Brennende Fahrzeuge in deutschen Großstädten, politisch motiviert oder purer Vandalismus?

http://www.brennende-autos.de/

Erschreckend, oder ?

Liebe Berliner,
Eure Toleranz gegen solche Straftäter stinkt zum Himmel. Mich seht ihr in der Hauptstadt des Autoabfackelns sicher nicht !

Gruß SRAM

Beste Antwort im Thema

Hallole zusammen
ich habe da überhaupt keine toleranzschwelle denn der schwerarbeitende Familienvater oder die alleinerziehende Mutter für diese Taten zum finanziellen Ruin führen können haben das nicht verdient. genausowenig wie die Leute die ein sogenanntes Bonzenauto fahren denn auch die arbeiten und bezahlen sozialabgaben die vermutlich diese Art von Menschen auch noch finanzieren. Wegsperren und als arbeitsdienst die Autobahn mit dem handbesen fegen lassen, natürlich ohne geschwindigkeitsbegrenzung und im berufsverkehr.. pro abgeliefertem kilo schmutz gibts was zu essen..

Hat genausowenig wie damals die RAF mit Politik zu tun was ja immer behauptet wurde. Da sind einfach nur Verbrecher und mir würde noch beseres eibfallen diese Leute zu bestrafen... JOL:

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Zitat:

Original geschrieben von Hartz4Fahrer


Da Autos abfackeln gerade so "in" ist, sollte das Strafmaß richtig hoch sein, denn so schreckt es andere Täter vielleicht ab.

Glaube ich nicht, das Entdeckungsrisiko ist doch sehr gering.

Die Berliner Polizei hat ja einen mächtigen Aufwand betrieben und hat jetzt einen Wiederholungstäter. Wenn es sich aber immer um verschiedene Täter bzw. um einzelne Trittbrettfahrer gehandelt hätte, dann hätten die Polizei noch keinen Erfolg gehabt.

Zitat:

Original geschrieben von fruchtzwerg



Zitat:

Original geschrieben von Mercedes_GD300


Ja aber rein objektiv kannst Du fürs Abfackeln von Autos keine richtig hohe Strafe verhängen, da das nicht im Verhältnis zur Tat stünde.

Wir würden den Typen natürlich alle am liebsten am nächsten Straßenmast aufknüpfen weil man ihn für seine Taten hasst.

Aber die Straftat an sich ist ja ne etwas andere Form der Sachbeschädigung....

Um den wirtschaftlichen Schaden zumindest einwenig zu kompensieren könnte man ihm bis zu seinem Ende wenigstens im Steinbruch schuften lassen.

Statt einer Autobahnmaut, könnten wir doch solche Leute als "Zwangsarbeiter" die Autobahnen und anderen Verkehrswege erneuern lassen. Dann würden sie einmal in ihrem Leben etwas sinnvolles machen.

Zitat:

Original geschrieben von tec-doc



...

Das ganze affige links/rechts/blubber Gedönsrumgespiele kann man sich hier übrigens sparen - die Soziologie erklärt das völlig unpolitisch - innerhalb einer Gruppe ist nicht der absolute Besitzstand maßgebend (also die tatsächlichen Lebensumstände), sondern die Relationen der einzelnen Schichten zueinander innerhalb einer Gruppe.

...

Mithin möge der eine oder andere liberalrechtsmittekeineahnung Meinungsinhaber einfach mal zu verstehen versuchen, dass es einigen vermeintlich "Linken" nicht um Gleichmacherei geht - es geht vielmehr um solche Relationen zwischen allen Gruppen, welche einen sozialen Frieden ermöglichen... die als gerecht empfunden werden.

...

Vielen Dank, das sollte die Quintessenz des Ganzen sein.

Ähnlich verhält es sich derzeit mit der occupy-Bewegung. Wie denkt denn unser "liberaler", wertekonservativer Mitbürger darüber? Auch ein Kind der "linken Szene"?

Naja, nixfuerungut, ich denke es ist einfach so schwer wie ungewohnt für ganz ganz viele Menschen, ein paar Schritte zurückzugehen und zu betrachten bzw. darüber nachzudenken, was unsere Epoche eben für gesellschaftliche Umwälzungen vollzieht. Warum, weshalb, wieso und cui bono.

