Bremskraft verstärken durch stärkeren BKV???!!!
Tach zusammen!
Jeder PN-Fahrer kennt wohl das Problem der schlechten Bremswirkung. So auch bei meinem. Dazu kam noch, dass die Membran undicht war und er dann manchmal Falschluft über den Unterdruckschlauch gesogen hat.
Nun habe ich mir gedacht, den Bremskraftverstärker von einem 107PSler GTI einzubauen. Gedacht-getan :-)
Bremswirkung ist echt 1a. Nur jetzt meine Frage: Ist das legal, oder bekomme ich bei einem eventuellen Unfall Probleme???
Weiß da vielleicht jemand was?
Wäre über jede Meinung dankbar!
MfG
Thomas
33 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von Dunkelbazi
Das Auto bricht nicht aus, sondern rutscht durch die Massenträgheit geradeaus. Die Störkräfte (Wind/schiefe Fahrbahn/unterschiedliche Reibwerte) bewirken nur ein leichtes abkommen vom vorherigen Kurs.
Noch nie bei Schnee probiert?
Dann müsste es aber bei blockierten Hinterrädern und noch drehenden Vorderrädern genauso sein (was es aber bek. nicht ist), oder?
ich vermute das er deswegen ausbricht, da die Räder ja nicht zur gleichen Zeit blockieren können, somit müsste es doch zu einer einseitigen Bremsverteilung kommen die dann einen Dreher bewirken kann, ähnlich wenn ich beim Kanufahren das Paddel auf einer Seite hinten ins Wasser halte - einseitiges Abbremsen -> Kanu dreht sich. Ist nur ein Erklärungsversuch!
Man nehme ein Matchboxauto und blockiere die Hinterachse.
Dann sucht man sich eine freie ebene Fläche.
Dann schiebt man das Auto vorwärts geradeaus an: Auto dreht sich
Dann schiebt man das Auto rückwärts geradeaus an: Auto rutscht geradeaus.
Dann blockiert man beide Achsen und schiebe das Auto gerade an.
Auto ruscht geradeaus. Wenn man einen Anfangsdrall reinbringt wird sich auch dieses Auto drehen.
Wenn die Vorderräder blockieren/Seitenhaftung verlieren, und eine seitliche Störkraft auf den Schwerpunkt wirkt, beginnt das Auto sich zu drehen, aber die Hinterräderräder ziehen das Auto wieder gerade, weil die Seitenführungskräfte der Drehrichtung entgegen wirken (lenken gegen die Drehung).
Wenn die HA blockiert/Seitenhaftung verliert, und eine seitliche Störkraft auf den Schwerpunkt wirkt, beginnt das Auto sich ebenfalls leicht zu drehen. Mit der Drehung lenken die Vorderräder in die Drehung nach innen und verstärken so weiter die Drehung durch ihre Seitenführungskraft.
Wenn alle Räder gleichzeitig blockieren, verhält sich das ganze Auto wie ein Klotz ohne Räder.
Micki hat teilweise Recht: Es sind Störkräfte, die die Drehung einleiten. Kräfte die nicht durch den Schwerpunkt gehen und deshalb ein Giermoment erzeugen.
Kommt durch leicht unterschiedliche Reibwerte an rechtem und linkem Vorder oder Hinterrad, unterschiedlich einsetzende Bremskraft, Wind, Bodenunebenheit, Massenträgheit
Danke für die Aufklärung!