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Chevy Smallblock Verdichtung erhöhen

Chevrolet
Themenstarteram 15. Mai 2013 um 19:23

Ich habe hier einen 1. Gen 350cui Chevy Smallblock aus meinem Caprice. Dieser soll im Rahmen eine Motorübholung auch etwas effizienter gemacht werden.

Neben dem Verbau von Vortec (Link1 , Link2 ) Köpfen steht eine höhere Verdichtung auf meiner todo Liste. Serie ist 8,5:1, Ziel ungefär 9,5-10:1.

Angeregt wurde das Ganz durch die Tips in diesem Therad

Nun zu meiner eigentlichen Frage: Wie finde ich die passenden Kolben und die Verdichtung entsprechend anzuheben? Bei Summitracing gibts einen schönen Verdichtungsrechner , allerdings komme ich nicht ganz klar mit dem teil, bzw. finde ich nicht alle nötigen Angaben.

Die Arbeiten werden von einem Motorenbauer durchgeführt, die Teile besorge allerdings ich.

Danke schonmal für eure Antworten.

Beste Antwort im Thema
am 22. Mai 2013 um 14:09

Dann ist ja gut :). Wenn du dir die Vortex Köpfe kaufst oder welche aus Alu, dann nimm sie auseinander, ich würde dir empfehlen sie nicht mal montiert zu kaufen. Ich hatte noch nie einen Kopf der Perfekt eingeschliffen war bzw. dicht :D . Die Ventilsitze einschleifen geht fix und kann fast jeder, nur zur Überprüfung brauchst du Unterdruck. Meine Köpfe haben $3200 gekostet, ohne porten $2600 und waren nicht 100% Dicht.

Hast du noch ein iron Intake auf dem chevy? dann würde ich sowieso dieses auch austauschen, wiegt ca 25-30kg und aus alu nicht mal die Hälfte :)

less Weight = save gas

Zudem kannst du gleich ein passendes kaufen zu den Köpfen. Hab mal die Vortexköpfe angeschaut und die scheinen eine Herzbrennkammerfrom zu haben, da solltest du unbedingt auf zerodeck gehen, denn so profitierst du von der Druckwelle die von der Herzform ausgelöst wird. Das gibt nicht nur Leistung, eine saubere Verbrennung, zusätzliche Kopffestigkeit sondern auch einen effizienteren Motor.

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Hallo,

hast Du Deine Köpfe schon ab? Du könntest das Brennraumvolumen bestimmen und darauf aufbauend schauen, wie Du die Verdichtung erhöhst.

Gruß SCOPE

Themenstarteram 15. Mai 2013 um 20:43

Hi, nein die Köpfe sind noch drauf, aber nicht mehr lange. Ich fürchte aber das es keine für Laien durchführbare Methode gibt den Brennraum genau zu vermessen. Ich hatte gehofft das man das anhand der original Daten bestimmen kann. Kolben um die Verdichtung zu verändern gibts ja in rauhen Mengen.

in deinem Link zum Rechner ist eigentlich alles dabei was du brauchst.

bore und stroke, is einfach der von deinem 350cui

cylinderhead volume müsste in der Beschreibung sein, ansonsten Customer Support bzw auf der Seite von Jegs mal schnell schauen

dome volume, hängt von den Kolben ab die du nehmen willst - siehe dazu dann einfach die Angebote bei Summit

Deckclearance - musst mal deinen Motorbauer fragen, bzw mal googlen was en dein standart SBC haben wird

gasket thickness - siehe Beschreibung für deine Kopfdichtugn

number of cylinders -- uuuhh das is schwer. Das kann ic hdir nich sagen :D

Soo mal ganz wild damit gespielt.

Bore: (diameter) 4

stroke: 3.5

head 67cc (siehe dein Link)

dome volume: 0

deck clearence: .04

compressed gasket: .004 (die meisten MLS Dichtungen für GenI hatten die Dicke)

Zyl: 8

Compression Ratio : 9.63 : 1

Total Displacement (in.3) : 351.86

Total Displacement cc's : 5768.2

Themenstarteram 15. Mai 2013 um 21:15

Zitat:

Original geschrieben von falloutboy

number of cylinders -- uuuhh das is schwer. Das kann ic hdir nich sagen :D

Um ehrlich zu sein, das ist genau die Angabe an der ich gescheitert bin... :D

- Bore/ Stroke ist klar 4.000" x 3.480"

- Cylinder Head Volume = Combustion Chamber Volume? -->64cc ([url=Combustion Chamber

- Volume]techniche Angaben der Köpfe[/url] )

- Effective Dome Volume ist auch klar, habs mal bei 0 gelassen.

- Deck Clearance: Das ist die Frage, bei einem Wert von 0 bekomme ich 6,89:1 raus?

- Compressed Gasket Thickness: Standarddichtung 0.28"

 

Mache ich die "Deck Clearance" größer und sie ist bestimmt >0 sinkt die Verdichtung logischerweise weiter. Also eigentlich hab ich dann nur noch die "Stellschraube" Cylinderhead Volume und die Angabe "Combustion Chamber Volume" der Köpfe scheints nicht zu sein.

