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Bremssattel klemmt - Fragen zur Rep.

Mercedes E-Klasse W211
Themenstarteram 20. April 2013 um 18:41

Tja, das kommt wohl davon, wenn der Wagen eine lange Zeit beim Händler draußen unbewegt rumstand:

der Bremssattel / der Kolben des selbigen klemmt hinten links. Die Scheibe hat einen blauschimmernden Ring und war wahnsinnig heiß nach 20km Autobahn mit 150 km/h (rechts war's nur handwarm). :( Buhu! :(

Wie stehen die Chancen, den Kolben wieder gangbar zu machen? Hat das schon jemand einmal gemacht?

Ich habe einen Mopf 200k (also kein SBC) mit 55 tkm auf der Uhr...

Zugleich fiel auf dem Rollenstand auf, dass die Bremskraft der HANDbremse rechts nur ca. 60 % im Verhältnis zur linken Seite hatte. Ist das noch zulässig? Das ginge in Ordnung, hat mir ein Profi aus der W124 Szene gesagt. Doch ich traue dieser Aussage nicht.

Danke für Eure Einschätzungen und ein schönes Wochenende!

Beste Antwort im Thema

Nach Bremsbelag und Scheiben Wechsel an der HA gingen die Kolben auch nicht mehr weit genug zurück. Die Bremsscheiben wurden heiß.

Folge:  NEUE Bremssättel.

 

An den Bremsen sollte man nicht rum basteln.

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Was sagt der Händler dazu, Stichwort "Gewährleistung"?

Sonst ist da glaube ich nicht viel zu machen. Neue Manschetten scheint es zu geben, aber wenn der Kolben mal fest ist ... vielleicht einfach mal die Bremsbelage ausbauen und Schächte reinigen, vielleicht nur zugesifft.

Die Feststellbremse ist beim Mercedes ja eine kleine, separate Trommelbremse in der Bremsscheibe, die kommt also nie dran. Mit Gefühl und wenn du alleine auf der Straße bist bei gezogenem Entriegelungshebel mehrmals leicht mit dem Feststellbremspedal bremsen. Nicht zu stark reinlatschen und nicht zuviel auf einmal, die Feststellbremse ist nicht für große Wärmemengen konstruiert und der Rostabrieb soll ja vom Belag wegkommen, sonst verglast der Belag. Das Procedere kann helfen.

Ich hatte vor ein paar Wochen das gleiche Probleme: blaue Bremsscheibe und heisse Felge. Ursache war wohl der üppige letzte Winter mit schön viel Dreck und Streusalz. Ich habe es zum Glück rechtzeitig vor dem Urlaub bemerkt und die Werkstatt hat auch zunächst die Beläge ausgebaut und alles ordentlich sauber gemacht. Hat aber nichts gebracht, so dass ich zwei Tage später wieder in der Werkstatt war und wir uns entschieden, einen neuen Sattel einzubauen (auch hinten links, T-Modell mit SBC-Bremse).

Mein Vormopf hatte einen ATE-Sattel verbaut, den habe ich bei einem Teilehändler für gerade einmal 127 EUR inkl. Versand und ohne Altteil-Rückgabe erstanden, selbstverständlich auf Lager und nur zwei Tage später bei mir. Der gleiche Sattel hätte mit Sternchen drauf in der NDL Berlin das doppelte gekostet...

Sattel eingebaut, 30 min. berechnet, und alles wieder gut.

Du müsstest vermutlich einen Budwig-Bremssattel im Fahrzeug haben, die habe ich bei der Internet-Suche für unter 100 EUR gesehen. Insofern ist es also kein "Bein ab", falls Du doch einen neuen Bremssattel benötigt, immerhin ist danach wirklich Ruhe.

Zitat:

Original geschrieben von Austro-Diesel

Was sagt der Händler dazu, Stichwort "Gewährleistung"?

Sonst ist da glaube ich nicht viel zu machen. Neue Manschetten scheint es zu geben, aber wenn der Kolben mal fest ist ... vielleicht einfach mal die Bremsbelage ausbauen und Schächte reinigen, vielleicht nur zugesifft.

war bei mir auch so. Hab das Rad abgeschraubt und den Hochdruchreiniger draufgehalten (nicht auf die Manschette) - seit her alles in Ordnung. Ob das zu empfehlen ist, weiß ich nicht - ich hatte wohl Glück - es ging nichts kaputt und alles wieder wie Sahne.

Bei mir haben sich wochenende beide Bremssättel hinten festgesetzt, nachdem Mercedes bei mir Scheiben und Belege gewechselt haben.

