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Bremse fest, Manschette leicht draußen, Kolben fällt raus

Kawasaki GPZ 500S
Themenstarteram 21. Juni 2017 um 18:37

Hallo liebe Gemeinschaft.

Heute morgen wollte ich mitn Möp los fahren, sprich aus der Garage geschoben und zack, Bremse fest. Also wieder 5 Meter rein gefahren, da schieben unmöglich. Grade eben nach der Arbeit Bremsen vorne zerlegt, links alles einwandfrei und rechts sehe ich schon ein Kolben fest. Zurück drücken ging einwandfrei. Jedoch hab ich dabei festgestellt, dass 1. Die Bremsbeläge hin sind und 2. Die Manschette etwas raus guckt. Zudem fallen die Kolben einfach so raus o.O.

 

Nun zu meinen Fragen.

 

1. Wie bekomme ich die Manschette wieder rein? Eventuell eine neue? Reparatursatz nötig? (am besten nicht zerlegen)

2. Ist das schlimm, wenn die Kolben rausfallen? Bin auto mechatroniker und hatte sowas noch nie.

3. Hat jemand eine Anleitung wie ich die Bolzen zurück drücke damit ich den anderen Belag raus bekomme?

 

Anbei Bilder.

Manschette zu sehen.jpg
Manschette steht etwas ab.jpg
Der sensationelle neuwertige Belag.jpg
Beste Antwort im Thema
am 21. Juni 2017 um 19:19

Zitat:

@kennykeks schrieb am 21. Juni 2017 um 18:37:33 Uhr:

2. Ist das schlimm, wenn die Kolben rausfallen? Bin auto mechatroniker und hatte sowas noch nie.

3. Hat jemand eine Anle

Auch wenn es nicht zum Thema Beträgt...

 

Tut mir leid wenn ich das jetzt schreiben muss - aber wenn ich das Lese und Du so eine Frage stellst wird es mir schlecht!

 

So eine einfache Mechanik muss ein Mechaniker egal ob 4 oder 2 Räder verstehen! Das ist Stoff vom ersten Lehrjahr!

 

 

 

Aber Mechatroniker ist leider auch kein Mechaniker mehr!

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Hehe, das sind keine Kolben die da herausfallen. Einfach nur die Druckplatten. (Nenne ich jetzt mal so, gibt bestimmt einen fachbegriff für)

Das können auch gar nicht die Kolben sein, weil sonst hast du da ne schöne Bescherrung mit auslaufen der Bremsflüssigkeit usw.

Wo kommst du ungefähr her?

Nimm es mir bitte nicht übel, aber wenn du schon mit diesen "Druckplatten" schon Probleme hast, dann bringe die Maschine lieber, am Besten mit Hänger, zum Händler oder lass jemanden, der sich mit Bremsen auskennt, drüber schauen.

Die Bremsen sind ja eine Lebensversicherung von einem und da sollte man weder Pfuschen, noch sparen.

Wo wir zu deinem 1. Punkt kommen. Manchetten sind zwar nicht für die Funktion wichtig, aber schützen die Funktion auf Dauer doch ungemein.

Im eingebauten Zustand wird es schwierig werden, die Manchetten dort wieder hinzubekommen, wo sie eigentlich sitzen, also muss der Kolben nun raus. Was dann kommt, muss man vor Ort sehen.

Möglicherweise kann man die Dichtung auch wieder verwenden, aber ich rate davon ab, wenn die Manchette schon ab war und lieber gleich alles erneuern.

Danach muss dann vernünftig aufgefüllt und entlüftet werden. Das wiederrum funktioniert genauso wie beim Auto und sollte kein Problem sein.

Wenn du aus nähe Hamburg kommst, könnte ich drüber schauen, sofern gewünscht.

Themenstarteram 21. Juni 2017 um 19:15

Danke für deine Antwort, bin (leider) reiner Audi mechatroniker und da gibt's nur kolben auf Belag.

Nur warum wurde der kolben fest? Kann mir irgendwie nicht wirklich vorstellen, dass es an der Manschette lag, hab den auch wieder eingebaut mit kaputten Bremsbelag und 20-30 mal bremse betätigt und ist nicht hängen geblieben.

 

Mir geht's auch nicht darum, den Reparatursatz einzubauen, wäre kein Problem hätte wenn wirklich auch Arbeitskollegen, habe nur keine Lust auf das entlüften.

