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C1 oder gleich CE??? Was ist sinnvoller?

Themenstarteram 24. August 2012 um 21:23

Ich möchte gerne LKW bis 7,5 Tonnen fahren und dazu nun den Führerschein machen. Dabei stellt sich für mich die Frage ob es nicht gleich sinnvoller ist den Führerschein für CE zu machen?

Hat da jemand Erfahrung? Ist C1 viel günstiger als CE?

Wie würdet ihr es machen?

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36 Antworten

Moin,

du vergleichst aber zuerst mal unterschiedliche Führerscheine :)

C1 ist für LKW bis 7,5t und Anhänger bis 750kg

C ist für alles was schwerer ist, jedoch auch dabei darf der Anhänger nicht die 750kg überschreiten

Das ganze in Verbindung mit dem E (also C1E bzw CE) ermöglicht dann auch die LKW üblichen Anhänger anhängen zu dürfen ;)

In wie weit sich die Preise unterscheiden musst du wohl selbst erfragen. Es gibt da Regional starke Unterschiede so dass es wohl auch möglich ist zum Preis eines C1E auch den C oder gar den CE zu bekommen.

Die nächste Frage die ich dann aber stellen muss ist das "Für welchen Einsatzzweck brauchst du den Schein, in vielen Bereichen reicht es nicht mehr aus nur den Schein zu haben, man muss eine Qualifikation bei der IHK ablegen um zb normale Spedition zu fahren. Das sind dann auch nicht unerhebliche Kosten.

Grüße

Steini

Wird C1 von Fahrschulen überhaupt angeboten? Bisher noch keinen 7,5 To Fahrschul-Lkw gesehen.

Themenstarteram 25. August 2012 um 8:55

Gewerblich möchte ich nicht fahren. Es geht mir nur darum im Verein gelgentlich Aufbauteile für Ausstellungen von einem Ort zum anderen zu fahren und evtl. mal einen LKW bei einem persönlichen Umzug zu bewegen.

Vielleicht mal (das ist schon Vision) einen 40-Tonner bei Charterway mieten wenn man mal was Größeres transportieren muss bzw. viele Kleinteile vom Verein (das wäre dann ja nur möglich mit CE).

Fahrschulen mit einem 7,5 Tonner habe ich auch noch nicht gesehen in meiner Nähe. Deswegen denke ich das viele nur C und CE anbieten.

Zitat:

Original geschrieben von Renegade1000

Gewerblich möchte ich nicht fahren. Es geht mir nur darum im Verein gelgentlich Aufbauteile für Ausstellungen von einem Ort zum anderen zu fahren und evtl. mal einen LKW bei einem persönlichen Umzug zu bewegen.

Dafür würde der C1 eventuell reichen. Aber wenn du auch nur den Hauch einer Möglichkeit hast und man hängt dir einen Anhänger dran, reicht der nicht mehr! Dann müsste es schon der C1E sein.

Zitat:

Vielleicht mal (das ist schon Vision) einen 40-Tonner bei Charterway mieten wenn man mal was Größeres transportieren muss bzw. viele Kleinteile vom Verein (das wäre dann ja nur möglich mit CE).

Du hast dir eigentlich schon die Anwort gegeben, der CE scheint der richtige Führerschein für doich zu sein. Ich kenne nur Fahrschulen, die Fahrzeuge CE haben. Wenn eine Fahrschule den C1E anbietet, dann zu ähnlichen Preisen wie der CE. Also der Pflichtfahrstundenaufwand für Sonderfahrten ist etwas höher (Schau mal hier), aber die Fahrstundenpreise variieren nur um wenige €.

Du solltest aber eins bedenken: Wenn du deiner Vision nachgängen willst und etwas größeres zu transportieren, kann die beschleunigte Grundqualifikation und die IHK Prüfung (das verteurt die Ausbildung nochmal um ca. 2000 - 2500 €) nötig sein. Ansonsten schränkst du die Nutzungsmöglichkeit des Führerscheins zu sehr ein. Wenn du dich ausschließlich in dem Bereich der Ausnahmen nach dem GÜKG bewegen willst, brauchst du natürlich keine beschleunigte Grundqualifikation.

Themenstarteram 25. August 2012 um 16:15

Mir geht es im Prinzip wirklich nur um den 7,5 Tonner. Mit dem mal ein paar Dinge von A nach B zu transportieren ohne gewerblichen Hintergrund.

Will auch gar nicht zu miesen Konditionen im Fernverkehr fahren. Da glaube ich bin ich als Techniker mit einer Festanstellung besser gestellt und habe auch ein richtiges Bett und schlafe nicht immer auf irgendwelchen Rasthöfen auf einer Liege.

Zitat:

Original geschrieben von Renegade1000

Mir geht es im Prinzip wirklich nur um den 7,5 Tonner. Mit dem mal ein paar Dinge von A nach B zu transportieren ohne gewerblichen Hintergrund.

Ja dann, was für eine Frage : C1E, wenn du den wesentlich günstiger bekommst als den CE. Wenns kaum ein Preisunterschied gibt, auch bei mehr Pflichtfahrstunden, kannst du den CE mitnehmen.