Meinten zu mir das das passieren kann (das die kein Autoleben halten) und die schuld nicht bei denen liegt.

Nun darf ich das noch zahlen.

Hatte jemand schonmal das problem?

Übrigens die alten wieder gangbar machen können sie nicht machen aus sicherheitsgründen, weil sie jederzeit wieder blockieren könnten.

wenn es von MB ,keinen offiziellen Rep-satz gibt,wird MB da gar nichts machen!!

bei meinem ML320 hatte ich das gleiche an der Vorderradbremse ( Faustsattel),nachdem neue Beläge gemacht wurden,ging der linke Sattelkolben fest.Hier gab es aber einen Rep-satz:)

ein grund für das Festgehen nach Belagwechsel,kann ein feiner Grad am Kolben sein,welcher sich bildet ,wenn der Belag schon stark dezimiert ist und dann noch lange in dieser Position (weit herraus) verbleibt,weil wenig in langer Zeit gefahren wird.

kommen nun neue Beläge rein,wandert der Kolben mit dem entstandenen Grad wieder weiter in den Zylinder zurück und kann sich hier verklemmen:(

Michael

Also klingt es in deinen Augen logisch das ich jetzt für die Kosten aufkommen muss?

Ich komme mir nen bissel verarscht vor :(

Na ja, wenn der Kolben klemmt kann der Belagswechsel ja nicht direkt daran schuld sein, sondern nur den Mangel "sichtbar gemacht" haben. Welche Laufleistung hast drauf? Ich denke, mit Verlusten ist bei Autos immer zu rechnen ...

114.000km bj. 02

Und komischer weise gleich beide seiten hinten nach dem wechsel der Belege und Scheiben.

Moin,

Bei dem alter und der Laufleistung kann es schon mal vorkommen. Auch das beide fest sind kommt schon vor, wahrscheinlich waren das noch die ersten scheiben hinten und wen der Bremskolben in den letzten 11 Jahren nur einmal zurück geschoben wurde und nicht mal komplett weil die scheibe die alte blieb wurde der Bremskolben jetzt das erste mal seit 11 Jahren komplett zurück geschoben, in der zeit kann die Oberfläche des Bremskolben schon mal ne Macke bekommen.

Darum bin ich kein Fan vom bremsschonenden fahren, kostet eh fast das gleich als wen man normal bremst. Den beim bremsschonenden fahren vergammeln oft die bremsscheiben und müssen für den tüv gewechselt werden bevor sie überhaupt die Verschleisgrenze erreicht haben. Und fester Bremssattel gehört auch dazu.

Wenigfahrer haben das Problem halt auch.

Gruß,

MC2k

Nach Bremsbelag und Scheiben Wechsel an der HA gingen die Kolben auch nicht mehr weit genug zurück. Die Bremsscheiben wurden heiß.

Folge:  NEUE Bremssättel.

 

An den Bremsen sollte man nicht rum basteln.

Das schlimmste an der ganzen Sache finde ich ist ja noch nicht mal die 850€ nachträglich, sondern das keinerlei Fehlermeldung mal kam und meine Bremsen hinten als ich angekommen war (gut 300kilometer) gequalmt haben und man noch nicht einmal mehr die felge berühren konnte.

Ich weiss nicht ob die räder dadurch platzen können oder gar die karre anfangen kann zu brennen?!

p.s. es wurden Belege und Scheiben gewechselt

Hat da trotz der Erhitzung nix zu brummen und vibrieren begonnen? Ich hatte so etwas mal, da begann die ganze Fuhre zu vibrieren, weil die eine Scheibe durch die Hitze einen Schlag bekam.

Du bist schon auf der guten Seite, wenn a) die Scheiben keinen weg haben oder du b) auf Kulanz neue Scheiben und Beläge bekommst.

Fehlermeldung ... mit welchem Sensor soll das denn der Wagen mitbekommen, ist ja kein F1-Renner ... ;)

Sollte die Hitzeentwicklung wie von Chekker beschrieben wirklich statt gefunden haben sollten die Bremsscheiben immer ersetzt werden da sie von der extremen Hitze auf jeden Fall einen schaden (Seiten/Höhenschlag) erlitten haben,vielleicht sind sie sogar blau angelaufen durch die Hitze.

Die Bremsscheiben wurden auch auf Kulanz dann nochmal erneuert (weil sie blau waren).

ich musste nur die beiden bremssättel bezahlen (850€)

wäre aber enorm sicherheitsrelevant wenn es dafür nen sensor geben würde, hätte auch anders enden können.

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