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Car Allowance mit mehreren Fahrzeugen Möglich

Themenstarteram 22. Januar 2022 um 10:29

Servus Zusammen,

 

Ich habe mehr schon alle Beträge zum Thema Car Allowance durchgelesen, aber bin noch nicht so ganz schlüssig geworden.

Kurz zu mir und meinem Vorhaben: ich bin derzeit am überlegen ob ich wieder einen Dienstwagen bestellen soll oder auf die Car Allowance umsteigen soll.

Nach allen Abzügen werden mir monatlich so ca 850€ dann Übrigen bleiben. Km kann ich bei der Firma nicht abrechnen, sondern nur steuerlich geltend machen.

Geschäftlich fahre ich so ca 50 bis 60 TKM im Jahr. Meistens allerdings so zwischen 300 und 400 km am Tag aber auch einmal im Monat eine längere strecke zb München Frankfurt oder München Düsseldorf.

Mein Arbeitgeber bietet allerdings leider nur Diesel Fahrzeuge an. In meinen Augen sind die täglichen Strecken, allerdings auch mittlerweile locker mit einem Elektrofahrzeug zurückzulegen. Meine Überlegung geht dahin, mir für die täglichen Strecken ein Elektrofahrzeug zu kaufen und die langen Strecken mit meinem bereits vorhandenem 2er Grand Tourer zurückzulegen.

Meine Frage ist wird es steuerlich anerkannt wenn man zwei Fahrzeuge für geschäftliche Zwecke nutzt oder ist das auf max ein Wagen begrenzt?

 

Danke euch für eure Meinung und Einschätzung.

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19 Antworten

Eine schöne Frage für Deinen Steuerberater. Da ich glaube, dass du keine Mutmaßungen haben möchtest, sondern 100%ige Sicherheit.

Als Arbeitnehmer darfst du beliebig viele Autos besitzen.

Möchtest du die Pauschale nutzen? Dann... Bei dienstlicher Nutzung gibst du jeden gefahrenen km mit 30 Cent pauschal bei der Steuererklärung an. Fertig. Egal ob mit deinem Auto, dem eines Freundes, einem Mietwagen oder mit dem Taxi gefahren. (Finanziell sinnvoll ist natürlich nicht jede Variante)

 

Möchtest du statt Pauschale die echten Kosten angeben? Dann ist jemand anderes gefragt... Ich weiß es nicht.

Steuerlich keine Ahnung.

Aber 300 bis 400km täglich im Winter mit einem e-Auto mag ich bezweifeln.

Genau das hat er nicht vor, steht schon im ersten Beitrag:

Zitat:

@T-Bone schrieb am 22. Januar 2022 um 10:29:27 Uhr:

...

Meine Überlegung geht dahin, mir für die täglichen Strecken ein Elektrofahrzeug zu kaufen und die langen Strecken mit meinem bereits vorhandenem 2er Grand Tourer zurückzulegen.

Nach allen Abzügen werden mir monatlich so ca 850€ dann Übrigen bleiben. Km kann ich bei der Firma nicht abrechnen, sondern nur steuerlich geltend machen.

???

Dann soll der werte AG doch bitte schauen wie Du fshren kannst.

Für mich wäre das keinerlei Diskussion wert. Dienstwagen oder er fährt selbst.

Der AG bietet dem TE ja einen Dienstwagen, der TE will aber keinen Diesel, sondern ein BEV.

Ich würde es mit dem Steuerberater besprechen. Wenn du den nicht hast, dann spreche mit dem zuständigen Finanzamt. Wenn etwas begründet und nachvollziehbar ist, wird es auch anerkannt.

Davon ab verstehe ich dich so, das du eh die 30 Cent pro km absetzt. Da ist es völlig egal, die kannst du auch als Fußgänger absetzen. Du musst von den ca. 850,- halt alle Kosten bestreiten, inkl. der Fahrten mit deinem vorhandenen Auto. Und hier ist die Frage, ob du dir 2 Autos, eines privat und den Dienstwagen leisten willst und kannst. Die 30 Cent kommen halt wie bei jedem Arbeitnehmer on top. Aber halt nicht 1 zu 1, sie mindern in Summe dein Einkommen, du kriegst sie nicht cash pro km.

Ben

Zitat:

@motor_talking schrieb am 23. Januar 2022 um 22:26:18 Uhr:

Genau das hat er nicht vor, steht schon im ersten Beitrag:

Zitat:

@motor_talking schrieb am 23. Januar 2022 um 22:26:18 Uhr:

Zitat:

@T-Bone schrieb am 22. Januar 2022 um 10:29:27 Uhr:

...

Meine Überlegung geht dahin, mir für die täglichen Strecken ein Elektrofahrzeug zu kaufen und die langen Strecken mit meinem bereits vorhandenem 2er Grand Tourer zurückzulegen.

