zum Senkrechtstarter machen könnte.
Zitat:
Original geschrieben von Noris123
40% Einsparung kannst Du bestenfalls! bei einer Bremsung mit anschließender Wiederbeschleunigung auf die gleiche Geschwindigkeit erreichen, keinesfalls aber über die gesamte Fahrstrecke.
Bei der ganzen Euphorie wird gerne übersehen dass es bei der Energieumwandlung in jeder Komponente Verluste gibt.
Hier:
Beim Bremsen: E-Maschine - Leistungselektronik - Akku
Beim Wiederbeschleunigen: Akku - Leistungselektronik - E-Maschine.
Außerdem lässt sich nur ein Teil der kinetische Energie beim Bremsen speichern.
Bei Müllwagen geht es:
Entschleunigen = Hydromotor = Speicher
Beschleunigen = Speicher = Hydromotor + Diesel
Anhalten und Anfahren alle 50 bis 100 meter, Treibstoffeinsparung = 40%, eigentlich bis zu 70%
Auf englisch nennt sich das dann LAS = Launch Assist System (Anfahrhilfe)
Kann man hier gucken (english)
Es gibt sehr gute Gründe warum Volvo, Kenworth, Peterbilt, International usw mit Müll und Bierwagen anfangen.
Ganz einfach weil da das meiste Geld zur Einsparung ist.
Die Technik ist hier garkein Problem, sondern der Aufpreis, momentan liegt der Aufpreis bei 50%.
UPS und Coca Cola kriegen mehrere Hundert dieser Verteiler LKW.
Man hofft den Aufpreis innerhalb von 2 Jahren auf 25% runter zu kriegen.
Es handelt sich hier auch nicht um unbekannte Bastelbuden sondern namhafte Hersteller wie Eaton/Rexroth/Parker usw...
Habe dafür jede Menge Links weil mich NFZ interessieren.
Gruss, Pete
Tasla ist nur der bekannteste im Bereich Elektro aber bei weitem nicht der einzige. Abgesehen von Deutschland gibt es viel mehr Elektroautos als man denkt (London sogar inzwischen mit überall Elektrotanksäulen in der Stadt), iThink, Fiat Doblo und die Franzosen.
In D ist da eher nix los - aber drumherum in einigen EU Ländern ist Elektro schon teilweise seit Jahren(!) nichts mehr ganz exotisches mehr.
Weiss leider nicht mehr genau welche Kette das ist aber bei so einer Supermarkt Dingens in UK kann man während des Einkaufens sein Elektroauto kostenlos anschliessen.... finde das ne nette Idee.