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Bremsscheiben- und Belagwechsel hinten

Mercedes E-Klasse W211
Themenstarteram 9. Januar 2011 um 11:27

Hallo zusammen,

habe gestern im ersten Einsatz (Belagwechsel vorne) mein bestelltes SBC-Service-Tool eingesetzt.

Eine kleine Box mit Display und ein paar Tasten, angeschlossen ans Fzg. OBD.

AUf Knopfdruck kann man die Bremsen deaktivieren, aktivieren, Fehler auslesen und löschen, BF-Wechsel durchführen und den Kompressor prüfen (Luftdruck für Bremse).

Zumindest die ersten drei Punkte funktionieren einwandfrei.

Auf das Knöpfchen drücken, eine halbe Minute warten und dann gibt es Feedback vom Gerät.

Ist eine feine Sache wie ich finde, und da ich auf Grund meiner Fahrleistung relativ häufig Beläge und Scheiben wechseln muss, wird sich das auch irgendwie amortisationstechnisch schön rechnen lassen :-)

 

Grüße

Beste Antwort im Thema
Themenstarteram 9. Januar 2011 um 11:27

Hallo zusammen,

habe gestern im ersten Einsatz (Belagwechsel vorne) mein bestelltes SBC-Service-Tool eingesetzt.

Eine kleine Box mit Display und ein paar Tasten, angeschlossen ans Fzg. OBD.

AUf Knopfdruck kann man die Bremsen deaktivieren, aktivieren, Fehler auslesen und löschen, BF-Wechsel durchführen und den Kompressor prüfen (Luftdruck für Bremse).

Zumindest die ersten drei Punkte funktionieren einwandfrei.

Auf das Knöpfchen drücken, eine halbe Minute warten und dann gibt es Feedback vom Gerät.

Ist eine feine Sache wie ich finde, und da ich auf Grund meiner Fahrleistung relativ häufig Beläge und Scheiben wechseln muss, wird sich das auch irgendwie amortisationstechnisch schön rechnen lassen :-)

 

Grüße

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@vollpreller

 

Ein kleiner Tipp von mir als Kfz.-Mechaniker der alten Schule!

 

Wenn man die Radnaben entrostet, kann auch zur Vorbeugung von Rost eine dünne Schicht Zinkspray aufgetragen werden und an Stelle von Kupferpaste ist es besser Kupferspray hauchdünn aufzusprühen, ist besser als die Paste.

Da diese durch die Zentrifugalkraft sehr gut verteilt wird.

 

Mehrzweckfett hat an der Bremsanlage rein gar nichts verloren.

Wegen der Wärmeentwicklung wird das Fett schnell flüssig.

 

Für die Führungsbolzen gibt es ein spezielles Fett, welches Wärme besser verträgt, man kann auch Teflonsprühfett verwenden (bis 1400°C Hitzeverträglich).

 

Schade das mein Lehrmeister nicht mehr lebt, der hätte Dich durch die Werkstatt gejagt, wenn er gesehen hätte das Du Mehrzweckfett an der Bremse verwendet hast. Genauso mit Öl oder Fett am Gewinde der Radbolzen oder Radschrauben.

 

Das einzige was erlaubt ist, ist 1-2 Tropfen Öl auf der Spitze eines Tuches und damit wird der Kegel- bzw Kugelbund der Schrauben eingeölt damit der Drehmomentschlüßel nicht vorzeitig auslösen tut, damit der richtige Drehmoment auch wirklich erreicht wird.

 

Gruß Chemiekutscher

Hallo Chemiekutscher. So weit ich weiss, wird heute keine Kupferpaste und auch kein Kupferspray mehr verwendet. Ich bin auch gelernter Autoschlosser alter Schule und war erstaunt das es es nicht mehr an Bremsen verwendet wird. Hat glaube ich mit den ABS Sensoren zu tun. Beim letzten Bremsenwechsel habe ich dann Keramikpaste benutzt. Funzt auch wunderbar.

Gruß Thomas

Keramikpaste ist scheiße, die wird nach kurzer Zeit Stein hart und wir verwenden wieder Kupferpaste.

