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Bremse einstellen

Themenstarteram 19. Mai 2009 um 21:09

Hallo

Weiß hier zufällig jemand wie man an einem Anhänger, der pro Achse einen Kolbenbremszylinder hat wie man da die Bremse einstellt? Von dem Bremszylinder geht nach links und rechts jeweils eine Stange zu den Bremsen, die man kürzer drehen kann.

Gruß

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17 Antworten

mach mal am besten ein Foto.

Eingestellt hab ich das ganze schonmal, aber man wird verrückt weil durch den einen Bremszylinder immer eine seite mehr bremst als die andere.

Du willst den Hub einstellen? Ich habe mal den Bremshebel abgebaut und um einen Zahn versetzt. Ein Bild wäre von Vorteil, da es mehrere Systeme gibt.

Themenstarteram 20. Mai 2009 um 16:42

Hier mal ein paar Bilder. Falls die Qualität zu schlecht ist müsst ihr Bescheid sagen. Dann probier ich ein paar bessere zu machen.

Bild022
Themenstarteram 20. Mai 2009 um 16:43

Bild 2

 

Bild023

Kürzer drehen müsste die Bremse nachstellen. Ich glaub das ist so eine art Spreizkeilbremse, also das ein Keil angezogen wird der dann auf die Bremsbacken wirkt, den soltest du auch sehen wenn du in das loch schaust.

Nun zum eigentlichen Problem der Bremse. Der Weg der Bremse muss links und rechts exakt gleich weit sein, sonst Bremst eine seite weniger oder gar nicht, denn sobald die Bremsbacken auf einer seite anliegen, kann der Zylinder die Bremsbacken auf der anderen seite nicht weiter anziehn. Sollte die Bremse vom weg her noch gut sein, und sogar noch links und rechts die gleiche wirkung haben, nicht hinlangen, sobald du auch nur etwas daran verstellst ist die Bremse unterschiedlich.

am 20. Mai 2009 um 19:52

Ich würde auch sagen:

 

Fahrzeug anheben und dann am Gestänge solange einkürzen bis die Bremsen ein wenig zu schleifen beginnen. Das auf beiden Seiten. Anschliessend zwei drei mal die Bremse betätigen und prüfen ob sie frei laufen. Auf genügen Druckluftvorrat achten! 

Sie dürfen NICHT schleifen. Durch das Bremsen stellst Du sicher das die Backen überall, nach dem Einstellen, gleichmässig anliegen.

am 20. Mai 2009 um 20:14

Moin,

ist das so eine verrückte Spreizkeil-Bremse? Da wird doch durch die Stange der Spreizkeil durch die Bremsbacken gezogen. Da muß man etwas Geduld mitbringen. Von der Einstellung ist es ganz einfach. Genau, wie von z.B. Zoker oder peach beschrieben, doch reichen in der Trommel kleine Reibwertunterschiede zwischen Links und Rechts und dann wird es fummelig.

Ich tippe auf steinalten Tandem-Achser oder landwirtschaftlichen Anhänger... Beim Letzteren muß doch nur eine Bremse vorhanden sein, oder?

Betätigt werden diese Bremsen meistens mit Kolbenzylindern. Da sollte man darauf achten, daß sie leicht (am Besten selbstständig) wieder in die Ausgangsposition zurückfahren, wenn man die Bremse löst. Die Dinger klemmen gerne mal.

Das ist eine Spreizkeilbremse am Gestänge wird nichts eingestellt . An der anderen Seite der Bremsbackenauflage müste sich eine Einstellschraube Befinden daran wird eingestellt . Der Arbeitsbereich der Spreizeinrichtung wird auch nicht reichen zum mehrfachen Nachstellen. Irgendwann wird das Ende erreicht und die Bremse Arbeitet nicht mehr obwohl der Zylinder nict ganz ausgefahren ist. Lass die Finger davon wenn du noch nichteinmal weist wo die Bremse Eingestellt wird. 

Themenstarteram 20. Mai 2009 um 21:27

Zitat:

Original geschrieben von wschraub

Das ist eine Spreizkeilbremse am Gestänge wird nichts eingestellt . An der anderen Seite der Bremsbackenauflage müste sich eine Einstellschraube Befinden daran wird eingestellt .

Wo soll die Schraube sein?

