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Bremse Hinten rechts heiß, wie Fehlersuche?

VW Passat B5/3B
Themenstarteram 25. April 2013 um 5:30

Hallo,

habe seit ein paar Wochen ein Problem mit meiner hinteren rechten Scheibenbremse. Vor ca. 4 Wochen ist mir nach kurzer Stadtfahrt ein unangenehmer, wie "plastikverschmolzener" Geruch aufgefallen. Bei der Kontrolle rund um das Auto habe ich hinten rechts eine heiße Felge festgestellt.

Auto aufgebockt und festgestellt, dass sich das Rad nur mit Widerstand drehen lies. Rad abgebaut und den Hauptbremszylinder demontiert. Außen war mechanisch nichts festzustellen, die beiden Stifte Oben auf der Bremse (Rücksteller?) habe ich mal aus der Fassung gezogen und hier habe ich bei einem fehlendes Fett und einen leicht verrosteten Bolzen angetroffen. Diesen habe ich entrostet, mit neuer Grafitpaste versehen und wieder zurückgesteckt (Gummibalg war noch i.O.). Anschließend haben sich beide Bolzen gleich bewegt (d.h. wenn ich sie per Hand reingedrückt habe, sind sie alleine wieder ein Stück herausgekommen).

Den Hebel an dem der Bowdenzug für die Handbremse angeschlossen ist, geht nie alleine ganz zu bis zum Anschlag zurück, per Hand konnte ich dies aber machen. Dann war auch ein freigängigeres Laufen der Bremsscheibe möglich.

Hierzu eine erste Frage: Wenn ich die Handbremse betätige wenn der Hauptbrmeszylinder demontiert ist, kommt dann der Zylinder nicht etwas heraus sodass ich die Rückstellaktion machen muss? Ich konnte, nachdem ich die Handbremse mehrmals gezogen habe (um die Freigängigkeit des Seils zu überprüfen), den Hauptbremszylinder ohne große Probleme wieder über die Stein schieben und festschrauben

Danach habe ich mit Hilfe das Rad noch entlüftet (ohne das Luft mit heraus kam). Seit dem ist es nicht wieder so heiß gewesen dass ich es hören oder riechen konnte, bis heute. Da habe ich schon auf einer kurzen Stadtfahrt auf Grund des Verbrauches gemerkt, dass etwas nicht stimmt. Bestätigt hat sich eine sehr heiße Felge (mit Spontanverdampfung beim "rauf Spucken") welche ich nicht mal anfassen konnte!

Meine Hauptfrage: Wie kann ich den Fehler feststellen oder wenigstens eingrenzen um mir bei einem eventuellen Werkstattbesuch (es geht ja um die Bremse!) keine unnötigen Reparaturen aufschwatzen zulassen???

Den Bremskraftverstärker habe ich so auf Funktion geprüft, dass ich bei ausgeschalteten Motor das Bremspedal mehrmals kräftig durchgetreten habe, dann durchgedrückt gehalten und den Motor gestartet. Anschließend lies sich das Bremspedal langsam noch tiefer durchdrücken.

 

Mein Auto:

VW PASSAT Kombi

Bj. 04/1999

1,9L TDI, 85kW

ABS, ESP

Ich danke für eure Antworten.

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14 Antworten

Du hast es ja selber schon herausgefunden.

Der Hebel der Handbremse geht nicht mehr ganz zurück.

Das heist das der Sattel defekt ist.

Den solltest du tauschen bzw per repkit instandsetzen.

am 25. April 2013 um 9:29

Hatte letzte Woche das selbe Problem bei einem A3.

Der Hebel für die Handbremse ging nur schwer zurück. Diesen habe ich dann mehrmals hin und her bewegt, dabei kamm der Zylinder raus. Den Zylinder habe ich dann wieder reingedrückt. Danach lies sich der Hebel ganz leicht bewegen.

Hänge einfach mal das Handbremsseil am Sattel aus und probiere dann, ob der Hebel von selbst wieder in die Grundstellung zurück geht - ev. ist das Handbremsseil schwergängig.

Nur nebenbei : Bremszylinder am Rad = Radbremszylinder , aber Problem erkannt !

Peter

Themenstarteram 25. April 2013 um 10:49

Hallo Miteinander,

vielen Dank für eure Antworten.

Ich habe auch den Verdacht, dass es etwas mit dem Hebel zu tun hat. Da ich jetzt sowieso die Sommerreifen raufziehe, werde ich mir die Sache nochmal anschauen.

Wenn ich den Bremssattel demontiert habe und den Hebel der Feststellbremse bewege, kommt dann der Zylinder heraus und ich habe ihn mit dem "Spezial"werkzeug (Trennschleiferschlüssel und Schraubzwinge) wieder zurück zu drehen (drücken)? Möchte nicht mehr kaputt machen als eh schon ist.

Kann an der Welle, auf welcher der Hebel für die Feststellbremse sitzt, eigentlich etwas "repariert" werden oder ist, wenn es sich nicht gangbar machen lässt, einzig ein Austausch notwendig??

 

Gruß

@G.-schrauber: Ja Du hast recht, es ist nicht der Hauptbremszylinder sondern der von Dir genannte Radbremszylinder

Also das prob sind in den meisten fällen die Welledes Hebels.

