Bundesrat empfielt den Steuervorteil bei LPG bis zum 31. Dez 2023 zu verlängern
https://www.auto-medienportal.net/artikel/detail/39677
Der Bundesrat hat sich für eine Fortführung der steuerlichen Begünstigung für Autogas bis Ende 2023 ausgesprochen. Nach den Plänen des Kabinetts soll der ermäßigte Steuersatz für LPG (Flüssiggas) bereits 2019 gestrichen und nur der für Erdgas und Biomethan als Kraftstoff beibehalten werden.
Der Deutsche Verband Flüssiggas (DVFG) begrüßt den Beschluss des Bundesrates, in dem anerkannt werde, dass auch Autogas einen Beitrag zum Klimaschutz und zur Verringerung der Luftschadstoffemissionen leiste. Die Bestätigung des Steuervorteils für Autogas knüpfe sowohl an den Koalitionsvertrag aus dem Jahr 2013 als auch an den Beschluss des Bundestages aus dem Juli 2015 an, sagte DVFG-Vorsitzender Rainer Scharr. Nun sei der Bundestag an der Reihe. (ampnet/jri)
Beste Antwort im Thema
https://www.auto-medienportal.net/artikel/detail/39677
Der Bundesrat hat sich für eine Fortführung der steuerlichen Begünstigung für Autogas bis Ende 2023 ausgesprochen. Nach den Plänen des Kabinetts soll der ermäßigte Steuersatz für LPG (Flüssiggas) bereits 2019 gestrichen und nur der für Erdgas und Biomethan als Kraftstoff beibehalten werden.
Der Deutsche Verband Flüssiggas (DVFG) begrüßt den Beschluss des Bundesrates, in dem anerkannt werde, dass auch Autogas einen Beitrag zum Klimaschutz und zur Verringerung der Luftschadstoffemissionen leiste. Die Bestätigung des Steuervorteils für Autogas knüpfe sowohl an den Koalitionsvertrag aus dem Jahr 2013 als auch an den Beschluss des Bundestages aus dem Juli 2015 an, sagte DVFG-Vorsitzender Rainer Scharr. Nun sei der Bundestag an der Reihe. (ampnet/jri)
111 Antworten
Zitat:
@timtedeske schrieb am 21. April 2017 um 11:49:45 Uhr:
Egal ob kleiner oder großer Tank. Reichweite hin oder her. Diesel gehören nicht mehr auf die Straße, sondern in den Sondermüll. Für die Übergangszeit bis zum Aussterben dieses Antriebes empfehle eine Höchstgeschwindigkeit von Maximal 120 KM auf der Autobahn, und das komplette Streichen von Steuervorteilen auf Kraftstoff. Das würde die Sache beschleunigen. Die Zeit der TDI Raser muß vorbei seien. Die Kleintransporter sollten 100 KM Höchstgeschwindigkeit maximal erreichen dürfen. Und nicht wie derzeit oft auf der BAB zu sehen 140 KM oder noch schneller rasen., und jede Menge Diesel verbrauchen. So wie es jetzt ist kann es nicht weitergehen.
Das unterstreich ich noch nichtmal als Prius-LPG-Fahrer....aber die Besteuerung sollte tatsächlich nach Energiewert und Schadstoff bei der Verbrennung erhoben werden.
Besonders saubere Kraftstoffe wie Ethanol (E100+E85), LPG, CNG sollten nur mit der MWSt. belegt sein.
Zitat:
@timtedeske schrieb am 21. April 2017 um 11:49:45 Uhr:
Egal ob kleiner oder großer Tank. Reichweite hin oder her. Diesel gehören nicht mehr auf die Straße, sondern in den Sondermüll.
Du kuckst zu viel Fernsehen, hast du sonst nichts zu tun? Regst du dich eigentlich über alle populistischen Nachrichten so auf?
Der Diesel-"Skandal" wird morgen genauso vergessen sein wie jedes andere Skandälchen in der Geschichte der Republik.
Und womit fährt dann eigentlich die Lkw-Flotte?
Achso, die wird stillgelegt. Alles was man braucht gibt es ja zur Genüge an der Ecke im Supermarkt. Je, nee, is klar...
Ach ja: In 10...15 Jahren ist auch der Hype ums Elektroauto Geschichte. Wenn es die dann überhaupt noch gibt dann nur mit Subventionierung und für Nischenmärkte (Zweit- und Drittwagen, Spielzeuge reicher Leute, bestimmte Flotten bei denen es evtl. sinnvoll machbar ist). Es sei denn, jemand erfindet die "Wunderbatterie" mit einem Energieinhalt wie ein Dieseltank, dann bin ich auch dabei. Aber danach sieht es nicht aus, momentan liegt dazwischen ein Faktor von 60 (bereinigt um den Wirkungsgrad der Motoren von mindestens 20). Der WARP-Antrieb ist auch populär, und trotzdem konnte ihn noch keiner bauen, erzwingen läßt sich das nicht.