 

siehe mein post gerade

deck clearance ist, wie "bündig" der Kolben mit der Block oberfläche abschließt.

bei 0, ist Kolben mit Block eben bei 0° TDC - dann bekommst keine Fühlerlehre mehr zwischen Kolbenboden und Haarliniel.

desto größer, desto mehr bleibt der Kolben im Block

desto kleiner, desto mehr schaut der Kolben oben raus

Aber hier, sowie mit der Dichtung und der Form der keiner, spielt der Begriff quench (für den ich bisher noch nie ein deutsches Wort gehört hab) eine Rolle.

Themenstarteram 15. Mai 2013 um 21:51

Ich glaube ich habe es verstanden, hier hab ich noch einen interessanten Artikel gefunden:

http://www.carcraft.com/techarticles/calculate_compression_ratio/

Mit den Angaben kann ich schonmal die Werte des rechners nachvollziehen. Jetzt muß ich mir noch meine "Istwerte" besorgen um das Soll zu ermitteln. :)

Als erstes mal: Verdichtung ist nicht alles

dann als zweites: Höhere Kolben sind mit das teuerste, das zu tun

drittens: nur mehr Verdichtung bringt es nicht

Den zweiten Punkt als erstes: Domekolben haben meist ein höheres Gewicht als die Serienkolben, ergo musst du nachwuchten. Dann gibt es bei DomeKolben ein schlechteres Flame-Travel, die Explosion muss sich um den Dome herumarbeiten. Und drittens passt nicht jeder Dome zu jedem Kopf.

Spar dir das Geld, mach FlatTop rein (H345NP) und investiere das Geld in einen Satz Alu-Köpfe, da liegst du bei 1000 Eu und hast weniger Arbeit und mehr Effekt.

Und passende Nocke muss eh dazu...

Man kann die Köpfe auch selbst "litern", wenn die genauen Angaben fehlen. Dazu den Kopf umgekehrt genau in Waage aufliegen lassen. Ventile sind drin ;). Dann brauchst Du eine Plexiglasscheibe mit einem kleinen Einfüllloch (besser noch ein kleineres Luftloch dazu). Diese kannst du mit der alten Kopfdichtung oder mit einer kleiner Spur Dichtmasse auf die Brennkammer setzen. Jetzt füllst Du mit einer Spritze Öl ( z.b. Getriebeöl weil es farbig ist) ein bis es direkt am Einfüllloch steht, und keine Luftblase mehr zu sehen ist. Anhand der Spritzenskala kann du auf den ml bestimmen wieviel rein geht. Zur Sicherheit kannst du das noch in einem weiteren Brennraum wiederholen und schauen, ob es die gleiche Menge wird- oder den Mittelwert bilden.

So kann man mit einfachen Mitteln das Volumen des Kopfes bestimmen.

Gruß SCOPE

LittleRed hat recht.

Ich sag das jetzt nur einmal ausdrücklich falls meine bisherigen Kommentare den Eindruck erweckt haben sollten, dass dies der Weg des Heiligen Gral's sei.

Um eine "gscheite" Verbrennung hin zu bekommen braucht es eine ganzheitliche Betrachtung.

Aber die Kompression an die Klopfneigung des verwendeten Kraftstoffs anzupassen, ist keine schlechte Idee.

Ich kann (dir) hier nur ganz allgemeine Kommentare da lassen, da ich selbst eben noch nie solche Arbeiten an diesen Motoren durchgeführt hab.

Wir haben aber genug Leute hier im Forum, die so etwas berufsmäßig machen.

Themenstarteram 16. Mai 2013 um 8:57

Zitat:

Original geschrieben von LittleRed

Als erstes mal: Verdichtung ist nicht alles

dann als zweites: Höhere Kolben sind mit das teuerste, das zu tun

drittens: nur mehr Verdichtung bringt es nicht

Den zweiten Punkt als erstes: Domekolben haben meist ein höheres Gewicht als die Serienkolben, ergo musst du nachwuchten. Dann gibt es bei DomeKolben ein schlechteres Flame-Travel, die Explosion muss sich um den Dome herumarbeiten. Und drittens passt nicht jeder Dome zu jedem Kopf.

Spar dir das Geld, mach FlatTop rein (H345NP) und investiere das Geld in einen Satz Alu-Köpfe, da liegst du bei 1000 Eu und hast weniger Arbeit und mehr Effekt.

Und passende Nocke muss eh dazu...

Um mein Vorhaben etwas genauer zu umreißen, eine Leistungssteigerung steht nicht an erster Stelle. Da ich den Wagen später im Alltag (wobei die Jahresfahrleistung trotzdem recht gering ist) fahren werde möchte ich den Motor in erster Linie effizienter machen.

Ob Domekolben zum Eisatz kommen sollen steht ja noch nicht fest, obwohl ich, das stimmt, mir über die Nachteile von diesen nicht im klaren war.

Der Wagen hat aktuell ein H-Kennzeichen und dies soll er auch behalten. Ich weis nicht wie Aluköpfe, da auffällig, hier negative Auswirkungen haben können?