 

Komme aus Regensburg und also genau am anderen Ende.

am 21. Juni 2017 um 19:19

Zitat:

@kennykeks schrieb am 21. Juni 2017 um 18:37:33 Uhr:

2. Ist das schlimm, wenn die Kolben rausfallen? Bin auto mechatroniker und hatte sowas noch nie.

3. Hat jemand eine Anle

Auch wenn es nicht zum Thema Beträgt...

 

Tut mir leid wenn ich das jetzt schreiben muss - aber wenn ich das Lese und Du so eine Frage stellst wird es mir schlecht!

 

So eine einfache Mechanik muss ein Mechaniker egal ob 4 oder 2 Räder verstehen! Das ist Stoff vom ersten Lehrjahr!

 

 

 

Aber Mechatroniker ist leider auch kein Mechaniker mehr!

Themenstarteram 21. Juni 2017 um 19:28

Danke für die Antwort Pretador, aber merk dir eins. Bevor du irgendeinen R*tz kommentierst, lass es bitte sein. Wenn du nur halbwegs etwas gelesen hättest, hättest du bemerkt, daß ich nur an Audis (nicht älter als 8 Jahre) Schraube und dort es keine Druckplatten gibt. Schon einmal soweit gedacht, dass ich diese Mechanik von einer Bremse verstehe? Nur eben so eine noch nie gesehen habe woher den auch? Ich habe das Gefühl, dass du vermutlich ein alter '' Schrauber '' bist und mit aktuellen Bremsen überfordert bist (elektrische Handbremse). Aber wie heißt es so schön, man lernt nie aus. Schönen Abend noch ;)

Hi.. versuchs mal mit der Schraubzwinge... Oder wenn Du bei Audi arbeitest habe Ihr zu 100% Bremskolbenrücksteller.. Zuhause mach ich das mit der Schraubzwinge.. ich würde aber auf jeden fall für den Ausgleich den Bremsschlauch auf der Zange lösen. Musste halt neu befüllen DOT 4 und schön entlüften. Manschetten kriegst auch beim Händler... Verschüttete Bremsflüssigkeit mit Wasser abwaschen.. sonst hast ein Lackproblem. Viel Glück (Spass)

Themenstarteram 21. Juni 2017 um 19:47

Na Rücksteller hab ich sogar damals in der Handwerkskammer gebaut leider nicht so einen kleinen aber dann bau ich mir einen neuen, mir geht's eigentlich hauptsächlich um die Manschette bzw da er nun wieder gangbar ist wie lange das der Fall ist

Ja, Regensburg ist für mich einwenig weit. Aber es gibt ja noch andere ;-)

Festgehen kann mehrere Ursachen haben. Dreck, Gammel, Rost etc.

Wenn dann erstmal wieder locker, geht das erstmal vermutlich wieder. Die Möglichkeit, sich aber erneut festzusetzen...

Du wirst um das ausbauen nicht herumkommen. Gleich hier ein Reparatursatz verbauen.

Das Entlüften ist wirklich sehr sehr einfach. Entweder sehr Zeitaufwändig, wenn keine Unterdruckpumpe zur Hand oder mit ganz einfach. Zu zweit ist es dann ratz fatz erledigt.

ich gehe folgendermaßen vor, wenn die Bremse leer war (Wäre bei dir ja der Fall, wenn der richtige Kolben (Ist hier halt hohl, beim Auto halt vollguß oder andersherum hohl ;-) ))

1. Bremsflüssigkeit in den Vorratsbehälter:

Dann über den längsten Weg mit der Unterdruckpumpe und den Entlüftungsnippel durch ziehen. Immer drauf achten, dass der Behälter oben nicht leer läuft, also immer schön und genügend nachfüllen.

Wenn dann genügend durchgezogen wurde, mache meist um sicher zu gehen so 4-5 volle behälter lang, ziehe ich am nächsten Bremssattel. Da reichen dann 2-3 Behälter aus.

Nun nochmals einen beim ersten Sattel auch noch mal mindestens 1 behälter und gut ist.

Da ja alles gereinigt, kann man das unten herausgezogene wieder oben nutzen. Ist ja sauber und unverbraucht.

Zwischen den Durchgängen kann man dann auch die Schläuche mal bewegen, damit die Luft wirklich weg geht.

Nun pumpe ich die Beläge ran und befestige den Hebel unter Druck am Lenker oder halt betätigt.

Lass das über Nacht so stehen. Das sollte, bei einer gut Entlüfteten Bremse auch am nächsten Tag noch unter dieser Spannung sein.

Wenn nicht, war entweder doch noch irgendwo Luft drin oder es ist was undicht. Dann das nochmals wiederholen.