Die statistische Reichweite von Rohöl hat sich indessen jahrzehntelang stetig verlängert. In den 70ern dachte man noch, im Jahr 2000 wäre damit Schluß. Mittlerweile reicht es bereits fast bis 2070.
Zitat:
@GaryK schrieb am 21. April 2017 um 18:33:07 Uhr:
Kurz gerechnet:
Das ist ja alles schön und gut, jetzt weiß ich aber noch immer nicht, wo ich bei einem A6 Avant 3.0 TFSI den Gastank hinbauen soll, mit dem ich bei 180 bis 200 km/h wenigstens 600 km weit komme, und dann noch ein echtes Reserverad dabei habe, ohne das Auto in einen Tankwagen zu verwandeln.
Kein Vielfahrer will mit einem schwächlichen Handschalter, viel zu kleinem Tank und teilweise schlecht integrierter Gasanlage täglich 700 km schrubben....Doch ich 😉aber nur Punkt 1!gasanlage funktioniert tadellos und Tank reicht für 700km.Und das ist schon mein zweiter,siehe Signatur....
Lg Mike
Ähnliche Themen
Zitat:
@GalileoT5 schrieb am 21. April 2017 um 22:59:58 Uhr:
Zitat:
@GaryK schrieb am 21. April 2017 um 18:33:07 Uhr:
Kurz gerechnet:
Das ist ja alles schön und gut, jetzt weiß ich aber noch immer nicht, wo ich bei einem A6 Avant 3.0 TFSI den Gastank hinbauen soll, mit dem ich bei 180 bis 200 km/h wenigstens 600 km weit komme, und dann noch ein echtes Reserverad dabei habe, ohne das Auto in einen Tankwagen zu verwandeln.
Was du immer mit deinem Reserverad hast...habe ich in 20 Jahren noch nie gebraucht...und wenn dann dochmal, gibts auch ne Lösung...
Desweiteren gibt es auch pannensicherere Reifen...
... und den ADAC. Bei einer katastophalen Reifenpanne (Reifen geplatzt) knittert zu oft was signifikant, bei einem simplen Nagel oder sowas (hab ich in 25 Jahren einmal gehabt, ne Trockebauschraube...) kommt halt auch ein Abschleppwagen. Oder Pannenspray/Kit. Whatever.
Habe ich alles hinter mir: 😉
Pannenspray, gibt nach meiner Erfahrung nur einen schönen Fleck auf der Straße. 😁
Der ADAC braucht erstmal 2 h bis der gelbe Engel mit dem Pkw kommt, und der entscheidet dann erst dass der Abschlepper kommt, da ist der Tag dann rum.
Als die Reserveräder außer Mode kamen wurde ich auch mindestens 3 Mal abgeschleppt bzw. augeladen, und da ich keine Brot- und Butter-Autos fahre gibt es meine Reifen nicht am nächsten Morgen an jeder Ecke. Beim T5 hatte ich einmal das "Glück", dass mir der VW-Händler wenigstens für 300 Euro oder so ein passendes Rad verkaufen konnte.
Jedenfalls ist jeder einzelne Fall so ärgerlich, dass es sich am Ende doch lohnt, stets ein komplettes Rad dabei zu haben, und zwar keines mit dem man nur 80 darf.
Aber Reserverad hin oder her: Wie weit komme ich denn mit so einem Auto bei zügiger Fahrweise mit einem Radmuldentank?
Da geht doch die Zeit die man mit Schnellfahren einspart eins zu eins mit Tanken wieder drauf. 😉
Ich kauf ein Auto nach meinem Bedarf. Den muss ich natürlich vor dem Kauf analysieren und nicht nach dem Kauf. Und ich kenne noch ein paar Leute, die das so machen, anstatt sich von der Werbung und von Freunden und Bekannten zu Fehlkäufen drängen zu lassen.
Wenn du 700km am Tag ohne Tanken fahren willst, dann geht das auch mit LPG, wenn du ein Fahrzeug kaufst, das für einen entsprechend großen Tank genug Platz hat. Ein Radmuldentank passt dann eher nicht. Also kauf dir ein passendes Auto und das Problem ist gelöst. Mit einem Kleinwagen wirst du deine 700km doch sicher nicht täglich fahren wollen, oder?
