Bremsbeläge erneuern?

VW Golf 3 (1H)

Mein letzter Bremsbelag wechsel ist 2 Jahre her und die bremsen sind schon etwas träge jetzt wollte ich die bremsbeläge wechseln doch eine schraube im bremssattel ist rund ( ich denke das es die werkstatt war als sie die antriebswelle oder domlager erneuert haben, kann es aber nicht beweisen ) jedenfalls wollte ich mal nachfragen ob es ein großer akt ist die schraube rauszubekommen? Würde natürlich nichts sagen da ich es ja nicht beweisen kann und nichts unterstellen will 😁 mit wieviel muss ich da rechnen und das sie die neuen beläge einbauen?

Beste Antwort im Thema

Zitat:

@Rooxii schrieb am 17. November 2018 um 08:05:46 Uhr:



Doch eine schraube im bremssattel ist rund.

Es gibt viele Schrauben an der Bremse.
Am besten stellst du ein Foto von deiner besagten Schraube hier ein!

24 weitere Antworten
24 Antworten

Paar Beispiele aus dem Bekanntenkreis: Bora `99 Automatik, Beläge vorne/hinten 105.000 Km. Nachbar gegenüber Golf 5, Beläge V/H 100.000. Nachbar links von mir Golf 3, Beläge vorne 50.000, genauso die Kupplung runtergerubbelt. Bremse hinten war etwas später fällig (Beläge zwar noch gut, aber Radzylinder undicht). Alle fuhren eher Kurzstrecken. Da ich beim Reifenwechsel auch die Bremse kontrolliert hab, konnte ich immer sagen "hält noch".

Die Bremsscheibe entgraten? Dann vergiß aber nicht, die Bremsscheibe gründlich mit Bremsenfett einzuschmieren, damit sie nicht wieder anfängt zu rosten und auch beim Bremsen sich nicht so schnell abnutzt und nicht quietscht.

Also Rooxii, wenn Du schon nicht weißt, wie Du eine festgegammelte Inbusschraube gelöst bekommst und die Bremsscheibe entgraten möchtest, dann solltest Du Dir wirklich Gedanken darüber machen, ob es nicht sinnvoller und sicherer für Dich und Deine Umwelt ist, wenn Du die Finger vom Schrauben lässt.
Aus Deiner Fragestellung kann man zwar nicht auslesen, um welche Bremse es sich handelt, aber ich geh mal wie die Vorredner davon aus, daß Du die VA-Bremse meinst.
Grundsätzlich möchte ich anmerken, daß wer seine Bremsscheibe mit der Flex "entgratet" der spart wirklich am falschen Ende und hat sich die Auszeichnung als Schwotte des Jahres redlich verdient!
Bei den Preisen für einen Satz Scheibenbremsen und Bremsklötzen ist es schon mehr als fahrlässig an den Bremsscheiben derartige Pfuschereien anzustellen!
Rooxi, wenn Deine Bremsscheiben keine Scharten aufweisen und die Dicke der Bremsscheibe in Höhe der Reibflächen die Mindestdicke nicht erreicht haben, dann kannst Du sie in Ruhe lassen. Kein Entgraten, oder andere Versuche starten, um die "Trägheit" Deiner Bremsen zu beseitigen.
Als "Trägheit" meinst Du vielleicht, daß die Bremse zu langsam anzieht, oder was meinst Du damit?
Das hängt dann nicht an Deinen Bremsbelägen, oder an den Bremsscheiben.
Da Du nun einmal nicht so viel Erfahrung im Schrauben hast, solltest Du Deiner Gesundheit zu liebe diese Arbeiten einem erfahrenen Schrauber, oder noch besser einer Werkstatt überlassen, die sich damit auskennen.
Das kommt Deiner Sicherheit und der Deiner Mitmenschen sicher sehr zugute.

Zitat:

@big-little schrieb am 19. November 2018 um 07:13:57 Uhr:



Grundsätzlich möchte ich anmerken, daß wer seine Bremsscheibe mit der Flex "entgratet" der spart wirklich am falschen Ende und hat sich die Auszeichnung als Schwotte des Jahres redlich verdient!

Danke, die Auszeichnung nehm ich gerne entgegen 🙂 Schon diverse male gemacht, je nach Zustand der Scheibe, bremsten gut, und haben damit die HU bestanden. Bei diesen (siehe Fotos) würde ich es natürlich nicht machen.
Einigen Bekannten/Kumpels (Bürohengste, Studenten, Schüler) hab ich kleine Reparaturen (unter Aufsicht) am FZ beigebracht, auch das Wechseln der Bremsen. Einige können es allein, machen es sogar sorgfältiger als manche "Profis". Bei komplizierten Bremsen, wie die hintere Trommelbremse übernehm ich dann lieber den Zusammenbau.
Ein Foto der vorderen Bremsen von Rooxii, würde ja schon weiterhelfen, um es zu beurteilen.