Ganz trivial ausgedrückt, erleben wir u.a. schlicht schon eine ganze Weile (ich sag mal frech Mitte der 70er?) eine "Konterrevolution" der Strukturen, welche vor geschichtlich gar nicht all zu langer Zeit Macht verloren haben. Die Bürgerrechte, die Arbeiterrechte, die Freiheitsrechte und all das, was zu .. ich sag mal "Gutsherrenzeiten"... nicht so üblich war, wurden ja überwiegend nicht gerne bzw. freiwillig zugestanden, die alten Strukturen natürlich auch nicht völlig zerschlagen. Wer jemals glaubte, dieser Kampf wäre ausgefochten und das kollektive Bewusstsein insofern gereift, dem muss man entweder eine ausgeprägte Naivität nebst Blindheit unterstellen oder zubilligen, dass derartige Gedankengänge und Betrachtungen wohlfeil aus unserem "Bildungssystem" gut ausgeklammert werden? Dafür - was mich immer häufiger fast erschreckt - hat offensichtlich die menschliche Verrohung, divide et impera und all deren Begleiterscheinungen im Denken und reflexartigen Fordern als auch bzgl. der Wahrnehmung fatal gut funktioniert, eine A DE-sozialisierung einer solidarischen Gemeinschaft gut funtioniert?

Der Einzelfall ist für das Verstehen des Phänomens (oder besser der Phänomene, wie Du ja schon angedeutet hast) im Grunde irrelevant, erst die Betrachtung der Parallelen im weiteren Sinne... ergibt ein Bild über die Ursachen. Und da - nur da - kann ein Ansatz liegen.

Mir persönlich ist es völlig latte egalo, ob eine Aspekt von links, rechts, aus der Mitte oder vom Mars kommt - die Kernfrage ist einfach und eine soziologische welche, wie eine moderne Gesellschaft friedlich miteinander leben kann, wie sich deren Schichten bewusst annehmend ergänzen können und wie jeder Einzelene darin zufrieden seinen Weg gehen kann und eben keine derartigen Extremlagen gefühlter Ungerechtig- und Chancenlosigkeit, als auch Machtinseln enstehen. Mit Gleichmacherei und ideologischen Dogmata... hat das nicht die Bohne zu tun - es hat damit etwas zu tun, dass die Menschen in einem stetigen Wechsel aus Sklaverei und Revolution leben, mit kurzen ausgeglichenen Epochen und lustigen Experimenten dazwischen und das wird im Sinne der menschlich geistigen Evolution langsam so peinlich wie lästig und langweilig? Was für eine Verschwendung das doch ist... es müsste doch die letzte Nase langsam einsehen, dass es so nicht funktioniert?

Die franz. Revolution führte genau betrachtet schon in ein undiffernziertes Morden und Schlachten.. wie oft denn bitte noch? Muss das denn wirklich sein?

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weil's so schön ins (neue) Thema passt:

http://boess.welt.de/2011/10/25/tater-ist-trumpf/

@Tec-Doc:

tja, da beginnt es schon: die einen (und muss ich Dich nach den Ausführungen leider auch dazu zählen?) geben sich der Illusion hin, dass ausschließlich von den "alten" Eliten getrieben eine Konterrevolution alle Freiheiten, die sich die heldenhafte Arbeiterklasse gegen alle Widerstände besonders des "sogenannten liberalen Lagers" erkämpft hat, uns rauben will, respektive dass böse Ausländer uns diesselben nähmen.
Die anderen sehen die Wahrheit, dass es das vermeintlich ja so progressive Lager zusammen mit den Vertretern der vermeintlich konservativen "alten Eliten" sind, die unsere Bürgerrechte und -freiheiten bekämpfen - immer im Mantel der Sicherheit - innere oder äußere Sicherheit - auf der einen, oder der Gerechtigkeit - hier besonders "soziale Gerechtigkeit" und "Gleichstellung" - auf der anderen Seite. Trotz aller vermeintlichen Unterschiede zwischen "rechts" und "links" (noch viel weniger Unterschiede gibt es ja zwischen "rechtsextrem" und "linksextrem" - alles dieselbe braun-rote Sch**e) sind sich die angeblich so spinnefeinden Lager nämlich in einem einigt: der 'Staat' weiss alles besser und kann alles besser als die Bürger. Deshalb müssen die ja auch unbedingt alle Verantwortung (und alles Geld) an den 'Staat' abgeben (gemeint ist natürlich immer der eigene Parteienstaat, nie der tatsächliche Staat, der Summe aller Bürger und deren Vertretung ist oder gar der Parteienstaat der anderen Seite), damit der 'Staat' diese für alle gerecht verteilen kann...