Der Block wird neu gebohrt, da sind so oder neue Kolben fällig, nach Möglichkeit also Flattop. Mit dem ersten Übermaß von 4,02" steigt die Verdichtung perse schon etwas an.

Um es kurz und schmerzlos zu beschreiben, ich will weniger Verbrauch bei mindestens Serienleistung, das er zwangsläufig mehr haben wird ist mir klar aber auch nicht tragisch. :D

Bringen Aluköpfe für mein Vorhaben signifikant mehr als die Vortec Gussköpfe? Die Verdichtung stelle ich dann letztendlich über das Volumen der Combusion Chamber (evtl. Kopf passend planen?) und der Dicke der Zylinderkopfdichtung Dichtung ein?

 

Zitat:

Original geschrieben von SCOPE

Man kann die Köpfe auch selbst "litern", wenn die genauen Angaben fehlen. Dazu den Kopf umgekehrt genau in Waage aufliegen lassen. Ventile sind drin ;). Dann brauchst Du eine Plexiglasscheibe mit einem kleinen Einfüllloch (besser noch ein kleineres Luftloch dazu). Diese kannst du mit der alten Kopfdichtung oder mit einer kleiner Spur Dichtmasse auf die Brennkammer setzen. Jetzt füllst Du mit einer Spritze Öl ( z.b. Getriebeöl weil es farbig ist) ein bis es direkt am Einfüllloch steht, und keine Luftblase mehr zu sehen ist. Anhand der Spritzenskala kann du auf den ml bestimmen wieviel rein geht. Zur Sicherheit kannst du das noch in einem weiteren Brennraum wiederholen und schauen, ob es die gleiche Menge wird- oder den Mittelwert bilden.

So kann man mit einfachen Mitteln das Volumen des Kopfes bestimmen.

Gruß SCOPE

Interessante Sache! Das ist selbst für einen Laien problemlos machbar!

am 16. Mai 2013 um 12:26

Was für eine Nockenwelle ist drin? Du musst unbedingt die Dynamische Verdichtung beachten du darfst bzw. kannst nicht über 8.2:1 gehen. Um einen sehr effizienten Motor zu bauen sollte der Quench nicht über 0.05" liegen, deine Dichtung ist schon 0.04" das heisst dein Kolben darf max 0.01" im Loch sein. Finde herhaus wie weit er jetzt drin ist, dann kannst du abschätzen ob runterplanen des Blocks nötig ist oder einfach andere Kolben mit höherer compression height...

Wenn du ein Effizienz Wunder bauen willst sollte die die Statische Kompression mindestens 10.5- 12:1 Betragen, da musst du aber ziemlich sicher eine grössere Nockenwelle einbauen mit grossen LSA damit die dynamische Kompression 8.2 nicht überschreitet. Dafür hättest du einen sehr niedrigen Verbauch.

Ansonsten kann ich dir nur empfehlen alles 3x zu planen und erst dann anfangen am Motor was zu schnippeln :P

Themenstarteram 16. Mai 2013 um 16:00

Ich habe ja gehofft das du dich noch zu Wort meldest, da du die Geschichte ja quasi angestoßen hast. :D

Beim Mustang habe ich (mit noch weniger Vorwissen :D) 1 Jahr geplant und das Ergebnis war brauchbar aber nicht optimal, da steht noch eine Nachbesserung im Raum wie du weist.

Naja wie auch immer. Diesmal möchte ich mit dem Buget im Rahmen bleiben. D.h. neu Köpfe, neue Kolben, evtl. neue Nocke (Seriennocke ist drin) und eine Nacharbeit der Altteile die sich im Rahmen hält. Mehr als 95 Oktan will ich auch nicht tanken müssen.

Mit Effizienz meine ich einen Motor der absolut gesehen einen niedrigeren Verbrauch hat. Der Mustang ist jetzt auch effizietner, die Tankrechnung ist aber trotzdem höher als früher. :D

Selber schnippeln werde ich nix, aber ich möchte dem Motorenbauer Teile liefern mit denen er einen Motor zusammenbauen kann der dem von mir gewünschten Endergebnis entspricht.

Ob die Verdichtung dann 9,10 oder 11:1 ist, ist mir letztendlich egal, 10:1 hatte ich mal als Anhaltspunkt genommen.

Ich hoffe ich nerve euch nicht zu sehr... :D

Unter dem Gesichtspunkt der gesteigerten Effizienz so ein Projekt zu machen, oder um Sprit zu sparen sollte man so was ganz schnell vergessen. Das verbaute Geld steht bei so kleinen Laufleistungen in keinem Verhältnis zu den gesparten Spritkosten.

Um zu probieren was technisch geht, oder sich mit Motorenbau anzufreunden ist sowas aber immer gut. Dann sollte man allerdings abgesehen von den Maschinenarbeiten auch einen gut Teil selber machen.

Vielleicht wäre es aber auch interessant so einen Motor optimal für alternative Treibstoffe umzubauen? Für LPG etwa ? Verdichtung hoch, harte Ventilsitze in ein paar gebrauchte Vortec Köpfe ? Zündung optimieren usw.

Da geht gut was ab und Treibstoffkosten spart man obendrein......

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