4-jahre-alte-fiat-bremsbelaege
55-abgefahrene-belaege-mb
58-bremse-golf-4
+1

Zitat:

@tommel1960 schrieb am 19. November 2018 um 18:15:16 Uhr:



Zitat:

@big-little schrieb am 19. November 2018 um 07:13:57 Uhr:



Grundsätzlich möchte ich anmerken, daß wer seine Bremsscheibe mit der Flex "entgratet" der spart wirklich am falschen Ende und hat sich die Auszeichnung als Schwotte des Jahres redlich verdient!

Danke, die Auszeichnung nehm ich gerne entgegen 🙂 Schon diverse male gemacht, je nach Zustand der Scheibe, bremsten gut, und haben damit die HU bestanden. Bei diesen (siehe Fotos) würde ich es natürlich nicht machen.
Einigen Bekannten/Kumpels (Bürohengste, Studenten, Schüler) hab ich kleine Reparaturen (unter Aufsicht) am FZ beigebracht, auch das Wechseln der Bremsen. Einige können es allein, machen es sogar sorgfältiger als manche "Profis". Bei komplizierten Bremsen, wie die hintere Trommelbremse übernehm ich dann lieber den Zusammenbau.
Ein Foto der vorderen Bremsen von Rooxii, würde ja schon weiterhelfen, um es zu beurteilen.

Sorry aber wenn ich sowas schon lese stellen sich bei mir die Nackenhaare auf. Sowas ist in meiner Ansicht einfach nur grob fahrlässig! Das ist genauso wie wenn man einen Reifen an der Verschleißgrenze des Profils mit der Flex "nachschnitzt".

Das sagt mir das manche Leute keine Ahnung von der Materie haben, geschweige denn an die möglichen Folgen denken!

....mit solchen Aussagen würde ich mich nicht gerade brüsten....

Verschlissene Bremsen gehören auf den MÜLL, fertig! Und in der Zeit, in der du eine Bremsscheibe entgratest....da wechselst du die Scheibe zweimal!

Ende der Diskussion.

Ähnliche Themen

Ach, der Sparfuchs fährt die 239er Scheiben vom Golf II/III bis an die Verschleißgrenze, entgratet diese und hat dann eine neuwertige Scheibe für einen Polo 86c😁

Wenn du die Flex geschickt an die Scheibe hälst, dann brauchst du nichtmal die vom Motor drehen zu lassen 😉

Dann kannst Du dann Wetten abschließen, welche Scheibe sich zuerst zerlegt. Beide geben herrliche Geschoße ab!
Es soll nicht nur Leute geben, die das Profil nachschnippeln. Es soll auch welche geben, die schweißen an ihrer Lenkung rum. Seltsamerweise geraten diese Leute dann an offensichtlich sehbehinderte Prüfingenieure. Anders kann ich mir es nicht vorstellen, daß eine Bremsscheibe, die an der Verschleißgrenze liegt und mit dem Winkelschleifer bearbeitet wurde durch die Prüfung kommt.
Aber vielleicht war auch die dichterische Freiheit hier ein wenig behilflich?

Kam mir heute vor die Fotolinse...

15-bremsscheibe

Drehbank und gut ist. Oder die Flex.
Mindestdicke ist doch häufig auf der Scheibe angegeben oder eben Werkstattliteratur.

Das Bild sagt nichts aus. Entscheidend ist die Dicke der Bremsscheibe im Bereich der Schleifbahn.
Messen kann man das entweder mit einem speziell dafür gedachten Meßschieber. Du kannst aber auch mit einer normalen Schiebelehre und zwei Münzen oder Unterlegscheiben messen.
Wichtig ist dabei nur, daß Du nicht den Rand misst.
Beim Messen mit der Schiebelehre auf jeder Seite der Bremsscheibe eine Münze o.ä. unter die Meßschenkel legen und deren Dicke von der gemessenen abziehen.
Die Dicke darf dann nicht unter dem Mindestmaß liegen.
Der Grat macht beim Bremsen eigentlich nichts, solange die Bremsbeläge sich nicht darauf abstützen.
Aber wenn das passiert, dann ist der Belag eh zu weit runtergeschliffen.
Die Bremse auf dem Bild ist vom Verschleißbild eigentlich sehr gut, die Dicke der Bremsbeläge sieht auch noch für einige Tausend Kilometer gut.
An Deiner Stelle würde ich, wenn die Bremsscheibe noch dick genug ist, den Rost entfernen und den Bremssattel und die Führungen der Bremsklötze reinigen und die Führungsbolzen, wenn es eine schwimmende Bremse ist, auf Leichtgängigkeit prüfen, diese säubern und fetten.

Deine Antwort
Ähnliche Themen