Zitat:

Original geschrieben von Renegade1000

Mir geht es im Prinzip wirklich nur um den 7,5 Tonner. Mit dem mal ein paar Dinge von A nach B zu transportieren ohne gewerblichen Hintergrund.

Will auch gar nicht zu miesen Konditionen im Fernverkehr fahren. Da glaube ich bin ich als Techniker mit einer Festanstellung besser gestellt und habe auch ein richtiges Bett und schlafe nicht immer auf irgendwelchen Rasthöfen auf einer Liege.

Lkw Fahrer schlafen nicht IN Rasthoefen auf irgendwelchen Liegen. Die LKW haben in der Regel 1, meistens 2 Betten (eins unten, eins oben) und die sind ziemlich bequem.

Mit dem Rest der Aussage Hast du aber Recht :-)

Themenstarteram 26. August 2012 um 18:32

Ich meinte eher die Parkplätze der Rasthöfe. :-)

Mache jetzt CE. Gestern spontan entschieden nach einem Gespräch mit einem Fahrlehrer. Erste Hilfe Kurs habe ich letzte Woche schon gemacht.

Jetzt fehlt nur noch der Gesundheitstest. Wisst ihr was da beim Hausarzt gemacht wird?

bei mir wurde die Lunge abgehört und der Blutdruck gemessen, das wars dann, das kostete bei mir knapp 60 €, für nicht ganz 5 Minuten Untersuchung, dein Hausarzt bescheinigt dir dann das du Gesund bist, (oh wunder bei dieser "umfangreichen" :eek::(:( Untersuchung )

dann beim Augenarzt auch nichts besonderes, der schaut dir in die Augen :eek::(;), misst den Augendruck, macht eine kleinen test ob man Farbenblind ist bzw. eine rot grün schwäche hat, dauer der Untersuchung bei mir knapp 20 minuten und kostete nochmal knapp 80 €

bei beiden Ärzten bekommt man dann eine Bescheinigung, beim Fahrlehrer abgeben, der kümmert sich dann um den rest,

das du denn CE machst finde ich für die richtige Entscheidung, viel Spass beim Fahren

Amtsarzt oder Betriebsarzt der alle Untersuchungen auf einmal macht. Hab`meine Zeit nicht im Lotto gewonnen.  Augen und  Ohren .Farbtest .Einen Schluck vom gelben Saft möchte seine

Arzthelferin auch mal im Labor testen . Der Doc möchte von Dir einen MEDIZINISCHEN Lebenslauf

auch noch haben.

Keine Angst ,alles halb so wild.

Zitat:

Original geschrieben von redactros

Amtsarzt oder Betriebsarzt der alle Untersuchungen auf einmal macht. Hab`meine Zeit nicht im Lotto gewonnen.  Augen und  Ohren .Farbtest .Einen Schluck vom gelben Saft möchte seine

Arzthelferin auch mal im Labor testen . Der Doc möchte von Dir einen MEDIZINISCHEN Lebenslauf

auch noch haben.

Keine Angst ,alles halb so wild.

sieht man mal das jeder anders testet, gelbe Flüssigkeit musste ich nicht abgeben, genauso den "Medizinischen Lebenslauf", sah bei mir so aus, die frage war, sind Krankheiten bekannt, ich sagte nein, alles klar, kam vom Arzt und das wars dann, mehr interessierte ihn nicht, außer der Blutdruck und die Lunge

Betriebsarzt darf bei uns keine Untersuchung für die Führerscheine ausstellen, habe damals (2009) extra nachgefragt

Zitat:

Original geschrieben von zigenhans

Betriebsarzt darf bei uns keine Untersuchung für die Führerscheine ausstellen, habe damals (2009) extra nachgefragt

Darf er sehr wohl, wenn er die entsprechende Facharztausbildung hat.

Nach § 4 FEV abs. 2 sind das die Ärzte, die das dürfen:

"1. für die Fragestellung (Absatz 6 Satz 1) zuständigen Facharzt mit verkehrsmedizinischer Qualifikation,

2. Arzt des Gesundheitsamtes oder einem anderen Arzt der öffentlichen Verwaltung,

3. Arzt mit der Gebietsbezeichnung "Arbeitsmedizin" oder der Zusatzbezeichnung "Betriebsmedizin",

4. Arzt mit der Gebietsbezeichnung "Facharzt für Rechtsmedizin" oder

5. Arzt in einer Begutachtungsstelle für Fahreignung, der die Anforderungen nach Anlage 14 erfüllt,"

Themenstarteram 27. August 2012 um 11:15

Dann brauche ich meine Epilepsie nur zu verneinen und kann den Lappen machen. Das ist ganz gut so.

Zitat:

Original geschrieben von Renegade1000

Dann brauche ich meine Epilepsie nur zu verneinen und kann den Lappen machen. Das ist ganz gut so.

Das ist nicht unbedingt ein ausschließender Faktor zum Führen von Kraftfahrzeugen. Schau mal hier: Nr. 6.6

Die Verantwortung bei Falschangaben, die zu einer unberechtigten positiven Beruteilung führen würden, trägst du sowieso, dafür unterschreibst du. Und wenn es nachweisbar wäre, dass später ein Unfall durch das Leiden ausgelöst würde, hast es ganz dicke an der Backe.

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