Zitat:

@T-Bone schrieb am 22. Januar 2022 um 10:29:27 Uhr:

Servus Zusammen,

Ich habe mehr schon alle Beträge zum Thema Car Allowance durchgelesen, aber bin noch nicht so ganz schlüssig geworden.

Kurz zu mir und meinem Vorhaben: ich bin derzeit am überlegen ob ich wieder einen Dienstwagen bestellen soll oder auf die Car Allowance umsteigen soll.

Nach allen Abzügen werden mir monatlich so ca 850€ dann Übrigen bleiben. Km kann ich bei der Firma nicht abrechnen, sondern nur steuerlich geltend machen.

Geschäftlich fahre ich so ca 50 bis 60 TKM im Jahr. Meistens allerdings so zwischen 300 und 400 km am Tag aber auch einmal im Monat eine längere strecke zb München Frankfurt oder München Düsseldorf.

Mein Arbeitgeber bietet allerdings leider nur Diesel Fahrzeuge an. In meinen Augen sind die täglichen Strecken, allerdings auch mittlerweile locker mit einem Elektrofahrzeug zurückzulegen. Meine Überlegung geht dahin, mir für die täglichen Strecken ein Elektrofahrzeug zu kaufen und die langen Strecken mit meinem bereits vorhandenem 2er Grand Tourer zurückzulegen.

Meine Frage ist wird es steuerlich anerkannt wenn man zwei Fahrzeuge für geschäftliche Zwecke nutzt oder ist das auf max ein Wagen begrenzt?

Danke euch für eure Meinung und Einschätzung.

Ich lese da das die einmal monatliche die lange Strecke ist.

Stimmt, ich hatte das wohl verwechselt und die 300-400km schon für die längste Strecke gehalten.

Jeden Tag so weit geht im Prinzip auch elektrisch - nur ob es wirklich "locker" geht, hängt von der Bereitschaft und sicheren Möglichkeiten zum Zwischenladen ab. Sonst kann es zu unangenehmen Situationen führen.

Nur wegen dem grünen Gewissen den Diesel des AG ablehnen und sich selbst ein E-Auto kaufen, das gesamte Risiko selbst tragen und mit sehr viel Aufwand die Kosten ersetzt bekommen? Frag auch deinen Chef, ob die Zeit, die du an einer Ladesäule verbringst, Arbeits- oder Freizeit ist. Ich kenne aktuell nur sehr wenige Fahrzeuge, die selbst im Winter 400 km mit einer Ladung schaffen und die sind dann auch recht teuer und kosten Richtung 1 €/km.

Strom kommt aus der Steckdose und den Mix kennt keiner. Grün ist dieser Strom noch nie gewesen.......

Stimmt, grüner als heute, war der Strom noch nie. Und er wird immer grüner. Finde ich toll.

Wenn man nach den 150 bis 200 km laden kann, während man arbeitet ist ein BEV kein Problem. Der TE sollte die Gegebenheiten vor Ort ja kennen.

Zitat:

@benprettig schrieb am 24. Jan. 2022 um 08:51:44 Uhr:

Die 30 Cent kommen halt wie bei jedem Arbeitnehmer on top. Aber halt nicht 1 zu 1, sie mindern in Summe dein Einkommen, du kriegst sie nicht cash pro km.

Achtung... hier geht es (sehr sehr wahrscheinlich) um Reisekosten (jeder dienstlich gefahrene km kann mit 30 Cent pauschal oder mit den tatsächlichen nachgewiesenen Kosten angesetzt werden), nicht um die Pendlerpauschale (30 / 35 Cent pro km zur Tätigkeitsstätte, nur ein Weg).

 

Und wie gesagt, den Pauschalen sind die tatsächlichen Kosten und die Anzahl der Autos egal. Die Situation ist klar. Ob der TE die tatsächlichen Kosten von 2 Autos beim Finanzamt durchbekommt ist mir nicht klar. Ich sehe da mindestens Konfliktpotential. :D

Nein, ich habe es so verstanden, dass er die ca. 850,- vom Arbeitgeber bekommt und damit alles bezahlen muss.

Ich habe jetzt das erste mal den Kraftstoff gerechnet, bei 60 tkm a 6 l Diesel zu 1,60 Euro sind das schon: 5760 Euro p.a und im Monat 480,- von den 850,- Budget. Beim Elektro fehlt mir die Erfahrung aber 20kWh im Schnitt doch bestimmt. Da kommen auch immerhin 3600 Euro bei 0,30 Euro pro kWh heraus. Schnellladen kommt teurer. Da blieben evtl. 500 vom Budget für Leasing und den Rest.

Rechnet sich nicht. Nimm einen Firmenwagen. Jährlich 1-2 Inspektionen, quasi jährlich ein Satz Reifen, Versicherung und Steuer. Oder kannst du bei Kunden umsonst laden? Bleibt das so? Beim Elektro wird doch auch Inspektion fällig, zumindest fürs Kühlsystem?

Dein Vorhaben mit einem Elektroauto was zu tun finde ich gut, aber dann schaue, dir privat Eines anzuschaffen.

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