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Brauche dringend Hilfe bezüglich Facharbeit / Gesellenprüfung

Themenstarteram 31. März 2014 um 1:21

Hallo,

ich muss meine Facharbeit schreiben.

Die Aufgabe ist:

"Prüfen, Diagnostizieren und instandsetzen eines PKW-Energieversorgungssystems"

Das in der Schulungswerkstatt bereitgestellte Fahrzeug zeigt laut Kundenangabe vermehrt zu Beginn der kalten Jahreszeit ein verändertes Startverhalten durch Schwankungen der Startdrehzahl.

Ich soll nun diagnostizieren, woran das liegt. Wie gehe ich da am besten vor? Das Auto steht in der Werkstatt. Es ist somit nicht Kalt. Ist das irgendeine Masche, wie, "Der Kunde hat sein Licht wohl angelassen" oder "das ist ganz normal, wenn man immer die Heizung voll aufreißt und die Heckscheibenheitzung an hat" ...

Das Auto ist ein Golf 4 1.8T (Rechtslenker) Motorcode AGU.

Wäre echt cool, wenn jemand wüsste, wie man da vorgeht (bzgl. Generatorprüfung u.s.w.)

Danke, Malte

Beste Antwort im Thema

Was kann ich dafür wenn sein Betrieb nichts taugt? Besser jemand der in der Theorie fit ist und dann später die Praxis lernt, als ein Geselle der Weder in der Theorie noch in der Praxis fit ist.

Den mit Logik kommt man bei vielen Fehler weiter auch wenn der Computer nichts brauchbares ausspuckt, dazu muss man aber wissen wie ein ein Auto aufgebaut ist und das kann man aus Fachbüchern sehr gut lernen.

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Na dann würd ich mal sagen:

Erstmal die Batterie prüfen. Ich nehme mal an ihr habt dafür ein Testgerät. Solche Symptome deuten darauf hin. Einfach ein Multimeter dranhalten führt nicht zu einem aussagekräftigen Ergebnis.

Ist die Batterie in Ordnung muss man den Ladestrom und die Spannung der Lichtmaschine messen (am Besten mit einer Stromzange, dann muss man keine Kabel abmachen), daraus lässt sich die Generatorleistung bestimmen. Es kann auch nicht schaden mal nachzusehen ob es stille Verbraucher gibt, die die Batterie bei stehendem Fahrzeug leerlutschen.

Gruß Tobias

Themenstarteram 31. März 2014 um 10:32

Also meinst du die Batterie hat schon n kleinen schaden? Das heißst, wenn die Batterie noch kälter wird, denn ist sie so schlecht, dass die Startdrehzahl schwankt?

Exakt, eine Batterie lässt wenn man sie abkühlt immer in der Startleistung nach (erhöhter Innenwiderstand!). Einer guten Batterie merkt man das nicht so an, da sie noch genügend Reserven hat. Eine die sich langsam dem Lebensende nähert hat im Sommer bei warmen Temperaturen noch genug Startleistung (was noch dazukommt ist dass ein wärmerer Motor nicht soviel Andrehkraft braucht als ein kalter weil das Schmieröl zäher wird, das kannst du daheim am Rasenmäher gut nachvollziehen wenn man die Startkraft am Seil spürt). Kühlt sich diese Batterie nun ab merkt man eben die nachlassende Startleistung. Das würde gut zur Kundenbeschreibung passen.

Gruß Tobias

hast so eine problematik und die vorgehensweise nicht irgentwo schon gelernt?

Zitat:

Original geschrieben von Schrottauto13

Hallo,

ich muss meine Facharbeit schreiben.

.......

Wäre echt cool, wenn jemand wüsste, wie man da vorgeht (bzgl. Generatorprüfung u.s.w.)

Danke, Malte

Cool.:)

Was lernt man heute eigentlich noch? Nur noch Teiletausch? In der Berufsschule ist auch nur das neueste Smartphone wichtig? Bei wem werden 60...80€/Stunde in der Werkstatt versenkt? Die Gesellen können's ja nicht sein...

Zitat:

Das in der Schulungswerkstatt bereitgestellte Fahrzeug zeigt laut Kundenangabe vermehrt zu Beginn der kalten Jahreszeit ein verändertes Startverhalten durch Schwankungen der Startdrehzahl.

Dazu müsstest du erst einmal klären, ob die Starterdrehzahl schwankt, dann oder ob er das in der Nachstartphase macht.