Folge dieses Denkens sind unsere ganzen Krisen und die grassierende Politikverdrossenheit (die allerdings ihrerseits wieder genau diese Denke in den Köpfen festigt).

Echtes liberales/libertäres Denken und Handeln misst jede politische Entscheidung zuerst einmal daran, ob ein Gewinn an Freiheit und Bürgerrechten daraus resultiert, oder zumindest der Verlust derselben so gering wie möglich ausfällt, wenn es eben nicht anders geht. Außerdem wird immer auch die Entscheidungsfreiheit des Einzelnen betont - genauso wie die Gewissheit, dass diese Entscheidungen eben Folgen zu haben haben. Dieses Denken wird aber in unserem Land von der großen Breite der Bevölkerung offenbar abgelehnt oder zumindest gar nicht verstanden - der Etikettenschwindel der "liberalen Grünen" oder der "liberalen Piraten" (die beide gar nicht so liberal sind, wie sie wahrgenommen werden - die Grünen sind eine latent fortschritts- und bürgerrechte-feindliche Partei, die Piraten haben sich auch von "Eigenverantwortung" verabschiedet). In Teilen der FDP gibt es noch echte Liberale - aber die Bundespartei ist dabei, sich von diesem Ballast auch zu befreien. CDU, SPD und Linke, genauso wie eine große Mehrheit der "kleinen" Parteien sind da schon weiter: deren Staatsgläubigkeit ist vergleichbar mit der der Grünen.

Vielleicht sollten sich einige auch mal überlegen, dass Würde und Gleichberechtigung nicht monetär bewertbar sind, sondern immer auch abhängig davon sind, dass der Einzelne sich auch entsprechend verhält? Wer Würde will, muss sich würdig benehmen, wer gleichberechtigt sein will, der muss auch gewillt sein, die entsprechende Verantwortung zu übernehmen. Ein Anrecht auf Teilhabe an der Gesellschaft hat nur der, der sich auch entsprechend der gesellschaftlichen Normen "anständig" benimmt (und ja, das sehe ich auch kritisch in Bezug auf einige der sogen. "Mächtigen"😉.
Genau dieses Anspruchsdenken, dem Du auch das Wort redest, hat doch zu diesen Brandstiftungen geführt. Der mutmaßliche Täter soll gehandelt haben, "weil es anderen besser ging". Tja, normale Menschen setzen sich dann auf den Hosenboden und kümmern sich. Dieser aber glaubte all' den Unsinn über Anspruch und Anrecht und nahm sich das Recht, anderes Eigentum zu verwüsten.

Zitat:

Jedenfalls... wird auch ein Lebenslänglich als Exempel statuiert nichts ändern,

Doch:

im Durchschnitt pro lebenslang inhaftiertem Autoabfackler 0,78 Straftaten weniger.

..... und das ist nur die garantierte unmittelbare Wirkung ohne jeglichen Abschreckungseffekt 😉

Gruß SRAM

Zitat:

Original geschrieben von nixfuerungut


... Ähnlich verhält es sich derzeit mit der occupy-Bewegung. Wie denkt denn unser "liberaler", wertekonservativer Mitbürger darüber? Auch ein Kind der "linken Szene"?

Nun, die Occupy-Bewegung ist in großen Teilen schon links - ATTAC gehören ja zu den Wortführeren/Unterstützern.

http://www.attac.de/.../

Die Demonstranten sind nicht generell Linke - inhaltlich demonstrieren sie aber für vornehmlich linke Forderungen.

Ansonsten handelt es sich mehr um Bauch als Sachverstand getriebene Demonstranten.

Aber wahrscheinlich sind auch das wieder Fakten, die nicht in den Kram passen.

Zitat:

Original geschrieben von Swallow



Nun, die Occupy-Bewegung ist in großen Teilen schon links - ATTAC gehören ja zu den Wortführeren/Unterstützern.

http://www.attac.de/.../

Die Demonstranten sind nicht generell Linke - inhaltlich demonstrieren sie aber für vornehmlich linke Forderungen.

Ansonsten handelt es sich mehr um Bauch als Sachverstand getriebene Demonstranten.