Musste ich bisher aber noch nie.

Besorg dir nen Rep Kit.. das kostet echt nicht alle Welt.. das iss das zeugs auch wieder o.k. Ich habe auf KTM meine Lehre gemacht.. vor unendlich Jahren... da waren feste Sättel nix besonderes...

am 21. Juni 2017 um 19:59

Zitat:

@kennykeks schrieb am 21. Juni 2017 um 19:28:19 Uhr:

dass du vermutlich ein alter '' Schrauber '' bist und mit aktuellen Bremsen überfordert bist (elektrische Handbremse).

.... mit 37 noch nicht alt genug...

 

...und mit der Elektrischen Bremse habe ich keine Probleme bei Audi z.B. mit VCDS in die "Wartungsstellung"...

 

Aber darum geht's hier nicht!

 

Aber wie ich schon sagte... Die Mechatroniker sind keine Mechaniker mehr! Einfach nur Computer anschließen und Teile tauschen...

 

 

 

 

Predator80.. haste ja stückweit Recht.,.. Aber ich fahr auch nen ganz neuen C Klasse.. Und glaub mir... da kommste ohne Mechatroniker nirgendswo mehr hin. Und ich finds auch gut das der Mechatroniker auf seinem Gebiet ausgebildet wird, deshalb ist das net schlimm wenn er sowas net kennt. Und ja.. die PK Branchen war schon eher immer so. Rausschrauben und neues rein. ich habe tonnenweise Kurbelwellen ausgewuchtet etc. Meine Kumpels die Automechs konnten sowas alle sammt nicht. Dafür konnten Sie anderes.. ;-) Also...

Themenstarteram 21. Juni 2017 um 21:31

Glaubst du ich habe gelernt wie man einen z. B. Einen Vergaser einstellt? Richtig nein deshalb würde ich auch nachfragen oder machen lassen obwohl das vermutlich eins der einfachsten Dinge ist. Dafür kann ich z. B. acc (Abstandsassistent), Spurhalteassistent etc einstellen. Und der Grund für Teiletauschen liegt daran, dass die arbeitsszeit kürzer und somit billiger bei 130€/ Std ist als bei Reparatur trotzdem kann und hab ich bei meinem Escort (Baujahr 1987) schon einiges repariert und auch dank des Forums.

 

Aber wie gesagt, darum geht es hier nicht.

 

Und danke für die Info zum Bremsflüssigkeitswechsel, hätte ich so auch gewusst. Habe erst letztes Jahr großen Kundendienst (Bremsflüssigkeitswechsel, Ventilspiel etc eigentlich alles) gemacht deswegen habe ich keine Lust dazu. Und bevor jemand sagt,, aber das Motoröl gehört sollte jedes Jahr gewechselt werden''. Ja das hab ich und sogar mit Ölfilter.

Zitat:

@kennykeks schrieb am 21. Juni 2017 um 21:31:05 Uhr:

Glaubst du ich habe gelernt wie man einen z. B. Einen Vergaser einstellt? Richtig nein deshalb würde ich auch nachfragen oder machen lassen obwohl das vermutlich eins der einfachsten Dinge ist.

So einfach ist das gar nicht, weil es ein Spiel mit Geduld ist. Diese fehlt leider bei vielen.

Wenn man dies aber hat, dann muss man noch feingefühl haben. Und wenn man dann auch dieses hat, dann...

Themenstarteram 21. Juni 2017 um 21:41

Sagte ja vermutlich :D

Zitat:

@Pretador80 schrieb am 21. Juni 2017 um 19:59:20 Uhr:

Aber wie ich schon sagte... Die Mechatroniker sind keine Mechaniker mehr! Einfach nur Computer anschließen und Teile tauschen...

Mechatroniker sind mittlerweile Leute die weder von Mechanik noch von Elektronik viel verstehen, nur soviel um die Diagnosegeräte zu bedienen und die Teilenummer des zu tauschenden Teils (die vom Gerät ausgeworfen wird) im Zentrallager zu bestellen, mehr wird nicht mehr benötigt.

Der Job erübrigt sich irgendwann von alleine, dafür können die 'Kid' nichts da die Gesellschaft lieber wegwirft als repariert.

Ein Vergleich mit früher ist da nicht mehr ganz möglich. Die 'Alten' haben verstanden wie das Zeug zusammenspielt, heute ist so ein Mechatroniker ohne sein Diagnosegerät bei Radmutternöffen überfordert. (links herum oder doch rechts ?? ;))

GreetS Rob

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