 

@chemiekutscher das war ja eine richtig schöne Erklärung von dir, da ist nichts hinzuzufügen

@saverserver

Danke fürs Lob!

 

@Thomas 777

Ich habe vorletztes Jahr meine komplette Bremse erneuert und habe an den Bremssätteln Kupferspray und an den Belägen Kupferpaste verwendet. Die Kupferpaste habe ich hauchdünn mit einem harten Borstenpinsel aus dem Hobbygeschäft aufgetragen.

 

Man braucht nur die Kanten zu schmieren und dort wo der Kolben anliegt ein wenig Kupferspray.

Bis zum heutigen Tage hatte ich keine Probleme mit dem ABS-System.

 

Vor ein paar Wochen ist mir auf der Nationalstrasse in Frankreich ein Reh vors Auto gelaufen und ich musste aus ca 100 Km/h auf 0 Km/h voll in die Eisen steigen und bin ca 3-4 m vor dem Reh zum stehen gekommen. Das ABS hat ohne Fehler geregelt.

 

Was ich vermute ist, daß das eine Verkaufsstrategie ist, damit mehr von der Keramikpaste verkauft wird.

 

Der ABS-Ring sitzt schließlich um die Radnabe herum und nicht auf der Bremsscheibe.

 

Wenn man sich etwas mehr Zeit nimmt und am wechseln der Bremsscheiben ist, kann man den ABS-Ring in Augenschein nehmen und zumindest optisch überprüfen und ein wenig reinigen.

Durch den Bremsstaub und den Schmutz setzten sich Eisenpartikel fest. Das stört dem Sensor mehr.

 

Ein Beispiel: Letzte Woche wurde an meinem Tankauflieger die Bremse (Trommelbremse) erneuert, der Mechaniker hat auch den Sensor draußen gehabt und ihn durchgemessen. Beim Einbau hat er eine neue Buchse eingesetzt und mit Kupferpaste gut gefüllt. Den Sensor eingesetzt und nur den Überschuss der Kupferpaste von der Spitze abgewischt.

Das Ende vom Lied, das ABS arbeitet ohne Fehler.

 

Gruß Chemiekutscher

Ich habe auch bis zum letzten mal immer Kupferpaste benutzt. Habe dann das mit dem ABS erfahren und Keramikpaste verwendet. Bei meinem Golf, den ich damals hatte, gab es keine Probleme mit der Keramikpaste. Es gab aber auch keine Probleme mit Kupferpaste. Ich kenne halt keinen mehr der Kupferpaste verwendet. Eben wegen den " angeblichen" Problemen mit den Sensoren. Das es wirklich so ist kann ich nicht beurteilen.

Ja die Gerüchte mit der Kupferpaste /Abs kenne ich auch. Aber mal von der Logik. Im Achsschenkel der aus 5kg massivem Metall besteht ist eine Bohrung für den ABS Sensor. Was soll dort jetzt 1oder 2 Gramm Kupfer an dem Magnetfeld stören.

Wir verwenden bei Mercedes, BMW, Audi, VW, Franzosen, Italiener, Japaner immer Kupferpaste, bis zu den aktuellen Bj und keiner hat irgendwelche ABS Probleme....

Zitat:

@saverserver schrieb am 30. August 2017 um 05:26:08 Uhr:

Aber mal von der Logik. Im Achsschenkel der aus 5kg massivem Metall besteht ist eine Bohrung für den ABS Sensor. Was soll dort jetzt 1oder 2 Gramm Kupfer an dem Magnetfeld stören.

Kupfer ist nicht magnetisch, zumindest wäre mir diese Eigenschaft des Werkstoffs Kupfer neu. Kupferpaste beeinflusst das von dir angesprochene Magnetfeld also in keinster Weise. ABS-Sensoren funktionieren auch nicht "magnetisch", sondern vornehmlich induktiv. Und da können 0,1 Gramm Kupferpaste schon als Störgröße relevant werden.

Die Wahrscheinlichkeit ist jedoch gering, weshalb auch ich Kupferpaste bedenkenlos einsetze. Ich fette aber auch meine Radbolzen..nee...nicht mit Kupferpaste...MoS2...

Danke, aber genau so ist es

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