Allerdings:
Wenn du unbedingt darauf aus bist, eine sinnvolle Fahrzeug- und Treibstoffwahl schlecht zu reden, wirst du immer irgendein Argument finden, egal wie lang die Haare sind, an denen es herbeigezogen wird.
Abgesehen davon:
Was das Reserverad angeht, stimme ich dir grundsätzlich zu. Für meinen LPG-Caddy ist es egal, da gibt es auf jedem Schrottplatz Kompletträder, aber für meinen Pickup ist die Ersatzbeschaffung etwas schwieriger. Daher fahre ich da auch immer mit Reserverad!
Bin in die Diskussion eigentlich nicht eingestiegen um LPG schlecht zu reden, und natürlich bin ich bin für die Verlängerung des Steuervorteils. Wegen den paar Autos braucht man da nichtmal eine Gegenfinanzierung.
Allerdings fand ich es befremdlich wie hier auf den ersten Seite der Diesel schlecht geredet wurde, und so habe erläutert warum ich zum Diesel gewechselt und dies nicht einen Tag bereut habe.
LPG würde für mich taugen für einen Zweitwagen.
Ein Kleinwagen für Fernstrecken ist für mich kein Thema, ich brauche eine Karre mit Power und Laderaum.
Mit nem 120L Tank käme man ca 600KM weit bei 180km/h. In einem Avant bliebe also noch (etwas nur, zugegeben) Platz für Gepäck und ein Reserverad (scheint ja enorm wichtig zu sein)
Bei moderater Drehzahl und hoher Übersetzung im 7. Gang kommt mein 230PS Benziner mit 50L LPG 300KM weit beim cruisen mit 180 km/h max. 300PS braucht man dazu ja auch nicht...
Und ob man mit dem 3.0TDI bei "180...200" wirklich immer 900km weit mit 80L kommt, naja
Zitat:
@GalileoT5 schrieb am 23. April 2017 um 00:36:33 Uhr:
Allerdings fand ich es befremdlich wie hier auf den ersten Seite der Diesel schlecht geredet wurde, und so habe erläutert warum ich zum Diesel gewechselt und dies nicht einen Tag bereut habe.
Hab den nicht schlechtgeredet. Hab nur erläutert, wieso ein T5 (VW Bus) bei hohem Reise-Speed weitaus mehr verbraucht als ein normaler A6 Kombi. Doppelter Windwiderstand (Cw x A, also Beiwert mal Fläche) ist halt doppelter Spritverbrauch (in Kilo) bei gleicher Geschwindigkeit und gleichem Wirkungsgrad. Dabei hat LPG halt nur 61% der Dichte von Dieselkraftstoff (ca 840-860 g/l vs. 520 g/l) und dann eben doppelt so lausige Aerodynamik. Wenn du den 3l TDI in den VW Bus bauen würdest und genau so schnell fährst, wärste eher bei 17l Diesel als bei 8 1/2.
Ich komm mit meinem V6 (220PS) und den 60L Netto der Radmulde belastbar 450-550km weit, je nach Geschwindigkeitsprofil und wieviel "dichter Verkehr" dabei ist. In der Schweiz waren es "bis zu" 650km.
Was ein Wagen kostet stellt sich ab etwa 180.000 km heraus. In meinen Kombi sind auf den letzten 150.000 km bereits mehr als 7000€ in Reparaturen geflossen - Dämpfer/Fahrwerksteile, dazu zwei Zahnriemen zu jeweils über 1100€. Die LPG Anlage hab ich im Unterhalt bisher nicht bemerkt. Die 100€ alle 2-3 Jahre für ne Durchsicht samt Filterwechsel sind weniger als die Preisunterschiede der "normalen" Jahres-Inspektionen.
Zitat:
@GalileoT5 schrieb am 23. April 2017 um 00:36:33 Uhr:
Bin in die Diskussion eigentlich nicht eingestiegen um LPG schlecht zu reden, und natürlich bin ich bin für die Verlängerung des Steuervorteils. Wegen den paar Autos braucht man da nichtmal eine Gegenfinanzierung.Allerdings fand ich es befremdlich wie hier auf den ersten Seite der Diesel schlecht geredet wurde, und so habe erläutert warum ich zum Diesel gewechselt und dies nicht einen Tag bereut habe.
LPG würde für mich taugen für einen Zweitwagen.
Ein Kleinwagen für Fernstrecken ist für mich kein Thema, ich brauche eine Karre mit Power und Laderaum.