Wenn du dir ein Rep set holst sind da meist nur die dichtungen drin.

Nimm den Sattel komplett auseinander mach alles schön sauber mach die Gummis neu und dann Flutscht der wieder.

Die welle kannst nur sauber machen. Ich weiß jetzt nicht ob es die auch als Ersatz gibt.

Wenn der Kolben raus kommt drehst in so wie du sagtest wieder zurück.

Themenstarteram 25. April 2013 um 11:44

Hallo Hades0401,

vielen Dank für Deine Antwort.

Was genau gibt es denn an dem Sattel auseinanderzubauen?

Ich möchte ungerne die Bremsleitung öffnen um mir ein entlüften etc. sparen zu können.

Danke.

Naja um ihn gängig zu machen wirst du ihn von der Leitung trennen müßen.

Klemm die Gummileitung zu und du mußt nicht so viel entlüften.

Der Kolben kann komplett raus gedrückt werden indem man den Bremshebel betätigt.

Da kann man dann nach und nach alles zerlegen.

Themenstarteram 25. April 2013 um 19:42

Hallo Zusammen,

also es war tasächlich das Hebelwerk.

Habe heute die Räder gewechselt und mir dabei die Sache mal etwas genauer angeschaut und ausprobiert. Der Hebel ging wirklich schwer. Nach ein paar Malen hin und her bewegen ging es immer leichter und irgendwann ging wieder alles von alleine. Schätze mal, dass es früher oder später wieder auftreten wird (habe ja nichts geöffnet und gereinigt). Aber ich taste mich langsam vor.

Werde mir mal einen Satz der Dichtungen besorgen (visuell derzeit ohne Auffälligkeiten aber es kann beim Auseinanderbauen ja was schiefgehen ;) , kommt Innen eigentlich ein spezielles Fett o.ä. hinein) und beim nächsten Mal den Bremszylinder ganz rausdrücken und mir die Sache von Innen anschauen.

Vielen Dank für eure Hilfe.

Gruß

Um die Hebel der Feststellbremse "geschmeidig" zu halten, bremse ich ab und zu da, wo es geht, ausschließlich mit der Feststellbremse.

Während ich früher zur Fraktion "parke nie mit angezogener Handbremse" gehörte, habe ich diese Philosophie in den letzten Jahren komplett über Bord geworfen. Nun ziehe ich die Handbremse fast immer an, auch, um die Mechanik auf Trab zu halten. Habs bis jetzt noch nicht bereut, egal ob Trommel- oder Scheiben-Handbremse.

@ Menschmeier Naja da könnten wir jetzt lange diskussionen drüber führen ob das gut ist oder nicht vor allem im Winter :D

Fakt ist das es halt eine Krankheit bei der Mechanik ist.

Wenn du sie auseinandernimmst ( Wie gesagt gibt ja ein Repset ) ist normalerweise ein kleiner Beutel dabei.

Ansonsten gibt es für sowas von ATE ein fett.

Dann du kannst das Hebelwerk am besten schützen wenn du es gängig machst und dann mit fett einschmierst. damit von außen keine Flüßigkeiten mehr ran kommen. Das mache ich immer wenn ich Winterreifen montiere.

Zitat:

Original geschrieben von Hades0401

@ Menschmeier Naja da könnten wir jetzt lange diskussionen drüber führen ob das gut ist oder nicht vor allem im Winter :D

Können wir. ;-)

Wie gesagt, seit einigen Jahren ziehe ich die Bremse nahezu immer an und in der Garage ist, wenn überhaupt ;-) nur Platz für eins der beiden Autos aber Probleme gabs nie. Nur beim Golf knackts es ab und zu mal, wenn der zulange unbewegt stand. Dann ist wohl ne Backe festgerostet.

Zitat:

Fakt ist das es halt eine Krankheit bei der Mechanik ist.

Unbestritten. Deswegen regelmässig benutzen. Vorn mir aus auch vor jedem Parken einmal die HB ziehen und gleich wieder lösen.

Zitat:

 

Wenn du sie auseinandernimmst ( Wie gesagt gibt ja ein Repset ) ist normalerweise ein kleiner Beutel dabei.

Ansonsten gibt es für sowas von ATE ein fett.

Dann du kannst das Hebelwerk am besten schützen wenn du es gängig machst und dann mit fett einschmierst. damit von außen keine Flüßigkeiten mehr ran kommen. Das mache ich immer wenn ich Winterreifen montiere.

Heißt es nicht, Fett habe an der Bremse nichts verloren? Nirgendwo?

Zur Beweglichkeit des Bremssattels dürfen die Bolzen gut gefettet werden, auch die Berührungspunkte zw. Sattel und Bremsklötzen leicht fetten (ich nehme hier Kupferpaste).

Auch die Gleitbleche (wenn verbaut) mit Kupferpaste leicht fetten.

Bremsseile darf man ölen.

Der springende Punkt ist, dass nichts auf die Kontaktfläche Bremsklotz-Bremsscheibe kommen darf.

Kupferpaste sollte bei ABS Bremsen aber auchnicht mehr genutzt werden.

Am besten Keramikspray / Paste.

Fett sollst ja nur am Bolzen von der Welle anbringen damit da nicht Wasser wieder arbeiten kann.

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