Es handelt sich um einen alten LKW Anhänger wahrscheinlich aus den 60igern. Habe den Hinteren Kolbenbremszylinder getauscht und da stand was von ´64 drauf. Ansonsten ist an dem Wagen kein einziges Typenschild mehr dran. BPW steht auf den Nabendeckeln. Aber wenn man den runter macht um dahinter von der Achse die Bezeichnung zu finden steht da nichts eingestanzt.

Das Problem ist, das der Wagen extrem verzögert bremst, und man den Bremskraftregler eigentlich immer auf Volllast stehen lassen kann.

Moin, so wie ich das sehe, hat diese Bremse auf der Gestängeseite ein Schloß welches sich durch ziehen des Gesänges spreizt. Genau so wie man es bei Mercedes PKW in der Handbremse kennt. Genau auf der gegenüber liegenden Seite, ist der Spreizkeil zum einstellen. Da schaut aus der Ankerplatte ein Gewindebolzen mit einer selbstsichenden Mutter raus. Diese Mutter musst du rechts rum drehen, bis das Rad fest ist. Dann eine viertel Umderheung lösen und einen tick mit dem Hammer auf den Gewindbolzen geben um den Spreizkeil nach hinten zu treiben. Dann prüfen ob sich das Rad reibungslos drehen lässt. Wenn nicht, solange wiederholen, bis sich das Rad frei dreht. Hast du auf der Gestängeseite, also der auflaufenden Seite erheblich mehr Lüftespiel als auf der Spreizkeilseite, mußt du erst am Getsänge drehen und dann schauen wie es am Spreizkeil aussieht.

Themenstarteram 21. Mai 2009 um 10:15

Könnt ihr das bitte noch etwas vertiefen? Hab noch nicht ganz verstanden wie man jetzt am besten vorgeht?

Wieso kann man denn an dem Gestänge links und rechts jeweils an beiden Seiten drehen?

Bremse
Bremse1
Bremse2

vergiss das was ich oben geschrieben hab, irgendwie war ich da bei einer anderen bremse

Auf Bild 1, rechts siehst du den Keil, in der Mitte ist eine Schraube oder Stehbolzen, auf der gegenüberliegenden Seite müsste eine Mutter sein mit der sich der Keil nach innen ziehen lässt, und die Bremse nachstellt.

Mach es so wie es LKW-Reppi beschrieben hat.

am 21. Mai 2009 um 14:40

Moin,

da siehst Du auf dem ersten Bild die Konterlager für die Bremsbacken. (rechts) Diese sollte man einstellen können. Dreht man die Mutter etwas fester, dann zieht man den Keil weiter zwischen die Backen und diese stellt man so näher an die Trommel. Löst man die Mutter etwas, dann "tickert" man den Gewindeteil mit einem kleinen Hammer wieder etwas in Richtung Trommel und löst damit die Beläge wieder etwas.

Die Gewindemuffen an der Stange benutzt Du um die "Leerwege" der Bremsen auf einer Achse anzugleichen. Da die Betätigung starr in der Mitte fixiert ist, findet dort nämlich kein Ausgleich statt. Ausgleichen mußt Du per Einstellung.

Sollte man dort nichts verstellen können, liegt es am Rost. Da würde ich beigehen uns die Bremse komplett zerlegen, entrosten und gangbar machen. An den mechnisch beweglichen Teilen könnte man mittels Kupferfett ein erneutes Einrosten hinauszögern. Dort scheiden sich aber die Geister. Viele meinen, daß Fett den Dreck anzieht und festhält - damit die Bremse wieder Probleme macht. Ich konnte sowas bis heute nicht bestätigen.

Die Bremse wird in ähnlicher Form noch in Achsen für PKW-Anhänger gebaut. Dort wird der Speizer aber mittels Bowdenzug betätigt und die Teile sind insgesamt etwas filigraner.

Zoker,

ich lag auch falsch. Den Spreizkeil an der Zugstange hab ich mal bei einem Anhänger tschechischen Fabrikats gesehen bzw. erlebt. Das waren damals aber definitiv keine bergischen Achsen. :D

Viel Erfolg!

am 21. Mai 2009 um 14:42

Ach ja, die besagten Muttern sitzen dann innen am Ankerblech. Quasi zwischen Ankerblech und Blattfeder!

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