Wenn du dir in diesen Zeiten einen Diesel gekauft hast, und glaubst das ist OK, finde ich das sehr befremdlich.
Es gibt auch sehr saubere Diesel wie Mercedes vormacht - so ist es auch wieder nicht.
Die ganzen Direkteinspritzer Benziner sind die grösseren Dreckbären.
Mein Prius LPG fährt mit Radmuldentank übrigens 600-1000 km weit, je nach Fahrprofil. Kein Thema.
Wenn aber jemand einen Fleck auf der Straße nach Benutzung eines Pannensprays hat, dann sagt das mehr über die Unfähigkeit des Benutzers als über den Pannenspray - den es aber auch in billigst gibt und dann entsprechend nix taugt.
Da auch ich für andere schon Pannenspray benutzte, weiss ich, Ventil auf richtige Höhe, Ventil rausschrauben mit der Kappe, die bei gutem Pannenspray dabei ist, Pannenspray rein, Ventil rein und sofort langsam losrollen, dann bei der nächsten Tanke oder mittels mitgeführtem Kompressor Luft nachfüllen und wieder fahren.
Autobahn sollte man dann natürlich meiden.
Probleme mit Reserverädern:
Auch keine Luft drin, völlig überaltert, Umfang passt nicht - Differentialschaden droht (Noträder vor allem!)
Schrauben reingefressen, bekommste nicht auf mit Bordwerkzeug (wenn überhaupt noch vorhanden)
So schlimm sind die DI auch nicht. https://www.adac.de/_mmm/pdf/EcoTest_PN_NEFZ_08_2016_2_272803.pdf ... hängt stark an der Einspritz-Strategie, vor allem im kalten Zustand. Wenn ein MPI ins offene Einlassventil spritzt um weniger Kaltanfettung zu erreichen, dann macht der auch Partikel. Interessant wären Partikelmessungen nicht nur im NEFZ oder WLTP, sondern bei WARMEM Motor. Weil die meisten Kilometer nunmal warm zurückgelegt werden.
Immerhin halten alle vom ADAC gemessenen Fahrzeuge den aktuell geltenden Grenzwert ein (welch ein Wunder) und die Hälfte sogar den erst ab Herbst 2017 gültigen Wert. Der übrigens der gleiche Wert ist den Diesel erfüllen müssen, also nicht mal ne administrative Extrawurst.
Dabei muss man sich nicht mal streiten, welchen Sinn die Partikelzahl macht - auf die "Luftqualität" in Städten hat diese Emissionsquelle faktisch keinen Einfluss, da die Masse der gemessenen Partikel nicht vom PKW Verkehr stammt. Was nicht bedeutet, dass Grenzwerte überflüssig wären.
Zitat: "Wenn aber jemand einen Fleck auf der Straße nach Benutzung eines Pannensprays hat, dann sagt das mehr über die Unfähigkeit des Benutzers als über den Pannenspray - den es aber auch in billigst gibt und dann entsprechend nix taugt.
Da auch ich für andere schon Pannenspray benutzte, weiss ich, Ventil auf richtige Höhe, Ventil rausschrauben mit der Kappe, die bei gutem Pannenspray dabei ist, Pannenspray rein, Ventil rein und sofort langsam losrollen, dann bei der nächsten Tanke oder mittels mitgeführtem Kompressor Luft nachfüllen und wieder fahren. "
Sorry,aber da muß ich Dir leider wiedersprechen! Pannenspray ist der letzte Mist,denn die Autoindustrie
eingeführt hat.Das Zeug mag funktionieren,wenn Du zB.früh aus dem Haus kommst und denn platten
Reifen mit nem Nagel drin siehst.
Solltest Du aber am fahren sein und dann nen Plattfuß bekommen,kannste das vergessen,da zu 99%
der Reifen kaputtgerubbelt ist.Wenn sich dann der Reifen noch nach innen drückt,bin ich gespannt,
Wie Du mit dem Pannenspray einen solchen Druck aufbauen willst,um den Reifen wieder in seine richtige
Position auf der Felge zu bekommen.
Da ich Jahrelang im Abschleppdienst gearbeitet habe und oft genug gesehen habe wie das Zeug nicht!!
funktioniert,ist es auch Blödsinn zu sagen das die Benutzer nur einfach zu dumm sind,das Zeug richtig zu
benutzen.
Mit Pannenspray wird etwas versprochen,was zu einem Großteil nicht möglich ist!!
Aber so ist das halt mit der Werbung und statt eines Reserverades haben die Autobesitzer noch einen Laderaum extra,den man mit unnützen Kram befüllen kann.😁😁😁
Gruß,Steffek.