Die Batteriespannung muss beim Starten über 9,6V liegen, ansonsten erst einmal den Generator prüfen und die Batterie (Ruhespannung, Säuretest, Belastungstest, optische Kontrolle). Bei Schwankungen in der Startdrehzahl Startsystem (Anlasser) prüfen (Sichtkontrolle, Stromaufnahme, Startdrehzahl, Spannungsverluste). Am einfachsten (wenn ihr ne FSA habt) mit nem dynamischen Kompressionstest. Ist der gleichmäßig (wird über die Anlasserstromaufnahme im Startvorgang abgenommen) dann hat er schonmal kein verändertes Startverhalten durch Schwankung der Startdrehzahl und somit ist die Kundenaussage schonmal nicht gegeben.

Ist der dynamische Kompressionstest fehlerhaft, dann ist die Kompression manuell zu prüfen und wenn diese in Ordnung ist, der Anlasser entsprechend zu prüfen. Startdrehzahl ist die Drehzahl bevor der Motor zündet. Beim Anlasser ist dann unter anderem auch der Starterkranz / Anlasserritzel zu prüfen.

Für Arbeiten in dem Bereich am besten Kraftstoffzufuhr unterbrechen, dann kannst du das in Ruhe durchtesten ohne dass er ständig anspringt.

Zitat:

Original geschrieben von Mark-86

Zitat:

Das in der Schulungswerkstatt bereitgestellte Fahrzeug zeigt laut Kundenangabe vermehrt zu Beginn der kalten Jahreszeit ein verändertes Startverhalten durch Schwankungen der Startdrehzahl.

Dazu müsstest du erst einmal klären, ob die Starterdrehzahl schwankt, dann oder ob er das in der Nachstartphase macht.

Die Batteriespannung muss beim Starten über 9,6V liegen, ansonsten erst einmal den Generator prüfen und die Batterie (Ruhespannung, Säuretest, Belastungstest, optische Kontrolle). Bei Schwankungen in der Startdrehzahl Startsystem (Anlasser) prüfen ....

Nein, muss er alles nicht machen. Die Aufgabe ist doch ganz klar

Zitat:

"Prüfen, Diagnostizieren und instandsetzen eines PKW-Energieversorgungssystems"

Demnach ist die Batterie und der Generator zu prüfen, inkl. deren Schnittstellen...Punkt...

Themenstarteram 31. März 2014 um 16:23

Hallo,

ja das hatten wir schon irgendwann mal in der Schule (Lernfeld 5 oder so???)

Aber da meine Schule leider schon seit Anfang meiner Ausbildung einen akuten Lehrermangel hat, bleibt da einiges an unterrichtsstoff auf der Strecke. Nun ja, in meinem Ausbildungsbetrieb ist es auch nicht besser. Dort musste ich noch nie eine Diagnose stellen, sondern immer nur Teile tauschen. Achja, mit Stoßstangenwechsel und Klempnerarbeiten kenne ich mich auch bestens aus :D

Nun ja, so sieht die Ausbildung eines KFZ-Mechatronikers heutzutage leider aus. Traurig aber wahr.

Schöne Grüße

Zitat:

Original geschrieben von Schrottauto13

Nun ja, in meinem Ausbildungsbetrieb ist es auch nicht besser. Dort musste ich noch nie eine Diagnose stellen, sondern immer nur Teile tauschen.

Ist ja kein Wunder daß nur noch Teile getauscht werden.

Da hätte ich mich aber schon deutlich vor der Prüfung (spätestens 2. Lehrjahr) mal mit dem Ausbildungsleiter auseinandergesetzt.

Gruß Metalhead

Es gibt Fachbücher, die kann man lesen, ja richtig. Ist altmodisch aber hilfreich.

Sowas nennt man Selbststudium.

Und warum sollen wir hier im Forum seine Arbeiten erledigen.

Mir hat früher auch keiner geholfen, da es das Netz noch nicht gab.

Im Netz nachfragen, nach dem Motto: Lass Andere für mich arbeiten.

Auf den Hosenboden setzen und Fachbücher wälzen ist mein Rat.

Zitat:

Original geschrieben von Provaider

Es gibt Fachbücher, die kann man lesen, ja richtig. Ist altmodisch aber hilfreich.

Sowas nennt man Selbststudium.

Na toll, dann gibt's nur noch Theoretiker.

Google mal nach "duale Ausbildung".

Gruß Metalhead

Was kann ich dafür wenn sein Betrieb nichts taugt? Besser jemand der in der Theorie fit ist und dann später die Praxis lernt, als ein Geselle der Weder in der Theorie noch in der Praxis fit ist.

Den mit Logik kommt man bei vielen Fehler weiter auch wenn der Computer nichts brauchbares ausspuckt, dazu muss man aber wissen wie ein ein Auto aufgebaut ist und das kann man aus Fachbüchern sehr gut lernen.

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