Aber wahrscheinlich sind auch das wieder Fakten, die nicht in den Kram passen.

Wer oder was sich jetzt an die Occupy-Bewegung dran hängt spielt keine Rolle. Es soll sogar Menschen oder gar Politiker aus dem konservativen Lager geben, die sich dieser Bewegung anschließen oder zumindest diese für gut heißen. Wer oder was sich nun mehrheitlich oder "in großen Teilen" Solidarität zeigt ist mir relativ egal. Die Ursprünge sind in jedem Fall ganz und gar unpolitisch.

Aber lassen wir diese Diskussion, sie bringt nichts. Bleiben Sie einfach in Ihrer heilen, bürgerlich, wertekonservativen und liberalen Schubladenwelt. Sie werden dort dringender denn je gebraucht.

Zitat:

Original geschrieben von nixfuerungut


Wer oder was sich jetzt an die Occupy-Bewegung dran hängt spielt keine Rolle .... Die Ursprünge sind in jedem Fall ganz und gar unpolitisch.

Blödsinn. Jedwedes Begehren in Richtung staatlichem Handeln ist essentiell politisch.

Wer an Forderungen, wie "die Macht der Märkte" zu brechen, nichts politisches erkennt ... 🙄

(demnächst ist "Ausländer raus" auch kein politisches Statement mehr)

Ich frage mich auch, warum einige sich so dagegen wehren, daß ihnen linkes Gedankengut attestiert wird. 😕

Ich jedenfalls habe nichts dagegen, liberal genannt zu werden.

"liberal" ist nunmal auch die recht meinungsfreie, kritiklose und angepasste Variante des Daseins.

Damit wirst du nie ein Problem haben können! 😉

Zitat:

Original geschrieben von Swallow



Zitat:

Original geschrieben von nixfuerungut


Wer oder was sich jetzt an die Occupy-Bewegung dran hängt spielt keine Rolle .... Die Ursprünge sind in jedem Fall ganz und gar unpolitisch.
Blödsinn. Jedwedes Begehren in Richtung staatlichem Handeln ist essentiell politisch.
Wer an Forderungen, wie "die Macht der Märkte" zu brechen, nichts politisches erkennt ... 🙄
(demnächst ist "Ausländer raus" auch kein politisches Statement mehr)

Ich frage mich auch, warum einige sich so dagegen wehren, daß ihnen linkes Gedankengut attestiert wird. 😕

Ich jedenfalls habe nichts dagegen, liberal genannt zu werden.

Ich denke der Oberkommunist Schäuble, der ja die Occupy Germany Bewegung befürwortet, hat auch nichts dagegen, wenn man ihn nach ganz links außen einsortiert. 😁 😁 😁

Zitat:

Original geschrieben von OhLord


"liberal" ist nunmal auch die recht meinungsfreie, kritiklose und angepasste Variante des Daseins.

Damit wirst du nie ein Problem haben können! 😉

Tjs, daß ich keine Meinung habe, kann man mir wohl kaum vorwerfen.🙄

Liberal:
http://de.wikipedia.org/wiki/Freiheit

Swallow, locker bleiben, ich spiegele damit nur die Populus-Meinung... 😉

Zitat:

Original geschrieben von fruchtzwerg


Ich denke der Oberkommunist Schäuble, der ja die Occupy Germany Bewegung befürwortet, hat auch nichts dagegen, wenn man ihn nach ganz links außen einsortiert. 😁 😁 😁

Es heißt zunächst mal Oberpopulist.😉

Des weiteren übersteigt die Vorstellung, daß auch Nichtlinke, für ursprünlich linke Forderungen eintreten können, offenbar Dein Denkvermögen.

Soviel Geschwafel für so unfassbar wenig Inhalt...

Fakt ist jedenfalls, dass auch drakonische Strafen nichts nützen. Viel wichtiger sind stàrkere Polizeipräsenz bzw. Eine zeitnahe Verurteilung nach der Tat. Beides kostet allerdings Geld. Geld welches Oberliberale wie unser Experte hier lieber Hoteliers oder Banken hinterherschmeissen als unserer Justiz. Von Prävention wollen wir gar nicht erst anfangen...

Das Probelm an einer Strafe ist, dass sie nichts mehr ungeschehen macht. Der Benz ist ein verkohlter Haufen Schrott, egal ob der Brandstifter 2 oder 200 Jahre kriegt...

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